DE92062C - - Google Patents

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DE92062C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K11/00Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/18Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound
    • G10K11/22Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound for conducting sound through hollow pipes, e.g. speaking tubes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 74: Signalwesen.
Die bisher gebräuchlichen Sprachrohre sind an beiden Enden mit je einem aus einem Schallbecher 1 bestehenden combinirten Sprech- und Hörmundstück ausgerüstet, welches auf dem Ende des Sprachrohres 2 befestigt und mit einer inneren - Gummi-Auskleidung 3 versehen ist. Letztere ragt zum Theil aus dem Schallbecher hervor, ihre trompetenartige Form erweitert sich, wie der Längenschnitt (Fig. 1 der Zeichnung) zeigt, bis zu dem bei 3a befindlichen , gröfsten Durchmesser und bildet . von hier aus einen abgestumpften Hohlkegel. Dieselbe wird beim Benutzen des Sprachrohres gegen den Kopf oder das Gesicht gelegt und ihr vorderer Rand verengt sich, wenn sie in der Längenrichtung zusammengedrückt wird.
Die äufseren Enden solcher combinirter Sprech- und Hörmundstücke besitzen meistens ein bewegliches Schlufsstück mit Pfeife, welche zur Erzeugung hörbarer Signale dient. Beim Gebrauch solcher Einrichtungen wird man jedoch finden, dafs, wenn die Sprachrohre sehr lang sind, die Pfeife an dem einen Ende nicht ertönt, sobald an dem anderen Ende das Schlufsstück mit der Pfeife entfernt und direct in das Rohr geblasen wird. Diesen Fehler zu beseitigen, macht insofern grofse Schwierigkeiten, da es nicht leicht ist,, das Mundstück so zu verschliefsen, dafs keine Luft entweichen kann.
Ferner ist es schwer, das bewegliche Schlufsstück mit der Pfeife innerhalb des Mundstückes so anzuordnen, dafs dasselbe jederzeil gebrauchsfähig und dabei leicht zu entfernen ist, um sowohl das Sprechen wie das Hören durch das Rohr zu gestatten.
Die vorliegende Erfindung hat nun den Zweck, die erwähnten Mängel zu beseitigen.
Zu diesem Zwecke erhält jedes der combinirten Sprech- und Hörmundstücke (Fig. 1 und 2), welche vortheilhaft mit einer Gummi-Ausfütterung 3 der erwähnten Art versehen sein können, eine mit demselben im Punkte 4 gelenkig verbundene gewölbte Platte 5, welche gegen den Rand des Gummifutters 3 dichtet und mittelst einer federnden Zunge 5a über den Rand des Schallbechers 1 greift. Die Platte 5 besitzt einen rohrförmigen Ansatz 6 mit seitlicher Oeffnung 6a, welche mit einer feststehenden Pfeife 7 von geeigneter Construction in Verbindung steht. In dem Rohr 6 gleitet ein Rohr 8, welches durch eine gegen den Ansatz 6b liegende Feder 12 so gehalten wird, dafs ein in dem letzteren angebrachtes Loch 8a der Oeffnung 6a gegenüber steht. An dem äufseren Ende besitzt das Rohr 8 ein kleines konisches Mundstück 9 mit einem Melder 10, welcher die Form eines Stiftes hat. Dieser Melder ist in geeigneter Weise geführt und trägt eine Ventilscheibe ioa, welche beim Anschlag an die Schulter iia verhütet, dafs der Melder aus dem Mundstück 9 herausgeblasen wird und die Luft durch dasselbe entweichen kann.
Bei der beschriebenen Einrichtung kann, vorausgesetzt, dafs an beiden Enden des Rohres 2 die Platten 5 die Mundstücke 1 bis 3 mittelst der Zungen 5a gehörig geschlossen halten, Luft durch eins der kleinen Mundstücke 9 beliebig eingeblasen werden, ohne befürchten zu müssen, dafs dieselbe verloren geht, ehe sie das entgegengesetzte Rohrende
erreicht, wo sie die Pfeife zum Ertönen bringt und den Meldestift vortreibt. Das Mundstück 9, durch welches die Luft eingeblasen wird, wird gleichzeitig gegen die Kraft der Feder zurückgedrängt, und die durch die Löcher 6a, 8a gebildete Verbindung mit der zugehörigen Pfeife 7 geschlossen, so dafs diese nicht ertönen kann, während die Ventilscheibe ioa auf dem betreffenden Melderstift 10 ebenfalls zurückbewegt und das Ventil offen gehalten wird, um die Luft in das Mundstück und das Sprachrohr 2 einblasen zu können.
Zu diesem Ende ist die Führung 11 in einem Quersteg angeordnet, welcher das äufsere Ende des Rohres 8 nicht verschliefst, und die Ventilscheibe ioa hat einen geringeren Durchmesser als das Rohr 8, so dafs die Luft am Umfange desselben frei passiren kann.
Die Gröfse der Verschiebbarkeit des Mundstückes 9 kann durch eine in dem Rohr 6 angeordnete Schraube 13 geregelt werden, welche in eine Längsnuth 14 des Rohres 8 greift.
Wie ersichtlich, gestattet die Einrichtung das Oeffnen der combinirten Sprech- und Hörmundstücke mit Leichtigkeit, indem man die Federzungen 5a löst und die Platten 5 in die durch Fig. 1 punktirt angedeutete Lage dreht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sprachrohrmundstück mit Pfeife, gekennzeichnet durch eine leicht lösbare, luftdicht schliefsende Verschlufskappe (5), sowie dadurch, dafs der Zugang zur Pfeife (7) beim Hineinblasen und Andrücken mit dem Munde durch einen Rohransatz am Mundstück entgegen dem Druck einer Feder (12) abgeschlossen wird, und dafs ferner durch eine Ventilscheibe (ioa) mit Spindel (10), welche zugleich als Signalstift dient, beim Hineinblasen vom anderen Rohrende des Mundstückes sich von innen selbsttätig schliefst, wodurch die Luft gezwungen wird, die Pfeife zu passiren und zum Ertönen zu bringen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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