DE910663C - Fussbediente Steuerung zum Anlassen der Fahrmotoren elektrischer Fahrzeuge fuer das Fahren und Bremsen fuer Zweiwagenzuege - Google Patents
Fussbediente Steuerung zum Anlassen der Fahrmotoren elektrischer Fahrzeuge fuer das Fahren und Bremsen fuer ZweiwagenzuegeInfo
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- DE910663C DE910663C DEL11112A DEL0011112A DE910663C DE 910663 C DE910663 C DE 910663C DE L11112 A DEL11112 A DE L11112A DE L0011112 A DEL0011112 A DE L0011112A DE 910663 C DE910663 C DE 910663C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L15/00—Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles
- B60L15/32—Control or regulation of multiple-unit electrically-propelled vehicles
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Description
- Fußbediente Steuerung zum Anlassen der Fahrmotoren elektrischer Fahrzeuge für das Fahren und. Bremsen für Zweiwagenzüge Das Patent 904 054 betrifft eine fußbediente Steuerung zum Anlassen der Fahrmotoren elektrischer Fahrzeuge für das Fahren und Bremsen, und zwar für Einfuß- bzw. Zweifußantrieb. Dabei wird die Schaltwalze des Schaltwerkes bzw. der Regeleinrichtung beim Fahren und Bremsen nur in einer Richtung gedreht und durch zwei getrennte Fußhebel, je einen für das Fahren und das Bremsen, unter Zwischenschaltung eines gemeinsamen Drehmomentverstärkers gesteuert.
- Die Erfindung betrifft die Anwendung dieses Systems für die gleichzeitige Steuerung zweier Triebwagen als fußbediente Zweiwagenzugsteuerung unter Verwendung der an sich bekannten elektrischen Welle-Es sind bereits handbediente Steuerungen mit elektrischer Welle und Drehmomentverstärker vorgeschlagen worden, bei denen von ein und derselben Bedienungshandhabe die Wellenmotoren für die elektrische Welle gesteuert und die Schaltwalzen der Schaltwerke von diesen über Drehmomentverstärker bewegt werden.
- Will man diese Einrichtung auf Fußhebelsteuerungen übertragen, so#würden in jedem Wagen zwei elektrische Wellen und zwei Drehmomentverstärker erforderlich werden. Es wird deshalb erfindungsgemäß die Steuerung für das Fahren und das Bremsen sowohl vom Fahrfußhebel als auch vom Bremsfußhebel über ein und denselben Drehmflmentverstärker unmittelbar betätigt. Die Schaltwalze des Schaltwerkes für das Fahren und das Bremsen wird im führenden Wagen mechanisch oder bei Ausfall des Drehmomentverstärkers unmittelbar und im geführten Wagen mittels elektrischer Welle durch einen von den Fußhebeln im führenden Wagen gesteuerten Wellenmotor bewegt.
- Der Wellenmotor im führenden Wagen wird von einem Drehstromnetz gespeist und ist durch Kuppelleitungen mit dein Wellenmotor des geführten Wagens gekuppelt.
- Der Läufer des Wellenmotors im führenden Wagen wird dabei über ein Rädergetriebe vom Bedienungsfußhebel gesteuert, der über ein weiteres Rädergetriebe auch die Steuerwelle des Drehmomentv erstärkers im führenden Wagen bewegt.
- Durch die elektrische Welle wird im geführten Wagen ebenfalls über ein Rädergetriebe die Steuerwelle des Drehmoinentverstärkers bewegt, d. h. die Steuerwellen der Drehmomentverstärker im führenden und im geführten Wagen werden durch Fußllebelbetätigung im führenden Wagen synchron, und demzufolge werden auch die Steuerungen für das Fahren und das Bremsen in beiden Wagen synchron bewegt.
- Zum Umschalten der Fahrmotoren von Fahren auf Bremsen muß auch die Fahrbremswalze im geführten Wagen umgesteuert werden. Da nun zu ihrer Betätigung nicht noch eine zweite elektrische Welle benutzt werden kann, wird ferner erfindungsgemäß die Fahrbremswalze im führenden Wagen mechanisch, im geführten Wagen elektromagnetisch umgestellt. Die Fahrbremswalze wird deshalb in beiden Wagen mit einem mechanischen und mit einem elektromagnetischen Antrieb mit Rückzugfeder ausgerüstet.
- Im führenden Wagen wird die Fahrbremswalze stets mechanisch durch den Fahr- bzw. den Bremsfußhebel umgestellt. Der elektromagnetische Antrieb derselben ist dann unwirksam, da die entsprechenden Magnetspulen durch offene Kontakte der im führenden Wagen in Stellung »V« oder »R« stehenden Fahrtrichtungswalze unterbrochen sind. Im geführten Wagen werden die Magnetspulen der Fahrbremswalze über Kuppelleitungen und Kontakte an der Fahrbremswalze im führenden Wagen erregt.
- Bei Betätigung des Fahr- bzw. des Bremsfußliebels im führenden Wagen werden somit die Fahrbrernswalzen im führenden und im geführten Wagen gleichzeitig umgesteuert.
- Im geführten Wagen können sich dann die Antriebsräder für die Steuerwelle des Drehmomentverstärkers und die Gabel für die Umstellung der Fahrbremswalze frei und wirkungslos mitdrehen, da sie mit den in der Nullage befindlichen Fußhebeln dieses Wagens nicht im Eingriff stehen.
- Die Anordnung für die elektrische Welle und die Steuerung der Fahrbremswalze sind für Einfußantrieb genau die gleichen wie für Zweifußantrieb.
- In der Zeichnung ist deshalb nur die Anordnung für Einfußantrieb als Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Bezugszeichen dieser Zeichnung stimmen mit denen der Zeichnung des Hauptpatents überein. Fig. i zeigt die Ausrüstung für den führenden, Fig. -a für den geführten Wagen; in letzterer ist der Fußhebelantrieb weggelassen.
- Wird der Fahrfußhebel i im führenden Wagen betätigt, - dann dreht derselbe mit seinem Betätigungsarm 3 und der Rolle 4 die Gabel 6 und damit die Welle 7 sowie die Fahrbremswalze 8 im führenden Wagen in die Fahrlage. Die Fahrbremswalze 8 inl führenden Wagen schließt gleichzeitig ihre Kontakte 6i und 6:2. Es fließt dann ein Strom vom Pluspol der Batterie 6o über die nicht näher bezeichneten geschlossenen Kontakte der in Stellung »V« oder »R« stehenden Fahrtrichtungswalze 5g im führenden Wagen zu den Kontakten 61 und 62 der Fahrbreinswalze 8 im führenden Wagen, Kuppelleitung 62 zur Spule 64 der Fahrbremswalze 8 im geführten Wagen, von dem Spulenanschluß 64 zu den in der Nullstellung der Fahrtrichtungswalze 59 im geführten Wagen geschlossenen Kontakten zum Minuspol der Batterie 6o. Die Fahrbremswalze 8 im geführten Wagen wird dann elektromagnetisch in die Fahrlage gebracht. Beim Loslassen des Fußhebels i im führenden Wagen wird dieselbe durch Federwirkung in die Nullstellung zurückgedreht. Wird der Fahrfußhebel i jedoch weiterbewegt, dann dreht der Rollenhebel i i mittels Rolle 13 über Kulisse 17 und Zahnsegment 18 das Ritze] i9, das auf der Welle 5 i befestigt ist. Mit der Welle 5 i wird das Zahnrad 52 und durch dieses das auf der Welle 54 sitzende Ritze] 53 und auch das Ritze] 55 gedreht. Letzteres treibt das auf der Steuerwelle 2o angeordnete Zahnrad 56 und damit die Steuerwelle 2o des Drehmomentverstärkers 2i im führenden Wagen an. so daß die Lastwelle 22 die Schaltwalze 23 steuert.
- Auf der durch den Fahrfußhebel i betätigten Welle 54 ist auch der Läufer u-v-w des Wellenmotors angebracht, dessen Ständerwicklung U-y'-W durch den dreipoligen Schalter 58 mit einem Drehstromnetz verbunden ist.
- Die Kuppelleitungen zt, v und w und U und Ir verbinden die Läufer- und Ständerwicklungen der Wellenmotoren im führenden und geführten Wagen. Jeder Bewegung des Läufers im führenden Wagen folgt der Läufer im geführten Wagen synchron.
- Somit führt die Welle 54 im geführten Wagen genau die gleichen Drehbewegungen wie die im führenden `'Vagen aus, dreht also über das Ritze] 55 und das Zahnrad 56 die Steuerwelle 2o des Drehmomentverstärkers 21 im geführten Wagen. Demzufolge bewegen sich auch die Lastwelle 22 und die Schaltwalze 23 im geführten Wagen synchron zu denen im führenden Wagen.
- Bei Betätigung des Bremsfußhebels wiederholen sich die gleichen Vorgänge genau so, wie vorstehend beschrieben.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Fußbediente Steuerung zum Alllassen der Fahrmotoren elektrischer Fahrzeuge für das Fahren und Bremsen nach Patent 9o4 o54 für Zweiwagenzüge, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung für das Fahren und das Bremsen sowohl durch den Fahrfußhebel als auch durch den Bremsfußhebel über ein und denselben Drehmomentverstärker unmittelbar betätigt wird.
- 2. Zugsteuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Fahrfußhebel als auch der Bremsfußhebel die Steuerung für das Fahren und das Bremsen des führenden Wagens mechanisch über den gemeinsamen Drehmomentverstärker, die Steuerung für das Fahren und das Bremsen des geführten Wagens mittels elektrischer Welle über den gemeinsamen Drehmomentverstärker betätigen.
- 3. Zugsteuerung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer des Wellenmotors über ein Getriebe (i9-52-53-54) mit den vom Fahr- und vom Bremsfußhebel betätigten Antriebsorganen (11-17-i8) verbunden ist.
- 4. Zugsteuerung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrbremswalze (8) des führenden Wagens mechanisch, die des geführten Wagens elektromagnetisch umgesteuert wird.
- 5. Zugsteuerung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrbremswalze (8) einen mechanischen Antrieb und einen elektromagnetischen Antrieb mit Rückzugfeder besitzt.
- 6. Zugsteuerung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrbremswalze (8) im geführten Wagen über Kontakte (61, 62 und 63) der Fahrbremswalze (8) im führenden Wagen gesteuert wird.
- 7. Zugsteuerung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Fahrtrichtungswalze (59) Kontakte (61, 64 und 65) vorgesehen sind, die eine Ordnungsschaltung herstellen, durch die die Magnetspulen der Fahrbremswalze (8) im führenden Wagen abgetrennt, im geführten Wagen eingeschaltet sind.
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| DE910663C true DE910663C (de) | 1954-05-06 |
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Family Applications (1)
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| DEL11112A Expired DE910663C (de) | 1951-12-20 | 1951-12-20 | Fussbediente Steuerung zum Anlassen der Fahrmotoren elektrischer Fahrzeuge fuer das Fahren und Bremsen fuer Zweiwagenzuege |
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|---|---|
| DE (1) | DE910663C (de) |
-
1951
- 1951-12-20 DE DEL11112A patent/DE910663C/de not_active Expired
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