DE92190C - - Google Patents
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- DE
- Germany
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D35/00—Smallware looms, i.e. looms for weaving ribbons or other narrow fabrics
- D03D35/005—Shuttles
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86: Weberei.
ISAK HEER in ZURICH. Schützen für Bandwebstühle.
Patentirt im Deutschen Reiche vom lo. Juni 1896 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Schützen für Bandwebstühle und hat eine oder
mehrere im Hohlraum desselben in der Längsrichtung angeordnete Zwischenwände zum
Gegenstande, welche Zwischenwand bezw. -Wände den Zweck haben, die Anordnung
von Organen zur Spannung des Schufsfadens und zur selbsttätigen Abstellung des Webstuhles
auch bei Bandwebschützen zu ermöglichen. Bei den bisherigen Schützen für Bandwebstühle
bietet die niedere Vorderwand des seitlichen Ansatzes zu wenig Fläche, um die Anbringung und sichere Function solcher
Organe zu gestatten, und dieselben an den Seitenwänden der Ansatzhöhlung anzubringen,
wäre nicht praktisch. Es müssen daher eine oder mehrere Zwischenwände als neue Hülfselemente
hinzukommen, um an ihren Seitenflächen eine zweckmäfsige Anbringung genannter Organe in dem zur Verfügung stehenden
Hohlraum des Schützens zu gestatten. Die Zwischenwand bezw. -Wände sind zum Zweck einer leichten Montirung oben erwähnter
Organe am Schützen wegnehmbar angeordnet. Vorzugsweise kommt nur eine Zwischenwand,
welche an der vorderen Seite das Organ zum Abstellen des Webstuhles und an der hinteren
Seite das Organ zum Spannen des Schufsfadens trägt, zur Anwendung.
In beiliegender Zeichnung ist Fig. 1 ein mit dem Erfindungsgegenstand versehener Schützen,
Fig. 2 und 3 zeigen die Rückseite und die Vorderseite der Zwischenwand.
α bezeichnet die Zwischenwand, welche den
Raum für die inneren Einrichtungen des Schützens der Länge nach in zwei Theile theilt.
Die Zwischenwand α besitzt eine Oese b, durch
welche der Schufsfaden läuft. Auf der Rückseite der Zwischenwand ist das Organ c zum
Spannen des Schufsfadens angeordnet. Dieses Organ c besteht vorliegend aus zwei Plättchen
ι und 2, welche, das eine über dem anderen, an zwei Zapfen 3 und 4 in der Weise
angebracht sind, dafs sie an diesen Zapfen leicht aufwärts und abwärts bewegt werden
können. Weiter besteht das Organ c aus einer Feder 5, mittelst welcher die Plättchen 1 und 2
gegen einander gedruckt werden können, und zwar mehr oder weniger in der Weise, dafs
auch der zwischen den Plättchen 1 und 2 hindurchlaufende Schufsfaden mehr oder weniger
geprefst, folglich auch bei der Bewegung des Schützens nach der einen oder anderen Richtung
mehr oder weniger gespannt werden kann. Zur Regulirung der Druckstärke der Feder 5
dient der in der Führung 6 verstellbare Schieber 7.
Auf der Vorderseite der Zwischenwand a (s. Fig. 3) ist die Fallscheibe d um den Zapfen e
drehbar angeordnet. Dieselbe besitzt eine Oese/, durch welche der Schufsfaden läuft. Durch
diese Fallscheibe wird die Abstellung des Webstuhles in folgender Weise bewirkt: Durch
die Bewegung des Schützens nach der einen oder anderen Richtung wird der Schufsfaden,
welcher zwischen den Plättchen i.und 2, dann durch die Oese b der Zwischenwand a, ferner
durch die Oese f an der Fallscheibe d und schliefslich durch die Ausgangsöse g an der
Vorderwand des seitlichen Schützenansatzes läuft, gespannt. Diese Spannung des Schufsfadens
bewirkt eine Drehung der Fallscheibe
in der Weise, dafs dieselbe in ihrem ganzen Umfange in das Innere des Schützens tritt. In
dieser Lage kann sie die Abstellung des Webstuhles nicht bewirken. Ist dagegen der Scbufsfaden
gebrochen oder ausgegangen, so hängt die Fallscheibe d lothrecht am Zapfen e.
Hierbei tritt ein Theil der Scheibe d aus dem Schützen heraus (s. Fig. 2 und 3). Mit diesem
unten heraustretenden Theil wirkt die Fallscheibe d bei der Bewegung der Lade nach
vorn auf geeignete Vorrichtungen am Webstuhl, welcher auf diese Weise abgestellt wird.
Sind, anstatt blos einer, zwei Zwischenwände angebracht, so kann die eine mit dem Organ
zum Spannen des Schufsfadens und die andere mit dem Organ zum Abstellen des Webstuhles
versehen sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schützen für Bandwebstühle, dadurch gekennzeichnet, dafs in seinem Hohlraum eine oder mehrere Längszwischenwände wegnehmbar eingesetzt sind, welche die Organe zum Spannen des Schufsfadens und zum Abstellen des Webstuhles aufnehmen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE92190C true DE92190C (de) |
Family
ID=363744
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT92190D Active DE92190C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE92190C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4283176A (en) * | 1978-02-25 | 1981-08-11 | Vajda Tibor T | Endodontic-prosthetic stabilization system |
-
0
- DE DENDAT92190D patent/DE92190C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4283176A (en) * | 1978-02-25 | 1981-08-11 | Vajda Tibor T | Endodontic-prosthetic stabilization system |
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