DE856244C - Fuell- und Abmessvorrichtung fuer Kaeseformen - Google Patents

Fuell- und Abmessvorrichtung fuer Kaeseformen

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DE856244C
DE856244C DEA3802D DEA0003802D DE856244C DE 856244 C DE856244 C DE 856244C DE A3802 D DEA3802 D DE A3802D DE A0003802 D DEA0003802 D DE A0003802D DE 856244 C DE856244 C DE 856244C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J25/00Cheese-making
    • A01J25/08Devices for removing cheese from basins

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)

Description

ih KäsirjaSbetrißbeu, -besonders bei der Herstellung von Camembertkäse, üblich, die Käseformen einzeln mittels Schöpfkellen zu füllen und nach dem Absetzen nochmals in gleicher Weise nachzufallen.. Diese Arbeitsweise erfordert viel Zeit und .Arbeitskräfte. Zur Erleichterung der Arbeit werden auch Verteilerbleche angewendet, die den Käsebruch -: durch eine Anzahl Ablauflöcher in daruntergestellte Formen verteilen. Ferner sind kippbare Käsewannen ίο bekannt, die ihren Inhalt auf Verteilerbleche entleeren. Beide Verfahren lassen einen kontinuierlichen Betrieb nicht zu, außerdem ist dabei nicht zu vermeiden, daß der Bruch auf den Verteiler blechen von Hand gleichmäßig verteilt werden muß. Bisher ist noch keine Vorrichtung zum gleichmäßigen Füllen von Käseformen' bekannt, die die geschilderten Mangel nicht aufweist.
Die Füll- und Abmeßvorrichtung nach der Erfindung ist demgegenüber gekennzeichnet durch am Boden eines Verteilergefäßes angeordnete rohrförmige Meßkammern, die an einer Stelle ihres Umfanges mit einer Füll- bzw. Entleerungsöffnuing versehen und in zylindrischen Gehäusen um i8o° drehbar gelagert sind, welche oben Eintritts- und unten Ablauföffnungen aufweisen. Die Meßkammern werden vorzugsweise" von rohrförmigen Meßgefäßen gebildet, die durch Querwände in mehrere Meßkammern aufgeteilt sind. Mehrere nebeneinander angeordnete Meßgefäße können mit einem gemeinsamen Antrieb versehen sein. Die Vorrichtung gestattet eine gleichmäßige Füllung der einzelnen Formen, ermöglicht einen fortlaufenden Betrieb und schaltet das Berühren des Bruches von Hand aus. Sie spart ferner Zeit und Arbeitskräfte. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt.
Fig. ι und 2 zeigen die Vorrichtung in der Ansicht von vorn und von der Seite;
Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch ein Meßgefäß mit mehreren Meßkammern;
Fig. 4 ist ein Querschnitt durch eine Gruppe von Meßgefäßen nach Fig. 3;
Fig. 5 zeigt die unter der Meßgefäßgruppe angeordnete Tischplatte in einem senkrechten Schnitt und
Fig. 6 dieselbe Tischplatte in der Seitenansicht in Pfeilrichtung der Fig. 5 gesehen;
Fig. 7 ist eine schematische Darstellung des Antriebes der Meßgefäße.
Die Füll- und Abmeßvorrichtung besteht im wesentlichen aus dem Verteilergefäß 1, der an seinem Boden angebrachten Meßgefäßgruppe 2 und dem diese Teile tragenden Gestell 3. Die Meßgefäßgruppe 2 wird von nebeneinander angeordneten zylindrischen Gehäusen 4 gebildet, die oben mit Eintrittsöffnungen 5 und unten mit Ablaufstutzen 6 versehen sind. Die Enden der Gehäuse 4 sind durch aufgeschraubte abnehmbare Deckel 7 verschlossen, die gleichzeitig zur Lagerung der Wellen 8 der in den Gehäusen 4 drehbar gelagerten rohrförmigen Meßgefäße 9 dienen. In den Meßgefäßen 9 werden einzelne Meßkammern 11 durch Querwände 12 gebildet, die in Abständen auf der Welle 8 befestigt sind. Die Meßgefäße 9 weisen für jede Meßkammer 11 eine öffnung 10 auf, die in der oberen Stellung als Einlaß und nach Drehung um i8o° als Auslaß dient. Die Meßgefäße 9 sind über Kettenräder 19 durch eine Kette 20 verbunden und mittels Handkurbel 13 um i8o° drehbar. Der Antrieb kann auch in anderer bekannter Weise, z. B. durch Zahnräder, erfolgen. An Stelle des Handantriebes kann natürlich auch ein elektromotorischer Antrieb angewendet werden. Das Gestell 3 trägt auch die Tischplatte 14 und die Ablaufrinne 15. Die Tischplatte 14 ist mit zwei Sicken 16 versehen, auf welche die Formenplatten 17, die zur Aufnahme der Käseformen 18 dienen, gelegt werden, so daß die Molke freien Ablauf in die Ablauf rinne 15 hat.
Mit der Vorrichtung· wird in folgender Weise gearbeitet: Die Formenplatte mit einer den Ablaufstutzen der Meßkammer entsprechenden Anzahl Käseformen wird auf die Sicken der Tischplatte gestellt und der Käsebruch mit der Molke mit in das Verteilergefäß geleitet. Bei Füllstellung der Handkurbel tritt der Bruch in die Meßkammern ein, die ihren Inhalt nach Drehung der Kurbel um i8o° durch die Ablaufstutzen in die darunter befindlichen Käseformen entleeren'. Die Formenplatte mit den gefüllten Formen wird jeweils gegen eine neue Platte mit leeren Formen ausgewechselt, bei der sich der Vorgang wiederholt. Nach bereits erfolgtem Absetzen kann gegebenenfalls eine geringe Menge Bruch nachgefüllt werden, ohne daß die Meßkammern völlig entleert zu werden brauchen.

Claims (3)

95 Patentansprüche:
1. Füll- und Abmeßvorrichtung für Käseformen mit einem Verteilergefäß, das an seinem Boden eine Anzahl AblauföfTnungen hat, gekennzeichnet durch am Boden des Verteilergefäßes angeordnete rohrförmige Meßkammern1, die an einer Stelle ihres Umfanges mit einer Füll- bzw. Entleerungsöffnung versehen- und in zylindrischen Gehäusen um i8o° drehbar gelagert sind, welche oben Eintritts- und unten Ablauföffnungen aufweisen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein rohrförmiges Meßgefäß (9), dessen Innenraum durch Querwände (12) in mehrere hintereinanderliegende Meßkammern (11) aufgeteilt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere rohrförmige Meßkammern oder Meßgefäße (9) nebeneinander angeordnet und z. B. durch Kette oder Zahnräder mit einem gemeinsamen Antrieb verbunden sind.
DEA3802D 1943-08-19 1943-08-19 Fuell- und Abmessvorrichtung fuer Kaeseformen Expired DE856244C (de)

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