DE910136C - Kurbelantrieb - Google Patents
KurbelantriebInfo
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- DE910136C DE910136C DEG9123A DEG0009123A DE910136C DE 910136 C DE910136 C DE 910136C DE G9123 A DEG9123 A DE G9123A DE G0009123 A DEG0009123 A DE G0009123A DE 910136 C DE910136 C DE 910136C
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- stroke
- drive
- crank drive
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- Expired
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C3/00—Shafts; Axles; Cranks; Eccentrics
- F16C3/04—Crankshafts, eccentric-shafts; Cranks, eccentrics
- F16C3/22—Cranks; Eccentrics
- F16C3/28—Adjustable cranks or eccentrics
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
- Kurbelantrieb Der vorliegenden Erfindung liegt ein Kurbelantrieb zugrunde, in welchem zum Verstellen des Hubes in der exzentrisch ausgebohrten Antriebswelle eine Kurbelwelle drehbar gelagert ist. Antriebe dieser Art sind bekannt.
- Der Zweck der Erfindung ist, einen Antrieb zu schaffen, der sich durch einfache Bauart, sichere Wirkungsweise und bequeme Einstellmöglichkeit von dem Bekannten vorteilhaft unterscheidet, dabei aber billig herzustellen ist und vielseitig verwendet werden kann, insbesondere in Maschinen und Apparaten, in denen Teile oszillierend bewegt werden und bei denen die Größe dieser Bewegung häufig wechselt.
- Dies wird gemäß der Erfindung erreicht durch besondere die Antriebswelle und Kurbelwelle verbindende Kupplungsorgane sowie durch Mittel, durch die die zur Hubverstellung erforderliche relative Verdrehung der beiden Wellen zueinander besonders leicht ausgeführt werden kann, vorzugsweise derart, daß die Größe des eingestellten Hubes auf einer Skala erkennbar gemacht wird. Der Gegenstand der Erfindung ist in zwei Ausführungsbeispielen in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. I den Kurbelantrieb in Seitenansicht im Schnitt, Abb. 2 eine Draufsicht dazu, Abb. 3 den Schlüssel in Seitenansicht im Schnitt, Abb. 4 eine Draufsicht des Schlüssels, Abb. 5 das zweite Ausführungsbeispiel des Kurbelantriebes in Seitenansicht im Schnitt, Abb. 6 eine Draufsicht dazu und Abb. 7 eine Sperrvorrichtung.
- In der exzentrisch ausgebohrten Hohlwelle I, welche als Antriebswelle dient, ist die Kurbelwelle 2 drehbar gelagert, während die Riemenscheibe 3 auf der Antriebswelle I fest aufgekeilt ist und so ausgebildet sein kann, daß sie gleichzeitig als Schwungrad dient. In einer Ausdrehung der Riemenscheibe 3 ist die Kupplung für die Antriebs- und die Kurbelwelle angeordnet, deren Zahnrad q. mittels der Nabe 5 auf der Kurbelwelle a verstiftet ist. Eine an der Riemenscheibe um den Punkt 6 schwenkbar gelagerte Sperrklinke 7 steht unter Wirkung der Feder 8 und greift mit ihrer Verzahnung in die des Zahnrades 4 ein, wodurch die Antriebswelle I mit der Kurbelwelle 2 kraftschlüssig verbunden ist. In Abb. I sind die Antriebswelle I, deren Lager 24 und die Kurbelwelle, 2 abgebrochen gezeichnet.
- Zur Verstellung des Hubes ist ein Schlüssel vorgesehen, der mit den mit der Sperrklinke 7 verbundenen Gleitflächen 9 zusammenarbeitet.
- Der Schlüssel besteht gemäß dem Ausführungsbeispiel aus einem ränderierten Hohlkörper Io, dessen Flansch II eine Ausnehrnung I2 aufweist, in die beim Aufstecken des Schlüssels auf die Nabe 5 die Gleitflächen 9 eingreifen. Außerdem sind an dem Schlüssel kurze Stifte I3 vorgesehen, welche beim Verdrehen des Schlüssels in die Bohrungen I4 des Zahnrades 4 einrasten. Durch das Verdrehen wird nun die Sperrklinke 7 mittels der Gleitflächen 9 und der Ausnehmung I2 entgegen der Wirkung der Feder 8 mit ihrer Verzahnung aus der des Zahnrades 4 gebracht, wodurch beim weiteren Drehen durch die Stifte I3 auch das Zahnrad 4 und damit die Kurbelwelle 2 verdreht wird.
- Um den so eingestellten Hub feststellen zu können, ist auf dem Umfang der Riemenscheibe 3 eine Skala vorgesehen, auf welcher der Zeiger I5 des Schlüssels die Größe des jeweiligen Hubes anzeigt.
- Gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel steht die Sperrklinke 7 mit einem Schloß in Verbindung, mittels dessen zur Verstellung des Hubes die Sperrklinke 7 außer Eingriff des Zahnrades 4 gebracht wird, während die Hubverstellung unter Verwendung eines Steckschlüssels durch das stets mit dem Zahnrad 4 im Eingriff stehende Ritzel I6 erfolgt.
- Wird nun zur Hubverstellung der Schlüssel in das Schloß eingeführt und um I8o° gedreht, so wird durch den Exzenter I7 der Nuß I8, welcher in der Ausnehmung I9 des Riegels 2o arbeitet, letzterer zurückgebracht, wodurch die mit dem Riegel 2o verbundene Sperrklinke 7 außer Eingriff des Zahnrades 4 kommt. Die Deckplatte 2I verhindert, daß der Schlüssel in entkuppelter Stellung abgezogen werden kann. Durch Drehen des Ritzels I6 kann der gewünschte Hub eingestellt werden, dessen Größe auf einer Skala an der Riemenscheibe bzw. Schwungrad und dem Zahnrad 4 abgelesen werden kann.
- Um ein unbeabsichtigtes Öffnen des Schlosses während des Maschinenlaufes zu verhindern, ist eine federnde Sperrvorrichtung vorgesehen, die aus zwei Rollen 22 besteht, die in Ausschnitten der Nuß I8 geführt und durch eine in einer Ausnehmung liegende Feder 23 auseinandergepreßt werden und in Sperrasten der Ausbohrung für die Nuß I8 im Schwungrad einschnappen.
- Der in Abb. I bis 4 gezeigte Antrieb ist für Übertragung niedriger Kräfte gedacht, während das Ausführungsbeispiel 2 für größere Kräfte bestimmt ist. Aus diesem Grunde erfolgt dort die Verriegelung der Kupplung erfindungsgemäß formschlüssig, wodurch vollkommene Sicherheit erreicht wird.
- Um eine geschlossene Anordnung zu erhalten, können die Kupplungsorgane 4 und 7 durch einen in der Ausdrehung des Antriebsrades 3 befestigten Deckel verdeckt werden, der mit einer Schauöffnung für die Skala des Rades 4 versehen ist.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Kurbelantrieb, in welchem zum Verstellen des Hubes eine Kurbelwelle exzentrisch in der Antriebswelle gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle und die Kurbelwelle an ihren freien Enden durch Kupplungsorgane verbunden sind und gegen Relativverdrehung zueinander bzw. gegen Hubverstellung gesperrt gehalten werden, während die Kupplungsorgane zwecks Änderung des Hubes von Hand verstellt werden können.
- 2. Kurbelantrieb nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung für die Antriebs- und die Kurbelwelle aus einem Sperrad sowie einer Sperrklinke besteht und zum Verstellen des Hubes geöffnet wird.
- 3. Kurbelantrieb nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrad (4) fest mit der Kurbelwelle (2) verbunden ist, während die Sperrklinke (7) von der auf der Welle (I) aufgekeilten Antriebsscheibe (3) getragen wird und durch Aufstecken- eines Schlüssels, der zur Hubverstellung vorgesehen ist, geöffnet werden kann.
- 4. Kurbelantrieb nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlüssel einen Zeiger (I5) trägt, der das Maß der Verstellung bzw. die Größe des Hubes auf einer Skala auf dem Umfang der Antriebsscheibe (3) erkennbar macht.
- 5. Kurbelantrieb nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnrad (4) durch ein in der Antriebsscheibe (3) gelagertes Ritzet (I6) gedreht und durch das Sperrorgan (7) unter Vermittlung eines Schlosses formschlüssig mit der Antriebsscheibe (3) ge- und entkuppelt werden kann.
- 6. Kurbelantrieb nach den Ansprüchen i bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrorgan (7) bzw. das Schlot durch einen Schlüssel betätigt wird, der nur in Sperrstellung der Kupplungsorgane (4 und 7) eingeführt und abgezogen werden kann.
- 7. Kurbelantrieb nach den Ansprüchen i bis 3, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuß (18) des Schlosses bei Sperrstellung der Kupplung (4 und 7) durch eine Feder (23) und ein Rollenpaar (22) gegen Verdrehung gesichert ist. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 455 842.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG9123A DE910136C (de) | 1952-06-18 | 1952-06-18 | Kurbelantrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG9123A DE910136C (de) | 1952-06-18 | 1952-06-18 | Kurbelantrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE910136C true DE910136C (de) | 1954-04-29 |
Family
ID=7119029
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG9123A Expired DE910136C (de) | 1952-06-18 | 1952-06-18 | Kurbelantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE910136C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2455842A (en) * | 1945-03-30 | 1948-12-07 | Daniel M Weigel | Power transmission mechanism |
-
1952
- 1952-06-18 DE DEG9123A patent/DE910136C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2455842A (en) * | 1945-03-30 | 1948-12-07 | Daniel M Weigel | Power transmission mechanism |
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