DE91070C - - Google Patents

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DE91070C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61—RAILWAYS
    • B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00—Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/08—Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only
    • B61L23/10—Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only manually operated, e.g. block arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT\%
'KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
des sog. Signalzwanges.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Erfüllung der an Streckenblockeinrichtungen zu stellenden Anforderung, dafs nach Freigabe der elektrischen Blockirung des Signal- oder sonstigen Stellhebels eine erneute Blockirung nicht eher wieder stattfinden kann, als bis der Hebel einmal gezogen und dann wieder in die Ruhelage zurückgebracht worden ist (sog. Signalzwang). Es sind Vorrichtungen zur Lösung dieser Aufgabe schon durch die Patentschriften Nr. 71221 und Nr. 76891 bekannt geworden; die vorliegende Erfindung bezweckt, dieselbe Wirkung durch einfachere Mittel zu erzielen und dadurch die Sicherheit in der Wirkung der Vorrichtung zu erhöhen.
Auf den beiliegenden Zeichnungen stellt Fig. ι eine Uebersichtszeichnung der Vorrichtung dar, während die Fig. 2, 3 , und 4 die Theile in anderweiten Stellungen zu einander zeigen. Fig. 5 ist eine Seitenansicht mit theilweisem Schnitt von Fig. 4.
Die horizontale Stange α ist mit irgend einem Hebel, also Signal-, Weichen- oder Schrankenhebel (x, Fig. 1), oder mit einer Kurbel derart verbunden, dafs sie bei der Bewegung des Hebels eine hin- und hergehende Bewegung nach rechts und links zu machen gezwungen wird. Die verticale Stange b wird durch den Blockstift c (Fig. 1, 2 und 5) beeinfiufst, so dafs, wenn der Stift' c nach erfolgter Freigabe, wie bekannt, emporschnellt, die Stange b unter der Wirkung einer Feder b1 dieser Bewegung folgt.
Die Stange α trägt am Zapfen d eine Schwinge e mit einem Vorsprung f; die Schwinge e wird durch eine ■ Feder el oder ein Gegengewicht nach aufwärts gedrückt. Bei der Verschiebung der Stange α folgt die Schwinge e demselben Wege. Die Stange α ist durch Leiste g (Fig. 5) geführt. An dieser Leiste, die unverrückbar feststeht, ist die Sperre h frei schwingend gelagert und wirkt durch ihr Eigengewicht oder durch Federkraft.
Die Stange α mit Schwinge e liegt vor der Stange b; letztere liegt hinter der Leiste g und trägt die Stifte i und k. Fig. 1 zeigt den Mechanismus in der Stellung, wenn der Blockstift arretirt, Fig. 2 wenn der Blockstift frei- >en ist.
Wird der Blockstift arretirt gehalten, so liegt die Sperre h mit ihrer Fläche II1 vor Stift i, bei Freigabe des Blockstiftes folgt die Stange b der Bewegung des Stiftes c nach oben und nimmt die Lage Fig. 2 . ein, wobei die Sperre h durch Eigengewicht ausschwingt und mit ihrer Fläche m mx unter Stift i zu sitzen kommt, so dafs ein Herunterdrücken der Stange b, mithin auch des Stiftes c und somit ein Blockiren dadurch verhindert wird. Hat der Mechanismus diese Lage eingenommen, so wird der Signalhebel gezogen, und dadurch nimmt die Stange α die Lage Fig. 3 ein. Die Schwinge e gleitet bei dieser Bewegung über die Fläche η η1 der Sperre h und legt sich mit ihrer Nase f vor den Ausschnitt 001O'2 der Sperre h. Fig. 4 zeigt den Mechanismus in der Lage, wenn der
Hebel zurückgelegt wird. Auf diesem Wege wird die Sperre h durch Schwinge e vom Stift i entfernt, wobei die Sperre h jedoch auf der Schwinge e so lange liegen bleibt, bis der Blockstift i und somit die Stange b heruntergedrückt wird. Bei dieser Bewegung trifft der Stift k mit dem unteren Rand der Schwinge e zusammen und zwingt Schwinge e, einen weiteren Weg nach abwärts zu machen, so dafs Sperre h frei wird und sich so vor Stift i (Fig. i) setzen kann. Geht der Blockstift c empor, so beginnt dasselbe Spiel von neuem.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    -, Selbstthätige Sperrvorrichtung an Signal-, Weichen- etc. Stellwerken, welche nach Freigabe des Blockstiftes die abermalige Blockirung bis zum erfolgten Ziehen und Zurückstellen des Stellhebels verhindern (sog. Signalzwang), gekennzeichnet durch eine um einen feststehenden Drehpunkt schwingende Sperre fhj, welche bei der Aufwärtsbewegung der dem freigegebenen Blockstift (c) folgenden Stange (b) unter einen Stift (i) derselben fafst und dadurch die Niederbewegung der Stange (b) und somit des Blockstiftes verhindert, in derartigem Zusammenspiel mit einer an der mit dem Stellhebel verbundenen Stange (a) befestigten, durch Federkraft oder Gegengewicht nach oben gedrückten Schwinge (e), dafs sich die letztere beim .Hingange der Stange (a), d. h. beim Ziehen des Signals, in eine Vertiefung (001O1) der Sperre (h) einlegt und letztere beim darauffolgenden Rückgange der Stange (a) behufs Freigabe der Stange (b) wieder zur Seite dreht, bis ein an der Stange (b) sitzender Stift (k) bei der darauf durch den Blockstift veranlafsten Niederbewegung der Stange (b) die Schwinge (e) niederdrückt und dadurch die Sperre (h) wieder von derselben frei macht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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