DE91027C - - Google Patents

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DE91027C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/02Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation
    • B03B5/10Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation on jigs
    • B03B5/24Constructional details of jigs, e.g. pulse control devices

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  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 1: "Aufbbreitung von Erzen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. April 1896 ab.
Nach der vorliegenden Erfindung wird die Bewegung des Wassers in der Setzmaschine durch eine Wassersäule hervorgerufen, welche bei ihrem Sinken auf das Setzsieb drückt und welche durch ein im geschlossenen Raum erzeugtes theilweises Vacuum erhalten wird. Gegenüber den bis jetzt bekannten Setzmaschinen, bei welchen das auf dem Setzsiebe ruhende Gut durch einen Wasserstrom separirt wird, der durch Kolben, durch Excenterantrieb, Hebelmechanismus und dergl. oder durch geprefste Luft (Utsch, Baum) in Bewegung gebracht wurde, wird in vorliegender Erfindung eine Wassersäule von passender Höhe durch Unterbrechung des sie hochhaltenden Vacuums. zum raschen Fallen und zum stofsweisen Druck auf das Setzsieb verwendet, um das Setzgut zu separiren.
Beiliegende Zeichnung verdeutlicht ein Beispiel der Ausführung dieser Erfindung; es ist darin:
Fig. ι ein vertical er Längsschnitt,
Fig. 2 eine Vorderansicht,
Fig. 3 ein Horizontalquerschnitt nach I-1 der Fig. i, wobei die unwesentlichen Details, wie Füfse des Gestells, Rohrverbindungen etc., weggelassen sind.
Die Fig. 4 und 5 veranschaulichen diagrammatisch die Wirkungsweise zweier älteren hydraulischen Setzmaschinen, während Fig. 6 die Arbeitsweise der neuen Maschine darstellt.
Ein luftdicht gearbeiteter Kasten A in der Gestalt eines ungleichschenkligen U ist an der oberen Seite des kurzen Schenkels, dort, wo das Setzsieb B eingesetzt ist, offen, während der andere Schenkel F, nach oben erweitert und durch einen im Scheitel des dachförmigen Deckels befindlichen Anschlufsstutzen E mit einem Evacuirungsorgan, sei es Pumpe, Condensator, Ejector, Exhaustor oder dergl., unter Einschaltung geeigneter Absperrorgane, wie Hahn, Ventil oder Schieber, verbunden ist. Ferner ist am unteren Theil ein Zuleitungs- oder Saugrohr C angeschlossen, welches mit Absperrvorrichtung und Rückschlagventil versehen ist. Ein Ablafshahn G oder sonst ein Entleerungsorgan bildet den unteren Abschlufs des Kastens.
Im Zustande der Ruhe wird bei gefülltem Wasserbehälter sich das Wasser in der Linie Z)1Z)2 einstellen. Wird nun durch das Rohr E die Luft aus dem so von der Atmosphäre abgeschlossenen Raum F gesaugt und das Wasser durch das Rohr C zugeführt, so wird das Wasser im geschlossenen Behälter F aufsteigen. Ist die gewünschte Höhe erreicht, so wird durch irgend eine bekannte Vorrichtung, sei es Ventil oder Klappe, die Zuleitung C abgesperrt und der geschlossene Behälter F mit der atmosphärischen Luft in Verbindung gebracht; die Folge wird sein, dafs die gehobene Wassersäule jetzt auf das Setzsieb drückt und in der bekannten Weise hier eine Separirüng des Setzgutes hervorruft, und zwar wird wegen der eigenthümlichen Gestaltung des Behälters F die WTirkung die sein, dafs zuerst ein grofses Wasservolumen in Thätigkeit kommt, ein intensiver Stofs und Auftrieb auf das Sieb und Setzgut über demselben ausgeübt und so also die Wirkung in zum Separiren bestmöglicher Weise erzielt wird,- möglichst sofortiger voller Lufteintritt durch E vorausgesetzt. Das Gut wird aufgehoben und kann dann wieder
langsam sich absetzen, wenn die Evacuirung im Behälter F unter Zuströmung von Wasser durch das wiedergeöffhete Rohr C von Neuem beginnt.
Um den älteren, mit gespannter Luft arbeitenden Maschinen von Utsch (D. R. P. Nr. 52916) und von Baum D. R. P. Nr. 63331 gegenüber die verschiedene und bessere Wirkungsweise der neuen Maschine zu veranschaulichen, ist dieselbe durch die Diagramme Fig. 4, 5 und 6 dargestellt.
Aus Fig. 4 erkennt man, dafs bei der Maschine von Utsch allmäliges Auftreiben stattfindet, das sich eine kurze Zeit steigert und dann gegen Ende des Kolbenhubes wieder abnimmt, zum Theil auch wegen des Ventils im Kolben, das bei Utsch nöthig ist. Dann erfolgt zuerst rasches, aber sich stetig verlangsamendes Zurücksinken des Wassers, entsprechend der Kolbenbewegung; dafs diese Wirkungsweise nicht die rationellste ist, liegt auf der Hand.
Das Diagramm Fig. 5 giebt die Wirkungsweise der Baum'schen Maschine an. Hier findet anfangs langsames, dann beschleunigtes Auftreiben statt, während der Rückgang anfangs langsam und dann bei beschleunigter Geschwindigkeit stattfindet. Hier wie im vorigen Fall ist der langsam eingeleitete Auftrieb ungünstig, und auch der zum Schlufs sich geltend machende Rückgang ist nachtheilig.
Aus dem Diagramm Fig. 6 erkennt man, dafs bei der vorliegenden Setzmaschine sofort starkerj stofsweiser Auftrieb eingeleitet wird, der in gleichem, eher gesteigertem Tempo bis zur Umkehr beibehalten wird, und dafs der Rückgang ein ganz allmälig und stetig verlaufender ist, welcher Effect durch die eigenartige Gestaltung des hohen Schenkels des Setzkastens unterstützt wird.
Diese Wirkungsweise ist von Anfang bis zum .Schlufs einer vollen Kolbenbewegung oder ihr entsprechender Thätigkeit rationell, um ein gutes Separiren zu erzielen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine pneumatisch bethätigte hydraulische Setzmaschine, bei welcher stofsweiser rascher Auftrieb des Wassers durch das Sieb bei ruhigem Setzen des Gutes dadurch bewirkt wird, dafs in dem grofsen, luftdicht abgeschlossenen Räume des ungleichschenklig, haken- oder U-förmig gestalteten Setzkastens unter Zuflufs von Wasser für Erhaltung gleichen Niveaus im niederen, das Setzsieb enthaltenden, oben offenen Raum ein Vacuum und daher Auftrieb des Wassers im ersten Raum erzeugt wird, und dafs dann durch Herstellung der Verbindung des evacuirten Raumes mit der äufseren Luft ein plötzliches Fallen des aufgestiegenen Wassers aus dem hohen Schenkel und daher stofsweiser Auftrieb durch das Sieb und das darauf liegende Setzgut erfolgt.
2. Bei einer wie unter 1. geschildert wirkenden pneumatischen hydraulischen Setzmaschine die Gestaltung des hohen, luftdicht geschlossenen Schenkels des Setzkastens mit nach oben zunehmendem Querschnitt, zum Zweck, bei Unterbrechung des Vacuums sofort ein grofses Wasservolumen in Wirkung treten zu lassen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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