DE913628C - Farbspritzpistole - Google Patents
FarbspritzpistoleInfo
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- DE913628C DE913628C DEA13595A DEA0013595A DE913628C DE 913628 C DE913628 C DE 913628C DE A13595 A DEA13595 A DE A13595A DE A0013595 A DEA0013595 A DE A0013595A DE 913628 C DE913628 C DE 913628C
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- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B7/00—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
- B05B7/0081—Apparatus supplied with low pressure gas, e.g. "hvlp"-guns; air supplied by a fan
- B05B7/0087—Atmospheric air being sucked by a gas stream, generally flowing through a venturi, at a location upstream or inside the spraying apparatus
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B05B7/02—Spray pistols; Apparatus for discharge
- B05B7/12—Spray pistols; Apparatus for discharge designed to control volume of flow, e.g. with adjustable passages
- B05B7/1209—Spray pistols; Apparatus for discharge designed to control volume of flow, e.g. with adjustable passages the controlling means for each liquid or other fluent material being manual and interdependent
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B05B7/00—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
- B05B7/24—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas with means, e.g. a container, for supplying liquid or other fluent material to a discharge device
- B05B7/2402—Apparatus to be carried on or by a person, e.g. by hand; Apparatus comprising containers fixed to the discharge device
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- B05B7/2435—Apparatus to be carried on or by a person, e.g. by hand; Apparatus comprising containers fixed to the discharge device using an atomising fluid as carrying fluid for feeding, e.g. by suction or pressure, a carried liquid from the container to the nozzle the carried liquid and the main stream of atomising fluid being brought together by parallel conduits placed one inside the other
- B05B7/2437—Apparatus to be carried on or by a person, e.g. by hand; Apparatus comprising containers fixed to the discharge device using an atomising fluid as carrying fluid for feeding, e.g. by suction or pressure, a carried liquid from the container to the nozzle the carried liquid and the main stream of atomising fluid being brought together by parallel conduits placed one inside the other and a secondary stream of atomising fluid being brought together in the container or putting the carried fluid under pressure in the container
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- B05B7/2402—Apparatus to be carried on or by a person, e.g. by hand; Apparatus comprising containers fixed to the discharge device
- B05B7/2478—Gun with a container which, in normal use, is located above the gun
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Description
Das Patent 851 168 betrifft eine Farbspritzpistole,
die durch Einschaltung eines Druckminderers an eine Hochdruckleitung angeschlossen
und mit entsprechend verringertem Druck betrieben werden kann. Nach einer Ausführungsform dieses
Patentes besteht der Druckminderer aus einem Injektor mit Luftansaugdüse und ist im Griffrohr
der Pistole untergebracht. Steht Druckluft mit dem sonst durch den Druckminderer zu erzeugenden
verringerten Druck zur Verfügung, so kann nach Patent 851 168 der Druckminderer entfernt und die
Pistole unmittelbar an die Druckluftleitung angeschlossen werden.
Bei der Farbspritzpistole nach Patent 851 168
und bei sonstigen bekannten Farbspritzpistolen ist ein Ventil für die Druckluft an der Pistole nicht
vorgesehen. Diese steht daher in der Regel unter dem vollen Betriebsdruck, auch wenn das Farbventil
geschlossen ist, wodurch sich Druckluftverluste im Gebrauch ergeben. Die Erfindung be- ao
zweckt, bei den bekannten Farbspritzpistolen den Verbrauch von Druckluft auf ein Minimum einzuschränken.
Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß eine derartige Steuerverbindung
zwischen dem Farbventilhebel und einem in der Pistole vorgesehenen Luftventil angebracht
ist, das beim Betätigen des Farbventilhebels zuerst das Luftventil und dann erst das Farbventil geöffnet
und umgekehrt erst das Farbventil geschlossen wird.
Wie beim Patent 851 168 kann die erfindungsgemäße
Farbspritzpistole entweder unter Zwischenschaltung eines Druckminderers, der zweckmäßig
im Pistolengriff untergebracht wird, oder unmittelbar an eine Druckluftleitung geeigneten Druckes
angeschlossen werden. In beiden Fällen ist auch das
Luftventil für die Druckluftzufuhr zweckmäßig innerhalb des Pistolengriffes anzuordnen. Wird ein
Druckminderer verwendet, so wird dieser vorzugsweise mit dem Luftventil zusammengebaut. Dieser
Druckminderer kann aber statt ganz im Griffrohr der Pistole auch im eigentlichen, die Farbspritzdüsennadel
führenden Pistolengehäuse oder zum Teil in diesem und zum Teil im Griffrohr der Pistole untergebracht sein. Die gänzliche oder
ίο teilweise Unterbringung im eigentlichen Pistolengehäuse
kann gerade wegen der erfindungsgemäßen engen Steuerverbindung zwischen Farbventilhebel
und Luftventil unter Umständen zweckmäßig sein. Bei dieser Steuerverbindung kann erfmdungsiS
gemäß der Abzugshebel des Farbventils beim Abziehen zuerst an einem zweckmäßig abgefederten
Zwischenglied, z. B. eine Führungsbüchse, angreifen, das bzw. die dabei über die Ventilnadel
od. dgl. das Druckluftventil gegen Federdruck ao öffnet und dann erst an der Farbnadel des Farbventils
angreift.
Die zeitliche Folge der Arbeit von Luftventil
und Farbventil kann dabei durch einstellbare Organe, z. B. Muttern, auf der Farbnadel geregelt
as werden, die als Anschlag für den Abzugshebel
dienen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar
zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt durch die Pistole bei
Verwendung eines Druckminderers,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Abzugshebel nach der Linie II-II der Fig. i,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der
Fig. 4 und
Fig. 4 im Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. ι einen verstellbaren Ringkörper am Düsenkopf
des Farbventils zum Flachdrücken des zentralen Farbluftstrahles durch Zuleitung von Nebenluft
außerhalb der zentralen Bohrung des Düsenkopfes.
Im Pistolenkörper ι ist eine Führungsbüchse 48 angeordnet, die durch eine Feder 46 gegen einen
Abzugsnocken 8 gedrückt wird. Dieser Abzugsnocken ist mittels einer Schwenkachse 9 und eines
durch diese und die Gabel des Abzugshebels hindurchgehenden Stiftes 9B fest auf Drehung mit dem
Abzugshebel 7 verbunden, wobei die Schwenkachse 9 zugleich in an sich bekannter Weise die
Schwenklagerung für den Abzugshebel 7 am Pistolenkörper 1 bildet. Ein auf der Führungsbüchse 48 angeordneter Stellring 49 besitzt einen
konischen Ansatz 47.
Der im Handgriff 19 angeordnete Druckminderer
besteht aus einer Hochdruckdüse 21, die durch öffnungen 2ia von außen Luft ansaugt, während
ihr Hochdruckluft aus der an die Schlauchtülle 22 angeschlossenen Leitung zugeführt wird. Die
Ansaugwirkung wird durch den Injektor 20 erzeugt. Die gesamte Druckminderungseinrichtung
kann mit dem Handgriff 19 vermöge des Gewindes 19° vom Pistolenkörper 1 abgeschraubt und wie
beim Patent 851 168 durch einen Griff ersetzt werden, an den eine Druckluftleitung von geeignetem
Betriebsdruck angeschlossen werden kann, wenn eine solche zur Verfügung steht. In diesem
Fall kann der Stellring 49 entfernt werden.
Die Ventilnadel 42 trägt an ihrem unteren Ende einen Ventilkegel 41, der luftdicht auf dem Ventilsitz
der Düse 21 aufsitzt. Am oberen Ende des Injektors oder Diffusors 20 ist eine Führungsplatte
43 mit einer, mittleren Bohrung zur Führung der Ventilnadel 42 und mit Durchbrechungen für den
Luftdurchtritt vorgesehen. Die Ventilnadel trägt an ihrem oberen Ende eine Rundkopfschraube 45,
während eine Feder 44 diese und damit über die Ventilnadel den Ventilkegel 41 gegen den Ventilsitz
zieht und hierdurch das Hochdruckventil für gewöhnlich geschlossen hält. Beim Ziehen des Abzugshebels
7 schiebt der Abzugsnocken 8 die Führungsbüchse 48 gegen den Druck der Feder 46 nach
hinten und drückt die schräge Fläche des konischen Ansatzes 47 des Stellringes 49 auf die Rundkopfschraube
45 und damit über die Ventilnadel 42 auf den Ventilkegel 41, so daß dieser nun den Durchlaß
für die Preßluft freigibt. Kurz nach Beginn dieses Öffnungsvorganges drückt der Abzugsnocken auf
die Muttern 12 der Farbnadel 11 und öffnet diese
gegen den Druck der Feder 15. Durch entsprechendes Einstellen der Muttern 12 auf der
Farbnadel 11 kann der zeitliche Ablauf des ÖfFnungs- und Schließ Vorganges beliebig im Sinne
der Erfindung reguliert werden. Das Schließen erfolgt in umgekehrter Weise, so daß erst das Farbventil
und dann das Luftventil geschlossen wird.
Der in Fig. 3 und 4 gezeigte drehbare Ringkörper 52 dient in an sich bekannter Weise zum
Flachdrücken des zentralen Farbluftstrahles durch Zuleitung von Nebenluft außerhalb der zentralen
Bohrung des Düsenkopfes. Der Ringkörper kann dabei die hierzu dienenden Luftkanäle verschließen
und selbst mit Nebenluftkanälen versehen sein, die in der Schließstellung der Flachdrückkanäle eine
Verbindung für die Nebenluft zur zentralen Bohrung herstellen und in der Offenstellung der Flachdrückkanäle
diese Verbindung verschließen. Diese Verbesserung der an sich bekannten Bauart hat den
Zweck, beim Absperren der Flachdrückkanäle eine Druckerhöhung im Pistoleninnern zu vermeiden
und einen gleichmäßigen Luftaustritt am Düsenkopf unabhängig von der Stellung des Ringkörpers
zu gewährleisten.
Der Ringkörper 52 besitzt die üblichen Flachdrückkanäle oder Hilfsdüsen 50, die auf den aus
der zentralen Bohrung 54 austretenden Farbluftstrahl zu gerichtet sind und diesen durch Zuführung
von Nebenluft flachdrücken, wenn entsprechend der Drehstellung des Ringkörpers die
Kanäle 50 mit dem Luftraum des Pistolenkörpers in Verbindung stehen. Dieses Flachdrücken des
Strahles wird durch Verdrehen des Ringkörpers 52 in einer Stellung unterbrochen, in der die Kanäle 50
mit der Druckluft im Pistoleninnern nicht mehr in Verbindung stehen. Bei den bekannten Spritzpistolen
kann in diesem Falle die Luft ausschließlieh durch die zentrale Bohrung 54 austreten, die
durch die Düsennadel 11 gesteuert ist, wodurch sich ein Druckanstieg im Innern der Pistole ergeben
kann. Um diesen zu vermeiden, sind am Ringkörper 52 Nebenluftkanäle 51 vorgesehen, die in der
Schließstellung der Kanäle 50 über Verbindungskanäle 53 die Luft zur Verstärkung des zentralen
Strahles bei 54 hinaustreten lassen und einen Druckanstieg im Pistoleninnern so verhindern. In
der Offenstellung der Flachdruckkanäle 50 sind andererseits die Kanäle 51 im Düsenkopf von der
Verbindung mit der Niederdruckluft im Pistoleninnern abgesperrt.
Claims (5)
1. Farbspritzpistole, die durch Einschaltung eines Druckminderers oder unmittelbar an eine
Druckluftleitung angeschlossen werden kann, gekennzeichnet durch eine derartige Steuerverbindung
zwischen dem Farbventilhebel und einem Luftventil für die Druckluft, daß beim
Betätigen des Farbventilhebels zuerst das Luftventil und dann erst das Farbventil geöffnet und
umgekehrt erst das Farbventil geschlossen wird.
2. Farbspritzpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abzugshebel (7, 8)
beim Abziehen zuerst an einem vozugsweise abgefederten Zwischenglied (Führungsbüchse
48) angreift, das dabei über eine Ventilnadel (42) od. dgl. das Druckluftventil (41, 21) gegen
Federdruck (44) öffnet und dann erst an der Farbnadel (11) angreift.
3. Farbspritzpistole nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die als Zwischenglied
dienende Führungsbüchse (48) einstellbar und vorzugsweise abnehmbar einen Stellring (49)
trägt, der mit einem konischen Ansatz (47) bei der Längsverschiebung der Büchse auf den
Kopf (45) der Ventilnadel (42) drückt.
4. Farbspritzpistole nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zeitliche Folge
der Arbeit von Luftventil und Farbventil durch einstellbare Organe (Muttern 12) auf der Farbnadel
(11) regelbar ist, die als Anschlag für den Abzugshebel (7, 8) dienen.
5. Farbspritzpistole nach einem der Ansprüche ι bis 4, mit Druckminderer, dadurch
gekennzeichnet, daß der vorzugsweise mit dem Luftventil zusammengebaute Druckminderer
entweder in dem eigentlichen, die Farbspritzdüsennadel führenden Pistolengehäuse oder im
Griffrohr der Pistole bzw. zum Teil im Pistolengehäuse, zum Teil im Griffrohr untergebracht
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 9510 6.54
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA13595A DE913628C (de) | 1950-07-15 | 1951-06-30 | Farbspritzpistole |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1045887X | 1950-07-15 | ||
| DEA13595A DE913628C (de) | 1950-07-15 | 1951-06-30 | Farbspritzpistole |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE913628C true DE913628C (de) | 1954-06-18 |
Family
ID=25963107
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA13595A Expired DE913628C (de) | 1950-07-15 | 1951-06-30 | Farbspritzpistole |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE913628C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102014116585A1 (de) * | 2014-11-13 | 2016-05-19 | Krautzberger Gmbh | Spritzvorrichtung und System mit einer Spritzvorrichtung und einer Kartusche |
-
1951
- 1951-06-30 DE DEA13595A patent/DE913628C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102014116585A1 (de) * | 2014-11-13 | 2016-05-19 | Krautzberger Gmbh | Spritzvorrichtung und System mit einer Spritzvorrichtung und einer Kartusche |
| DE102014116585B4 (de) * | 2014-11-13 | 2018-06-14 | Krautzberger Gmbh | Spritzvorrichtung und System mit einer Spritzvorrichtung und einer Kartusche |
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