DE9185C - Verfahren Kesselsteinbildung zu beseitigen resp. zu verhindern - Google Patents

Verfahren Kesselsteinbildung zu beseitigen resp. zu verhindern

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DE9185C
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A. CORDS in Berlin N., Invalidenstrafse 122, und A. DEININGER in Berlin N., Neue Hochstrafse 18
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F5/00Softening water; Preventing scale; Adding scale preventatives or scale removers to water, e.g. adding sequestering agents
    • C02F5/08Treatment of water with complexing chemicals or other solubilising agents for softening, scale prevention or scale removal, e.g. adding sequestering agents
    • C02F5/083Mineral agents

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Description

1879.
Klasse 12.
ALFRED CORDS und AUGUST DEININGER in BERLIN. Verfahren, Kesselsteinbildung zu beseitigen bezw. zu verhindern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Juni 1879 ab.
■ Die Bildung des Kesselsteins in Dampfentwicklern erfolgt theils durch den Ansatz aus den von der Verdunstung des Wassers ausseschiedenen Rückständen, theils aus den in das Speisewasser mechanisch mitgeführten Sand- und anderen Beimengungen.
Die Zusammensetzung des gebildeten Steines ist in seinen Mengeverhältnissen sehr verschieden; hauptsächlich besteht derselbe aus kohlensaurem Kalk und Magnesia neben thonigen und erdigen Beimengungen und enthält auch noch geringe Quantitäten schwefelsauren Kalk.
Kesselstein aus Schiffskesseln besteht vorzugsweise aus' Chlormagnesium und Gyps. .
Die auf das Kesseleisen niedergeschlagene, sehr feste porcellanartige Incrustation hat ein aufserordentlich festes Gefüge.
Um nun die schädliche Neubildung von Kesselstein zu verhindern, müssen die vorher unlöslichen und wasserfreien Kalk- und Magnesiasalze, welche die unangenehmsten Bildner des Kesselsteins sind, in dem Kesselwasser möglichst in leichtlösliche Salzverbindungen mit Krystallwassergehalt umgewandelt werden und in dieser Form in dem Wasser aufgelöst erhalten bleiben.
Diese Umsetzung von unlöslichen in leichtlösliche Salze erfolgt durch Hinzuführung von aufgelöstem schwefelsauren Eisenoxydul (Eisenvitriol) zum Kesselwasser.
Zu diesem Zweck gelangen je nach dem Salzgehalt des Wassers mehr oder weniger, z. B. 500 g Eisenvitriol, 'welche 40 g Schwefelsäure enthalten, pro 100 Kubikfufs Speisewasser zur Verwendung; es werden demnach pro Kubikfufs Speisewasser 5 g Eisenvitriol mit o,4 g Schwefelsäuregehalt verbraucht.
Dieses für das Speisewasser zu verwendende Quantum von Eisenvitriol wird vor Beginn der Arbeit dem in dem Dampfkessel bereits vorhandenen Wasser zur Verhinderung der Krustenbildung zugesetzt.
Eisenoxydhydrat wird bei der eintretenden Reaction ausgeschieden.
Die im Kesselwasser mechanisch mitgeführten erdigen und thonigen Bestandtheile, sowie Eisenoxydhydrat werden als schlammige Bestandtheile aus dem Kessel unter Druck abgeblasen oder bei Aufserbetriebsetzung des Kessels ohne grofse Beschwerde aus demselben entfernt.
Kessel, welche durch Kesselstein incrustirt sind, werden durch Auskochen mit Eisenvitriollösung von ihrem Kesselstein befreit.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Anwendung von schwefelsaurem Eisenoxydul (Eisenvitriol) zur Beseitigung bezw. Verhinderung von Kesselsteinbildung.
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