DE920883C - OElspritze - Google Patents

OElspritze

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DE920883C
DE920883C DEG7790A DEG0007790A DE920883C DE 920883 C DE920883 C DE 920883C DE G7790 A DEG7790 A DE G7790A DE G0007790 A DEG0007790 A DE G0007790A DE 920883 C DE920883 C DE 920883C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
oil syringe
cylinder
spring
oil
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Expired
Application number
DEG7790A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Graessler
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Individual
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Individual
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N3/00Devices for supplying lubricant by manual action
    • F16N3/02Devices for supplying lubricant by manual action delivering oil
    • F16N3/04Oil cans; Oil syringes
    • F16N3/08Oil cans; Oil syringes incorporating a piston-pump

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Ölspritze zur Abgabe kleiner Ölmengen.
  • Die bekannten Ölspritzen sind mit einem der ganzen Länge des zylindrischen Fassungsraumes nach durchgehenden Preßkolben ausgestattet.
  • Ihre Handhabung ist umständlich, weil der Kolben mit einer Hand um die ganze Füllzylinderlänge herausgezogen werden muß, während die andere Hand den Füllzylinder festhält. Die nach dem Füllen weit herausstehende Kolbenstange kann die weitere Handhabung behindern.
  • Demgegenüber bietet die Erfindung eine Ölspritze, die mit einer Hand gefüllt und entleert ,verden kann und in gefülltem Zustand keine weit herausstehende Kolbenstange aufweist. Erreicht wird dies durch eine seitliche Ausnehmung an der Zylinderwand. Wird der federbelastete Kolben durch Fingerdruck in seine untere Endstellung gebracht, so kann die komprimierte Luft über diese Ausnehmung in den oberen Zylinderraum und von hier ins Freie strömen. Die nun gespannte Feder bewirkt das selbsttätige Hochziehen des Kolbens und dadurch unter gleichzeitigem Öffnen eines Rückschlagventils am Ein- und Austrittsrohr das Ansaugen der betreffenden Flüssigkeit. Zum Entleeren der gefüllten Spritze dient eine kleine Bohrung im Ein- und Austrittsrohr. Das Rückschlagventil ist dabei geschlossen.
  • Es ist bei fest eingebauten Luftdruckschmierpressen schon ein durch einen herausziehbaren Kolben zu füllender Schmiermittelbehälter bekanntgeworden, dessen Kolben, unter Federdruck stehend, auch die Entleerung besorgt, während die Kolbenstange lose verschieblich gehalten ist, so daß sie sich bei gefülltem Behälter wieder hineinschieben läßt. Diese Anordnung kann aber nur für stationäre Schmiereinrichtungen getroffen werden, nicht dagegen für Handspritzen, da bei solcher Anwendung der beständig lastende Federdruck ein dauerndes Ausspritzen bewirken würde.
  • Die Erfindung ist in Fig. i der Zeichnung in Ansicht und in Fig. 2 im Schnitt dargestellt.
  • Im Ölbehälter a, der die Form eines langen zylindrischen Rohres hat, ist im oberen Teil der Kolben b eingesetzt und mit der Kolbenstange c in den beiden Deckelscheiben d geführt. Durch die Schraubenfeder f wird der Kolben in der zurückgezogenen oberen Stellung gehalten. Im Zylinder a ist eine seitliche Nut g vorgesehen und so angebracht, daß sie bei heruntergedrücktem Kolben die Räume vor und hinter dem Kolben kanalartig verbindet, wie Fig. 2 zeigt. Am unteren Ende des Füllbehälters ca ist das Austrittsrohr k in einem kegelförmigen Abschlußkörper h angeordnet. Dieses Rohr wird im Innern des Abschlußkörpers h durch die Kugel n verschlossen gehalten, während jedoch eine kleine Bohrung m im Rohr k offen bleibt. Der Abschlußkörper h wird nach innen durch die Scheibe i abgedeckt, um das Herausfallen der Kugel zu verhindern.
  • Die Arbeitsweise und Handhabung der beschriebenen Spritze ist nun folgende: Zum Füllen wird das Rohrende in die aufzusaugende Flüssigkeit getaucht und der Kolben b durch Aufsetzen eines Fingers auf den nach außen ragenden Knopf der Kolbenstange c gegen den Druck der Feder f hineingedrückt, bis er die von der Nut g beschriebene Grenzstellung einnimmt. Damit entweicht die komprimierte Luft über die Nut g nach oben und durch die nicht ganz schließenden Deckelscheiben d -nach außen. Beim Aufheben des Fingerdruckes geht der Kolben unter dem Druck der Feder f wieder zurück und saugt damit unter Anheben der Kugel yt eine entsprechende Flüssigkeitsmenge an. Das Zurückfließen der Flüssigkeit durch die kleine Öffnung n ist gegenüber dem Eindringen durch das offene größere Kugelventil so gering, daß bei mehrmaliger Wiederholung des Spieles der Behälter, im äußersten Fall bis zur Nut g, gefüllt werden kann. Das Entleeren erfolgt ebenfalls durch Eindrücken des Kolbens bis in den Bereich der Nut g. Die treibende Kraft ist dabei das sich unter dem Kolben bildende Luftpolster. Das Entleeren erfolgt bei geschlossenem Rückschlagventil aus der kleinen Bohrung in durch Tiefdrücken des Kolbens, bis das Luftpolster durch die Nut g entspannt wird und eine Wiederholung durch Anheben des Kolbens und Wiedereindrücken erforderlich wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ölspritze, bestehend aus einem Zylinder und einem darin geführten federbelasteten, von außen mit der Hand zu betätigenden Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinderraum auf einer Seite des Kolbens mit der Außenluft in ständiger Verbindung steht und in der eingedrückten Endstellung des Kolbens seine beiden Seiten durch eine Ausnehmung in der Zylinderwand miteinander verbunden sind.
  2. 2. Ölspritze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur gedrosselten Ansaug- und Ausspritzöffnung ein Rückschlagventil zur Erleichterung des Ansaugens angeordnet ist.
DEG7790A 1951-12-29 1951-12-29 OElspritze Expired DE920883C (de)

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