AT126401B - Schallverstärkungsvorrichtung für Schwerhörige. - Google Patents

Schallverstärkungsvorrichtung für Schwerhörige.

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AT126401B
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AT
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hearing
sound
hard
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amplification device
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Charles Fensky
Original Assignee
Charles Fensky
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Schallverstärknngsvorrichtnng   fiir Schwerhörige. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine   Schallverstärkullgsvorrichtung   für Schwerhörige. 



   Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, welche aus einem in das Ohr   einzuführenden   Rohr. das durch eine Umleitkammer mit einem ausserhalb des Ohres liegenden Hohlkörper verbunden ist, und einer an einem Ende eingespannten Feder bestehen. Mit diesen bisherigen Einrichtungen ist jedoch eine bedeutende Verbesserung des Gehöres, wie sie namentlich bei sehr schwerhörigen Personen erforderlich ist, nicht erreichbar. Durch die   erfindungsgemäss   ausgebildete Vorrichtung wird nunmehr eine besondere   Verstärkung   der Schallwellen erreicht, u. zw. besteht das eigentliche Wesen der Erfindung darin, dass der Hohlkörper ellipsoidähnlich ausgebildet und durch eine Trennwand in eine Schallauffangkammer und eine Verstärkungs-   kammer   unterteilt ist. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Vertikalschnitt nach Linie 1-1 der Fig.   2   und Fig. 2 eine Grundrissansicht der Einrichtung. 



   In Fig. 1 ist 1 das in das äussere Ohr   einzuführende   Rohr, das mit dem Innern der hohlkugelartig ausgebildeten Umleitkammer 2 in Verbindung steht. Der Teil 1 wird in das äussere Ohr der schwerhörigen Person eingeführt und ist zweckmässig an seinem äusseren Ende mit einem Wulst 3 versehen. Dieser Wulst 3 dient nicht bloss dazu, die Vorrichtung in dem Gehörgang des Ohres festzuhalten, er soll vielmehr auch irgendwelche Verletzungen des Ohrgewebes durch die Ränder des Rohres 1 verhindern. 



   4 stellt einen im Gebrauchszustande ausserhalb des Ohres liegenden Hohlkörper dar, der   erfindungsgemäss   die Gestalt eines Ellipsoids aufweist. Dieser Hohlkörper ist durch eine Trennwand 9 in eine Schallauffangkammer 5 und eine Verstärkungskammer 8 unterteilt. 



   In der Schallauffangkammer 5 befindet sich das freie Ende der in der Umleitkammer 2 befestigten Feder 6. Das freie Ende dieser Feder kann also bei geringstem Ansprechen in der Schallauffangkammer 5 lebhaft vibrieren. Die im Hohlkörper 5 vorgesehene Trennwand 9 besitzt gegenüber der Feder 6 eine Öffnung 10, durch welche die Schallauffangkammer 5 mit der   Verstärkungskammer 8   in Verbindung steht. 



   11 stellt eine   örtliche   Abbiegung der Wand der Auffangkammer 5 dar, welche Wand mit einem entsprechenden Abschirmstück 12 versehen ist, durch welches die Schallwellen in das Innere der   Auffangkammer   geleitet werden. Die Abbiegung 11 kann zweckmässigerweise durch entsprechende   Schnittführung   in der Wand der   Auffangkammer   5 und darauffolgendes Abbiegen des ausgeschnittenen Teiles erfolgen. Das   Abschirmstück 12   kann in seinem oberen Teile   14   schnabelförmig ausgebildet sein, um ein leichtes Entfernen der Vorrichtung aus dem Ohr zu ermöglichen. 



   Durch die Abbiegung 11 einerseits und das gegenüber dieser Abbiegung befindliche   Abschirmstück     12 wird   ein Zuleitungskanal 13 in das Innere der Auffangkammer 5 gebildet. 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende :
Durch das Auftreffen der Schallwellen auf die Vorrichtung wird dieselbe in Vibration 
 EMI1.1 
 bildung der Abbiegung 11 und der Vorsehung eines   Abschirmstückes 12   in das Innere der Vorrichtung gelangt und die im Innern befindliche Feder 6 in Schwingungen versetzt. Durch 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 die Schwingungen der Feder werden die Eigenschwingungen der gesamten Vorrichtung verstärkt. Dabei wird auch die Luft, die sich im Innern der Vorrichtung befindet, in lebhafte Schwingung versetzt, wodurch die auf die Vorrichtung   auftrrffenc1en Schallwellen   in wesentlich verstärktem Zustande an das Trommelfell gelangen. 



   Bei leichteren Fällen von Schwerhörigkeit kann die Abbiegung 11 und die entsprechende 
 EMI2.1 
 Verstärkung der Schallwellen, da die im Innern der Vorrichtung befindliche Luft nicht in dem Masse zur Verstärkung herangezogen wird, als bei Vorsehung einer Öffnung   13.'   
PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Schallverstärkungsvorrichtung   für Schwerhörige, bestehend aus einem in das Ohr einzuführenden Rohr, welches durch eine Umleitkammer mit einem ausserhalb des Ohres liegenden Hohlkörper verbunden ist, und einer an einem Ende eingespannten Feder, dadurch gekennzeichnet, dass der   Hohlkörper   (4) ellipsoidähnlich ausgebildet und durch eine Trennwand (9) 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. 2. Schallverstärkungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende der Feder (6) an der Umleifkammer derart befestigt ist, dass ihr freies Ende in die Auf- fangkammer (5) hineinragt.
    3. Schallverstärkungsvorriehtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (9) gegenüber der Feder (6) eine Öffnung (10) aufweist.
    4. Schallverstärkungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand der Auffangkammer (5) örtlich eingebogen und mit einem Abschirmstück (12) versehen ist, durch welches die Schallwellen in das Innere der Auffangkammer geleitet werden. EMI2.3
AT126401D 1929-10-14 1929-10-14 Schallverstärkungsvorrichtung für Schwerhörige. AT126401B (de)

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