AT233488B - Fadenklemme für Webmaschinen - Google Patents

Fadenklemme für Webmaschinen

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AT233488B
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clamping
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Sulzer Ag
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Description


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  Fadenklemme für Webmaschinen 
Die Erfindung betrifft eine Fadenklemme für Webmaschinen, bei welchen die Schussfäden während ihres Eintragens in das Webfach von ausserhalb desselben verbleibenden Vorratsspulen abgezogen werden, welche Klemme zwei ebene, parallele, zum Festhalten des Fadens dienende Klemmflächen aufweist. 



   Bei Webmaschinen, bei denen die Fadenklemmen innerhalb   1/50 - 1/100   sec geöffnet und geschlos- sen werden, sind Erschütterungen und Schwingungen unvermeidlich, zumal gewisse Fadenklemmen, wie   z. B.   die der Schützen, selbst ungleichförmig bewegt werden. 



   Bekannt sind Fadenklemmen, die zwei ebene, parallele Klemmflächen aufweisen. Zwischen den ebenen, parallelen Flächenteilen wird ein gewisses Fadenstück gleichmässig zusammengepresst. Die zwi- schen diesem Fadenstuck und den ebenen Flächenteilen entstehende Reibungskraft muss grösser als die den Faden belastende Zugkraft sein. Die Aufnahme dieser Zugbelastung vollzieht sich allmählich im eingeklemmten Fadenstück auf der ganzen Länge der Einklemmung. Besonders empfindliches Fadenmaterial benötigt diese schonende Einklemmung, um Fadenverlierer zu vermeiden und die Stillstandszeit der Web- maschine kleinzuhalten. 



   Weil nun die Grösse der ebenen, parallelen Flächenteile einer Klemme, insbesondere ihre Länge, engen Grenzen unterworfen ist, kann bei Fadenmaterial mit geringem spezifischem   Reibungskoeffizien-   ten die in der Klemme erzeugte Reibungskraft kleiner sein als die Zugkraft im Faden, so dass der Faden aus der Klemme herausgezogen wird. 



   Zur Berücksichtigung dieser Umstände ist die Lösung bekannt, die Klemmflächen mit Rippen zu versehen, die am Ende spitz oder etwas abgerundet sind. Auch wenn eine Klemmfläche eben und die andere gerippt ist, wird der Faden nicht durch Reibung festgehalten. Die Rippen, ob einseitig oder beidseitig angeordnet, verursachen eine Kerbe im Faden, selbst wenn die Spitze etwas abgerundet ist. Wenn die ganze Klemmkraft von einigen Kerben aufgenommen werden muss, anstatt das gleich lange Fadenstück gleichmässig zu belasten, ist es klar, dass der verbleibende Querschnitt in der Kerbe niedriger ist als der des gleichmässig belasteten Fadenstücks. Dabei muss die ganze Zugkraft im Faden von dem so stark gequetschten Querschnitt der äussersten Kerbe aufgenommen werden.

   Die weitere, dahinterliegende Kerbe kommt nur dann zur Wirkung, wenn der Faden unter der ersten Rippe hinwegrutscht und dabei nichts abreisst. 



   Dass diese Art des Festhaltens des Fadens zumindest für empfindliches Fadenmaterial nicht geeignet ist, bedarf wohl keiner Erläuterung. Jede Kerbe stellt eine Verletzung des Fadens dar und die plötzliche, starke Querschnittsänderung in der Kerbe erhöht nicht wenig die Gefahr des Abreissens des Fadens. 



   Die Erfindung wählt einen völlig andern, neuen Weg zum Lösen des Problems. Sie verzichtet in keiner Weise auf das den Faden schonende Festhalten mittels Reibung zwischen zwei ebenen, parallelen Flächen. Die Erfindung besteht darin, dass wenigstens bei einer Klemmfläche eine quer zur Längsrichtung des Fadens verlaufende, die Ebene unterbrechende und in diese eingearbeitete Ausnehmung vorgesehen ist. 



   Es ist wichtig, dass zu beiden Seiten der Ausnehmung ebene, parallele Flächenteile vorhanden sind, deren Länge auf der einen Seite verschieden sein kann von der der andern Seite. 

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   In der Zeichnung sind vier Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen :
Fig. l das Prinzip des Schusseintrages bei Webmaschinen mit Vorratsspulen, Fig. 2 eine Fadenklemme für einen Fadenzubringer, Fig. 3 und 4 die Einkerbung in der Klemmfläche in grösserem   Massstab,   Fig. 5 und
6 eine Fadenklemme für einen Webschützen und Fig.   7-9   eine Randfadenklemme mit Einkerbung. 



    )   Von einer Webmaschine mit Greiferwebschützen zeigt Fig. l, mehr als Schema, das Webfach 10 und einige beim Eintragen des Schussfadens in das Webfach wirksame Vorrichtungen. Auf der Schussseite links befindet sich die Schussfaden-Vorratsspule 11, deren Schussfaden 12 durch die Fadenbremse 14 mit dem
Bremshebel15. durch die Öse 16   des Schussfadenspannorgans 17, das um die   Achse 18 hin und her schwenkt, und durch die feste Öse 19 rechts von dem Spannorgan 17 läuft. 



    Der Fadenrückholer 21   hält das Ende des Fadens 12 und übergibt ihn dem Schützen 22, der vom durch die Schwingachse 23 angetriebenen Schlaghebel 24 durch das Webfach 10 geschossen wird. 



   Der Schützen 22 passiert die Schere 25 und die Randfadenklemmen 26, läuft in das Fangwerk 27 ein, wo er mittels der Schützenbremse 28 abgebremst und durch Öffnen seiner Fadenklemme vom Schussfaden
12 befreit wird. 



  Beim Abschuss des Schützen 22 ist der Bremshebel 15 gelüftet ; die Öse 16 senkt sich aus der gezeich- neten Stellung nach unten. Die Senkbewegung des Spannorgans 17 ist der Geschwindigkeit des Schützen 22   angepasst. Während   der Eintragszeit bleibt die Öse 16 in der unteren Lage zwischen der Bremse 14 und der Öse 19, bis der Schützen 22 sich dem Austritt des Webfaches 10 nähert. Alsdann erfolgt das Absenken des
Bremshebels 15 der Bremse 14, um den Schussfaden 12 abzubremsen, und eine Aufwärtsbewegung des
Spannorgans 17, um das Zurückziehen des Schussfadens 12 einzuleiten, wenn der Rückschieber 20 den
Schützen 22 in die Stellung 22a zurückschiebt. Nachdem der Fadenrückholer 21 den Schussfaden 12 er- griffen hat, wird der Faden 12 durch die Schere 25 abgeschnitten.

   Der Fadenrückholer 21 geht in seine in Fig. 1 gezeichnete linke Stellung zurück, wobei die Öse 16 weiter gehoben wird. 



   An Stelle eines Greiferwebschützens kann auch ein anderes Eintragsorgan für den Schussfaden, wie   z.   B. Eintragsnadeln u. dgl. vorgesehen sein. 



   Bei der Fadenklemme 40 des Fadenzubringers 21, Fig. 2, ist von den zum Festhalten des Fadens 12 dienenden, ebenen, parallelen Klemmflächen 38, 43 nur die Fläche 38 der unteren Klemmbacke 39 mit einer quer zur Längsrichtung des Fadens 12 verlaufenden, die Ebene unterbrechenden und in diese einge- arbeitenden Ausnehmung 47 versehen, die im Querschnitt dreieckförmig ist, während die obere Klemm- backe 44 eine nicht unterbrochene Klemmfläche 43 aufweist. Der Faden 12 wird zwischen den Klemm- backen 39,44 infolge der Federkraft flachgepresst, Fig. 3 und 4. Im Bereich der Einkerbung 47 behält der
Faden 12 mehr oder weniger seine ursprüngliche Form und bildet einen Knoten 48, welcher beim Heraus- ziehen des Fadens 12 aus der geschlossenen Klemme 39, 44 flachgedrückt werden müsste und somit den
Widerstand gegen Herausziehen stark vergrössert. 



   In Fig. 5 ist im Gehäuse des Schützen 22 die Fadenklemme 31 befestigt. Die beiden federnden Schen- kel 32, 33 sind links mit Klemmbacken 34,35 versehen. Die den Faden 12 berührenden Klemmflächen 36,
37 der Klemmbacken 34, 35 sind durch kreissegmentförmige Bohrungen 48, 49 unterbrochen, die quer zur
Längsrichtung des von der Fadenklemme 31 festzuhaltenden Fadens 12 verlaufen. 



   Sowohl die Fadenklemme 40 in Fig. 2 als auch die Fadenklemme 31, Fig. 5, sind in der geöffneten
Stellung dargestellt, die durch Einschieben der Öffner 45 und 46 zwischen den Klemmschenkeln 31, 32 und 41, 42 erzielt wird. 



   In Fig. 6 ist in jeder Klemmbacke 34, 35 eine Halbbohrung   49, 50 vorgesehen.   welche etwa ein Drit- tel der Gesamtfläche der Klemmbacken 34, 35 einnimmt. Indem zu beiden Seiten der Halbbohrung 40.
50 ebene Klemmflächen 36, 36' und 37, 37' vorgesehen sind, ergeben sich gleiche Verhältnisse wie in
Fig. 3 und 4. Der Knoten 51 kann sich aber allseitig gleichmässig ausbilden und der Widerstand gegen ein
Herausziehen des Fadens 12 aus der geschlossenen Klemme 34, 35 ist grösser. Die Achse der Halbbohrung kann sowohl inner-als auch ausserhalb der Ebene der Klemmflächen angeordnet sein. 



   Damit der Faden 12 nicht durch scharfe Kanten beschädigt wird, sind die Kanten der Ausnehmungen
47,49, 50 abgestumpft, z. B. gebrochen oder abgerundet. 



   Die Randfadenklemme 26, die am hin und her bewegten Träger 29 drehbar angeordnet und nachgie- big am Anschlag 30 angepresst wird, Fig. 7, hat eine bewegliche Klemmbacke 52 und eine feste Klemm- backe 53 mit den Klemmflächen 54,55. Die bewegliche Klemmbacke 52 hat eine Stange 56 mit einem darauf befestigten Federteller 57 für die Druckfeder 58, welche die Stange 56 nach oben drückt und die
Klemmbacke 52 mit dem Faden 12 gegen die feste Klemmbacke 53 presst. Bei der Bewegung von rechts nach links wird die Stange 56 am Öffner 59 heruntergedrückt und die Klemme 52,53 geöffnet. 



   Bei Randfadenklemmen ist die Einlegerichtung 60, Fig. 9, des Schussfadens 12 quer zur Bewegungs- 

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 richtung der Klemme 26, Fig.   l,   im Gegensatz zu den Klemmen 31,40 in Fig. 2 und 5. Daher verlaufen die Ausnehmungen 61,62 in der Bewegungsrichtung der Randfadenklemme 26. Sie sind im Querschnitt trapezförmig mit steilen Seitenkanten 63, Fig. 8, an die der Knoten 64 gut anliegt und gegen Herausziehen gut gesichert ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Fadenklemme für Webmaschinen, bei welchen die Schussfäden während ihres Eintragens in das Webfach von ausserhalb desselben verbleibenden Vorratsspulen abgezogen werden, welche Klemme zwei ebene, parallele, zum Festhalten des Fadens dienende Klemmflächen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens bei einer Klemmfläche (36,37, 38,54, 55) eine quer zur Längsrichtung des Fadens (12) verlaufende, die Ebene unterbrechende und in diese eingearbeitete Ausnehmung (47,48, 49,50, 61, 62) vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Fadenklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (47,48, 49,50, 61, 62) einen kreissegmentförmigen Querschnitt hat.
    3. Fadenklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Erstreckung der Ausnehmung (47,48, 49,50, 61,62) in Fadenlängsrichtung höchstens ein Drittel der Gesamtlänge der Klemmbacke (36, 37,38, 54,55) in Fadenlängsrichtung beträgt.
AT241362A 1961-06-28 1962-03-26 Fadenklemme für Webmaschinen AT233488B (de)

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CH233488X 1961-06-28

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ID=4458073

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