DE869909C - Vorrichtung fuer eine mit Pressluft angetriebene Foerderpumpe zum Entleeren von Fluessigkeiten, wie z. B. OEl - Google Patents

Vorrichtung fuer eine mit Pressluft angetriebene Foerderpumpe zum Entleeren von Fluessigkeiten, wie z. B. OEl

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DE869909C
DE869909C DEM9464A DEM0009464A DE869909C DE 869909 C DE869909 C DE 869909C DE M9464 A DEM9464 A DE M9464A DE M0009464 A DEM0009464 A DE M0009464A DE 869909 C DE869909 C DE 869909C
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DE
Germany
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valve
piston
feed pump
suction pipe
pump
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Maerkisches Werk GmbH
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Maerkisches Werk GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/58Arrangements of pumps
    • B67D7/62Arrangements of pumps power operated
    • B67D7/64Arrangements of pumps power operated of piston type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K24/00Devices, e.g. valves, for venting or aerating enclosures
    • F16K24/04Devices, e.g. valves, for venting or aerating enclosures for venting only
    • F16K24/042Devices, e.g. valves, for venting or aerating enclosures for venting only actuated by a float

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Vorrichtung für eine mit Preßluft angetriebene Förderpumpe zum Entleeren von Flüssigkeiten, wie z. B. Öl Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, um Flüssigkeiten, wie 01 od. dgl., aus Fässern, Behältern usw. mittels einer Förderpumpe zu entleeren, wobei die Flüssigkeit mittels der Förderleitung durch einen Entlüfter und Durchlaufzähler zum Zapfhahn derartig durch die Förderpumpe gedrückt wird, daß die Flüssigkeit völlig blasenfrei und somit jegliche Gasbildung vermeidend aus dem Zapfhahn herausgedrückt wird.
  • Es sind zwar schon solche Vorrichtungen zum Entleeren von Fässern, Behältern u@sw. bekannt, bei denen jedoch :eine Gasbildung während des Zapfens nicht vermieden werden kann und somit auch ein blasenfreies Zapfen unmöglich ist. Des weiteren muß bei den bekannten Vorrichtungen die Förderpumpe, nachdem das eine Faß entleert ist, auseinandergenommen werden, das Saugrohr von dem festmontierten Pumpenkörper abgeschraubt und hierauf wieder in das mit Flüssigkeit gefüllte Faß eingesetzt werden, wodurch der Übelstand entsteht, daß unweigerlich Luft in das Saugrohr und somit auch in die Pumpe und schließlich in die Rohrleitung eindringen kann.
  • Um ein einwandfreies Abfüllen bei diesen bekannten Vorrichtungen zu ermöglichen, muß zunächst die eingedrungene Luft wieder entfernt «-erden, was nur mit verhältnismäßig komplizierten Apparaten, für die eine besondere Wartung erforderlich ist, ermöglicht ist, hinzu kommt, daß ein großer Zeitverlust entsteht.
  • Alle diese Übelstände werden durch die Erfindung beseitigt, die insbesondere in der Ausbildung der Förderpumpe besteht, die so ausgebildet ist, daß es ermöglicht ist, sie aus einem entleerten Faß ig.-ein volles Faß bzw. Behälter ohne Abmontierung irgendwelcher Leitungsteile- einzuführen und däß Luft weder in das Saugrohr noch in die Pumpe und die. Förderleitung eindringen kann, wobei die gesamte Vorrichtung vom Saugkopf- der Pumpe bis zum Zapfhahn beim Wechseln der Pumpe von einem Faß, in das andere unter Druck steht. Auf diese Weise .wird. erreicht, daß unter allen Umständen Gasbildung vermieden und somit blasenfreie Flüssigkeit aus dem Zapfhahn geführt werden kann.
  • Durch diese Vorrichtung werden auch Meßfehler, die z. B. durch Atmen der Schläuche auftreten können, völlig vermieden, und zwar durch eine zweckentsprechende Anordnung und Gestaltung der Ventile in der Saugleitung. Zur erhöhten Sicherheit kann noch ein zusätzliches Entlüftungsventil an erhöhter Stelle der Leitung angeordnet sein.
  • Die Erfindung- besteht darin, daß an dem Ende des Saugrohres der Pumpe ein mit -einer verschiebbaren Ventilkappe versehenes Ventil angeordnet ist und an der Ventilkappe der an dem Saugrohr geführte Schwimmer befestigt und in dem Ölzylinder oberhalb des axial verschiebbarenRückschlagventils das unter Federdruck stehende Kolbenventil angeordnet ist und der Förderkolben samt der Kolbenstange mit dem Druckkolben im Luftzylinder verbunden ist.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist, daß das Ventil einmal aus dem Ventilsitz, der mit Austrittsöffnungen versehen ist, und-zum anderen aus einem unterhalb desselben liegenden Stößelteller, in dessen Mitte ein zum Lüften des unter Federdruck stehenden Ventilkegels dienender Stift angeordnet ist, besteht. -Ein Ausführungsbeispiel ist- in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Vorrichtung im Aufriß in Ansicht, Abb.2 die pneumatische-Förderpumpe im Aufriß im Schnitt, Abb. 3 das Ventil am Kopf des Saugrohres im geschlossenen Zustand, zum Teil im Schnitt; Abb.4 das Ventil am Kopf des Saugrohres im geöffneten Zustand im Schnitt.
  • Die Vorrichtung besteht aus der -pneumatischen Förderpumpe a, an welcher die Luftzuleitung b angeordnet i!st. In der. an der pneumatischen Förderpumpe a angeschlossenen Förderleitung c ist ein Entlüfter d angebracht und am vorderen Ende der Förderleitung c der Zapfhahn e, dem der Durchlaufzähler f vorgelagert ist. Auch kann zweckmäßig an der höchsten Stelle in der Zuleitung noch ein Entlüftungsventil angeordnet sein (Abb. r).
  • Um mit dieser Vorrichtung die Flüssigkeit aus dem Faß A, Behälter od: dgl., in welchem die pneumatische Förderpumpe a eingesetzt ist, ohne Bildung von Gas zu entleeren und somit ein blasenfreies Zapfen zu ermöglichen, ist die Förderpumpe a derartig ausgebildet, daß der Lufteintritt in - das Saugrohr i sowie in den-. Zylinder-io der Pumpe und der Rohrleitung c völlig vermieden wird, indem an dem Kopf des Saugrohres i ein besonderes gestaltetes Ventil g (Abb. 3) angeordnet ist. Dieses Ventil g ist derartig eingerichtet, daß es sich selbsttätig schließt, wenn die Flüssigkeit aus dem Faß A herausgepumpt ist; so daß- die gesamte Vorrichtung vom Saugkopf der Pumpe a bis zum Zapfhahn e unterDruck steht und in diesem Zustand die Förderpumpe a von einem leeren in ein volles Faß gewechselt werden kann, ohne daß auch nur ein einziger Teil von der Förderpumpe a demontiert werden muß. Dadurch ist die Sicherheit gegeben, daß das Eindringen von Luft in die Förderpumpe a bzw. in die Förderleitung c völlig ausgeschlossen und somit ein blasenfreies Zapfen erzielt ist.
  • An dem vorderen Kopf des Saugrohres i; welches an dem Ölzylinder io angeordnet ist, ist ein Ventilsitz 2 angebracht, der mit den Eintrittsöffnungen 12 versehen ist. Unterhalb des Ventilsitzes 2 ist ein Stößelteller 5 angeordnet, in dessen Mitte ein Stift 14 derart fest angebracht ist, daß er gegen den in dem Ventilsitz 2 angeordneten Ventilkegel 6, der unter Federdruck der Feder 13 steht, ragt. Oberhalb des Ventilsitzes 2 ist die Ventilkappe 4 angeordnet, die mit dem an dem Saugrohr i verschiebbar angebrachten Schwimmer 3 befestigt ist. Die Ventilkappe 4 ist topfartig ausgebildet und setzt sich, nachdem das Faß entleert ist, fest auf den Ventilsitz :2 und schließt somit die Eintrittsöffnungen 12 des Ventilsitzes 2 dicht ab (Abb. 2, 3, 4).
  • Hierdurch wird erreicht, daß bei Entleerung des Fasses A die Pumpe sowie auch die Förderleitung c unter Druck steht und somit in diesem Zustand von dem leeren Faß in .ein volles Faß A geführt werden kann, ohne daß die geringste Luftmenge weder in das Saugrohr i noch in den Zylinder io oder in die Förderleitung c eindringen kann.
  • Um das Ventil g; nachdem die unter Druck stehende Förderpumpe a in ein gefülltes Faß A eingesetzt ist, wieder zu öffnen, und um das Faß A mittels der Förderpumpe a zu entleeren, wird diese mittels des an dem Kopf des Saugrohres i angeordneten Stößeltellers 5 auf den Boden des gefüllten Fasses A gestoßen. Dabei drückt der in dem Stößelteller 5 angeordnete Zapfen 14 den feder- j belastenden Ventilkegel,6 hoch, so daß nunmehr durch den Öldruck, der von der Stirnseite des Ventilsitzes 2 einwirkt, die auf dem Ventilsitz :2 angesaugteVentilkapp,e4undsomit der Schwimmer 3 ebenfalls nach oben gedrückt wird, wodurch die Eintrittsöffnungen r2 des Ventilsitzes 2 völlig freigegeben werden. Nunmehr kann die Flüssigkeit durch die Eintrittsöffnungen 12 in das Saugrohr i und weiterhin in den Zylinder io -eindringen.
  • Die Wirkungsweise der pneumatischen Förderpumpe a ist folgende:- Bei geöffnetem Ventil g, welches an dem Ende des Saugrohres i angeordnet ist; wird . die Flüssigkeit durch die Eintrittsöffnungen 12 des Ventilsitzes 2 in das Saugrohr i gesaugt, und zwar durch Hochziehen des Förderkolbens 15 in dem Ölzylinder io, wobei die Flüssigkeit von dem Saugrohr i in den .Ölzylinder io unterhalb des Förderkolbens 15 -geführt wird.
  • Die Bewegung des Förderkolbens 15 erfolgt durch den Antrieb des Druckkolbens 17, der mittels Preßluft, die durch die Luftzuleitung b geführt, angetrieben wird, da der Förderkolben 15 reit dem Druckkolben 17 mittels der Kolbenstange 16 verbunden ist. Beim Hochgang des Förderkolbens 15 wird der Ölzylinder 1o voll Flüssigkeit gesaugt, wobei beim Herunterdrücken des Förderkolbens 15 die Flüssigkeit durch' das unter Druck stehende Kolbenventil 9 in den Förderkolben 15 gedrückt wird, wobei sich das Rückschlagventil8 schließt, und sich somit die Flüssigkeit in dem Zylinderraum ansammelt und von hier aus beim Hochziehen des Förderkolbens 15 aus dem Zylinderraum durch den Zuführungskanal 18 in die Förderleitung c und weiter durch den Entlüfter d zum Zapfhahn e gedrückt wird. Der Druckkolben 17 wird, wie bekannt, in dem an dem Kopf der Förderpumpe a angeordneten Luftzylinder 1i geführt (Abt. a bis q.).
  • Der Luftzutritt in das Saugrohr 1 bzw. in den Ölzylinder 1o ist einerseits durch das sich mechanisch schließende Ventil g an der vorderen Seite des Saugrohres 1 und andererseits durch das in dem Förderkolben 15 angeordnete Kolbenventil 9 und durch das Rückschlagventil8 völlig vermieden; auch ist der Luftzutritt von dem Zylinder 11 in den Ölzylinder 1o unmöglich, da der Zylinder im Ölzylinder 1o wesentlich höher ist, als der Luftdruck im Luftzylinder i i.
  • Dadurch, daß an dem Saugrohr 1 das luftdicht abgeschlossene Ventil g angeordnet ist und dieses weiterhin von dem Ölfilm überzogen ist (welcher ebenfalls das Eindringen der Luft vermeidet), ist es möglich, die Förderpumpe a aus dem entleerten Faß A herauszuziehen, wobei die Förderpumpe a unter Druck steht und das Herausziehen ohne Lösen irgendwelcher Verbindungsmittel erfolgt, und die Förderpumpe a dann ohne weiteres wieder in ein volles Faß A eingeführt werden kann.
  • Da während des Arbeitens der Förderpumpe a von außen keine Luft in den Ölzylinder 1o eindringen kann, weiterhin somit auch keine Gasbildungen auftreten können, ist ein blasenfreies Abzapfen der Flüssigkeit mittels der Vorrichtung möglich.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung für eine mit Preßluft angetriebene Förderpumpe zum Entleeren von Flüssigkeiten, wie z. B. Öl, aus Fässern, Behältern usw., dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ende des Saugrohres (1) der Pumpe ein mit einer verschiebbaren Ventilkappe (4.) versehenes Ventil (g) angeordnet ist und an der Ventilkappe (q.) ein an dem Saugrohr (1) geführter Schwimmer (3) befestigt und in dem Ölzylinder (1o) oberhalb eines axial verschiebbaren Rückschlagventils (8) .ein unter Federdruck stehendes Kolbenventil (9) angebracht ist und der Förderkolben (15) durch die Kolbenstange (16) mit dem Druckkolben (17) im Luftzylinder (i I) verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (g) einmal aus dem Ventilsitz (2), der mit Austrittsöffnungen (12) versehen ist, und zum anderen aus einem unterhalb desselben liegenden Stößelteller (5), in dessen Mitte ein zum Lüften des unter Federdruck stehenden Ventilkegels (6) dienender Stift (14) angeordnet ist, besteht.
DEM9464A 1951-05-10 1951-05-10 Vorrichtung fuer eine mit Pressluft angetriebene Foerderpumpe zum Entleeren von Fluessigkeiten, wie z. B. OEl Expired DE869909C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE952815C (de) * 1952-12-03 1956-11-22 Guenter Schoell Dr Ing Wasserrohrkessel mit stehenden Gliedern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE952815C (de) * 1952-12-03 1956-11-22 Guenter Schoell Dr Ing Wasserrohrkessel mit stehenden Gliedern

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