DE916752C - Teilbare Felge fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Teilbare Felge fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE916752C
DE916752C DEK13341A DEK0013341A DE916752C DE 916752 C DE916752 C DE 916752C DE K13341 A DEK13341 A DE K13341A DE K0013341 A DEK0013341 A DE K0013341A DE 916752 C DE916752 C DE 916752C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rim
ring
motor vehicles
groove
horn
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK13341A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Joseph Klee
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOSEPH KLEE DIPL ING
Original Assignee
JOSEPH KLEE DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOSEPH KLEE DIPL ING filed Critical JOSEPH KLEE DIPL ING
Priority to DEK13341A priority Critical patent/DE916752C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE916752C publication Critical patent/DE916752C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B25/00Rims built-up of several main parts ; Locking means for the rim parts
    • B60B25/04Rims with dismountable flange rings, seat rings, or lock rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Teilbare Felge für Kraftfahrzeuge Gegenstand der Erfindung ist eine teilbare Felge für Kraftfahrzeuge.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. I bis 4 sind Querschnitte; Abb. 5 ist eine Seitenansicht.
  • Die Grundform der Felge ist durch das Patent 557 o69 bekannt.
  • Bei dieser Felge ist der Rand a1 der Grundfelge a als ortsfestes Seitenhorn, der Rand a2 als vertiefte Rinne ausgebildet.
  • In die Rinne greift ein radial stehender Ring, der Seitenring c, ein, der mit einem seitlich von ihm abstehenden axialen Ansatz c0 auf der Grundfelge aufliegt, mit seinem äußeren Rand c' den Ansatz c0 überragt und in drei Einzelstücke c1, c2, c3 zerlegt ist.
  • Zwei der Teilstücke, die Teilstücke c1, c2, liegen lose in der Felgenrinne und sind abnehmbar. Das dritte Teilstück c3 dagegen ist in der Felgenrinne bleibend befestigt, also nicht abnehmbar und soll das Wandern der beiden anderen, losen Teilstücke verhindern und deren Ein- und Ausbau erleichtern.
  • Dicht auf den axialen Ansätzen c. der drei Ringteilstücke sitzt das zweite Seitenhorn, ein nach außen gewölbter, ungeteilter Flachring b, auf, der von der Bereifung gegen den überstehenden Rand c' gepreßt wird, so daß die drei losen Felgenteile b, cl, c2 sich ohne jedes andere Verbindungsmittel gegenseitig auf der Grundfelge festhalten und auch dann noch betriebssicher miteinander verbunden bleiben, wenn das Horn b sich zufällig einmal schräg stellen sollte.
  • Wird aber, was nur von Hand und nie durch Zufall geschehen kann, das Horn b ringsum gleichmäßig so weit zurückgeschoben, bis es die Ansätze c. der Ringteilstücke an keiner Stelle mehr überdeckt (in Abb. r punktiert gezeichnet), so fallen die losen Ringteilstücke c1, c2 von selber aus der Felgenrinne heraus, nehmen dadurch dem Horn b und der Bereifung ihren Halt, worauf diese über das in der Felgenrinne festsitzende, dritte Ringteilstück c3 hinweg ohne Werkzeug mühelos aus der Grundfelge herausgehoben und ebenso wieder in diese eingebracht werden können. Der Reifenwechsel wird dadurch so vereinfacht, daß er sich auch von schwachen Händen in wenigen Minuten erledigen läßt, wobei der Luftschlauch kaum mehr verwürgt oder verklemmt eingebaut wird, weil seine Lage sich bis zuletzt beobachten und berichtigen läßt. Ein späteres Ausspringen der Bereifung ist nicht mehr zu befürchten, da die Felge kein eigentliches Tiefbett hat.
  • Bei der Felge nach Patent 557 o69 ist das dritte Ringteilstück mit dem ausgesprochenen Zweck, den Felgenkörper zu versteifen, durchgehend starr mit der Grundfelge verbunden. Diese ist somit einseitig belastet, ebenso wie das abnehmbare Horn durch die beiden anderen losen Ringteilstücke. Das macht diese Felge für schnell fahrende Fahrzeuge unbrauchbar.
  • Deshalb wird das dritte Ringteilstück nicht durchgehend starr mit der Grundfelge verbunden, sondern so in der Felgenrinne befestigt, daß es bei höheren Fahrgeschwindigkeiten eine gewisse radiale Eigenbewegung auszuführen vermag, dabei aber dennoch ortsfest bleibt.
  • Diese Eigenbewegung ist an sich sehr gering, da das Horn b dicht auf den axialen Ansätzen c0 der Ringteilstücke aufsitzt. Sie reicht aber aus, die Fliehkraft des Ringteilstückes nicht als einseitigen Zug an der Grundfelge, sondern als Druck auf das lose Horn wirksam werden zu lassen, so daß Horn b durch die Fliehkräfte aller drei Ringteilstücke fast gleichmäßig belastet ist. Damit ist aber die Vorbedingung für die Verwendbarkeit der Felge und für die Nutzbarmachung ihrer wertvollen Eigenschaften auch bei den neuzeitlichen hohen Fahrgeschwindigkeiten erfüllt.
  • Die Ausführung des Erfindungsgedankens erfolgt in der Weise, daß beide Enden des Ringteilstückes entweder mit Bohrungen d versehen werden (Abb. 2), in denen die durch sie hindurchgehenden, in den Seitenwänden der Felgenrinne befestigten Haltebolzen e etwas Spiel haben (Abb. 2), oder daß beide Enden Stifte f erhalten, die in Bohrungen des Rinnenbodens lose geführt sind (Abb. 3). Auch kann das dritte Ringteilstück an beiden Enden auf eine kurze Strecke in die Felgenrinne eingelötet und als Lot ein zähes Metall (Kupfer u. ä.) verwendet werden, das sich beim Schnellfahren um den geringen Betrag der Eigenbewegung elastisch dehnt und auf die Grundfelge nur einen geringen Zug ausübt.
  • Zweckmäßiger ist es, die Seitenwandungen der Felgenrinne, wie schon bekannt, nach innen abzuschrägen (Abb. 4), die Felgenrinne aber um den Betrag der Abschrägung g zu verbreitern und auf der Rückseite des Ringstückes einige Warzen oder Erhöhungen h anzubringen, die an der Rückwand der Rinne anliegen und eine axiale Verschiebung des Ringstückes unmöglich machen, das dann nur durch Aufbiegen seiner beiden Enden ein- und ausgebaut werden kann und somit dauernd in der Rinne festsitzt.
  • Die losen Ringteile c1, c2 erhalten keine Warzen und können nach Zurückschieben des losen Hornes (Abb. z) ebenfalls zurückgeschoben werden, um von selber aus der Felgenrinne herauszufallen, wenn sie von der schrägen Vorderwand derselben nicht mehr überdeckt werden.

Claims (1)

  1. YATrNTANSPRUCH: Teilbare Felge für Kraftfahrzeuge mit einem ortsfesten und einem abnehmbaren Seitenhorn und mit einem in eine seitliche Rinne der Grundfelge eingreifenden, radial stehenden, in drei Teilstücke zerlegten Seitenring, dadurch gekennzeichnet, daß eines der drei Ringteilstücke (c.) des Seitenringes (c) so in die Felgenrinne (a2) eingebaut ist, daß es unter dem Einfiuß seiner Fliehkraft eine geringe, die Grundfelge entlastende, radiale Eigenbewegung auszuführen vermag, dabei aber dauernd ortsfest bleibt.
DEK13341A 1952-02-27 1952-02-27 Teilbare Felge fuer Kraftfahrzeuge Expired DE916752C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK13341A DE916752C (de) 1952-02-27 1952-02-27 Teilbare Felge fuer Kraftfahrzeuge

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK13341A DE916752C (de) 1952-02-27 1952-02-27 Teilbare Felge fuer Kraftfahrzeuge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE916752C true DE916752C (de) 1954-08-16

Family

ID=7214043

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK13341A Expired DE916752C (de) 1952-02-27 1952-02-27 Teilbare Felge fuer Kraftfahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE916752C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE916752C (de) Teilbare Felge fuer Kraftfahrzeuge
DE727660C (de) Rollenrahmen fuer Raupenschlepper
DE1447374A1 (de) Stossdaempfendes Lager fuer Uhren oder feinmechanische Triebraeder
DE585045C (de) Unruhe fuer Uhr- und Triebwerke
DE907610C (de) Hydrodynamische Kupplung mit einem zwischen den Kupplungshaelften befindlichen Lager
DE1082822B (de) Laufrad mit elastisch verformbarem schlauchlosem Gummireifen
DE491550C (de) Abnehmbare, geteilte Felge fuer Scheibenraeder
AT90950B (de) Fahrzeugrad mit als Speichen dienenden, am Rande zu einem Konus geformten Scheiben.
DE373762C (de) Zweischeibenrad fuer Kraftfahrzeuge
DE852956C (de) Nabenmotor, insbesondere fuer Fahr- und Motorraeder
DE1603541A1 (de) Laufradachse fuer Fahrspielzeuge
DE855780C (de) Schmiermitteldichtung
DE812880C (de) Rad fuer pneumatische Reifen
DE859266C (de) Kardanantrieb fuer Kraftraeder
DE414714C (de) Abnehmbare Felge fuer Scheibenraeder
DE520624C (de) Dampf- oder Gasturbine
DE690934C (de) Anhaengerkupplung fuer Fahrzeuge
DE598746C (de) Nabenkappe fuer Automobilraeder
DE370065C (de) Verfahren zur Herstellung von Klemmringen fuer Peltonschaufeln auf solchen Wellen, deren Kupplungsflansche aus einem Stueck mit der Welle bestehen
DE511703C (de) Verfahren zur Herstellung eines Drahtspeichenrades
DE1012196B (de) Scheibenbremse fuer Fahrzeugraeder, insbesondere Kraftfahrzeugraeder
DE868403C (de) Reifenhalter und Felgenstossverbinder, insbesondere fuer Fahrzeugraeder
DE1048171B (de) Luftbereiftes Fahrzeugrad
DE710300C (de) Freilaufbremsnabe, bei der ein oder mehrere durch verschiebbare Kegel spreizbare Bremshuelsen in ihrer Ruhelage federnd durch Stuetzglieder getragen werden
DE822339C (de) Stahlblechfelge, insbesondere fuer Karren, Motorroller u. dgl.