DE910232C - Waelzpruefgeraet, insbesondere Zweiflankenpruefgeraet fuer Zahnraeder - Google Patents
Waelzpruefgeraet, insbesondere Zweiflankenpruefgeraet fuer ZahnraederInfo
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- DE910232C DE910232C DESCH10522A DESC010522A DE910232C DE 910232 C DE910232 C DE 910232C DE SCH10522 A DESCH10522 A DE SCH10522A DE SC010522 A DESC010522 A DE SC010522A DE 910232 C DE910232 C DE 910232C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
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- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
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- G01B5/20—Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring contours or curvatures
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Description
- Wälzprüfgerät, insbesondere Zweiflankenprüfgerät für Zahnräder Es ist bekannt, die Fehler von Zahnrädern im Wälzprüfverfahren, insbesondere im Zweifiankenprüfverfahren zu messen. Abb. I zeigt ein Prüfgerät dieser Art. Ein Lehrzahnrad I befindet sich auf einem Aufnahmedorn Ia, der seinerseits auf einem festen Schlitten 3 angeordnet ist. Ein beweglicher Schlitten 4 trägt einen Aufnahmedorn 2a für den Prüfling 2. Kämmen Lehrzahnrad, das durch einen nicht dargestellten Motor angetrieben wird, und der Prüfling miteinander, so führt der bewegliche Schlitten 4 Bewegungen aus, und zwar in der Richtung der Verbindungsgeraden der Mittelpunkte der beiden Zahnräder. Diese Bewegungen lassen die Summe aller Verzahnungsfehler erkennen. Sie werden im allgemeinen für eine volle Umdrellullg des Prüflings auf eine nicht in der Abbildung dargestellte Weise registriert, vorzugsweise mit Hilfe schreibender Feintaster.
- Bei den bisher bekanntgewordenen Zweiflankenprüfgeräten stehen Lehrzahnrad und Prüfling im Eingriff miteinander, sobald sie sich auf ihren Rufnahmedornen befinden. Dieser Umstand erschwert die Serienuntersuchung von Prüflingen.
- Beim Auswechseln der Prüflinge und dem dadurch l)edingten Anhalten der Registriervorrichtung geht Zeit verloren, die ein flüssiges Prüfen behindert.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu beseitigen. Erfindungsgemäl3 sind der feste und der bewegliclle Schlitten durch ein Getriebe verbunden, das periodisch die beiden Zahnräder für eine volle Umdrehung des Prüflings in Eingriff bringt und danach die Zahnräder voneinander trennt. Während der Periode des Trennens wird der Prüfling durch einen anderen ersetzt.
- Eine besonders einfache Verwirklichung der Erfindung für den Fall, daß das Lehrzahnrad größeren Durchmesser als der Prüfling besitzt, ist in den Abb. I und 2a, 2b dargestellt. Das Getriebe gemäß der Erfindung besteht hier aus einer Iurvenscheibe 5, die sidl unter dem Lebrzahnrad befindet und mit ihm durch den in eine Zahnlücke eingreifenden Stift 6 starr gekoppelt ist. Die Kurvenscheibe wird durch ihre Randpunkte A, B (vgl. Abb. 2 a) in zwei Teile geteilt, deren rechter die beiden Zahnräder außer Eingriff bringt, sobald er gegen den Dorn 2 des beweglichen Sdilittens drückt. Der linke Teil ist vorzugsweise halbkreisförmig ausgebildet. Er berührt den Dorn 21 nicht, wenn er ihm gegenübersteht, so daß die Zahnräder in Eingriff gelangen. Der rechte Teil der Kurvenscheibe besitzt ein Kreissegment C, D. Es hält die beiden Schlitten auf festem Abstand voneinander.
- Während des zugehörigen ZeitintervalLs erfolgt das Auswechseln des Prüflings. Die Randteile A, C und B, D sind aus fertigungstechnischen Gründen geradlinig ausgebildet. Sie bewirken das Abheben und das Zusammenführen der beiden Zahnräder von- und zueinander. Xhb. 2 a zeigt den getrennten Zustand der Zahnräder, Abb. 2b eine Phase des Übergangs.
- Statt die Kurvenscheibe 5 mit dem Lehrzahnrad I starr zu verbinden, kann man die Kurvenscheibe auch mit dem Antriebsmotor des Lehrzahnrades kuppeln. Wenn das Lehrzahnrad kleineren Durchmesser als der Prüfling besitzt, wird man die Kurvenscheibe langsamer als das IRhrzahnrad umlaufen lassen, um zu erreichen, daß der Prüfling stets eine volle Umdrehung mit dem Lehrzahnrad im Eingriff steht.
- Die Erfindung ist nicht auf die Verwirklichung mittels einer hurz enscheibe beschränkt, sondern es kann auch jedes andere Getriebe Verwendung finden, das die beiden Schlitten und mit ihnen die Zahnräder periodisch trennt.
- Ferner läßt sich der Grundgedanke der Erfindung auch auf andere Wälzprüfgeräte, z. B. Einffanl;enprüfgeräte, anwenden.
- PATETANSPRCCHE: 1. Wälzprüfgerät, insbesondere Zweiflankenprüfgerät für Zahnräder, bei welchem ein Lehrzahnrad und ein Prüfling miteinander kämmen, wobei ferner das eine Zahnrad auf einem festen, das andere auf einem beweglichen Schlitten drehbar angeordnet und die Verscbiebung des beweglichen Schlittens registrierbar ist, z. B. mit Hilfe eines schreibenden Feintasters, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schlitten durch ein Getriebe verbunden sind, welches periodisch die beiden Zahnräder für eine volle Umdrehung des Prüflings in Eingriff bringt und die Zahnräder trennt.
- 2. Zweiflankenprüfgerät nach An!spruch I mit einem Lehrzahnrad, daß größeren Durchmesser als der Prüfling besitzt, wobei das Lehrzahnrad vorzugsweise auf dem festen Schlitten angeordnet ist, gekennzeichnet durch eine mit dem Lehrzahnrad starr verbundene und koaxial zu ihm angeordnete Kurvenscheibe, die auf einem Teil ihres Umfangs den beweglichen Schlitten berührt und vom festen so weit entfernt, daß die Zahnräder getrennt werden.
Claims (1)
- 3. Zweiflankenprüfgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe sich aus zwei Kreissegmenten und zwei geradeinigen Teilen am Rande zusammensetzt.4. Zweiflankenprüfgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe durch einen Stift, der in eine Zahnlücke des Lehrzahnrades eingreift, mit diesem starr verbunden ist.5. Zweiflankenprüfgerät nach Anspruch 1, wobei das Lehrzahnrad vorzugsweise auf dem festen Schlitten angeordnet ist, gekennzeichnet durch eine koaxial zu ihm angeordnete Kurvenscheibe, die zusammen mit dem Lehrzahnrad an einen Antriebsmotor gekoppelt ist, gegebenenfalls unter einernanderenUbersetzungsverhältnis als das Lehrzahnrad, so daß die Kurvenscheibe auf einem Teil ihres Umfangs den beweglichen Schlitten beriihrt und vom festen so weit entfernt, daß die Zahnräder getrennt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH10522A DE910232C (de) | 1952-09-16 | 1952-09-16 | Waelzpruefgeraet, insbesondere Zweiflankenpruefgeraet fuer Zahnraeder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH10522A DE910232C (de) | 1952-09-16 | 1952-09-16 | Waelzpruefgeraet, insbesondere Zweiflankenpruefgeraet fuer Zahnraeder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE910232C true DE910232C (de) | 1954-04-29 |
Family
ID=7426304
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH10522A Expired DE910232C (de) | 1952-09-16 | 1952-09-16 | Waelzpruefgeraet, insbesondere Zweiflankenpruefgeraet fuer Zahnraeder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE910232C (de) |
-
1952
- 1952-09-16 DE DESCH10522A patent/DE910232C/de not_active Expired
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