DE921237C - Abfuellvorrichtung fuer Kaesebruch - Google Patents

Abfuellvorrichtung fuer Kaesebruch

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DE921237C
DE921237C DEH16619A DEH0016619A DE921237C DE 921237 C DE921237 C DE 921237C DE H16619 A DEH16619 A DE H16619A DE H0016619 A DEH0016619 A DE H0016619A DE 921237 C DE921237 C DE 921237C
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DE
Germany
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cheese
filling device
insert
curd
tub
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Expired
Application number
DEH16619A
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Gottfried Hain
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J25/00Cheese-making
    • A01J25/11Separating whey from curds; Washing the curds

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM la. DEZEMBER 19Ö4
Hi66ipIII/45g
Gegenstand der Erfindung ist eine Abfüllvorrichtung für Käsebruch od. dgl., insbesondere in Verbindung mit einer Kippwanne.
Die in letzter Zeit bekanntgewordenen Abfüllvorrichtungen für Käsebruch haben den Nachteil, daß der Inhalt einer Käsewanne nicht gleichmäßig auf mehrere Käseformen bzw. Formenkästen oder -gruppen verteilt werden kann. Es ist überhaupt sehr schwierig, die bekannten Käsewannen zu entleeren, da beim Kippen der Wanne stets der gesamte Inhalt nachdrückt. Andererseits ist es wichtig, daß der Käsebruch möglichst langsam und ohne zu fallen in die Formen gelangt, denn gerade bei Käse natürlicher Reifung ist auf die Bruchbehandlung größte Sorgfalt zu legen.
Bekannt ist es, muldenförmige, kippbare Käsewannen an der Kippseite der Mulde mit einer Verlängerung der Mantelwandung zu versehen, die, zu einem Behälter geformt, ein flaches Entleeren der Käsemasse ermöglicht. Diese Einrichtung konnte jedoch nicht befriedigen. Sie ist weder fahrbar, weder leicht bedienbar, noch zeigt sie eine Anordnung zur Unterteilung des Inhalts.
Durch die Erfindung werden diese Mängel beseitigt. Das wesentliche Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß der Inhalt einer Käsewanne od. dgl. durch einen Einsatz in den zu füllenden Formeneinheiten entsprechend großen Mengen unterteilt ist und der Einsatz zweckmäßigerweise mit einem Auslaufrinnensatz, der zu den Formeneinheiten führt, verbunden ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Aufriß einer Käsekippwanne mit Ablauf tisch; Fig. 2 ist der Grundriß der Fig. 1 ; Fig. 3 zeigt einen Einsatz im Aufriß und Fig. 4 im Grundriß.
Die Abfüllvorrichtung, die zweckmäßig fahrbar ist, besteht aus einer um ein Gelenk schwenkbaren Kippwanne i, einer Überlaufrinne 3 und einem Gestell. Zur Unterteilung der Kippwanne und des darin befindlichen Käsebruches wird erfindungsgemäß ein Einsatz 2 eingebracht. Die Schwenkung der Kippwanne für die Entleerung kann entweder von Hand, mechanisch oder auch hydraulisch erfolgen.
Der Rinnensatz 3 verbindet die Kippwanne mit dem Formentisch, auf dem die Käseformen zu Gruppen in Kästen od. dgl. zusammengestellt sind.
Der Einsatz 2 ist vorteilhaft aus Trennwänden 4 zusammengesetzt. Distanzrohre 5, die auf durchgehenden Bolzen aufgeschoben sind, legen die Abstände der Trennwände 4 fest.
Diese Trennwände haben stets eine der Wanne entsprechende Form. Es ist darauf zu achten, daß sie an der Wannenwand stets möglichst dicht anliegen. Zur Verbindung der Trennwände zu einem Einsatz genügen meist zwei Distanzrohrreihen, wovon die äußere mit Befestigungsmittel 6 zum Einhängen in die Wanne und die zweckmäßig in der Wannenmitte vorgesehene Reihe mit an den Enden angebrachten Fixier lagern versehen sind. An der Wanne sind hierzu entsprechende Lageraugen vorgesehen.
Der Rinnensatz 3 dient zum Ablauf des Käsebruches in die Formeneinheiten 7. Entsprechend der Anzahl der Einsatzteile besteht er aus gleich viel Einzelrinnen 8. Jedem Einsatzteil ist eine bestimmte Rinne zugeordnet, und zwar derart, daß ein Überlaufen des Bruches von einem Teil zum andern ausgeschlossen ist.
An der Einsatzseite sind die Rinnen miteinander verbunden, wobei jedoch die Rinnenwände bestehenbleiben. Zu den Formeneinheiten hin verzweigen sie sich dann entsprechend den Abständen derselben.
Im Ausführungsbeispiel wird der Rinnensatz über das Schwenklager der Kippwanne gelegt und schließt sich dem Einsatz an. Bei dieser Anordnung bleibt der Rinnensatz fest, während sich der Einsatz beim Entleeren mit der Kippwanne hebt und seine Lage stets verändert. .Es ist daher vorteilhaft, die Trennwände an der Ausflußseite um eine Blechstärke zu versetzen, wodurch beim Kippen keine Zusammenstöße entstehen.
Bei einer anderen Ausführung sind die Trennwände mit den Rinnenwänden durch Drehbolzen verbunden. Hierzu ist jedoch Voraussetzung, daß das Schwenklager der Kippwanne mit den Drehbolzen in einer Achse liegen muß.
Die Erfindung beschränkt sich nicht allein auf auswechselbare Einsätze für Kippwannen. Die Einsätze können natürlich fest im Behälter angeordnet oder auch mit einer Bruchsehneideharfe verbunden sein. Ferner ist es denkbar, den Einsatz auch in einer nicht kippbaren Bruchwanne vorzusehen und die unterteilten Abschnitte mit festen oder abnehmbaren Rinnen od. dgl. zu verbinden.
Schließlich sei noch erwähnt, daß ein Einsatz mit mehreren unterteilenden Trennwänden beim Schwenken oder auch beim Fahren der Wanne zur Stabilisierung der Bruchmasse dient und dadurch ein Verschütten der Bruchmasse verhindert.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Abfüllvorrichtung für Käsebruch, insbesondere in Verbindung mit einer Kippwanne, dadurch gekennzeichnet, daß der Inhalt einer Käsewanne od. dgl. zweckmäßig durch einen auswechselbaren Einsatz in den zu füllenden Formeneinheiten entsprechend großen Mengen unterteilt ist.
2. Abfüllvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz mit einem Auslaufrinnensatz aus einer der Mengenteile entsprechenden Anzahl von Rinnen verbunden ist, die zweckmäßigerweise so gestaltet sind, daß der Käsebruch langsam und ohne zu fallen in die Formen fließt.
3. Abfüllvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz aus Trennwänden, die mittels Distanzbolzen auseinandernehmbar verbunden sind, besteht und in Käsewannen üblicher Bauart einsetzbar ist.
4. Abfüllvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Käsebruchwanne Lageraugen zur genauen Fixierung des Einsatzes vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 9574 12.54
DEH16619A 1953-06-05 1953-06-06 Abfuellvorrichtung fuer Kaesebruch Expired DE921237C (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL93101D NL93101C (de) 1953-06-05
DEH16619A DE921237C (de) 1953-06-05 1953-06-06 Abfuellvorrichtung fuer Kaesebruch
FR1101919D FR1101919A (fr) 1953-06-05 1954-06-04 Dispositif de remplissage pour pâte à fromage ou similaire

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2857669X 1953-06-05
DEH16619A DE921237C (de) 1953-06-05 1953-06-06 Abfuellvorrichtung fuer Kaesebruch

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE921237C true DE921237C (de) 1954-12-13

Family

ID=25979354

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DEH16619A Expired DE921237C (de) 1953-06-05 1953-06-06 Abfuellvorrichtung fuer Kaesebruch

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DE (1) DE921237C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE962557C (de) * 1955-07-12 1957-04-25 Ahlborn E Ag Kaesefertiger

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE962557C (de) * 1955-07-12 1957-04-25 Ahlborn E Ag Kaesefertiger

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