DE921787C - Gasmaske mit Sprecheinrichtung - Google Patents

Gasmaske mit Sprecheinrichtung

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DE921787C
DE921787C DEP3658D DEP0003658D DE921787C DE 921787 C DE921787 C DE 921787C DE P3658 D DEP3658 D DE P3658D DE P0003658 D DEP0003658 D DE P0003658D DE 921787 C DE921787 C DE 921787C
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DE
Germany
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gas mask
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DEP3658D
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Friedrich Prinz
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B18/00Breathing masks or helmets, e.g. affording protection against chemical agents or for use at high altitudes or incorporating a pump or compressor for reducing the inhalation effort
    • A62B18/08Component parts for gas-masks or gas-helmets, e.g. windows, straps, speech transmitters, signal-devices

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

  • Gasmaske mit Sprecheinrichtung Bekanntlich sind zur Zeit Bestrebungen im Gange, Gasmasken mit einer Sprecheinrichtung zu versehen, durch die sich der Maskenträger dergestalt mit seiner Umgebung verständigen kann, daß eine Abnahme der Gasmaske nicht mehr erforderlich ist.
  • Nachstehender Vorschlag hierzu geht darauf hinaus, eine solche Umkonstruktion der Gasmaske auf eine zweckmäßige Abänderung des auswechselbaren Filtersatzes zu beschränken und die äußere Form derselben so zu wahren, daß sie auch weiterhin in die dazugehörige Maskenbüchse paßt.
  • Zu diesem Zweck wird der auswechselbare Filtersatz dergestalt ausgestanzt, daß er einem am Einsatzgewinde und im Filterboden befestigten Sprechtrichter, sei er nun aus Metall, Holz oder Werkstoff, die Eingliederung in die Filterschicht gestattet, wobei seine Länge mit dem Filterboden möglichst abschneiden soll. Ein dort in den Sprechtrichter einzuschiebendes oder einzuschraubendes Verschlußstück, sei es ein geeigneter Deckel oder ein Zapfen, soll dabei das Eindringen von Gasen, Dämpfen, Rauch oder von Flüssigkeiten verhindern. Beim Sprechen wird nun dieses Verschlußstück vom Sprecher mittels einer durch den Sprechtrichter führenden dehnbaren Zugvorrichtung (Spiralfeder, Gummistrang u. dgl.) herausgezogen oder -geschraubt und an einem Zugring oder Knopf so lange festgehalten, bis der Sprecher wieder schweigt. In demselben Augenblick läßt der Sprecher das Verschlußstück wieder in seine ursprüngliche Anordnung im Sprechtrichter zurückgleiten, damit er das Eindringen gesundheitsschädlicher Substanzen in die Gasmaske verhindert. Bei Verwendung z. B. eines mit gleicher oder ähnlicher Filterschicht ausgerüsteten Trichterzapfens wäre eine Ummantelung desselben mit Gummischwamm, Filz oder Schwebstoff ein zweckmäßiges Abwehrmittel, wenn es auch auswechselbar gestaltet wäre. Zur Beseitigung oder Abschwächung von Schalldämpfungen kann der Sprechtrichter dazu mit einem Resonanzboden ausgestattet werden, vielleicht mit einer zweckmäßigen Ummantelung seiner Außenwand. Es sind auch andere Lösungen möglich.
  • Vornehmlich bliebe nun die Aufgabe zu lösen, wie das gesprochene Wort nach außen dringen kann, wenn das über dem Einsatzgewinde befindliche Einatemv entil beim Sprechen den Weg der Schallfortpflanzung versperrt und das Ausatemventil die Lautstärke zerflattern läßt, weil sie vom Sieb der Vorkammer behindert wird.
  • Daher wird vorgeschlagen, der Stimme des Maskenträgers den Weg ins Freie dadurch zu ebnen, daß das Einatemventil mittels eines geeigneten und jeweils selbsttätig wirksam werdenden Mechanismus beim Sprechen in die Höhe gehoben wird. Wird daher die für das Verschlußstück des Sprechtrichters vorgesehene dehnbare Zugvorrichtung über dem Kreuzträger des Einsatzgewindes mit einem gabelförmigen Hebelsystem versehen, so gewinnt man einen sowohl nach unten wie nach oben wirksam werdenden Schleusenmechanismus, wenn man durch die Gasmaske sprechen will. Hierbei wäre allerdings darauf zu achten, daß die Dehnbarkeit der Zugvorrichtung nicht so kräftig ist, daß sie die Abdichtung der Gasmaske bzw. den 'Maskensitz am Gesicht des Sprechers beeinträchtigt. Ist nun die Sprechzeit beendet, so läßt der Sprecher den in der Hand oder nur mit einem Finger festgehaltenen Zugring los, und das Verschlußstück schlüpft von selbst wieder in seine Ruhelage im Sprechtrichter zurück. Gleichzeitig fällt dann auch das durch eine zwei- oder mehrzinkige Gabel in die Höhe gehobene Einatemventil in seine Normallage zurück. Dieser Vorgang vollzieht sich also vollkommen selbsttätig, so daß es nur einer leicht erlernbaren Atemtechnik des Sprechers bedarf (vielleicht ähnlich der des Schwimmers unter Wasser), beim Gebrauch der Sprecheinrichtung nicht davon abzuweichen. Es soll also beim Sprechen nicht zugleich Atem geschöpft werden. Da beim Sprechen stets Luft ausgestoßen wird, kann mit Gas oder Rauch gefüllte Luft nicht zugleich in .den Trichter bzw. in die Gasmaske eindringen.
  • Die Abbildungen zeigen folgendes Ausführungsbeispiel Abb. i Querschnitt (noch nicht schraffiert) durch einen in die Gasmaske einzuschraubenden Filtersatz, in dessen Mitte ein Sprechtrichter eingebaut ist und durch den eine dehnbare Zugvorrichtung (in Strichpunktlinien angedeutet) führt, wobei das Einatemventil aufgestülpt ist; Abb. a Querschnitt (noch nicht schraffiert) durch einen in diesen Sprechtrichter einschiebbaren Filterzapfen, in dessen Mitte eine Hülse als Lager für eine dehnbare Zugvorrichtung eingefügt ist, die zugleich die verschiedenen Filterschichten zusammenhält.
  • Die Durchmesser des Sprechtrichters bzw. des Filterzapfens sind hierbei nur schematisch dargestellt. Sie wären selbstverständlich so zu gestalten, daß das Einatemvolumen des Sprechers nicht beeinträchtigt wird, bei Neuanfertigungen könnte das Einsatzgewinde gegebenenfalls einen größeren Durchmesser erhalten.
  • Im einzelnen stellen dar: Mit a. ist der auswechselbare Filtersatz bezeichnet, dessen nicht schraffierte Filterschichten durchDoppellinien abgegrenzt sind. Das in die Gasmaske einschraubbare Gewinde ist mit b angedeutet und mit c ein darin angeordnetes Hebelsystem, auf dessen längerem Arm eine zwei- oder mehrzinkige Gabel d sitzt. Ist nun der kürzere Hebelarm mit der Zugvorrichtung e, an der ein Filterzapfen f hängt, zweckmäßig verbunden, so heben die Zinken der Gabel d das darüber befindliche Einatemventil g dergestalt in die Höhe, daß die Stimme des Maskenträgers nach außen dringen kann, wenn mittels der Zugvorrichtung zugleich der Filterzapfen f aus dem Sprechtrichter herausgezogen wird. Umgekehrt erfolgt die Wiederherstellung der Normallagen dieser Zubehöre gleichzeitig, wenn der Zugringi vom Sprecher losgelassen wird. Dieser Zugring i kann auch an einem Verschlußdeckel k angeordnet sein und die Form eines Knopfes haben.
  • Mit L ist eine im Filterzapfen feingebaute Hülse als Lager für die Zugvorrichtung (in Strichpunktlinien angedeutet) bezeichnet und mit in eine etwa notwendige, vielleicht schwammähnliche Ummantelung des Filterzapfens. lt ist die Innenwand des Sprechtrichters, und mit lal ist schließlich noch ein etwa notwendig werdender Resonanzboden angedeutet, um die Reichweite der Stimme des Maskenträgers zu verstärken. Dazu könnte selbstverständlich für gewisse Zwecke auch eine Verlängerung des eingebauten Sprechtrichters beitragen, doch wäre solche dann kaum mehr in der Maskenbüchse unterzubringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gasmaske mit Sprecheinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Filtersatz aus zwei ineinander ruhenden bzw. verschiebbaren trichter-bzw. zapfenförmigen Teilen (a und f) besteht, wobei letzterer (f) beim Sprechen des Maskenträgers aus dem ersteren (a) herausgezogen und festgehalten wird. a. Gasmaske mit Sprecheinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Sprechen ein mit dem Filterzapfen (f) und dem Einatemventilstutzen verbundener elastischer Hebel (c) mit etwa gabelförmig gestalteten Hebelarmen (d) das Einatemventil (g) dergestalt hochhebt bzw. umstülpt, daß die Stimme des Maskenträgers nach außen durchdringen und vernommen werden kann.
DEP3658D 1944-02-10 1944-02-10 Gasmaske mit Sprecheinrichtung Expired DE921787C (de)

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DEP3658D DE921787C (de) 1944-02-10 1944-02-10 Gasmaske mit Sprecheinrichtung

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DEP3658D DE921787C (de) 1944-02-10 1944-02-10 Gasmaske mit Sprecheinrichtung

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DE921787C true DE921787C (de) 1954-12-30

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ID=7358977

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DEP3658D Expired DE921787C (de) 1944-02-10 1944-02-10 Gasmaske mit Sprecheinrichtung

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DE (1) DE921787C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0319612A1 (de) * 1987-12-11 1989-06-14 Zentralen Institut Po Chimitscheska Promischlenost Das Sprechen und Ausatmen zulassende Vorrichtung, insbesondere für Atemschutzmasken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0319612A1 (de) * 1987-12-11 1989-06-14 Zentralen Institut Po Chimitscheska Promischlenost Das Sprechen und Ausatmen zulassende Vorrichtung, insbesondere für Atemschutzmasken

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