DE909903C - Verkehrssignalanlage - Google Patents

Verkehrssignalanlage

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DE909903C
DE909903C DEP30733A DEP0030733A DE909903C DE 909903 C DE909903 C DE 909903C DE P30733 A DEP30733 A DE P30733A DE P0030733 A DEP0030733 A DE P0030733A DE 909903 C DE909903 C DE 909903C
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traffic
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access road
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Expired
Application number
DEP30733A
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Thomas Philip Priest
Joseph Hartley Taylor
George William Thompson
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Automatic Telephone and Electric Co Ltd
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Automatic Telephone and Electric Co Ltd
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08GTRAFFIC CONTROL SYSTEMS
    • G08G1/00Traffic control systems for road vehicles
    • G08G1/07Controlling traffic signals
    • G08G1/08Controlling traffic signals according to detected number or speed of vehicles

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Traffic Control Systems (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Verkehrssignalanlagen für Straßenkreuzungen und befaßt sich insbesondere mit Anlagen zum Gebrauch bei ausgedehnten und komplizierten Straßenverbindungen, wo eine große Anzahl von Straßen zusammenstößt. Eine derartige Verkehrsfläche wird im nachfolgenden als Sternkreuzung bezeichnet.
Bei einer derartigen Sternkreuzung wird das Wegerecht, d. h. das Freifahrtzeichen, den verschiedenen Zufahrtsstraßen üblicherweise in Übereinstimmung mit einem oder mehreren vorbestimmten Signalwechselplänen gegeben, die verschiedenen Verkehrsbedingungen gerecht werden sollen, die sich zu verschiedenen Tageszeiten ergeben. Bei gewissen Sternkreuzungen kann es zweckmäßig sein, um eine wirkungsvolle und anpassungsfähige Behandlung des Verkehrs von allen Zufahrtsstraßen her in einem möglichst kurzen Signalzyklus zu ermöglichen, daß Gruppen von zwei oder mehr Zufahrtsstraßen bei geringem Verkehr aufeinanderfolgende Freifahrtzeichen empfangen, während ao ihre Freifahrtzeiten sich bei stärkerem Verkehr überlappen sollen, wobei der Grad des Überlappens durch die Verkehrsdichte in einer oder in allen Zufahrtsstraßen bestimmt ist.
Zwei der Zufahrtsstraßen einer Sternkreuzung as mögen beispielsweise in einer V-Verbindung enden, und bei geringer Verkehrsdichte soll die Freifahrtsperiode einer Zufahrtsstraße 'unmittelbar auf die Freifahrtsperiode der anderen folgen. Wenn während der Sperrzeit auf der gesperrten Zufahrtsstraße eine vorbestimmte Verkehrsdichte überschritten wird, was z. B. mittels eines Verkehrsdichtezählers angezeigt wird, kann es im Interesse der Bewältigung des Verkehrs der Sternkreuzung wünschenswert sein, daß die Freifahrtsperiode für diese Zufahrtsstraße die Freifahrtsperiode für die andere überlappt, wobei der Grad
der Überlappung in Übereinstimmung mit der Verkehrsdichte steht. Unter solchen Überlappungsbedingungen brauchen die Freifahrtsperioden für die in Frage kommenden Zufahrtsstraßen nicht notwendigerweise gleichzeitig zu beginnen oder zu enden Außerdem kann der der Sternkreuzung zugrunde liegende Signalwechselplan vorsehen, daß gewisse Zufahrtsstraßen zu bestimmten Zeiten überhaupt kein Wegerecht empfangen, wenn die anderen mit ihnen in ίο Wettbewerb stehenden Straßen Wegerecht empfangen haben. Zu gewissen Zeiten können Zufahrtsstraßen paarweise derart zusammengefaßt werden, daß, wenn eine Zufahrtsstraße infolge geringer Verkehrsdichte von ihrer zugeteilten Freifahrtsperiode keinen Gebrauch machen sollte, die andere Zufahrtsstraße dieses Paares diese Freifahrtsperiode übernehmen kann und das Wegerecht bei vorhandenem Verkehr für die Dauer dieser Periode zu halten vermag, wonach ihre planmäßige Freifahrtsperiode beginnt. Unter diesen Umständen kann die erste Zufahrtsstraße erst wieder ihr Wegerecht in Anspruch nehmen, wenn ihre planmäßige Freifahrtsperiode beim nächsten Zyklus beginnt.
Der allgemeine Zweck der Erfindung besteht darin, eine Verkehrssignalanlage zu schaffen, die sich für eine S5 umfassendere Regelung derartiger Phasenüberlappungen eignet, als es bis jetzt möglich gewesen ist, und die in der Lage ist, allen oben aufgezählten wesentlichen Bedingungen und auch Abänderungen dieser Bedingungen gerecht zu werden, um die wirkungsvollste Bewältigung des Verkehrs sicherzustellen.
Gemäß einem Merkmal der Erfindung wird in einer Verkehrssignalanlage zur Regelung des Straßenverkehrs an einer Stemkreuzung das Gewähren des Wegerechts an die einzelne Zufahrtsstraße durch eine Verkehrsregelanlage gesteuert, die individuell auf diese Zufahrtsstraße zugeschnitten ist, wobei diese Verkehrsregelanlage ihrerseits zu bestimmten Verkehrszeiten von einer übergeordneten Regelanlage gesteuert wird, die gemeinsam für alle Zufahrtsstraßen dient. Der Einbau einer getrennten Verkehrsregelanlage für jede Zufahrtsstraße zu einer Stemkreuzung, insbesondere für jene Zufahrtsstraßen, die ein Überlappen ihrer Freifahrtsperiode mit einer oder mit mehreren anderen Zufahrtsstraßen erfordern, ermöglicht eine getrennte Regelung der passenden Signale und eine leichte Betätigung derselben, wodurch die Arbeitsweise unter Überlappungsbedingungen erleichtert wird. Die verschiedenen Verkehrsregelanlagen sind außerdem mit einer gemeinsamen Wregerechtzuteilvorrichtung über einen Verteiler verbunden, so daß irgendeine Veränderung im Signalwechselplan leicht bewerkstelligt werden kann. Mit den bisher benutzten Regelanlagen, bei denen eine Steuervorrichtung zwei Zufahrtsstraßen bedienen kann, deren Wegerecht unter gewissen Bedingungen überlappt sein kann, können, da nur eine Zufahrtsstraße jeweils von dem Steuerkreis der übergeordneten Regelanlage beeinflußt wird, die oben beschriebenen Überlappungssteueranforderangen nicht in zufriedenstellender Weise erfüllt werden. Die Sternkreuzung kann mit anderen Kreuzungspunkten nach einem fortschreitenden Plan mittels einer Hauptzentrale zusammengeschlossen werden, die bei der in Frage stehenden Stemkreuzung eine Steuerung der gemeinsamen Anlage bewirkt. Die Verbindung der verschiedenen einzelnen Zufahrtsregelanlagen mit einer übergeordneten Regelanlage gestattet, daß eine gleichzeitige Anzeige von Grün für miteinander in Wettbewerb stehende Zufahrtsstraßen ohne Schwierigkeiten vermieden wird; wenn jedoch eine Handsteuerung in Tätigkeit gesetzt wird, sind Sicherungsvorrichtungen vorgesehen, die, wenn Grün für eine oder mehrere Zufahrtsstraßen gezeigt wird, verhindern, daß es für die mit diesen Zufahrtsstraßen in Wettbewerb stehenden Zufahrtsstraßen ebenfalls gezeigt wird. Da die Verkehrsregelanlagen für die verschiedenen Zufahrtsstraßen an einem Punkt zusammengefaßt sein werden, wird die Handsteuerung bei den erfindungsgemäßen Einrichtungen ebenfalls von einer Stelle aus erfolgen und dadurch wirkungsvoller gemacht.
Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispiels in den Zeichnungen erläutert. Diese Zeichnungen sollen bei der Betrachtung nach einem Schema in Gruppen angeordnet werden, wie in dem unteren Teil der Fig. 17 gezeigt ist.
Fig. ι zeigt einen Straßenplan dieser Sternkreuzung mit sieben Zufahrtsstraßen I bis VII, der veranschaulicht, wo zweckmäßigerweise die wesentlichen Signale und Bodenschwellen für die Verkehrsdichtezähler und -anzeigevorrichtungen zusammen mit den Zufahrtverkehrsregelanlagen und der übergeordneten Verkehrsregelanlage angeordnet werden;
Fig. 2 bis 5 zeigen schematisch die vier Hauptverkehrsbewegungen, die während eines vollständigen Signalzyklus vorkommen;
Fig. 6 und 7 zeigen die Schaltanordnung der Verkehrsregelanlage A für die Zufahrtsstraße I;
Fig. 8, 9 und 10 zeigen in ähnlicher Weise die Schaltanordnung der Verkehrsregelanlage B für die Zufahrtsstraße II;
Fig. ii, 12 und 13 zeigen die Schaltanordnungen einer übergeordneten Regelanlage zur gemeinsamen Steuerung der einzelnen Verkehrsregelanlagen;
Fig. 14 und 15 zeigen die Schaltanordnung einer Verkehrsdichtezählvorrichtung;
Fig. 16 und 17 zeigen Schaltanordnungen der Handsteuerungs- und Sicherungsvorrichtungen.
Nach dem Straßenplan der Fig. 1 wird jede der sieben Zufahrtsstraßen I bis VII zu der Sternkreuzung durch getrennte Verkehrsregelanlagen A bis G bedient, no die an einem zentral gelegenen Punkt angeordnet sind und von denen jede Einzelanlage durch Nockenwellen esteuert und die Regelung des Signalwechsels durch Gasentladungsröhren bewirkt wird, wie es im wesentlichen an anderer Stelle bereits beschrieben ist (briti- sehe Patentschrift 403 732). Die Hauptzentrale MT, die im wesentlichen durch elektrische Impulse die übergeordneten Verkehrsregelanlagen steuert, ist an der Verbindung der Zufahrtsstraßen I und II angeordnet und bedient sowohl die obenerwähnte Stemkreuzung als auch eine Anzahl von benachbarten Straßenkreuzungen. Sie steht in Verbindung mit der übergeordneten Verkehrsregelanlage TC, wie sie beispielsweise in den Fig. 11, 12 und 13 gezeigt ist, ferner mit sieben Verkehrsregelanlagen A bis G, von denen die Anlagen A und B in den Fig. 6 bis 10 gezeigt sind.
Außerdem steht sie in Verbindung mit zwei Verkehrsdichtezählvorrichtungen der in den Fig. 14 und 15 gezeigten Art, die mit den Verkehrsregelanlagen B und G verbunden sind, die die Zufahrtsstraßen II und VI steuern, und mit der Handsteuerungs- und Sicherungsvorrichtung der Fig. 16 und 17.
Die Verkehrsanzeigevorrichtungen (Bodenschwellen) für die verschiedenen Zufahrtsstraßen I bis VII sind mit Ai, Bτ ... bezeichnet, wobei die in Klammern hinzugesetzten Bezugszeichen U-D andeuten, daß diese Vorrichtungen nur auf den Verkehr in einer Richtung ansprechen. Die Vorrichtungen für die Registrierung der Verkehrsdichte sind mit VRD1 und VRD 2 bezeichnet.
Um den Verkehr zu bewältigen, der die Sternkreuzung verläßt und dabei eine Zufahrtsstraße kreuzt, sind Gegensignale, wie AV, CV, EV ..., vorgesehen und werden derart gesteuert, daß sie das entgegengesetzte Zeichen der entsprechenden Zufahrtssignale A, C, E ... zeigen. Jede der in diesen Fällen betrachteten Regelanlagen besitzt besondere Kontakte auf der Nockenwelle, um dieses zu ermöglichen. Verkehrsanzeigevorrichtungen (Bodenschwellen) für die entgegengesetzte Fahrtrichtung sind mit Ausnahme der Zufahrtsstraßen III und V nicht vorgesehen; es muß jedoch darauf hingewiesen werden, daß diese Anzeigevorrichtungen nur unter isolierten Arbeitsbedingungen, d. h. bei abgetrennter Hauptzentrale, wirksam sind. Indem jetzt die verschiedenen Verkehrsbewegungen an der Sternkreuzung betrachtet werden, wird auf die Verkehrsfiußdiagramme der Fig. 2 bis 5 hingewiesen, aus denen zu ersehen ist, daß das allgemeine Prinzip darin besteht, zuerst den Ost-West-Verkehr und dann den Nord-Süd-Verkehr freizugeben.
In der ersten, in Fig. 2 gezeigten Stufe strömt der Verkehr von der Zufahrtsstraße V zu der Zufahrtsstraße I, und die Fahrzeuge, die dabei in die Zufahrtsstraße II bzw. VI einzubiegen wünschen, werden zeitweilig festgehalten. Die gestrichelten Pfeile deuten an, daß der Verkehr in die Zufahrtsstraßen I und V eintreten kann.
Bei der zweiten, in Fig. 3 gezeigten Stufe tritt der Verkehr von den Zufahrtsstraßen II und VI hinzu, wobei der tatsächliche Augenblick des Beginns der Freifahrtsperiode für diese Zufahrtsstraßen durch damit verbundene Verkehrsdichtezählvorrichtungen VRD 2 und VRDi bestimmt wird, die während der vorhergegangenen Haltperiode in Betrieb gewesen sind. Wenn der Verkehr in den Zufahrtsstraßen I und V nach der Ingangsetzung des Verkehrs auf den Straßen VI und II abnehmen sollte, wird die Überlappung der Freifahrtsperioden der verschiedenen Straßenpaare um die nicht erforderliche Zeit auf den beiden ersten Straßen herabgesetzt, so daß tatsächlich die Überlappung von der Verkehrsdichte sowohl auf den Straßen I und II als auch auf den Straßen V und VI abhängt, obwohl eine tatsächliche Feststellung der Verkehrsdichte nur in einer Straße eines Paares durchgeführt wird. Die Überlappungen der Freifahrtzeiten zwischen den beiden Paaren von Straßen beginnen oder enden auf diese Art nicht notwendigerweise gleichzeitig.
Bei der in Fig. 4 gezeigten Stufe darf der Verkehr
von der Zufahrtsstraße VI quer hinüber nach den Zufahrtsstraßen I und II und von der letzteren nach den Zufahrtsstraßen V und VI strömen. Der Verkehr darf außerdem aus der Zufahrtsstraße III in die Verlängerung der Zufahrtsstraßen III und IV austreten, wird jedoch zeitweilig vor der eigentlichen Sternkreuzung festgehalten.
Bei der in Fig. 5 gezeigten vierten Stufe darf der Verkehr von den Zufahrtsstraßen IV und VII in die Sternkreuzung eintreten, während der Verkehr von den Zufahrtsstraßen I, II, III, V und VI gesperrt wird.
In der Praxis werden für den Verkehrsfluß noch andere Zwischenstufen vorgesehen, aber die vier beschriebenen Stufen entsprechen den Hauptbewegungen.
Zuerst werden nunmehr die Stromkreise der in den Fig. 11 bis 13 gezeigten übergeordneten Regelanlage TC (Fig. 1) betrachtet, damit die allgemeine Zuordnung der verschiedenen Signale an der Sternkreuzung erkannt werden kann. Wie schon weiter oben festgestellt, kann die Sternkreuzung zusammen mit anderen in ihrer Nähe liegenden Straßenkreuzungen unter einem Signalwechselplan durch eine Hauptzentrale MT (Fig. 1) zusammengeschlossen werden, und die Steuerung der in Frage kommenden Sternkreuzung wird dadurch bewirkt, daß die Steuerimpulse koordiniert werden, die von der Hauptzentrale zu der übergeordneten Regelanlage über die Leitungen 10 bis 16 der Fig. 11 übermittelt werden. Der tat- go sächliche, zu irgendeiner Zeit in Betrieb befindliche Signalwechselplan wird in der Hauptzentrale festgelegt, und dies wird den verschiedenen Empfangspunkten dadurch gemeldet, daß eine besondere Planauswahlleitung erregt wird. In der übergeordneten Regelanlage der Fig. 11 bis 13, die für die in Fig. 1 dargestellte Sternkreuzung sorgt, ist ein Schrittschaltwerk CD mit drei Kontaktbankpaaren CDi-CD 2, CD3-CD4 und CD5-CD6 mit je fünfzig Kontakten und je einem Bürstenpaar vorgesehen. Dieses Schaltwerk wird von der Hauptzentrale MT über die allgemeine Impulsleitung 11 für neunundvierzig Schritte und über eine besondere Leitung 10 für den fünfzigsten Schritt betätigt. Über das Kontaktbankpaar CDi- CD 2 des Schaltwerkes wird ein Relais STP in Abhängigkeit von jedem Schaltimpuls betätigt, und dessen Kontakt stfii (Fig. 12) schließt einen Betätigungskreis für den Magneten CDM des Schrittschalters CD. Für jeden Signalwechselplan macht sich jede der sieben Regelanlagen A bis G der sieben Zufahrtsstraßen I bis VII der Sternkreuzung wenigstens einmal über einen entsprechenden Verteiler sowohl in dem sogenannten Betätigungskontaktbankpaar CD 3- CD 4 der Fig. 12 als auch dem Freigabekontaktbankpaar CD5-CD6 der Fig. 13 bemerkbar. Die Verbindung zu dem Betätigungskontaktbankpaar dient dazu, das Wegerecht den verschiedenen Regelanlagen anzubieten, und die Verbindung mit dem Freigabekontaktbankpaar ermöglicht es, daß das Wegerecht in den passenden Augenblicken zurückgezogen wird. Es sind drei verschiedene Signalwechselpläne vorgesehen, die in der Hauptzentrale dadurch ausgewählt werden, daß die gewünschte Planauswahlleitung 12, 13 oder 14 erregt wird, worauf die Kontakte der dadurch betätigten Planrelais iP, 2 P oder 3 P die Verbindungen von den verschiedenen Regelanlagen A bis G zu den
Kontaktbankpaaren CD 3 bis CD 6 des Schrittschaltwerkes entsprechend den Anforderungen des besonderen ausgewählten Planes herstellen.
Zwecks Vereinfachung sind in den Fig. 12 und 13 nur die Verbindungen der beiden Regelanlagen A und B zu den Kontaktbankpaaren CD 3 bis CD δ angedeutet, und es wird darauf hingewiesen, daß die anderen Regelanlagen C bis G ähnlichen Gesichtspunkten folgen. Eine Beschreibung der anderen Einzelheiten der übergeordneten Regelanlage wird weiter unten gegeben werden.
Um die verschiedenen Möglichkeiten, die durch die vorliegende Erfindung zur Regelung der Überlappung der Freifahrtsperioden verschiedener Zufahrtsstraßen geschaffen sind, zu verstehen, wird jetzt die Schaltanordnung der beiden Regelanlagen A und B beschrieben, die die Zufahrt von den Straßen I und II regeln, die zusammen eine V-förmige Verbindung an der Sternkreuzung bilden.
Das allgemeine Prinzip dieser beiden Regelanlagen gilt für die anderen Regelanlagen ebenfalls. Die verschiedenen Regelanlagen unterscheiden sich voneinander nur in später noch zu beschreibenden Einzelheiten, um verschiedenen besonderen Arbeitsbedingungen gerecht zu werden.
Es wird jetzt auf die Fig. 6 und' 7 bzw. 8 bis 10 Bezug genommen, die die Schaltanordnung der Regelanlagen A bzw. B zeigen. Diese beiden Anlagen weisen im wesentlichen einen Gasentladungsröhrenkippkreis und eine schrittweise von einer Magnetspule SOL (Fig. 7 und 9) angetriebene Nockenwelle auf. Die Nockenwelle bei beiden Regelanlagen ruht im allgemeinen in der Stellung 1, so daß, wie in den Arbeitstafeln für die Nockenstellung am Fuße der Fig. 6 und 9 angedeutet ist, ein Rotsignal im allgemeinen sowohl für die Einfahrt in die Zufahrtsstraße I als auch in die Zufahrtsstraße II gegeben wird, und ein Griinsignal wird den Verkehrsteilnehmern gezeigt, die die Sternkreuzung über diese Straßen verlassen. Diejenigen der sechs Stellungen der Nockenwelle, in denen die verschiedenen Nockenkontakte Cx, C 2 ... geschlossen sind, sind durch die eingezeichneten Nummern gekennzeichnet, während die Signalangaben für die verschiedenen Stellungen der Nockenwellen in den Tafeln für die Nockenstellungen angegeben sind.
Die Kippkreise (Fig. 6 und 8) werden von Gleichstrom betätigt, der Klemmstellen zugeführt wird, die mit Plus und Minus in einem Quadrat bezeichnet sind, während die Magnetspulen und die Signallampen durch Wechselstrom aus einer Hauptleitung gespeist werden. Eine Anschlußklemme dieser Leitung ist durch ein E in einem Kreis und einem Quadrat bezeichnet, während die andere Anschlußklemme durch das übliche Symbol für Wechselstrom angedeutet ist. Wechselstrom verhältnismäßig niedriger Spannung ist für die Verkehrsanzeigevorrichtungen Ai, Bi ... vorgesehen, wobei die in Betracht kommenden Klemmstellen durch das übliche Erdungssymbol und das übliche Symbol für Wechselstrom mit einer daneben angeordneten Spannungsangabe bezeichnet werden. Um die Schwankungen in der Zündspannung der Gasentladungsröhren zu kompensieren, ist eine Kompensiervorrichtung vorgesehen, die die Einführung einer Wechselspannung in der Größenordnung von 30 Volt in jeden Kippkreis vorsieht, und eine Klemmstelle dieser Leitung steht mit dem negativen Pol der Gleichstromquelle und die andere Seite mit der Klemmstelle in Verbindung, die durch das übliche Symbol für Wechselstrom mit einer daneben angegebenen Spannungsangabe bezeichnet ist. Diese An-Ordnung ist im einzelnen an anderer Stelle beschrieben (britische Patentschrift 515 860).
Einige Relais, die von der übergeordneten Regelanlage betätigt werden oder die in dieser angeordnet sind und von den Regelanlagen A und B betätigt werden, werden von einer Niederspannung in der Größenordnung von 50 Volt gespeist, und die betreffenden Klemmstellen sind mit Plus und Minus in einem Kreise bezeichnet, wobei der positive Pol dieser Stromquelle geerdet ist.
Es wird darauf hingewiesen, daß bei jedem der Schaltschemata dazugehörige Teile anderer Kreise eingefügt und mit gestrichelten Linien umrahmt sind, um das gegenseitige Zusammenwirken zu verdeutlichen.
Wenn das Schaltwerk CD in der übergeordneten Regelanlage den Kontakt erreicht, der dem Beginn der Freifahrtsperiode für den Verkehr von der Zufahrtsstraße I unter dem besonderen, zur Zeit gültigen Signalwechselplan entspricht, wird eine Verbindung von Plus über die Schleifarme der Kontaktbank CD3-CD4 (Fig. 12), den Verteiler und die Kombination von einem oder mehreren Kontakten x-px, zfix und 3^1 der Planauswahlrelais iP bis 3P, je nachdem welches zu der Zeit betätigt ist, hergestellt, um das Relais AP (Fig. 7) .der Regelanlage A mittels seiner rechten Wicklung zu betätigen. Dieses Relais vervollständigt darauf bei dem Kontakt «^3 einen Erregerkreis für das Relais AX über dessen rechte Wicklung, der von Plus über den Kontakt rz2 und den Kontakt des sechsstufigen Wahlschalters FSx in der übergeordneten Regelanlage zu der Leitung 17 führt, welche den Relais AX, BX, CX ... in den verschiedenen Regelanlagen gemeinsam ist. Die sechs Stellungen des Wahlschalters FS sind 1 = Signale aus, 2 = Signale zum Arbeiten auf normaler automatischer Grundlage, 3 = Signale zum Arbeiten auf automatischer Grundlage, jedoch unter zeitlicher Schaltersteuerung ein- und ausgeschaltet, 4 = Signale aus, gelbe Kugeln auf der Oberseite der Verkehrsampeln im eingeschaltet, 5 = Handsteuerung, 6 = alle Signale auf Rot.
Die Kontakte des Wahlschalters -FSi (Fig. 13) werden daher geschlossen, wenn die normale automatische Steuerung angenommen und der Wahlschalter in die Stellung 2 gelegt ist. Das Relais AX ist erregt und hält sich durch den Kontakt axx unabhängig von dem Relais AP. Seine anderen Kontakte erzeugen jedoch keine unmittelbare Betätigung irgendeines anderen Relais in der Regelanlage.
Wenn eine Forderung auf Freifahrt für den Verkehr von der Zufahrtsstraße I bereits vorhanden ist, wird das Forderungsrelais A R von der Bodenschwelle A1 der Anzeigevorrichtung in dieser Zufahrtsstraße I (Fig. 6) betätigt worden sein und wird über den Kontakt ar χ und die betätigten Nockenkontakte Cx ge-
halten. Unter diesen Umständen wird das in Tätigkeit befindliche Relais A P einen niederohmigen Ladekreis für den Kondensator QA von Plus über die Nockenkontakte C 4, Kontakt a^> 4, den verhältnismäßig niederohmigen Widerstand YA, Kontakt ar 2, Kondensator QA zu Minus schließen. Der Kondensator QA lädt sich schnell auf und bringt die Gasentladungsröhre FA zum Zünden, worauf das Relais AA betätigt wird, das die Magnetspule SOL (Fig. 7) über seinen ίο Kontakt aa 2 betätigt. Während der Erregung der Magnetspule schließen deren Kontakte 51 (Fig. 6) einen Entladungskreis für den Kondensator QA über den Widerstand YB, um den Kippkreis auf den Normalzustand zurückzubringen. Wenn das Relais AA beim Erlöschen der Gasentladungsröhre aberregt wird und seinerseits die Magnetspule aberregt, so wird die Nockenwelle zu der Stellung 2 weiterlaufen.
Bei dieser Stellung der Nockenwelle wird ein Schaltkreis über die Nockenkontakte C10 (Fig. 7) geao schlossen, um das gelbe Signal für den Verkehr auf der Zufahrtsstraße I zu erleuchten. Das entsprechende rote Signal der Signalanlage A bleibt noch erleuchtet. Ferner wird ein Kreis über die Kontakte C 21 geschlossen, um das gelbe Gegensignal AV für den austretenden Verkehr zu erleuchten und das entsprechende grüne Signal zu löschen. Durch die Nockenkontakte C18 (Fig. 6) wird ein Kreis nach Plus geschlossen, um die Dauer des gelben Achtungssignals zu begrenzen, indem über die Klemmstelle AMB und über den Abgreifwiderstand 18 ein Ladekreis für den Kondensator (M hergestellt wird. Am Ende dieser Periode wird das Relais AA wiederum betätigt, um die Nockenwelle in die Stellung 3 zu bringen.
In dieser Stellung wird das rote und gelbe Signal für den Verkehr aus der Zufahrt I gelöscht, und das grüne Signal wird über die Nockenkontakte C 9 (Fig. 7) und den Kontakt rkaj, des Relais RKA in der Sicherungs- und Handsteuerungsvorrichtung der Fig. 16 und 17, das über Nockenkontakte C12 zu dieser Zeit betätigt wird, eingeschaltet. Die Gegensignale A V zeigen jetzt Rot, jedoch ist ein grüner Pfeil auf der Verkehrsampel an der Zufahrtsstraße I parallel mit dem roten Gegensignal A V erleuchtet, so daß der an der Sternkreuzung austretende Verkehr über die Zufahrtsstraße I abfließen kann. Die Freifahrtsperiode für den Verkehr von der Zufahrtsstraße I wird durch einen nunmehr über die Nockenkontakte C 6 (Fig. 6) und den Schalter ^4/S eingeschalteten Ladekreis des Kondensators QA zeitlich begrenzt. Nach der Beendigung dieser Periode wird die Nockenwelle infolge des Ansprechens des Relais AA nach Stellung 4 bewegt, wobei die Signale nicht wechseln. Diese zusätzliche Freifahrtsperiode wird für die ganze Zeit der geplanten Freifahrtsperiode aufrechterhalten, wenn auf der Zufahrtsstraße I ein im wesentlichen beständiger Verkehr bestehenbleibt.
Wenn man annimmt, daß dies der Fall ist, wird sich der Kondensator QA über den Widerstand i8, den Schalter A VS (Fig. 6), den Kontakt «λ: 5 und die Nockenkontakte C14 aufzuladen suchen, aber die wiederholte Betätigung des Anforderungsrelais A R in Abhängigkeit von der Verkehrsdichte, die über die Bodenschwelle A1 der Zufahrtsstraße I geht, wird die Spannung des Kondensators QA die Zündspannung der Gasentladungsröhre FA nicht erreichen lassen, weil er durch wiederholte Nebenschlüsse über die Kontakte ar 2 und ax6, die Nockenkontakte C15 und den Widerstand YC immer wieder entladen wird. Es muß darauf hingewiesen werden, daß der Selbsthaltekreis für das Relais A R bei den Nockenkontakten C ι geöffnet wurde, als die Nockenwelle die Stellung 4 erreichte, wodurch das Relais in direkte Abhängigkeit von den Betätigungen der Bodenschwelle A ι gebracht wurde.
Am Ende der für die Zufahrtsstraße I geplanten Freifahrtsperiode, wenn das Schrittschaltwerk CD in der übergeordneten Regelanlage den Kontakt entsprechend dem Punkt der Beendigung der Freifahrt erreicht, wird sich Plus über die Freigabekontaktbank CD 5-CD 6 (Fig. 13) erstrecken und von dort über einen oder mehrere der Kontakte 1^4, 2^4, 3^4 der Planauswahlrelais iP bis 3 P, je nachdem welches zu der Zeit gerade betätigt wird, und den Kontakt ax2 (Fig. 7) zum Kurzschluß- und Freigaberelais AX. Darauf wird bei dem Kontakt αχζ (Fig. 6) die zusatzliehe Freifahrtsperiode beendet, indem der Kondensator QA über den niederohmigen Ladekreis mit dem Widerstand YD schnell aufgeladen wird, wobei nach abermaliger Betätigung des Relais AA die Nockenwelle zu der Stellung 5 weitergeht.
Es wird betont, daß, wenn der Verkehr von der Zufahrtsstraße I zwangsweise durch die übergeordnete Regelanlage gesperrt wird, die betreffende Regelanlage derart beeinflußt werden muß, daß das Wegerecht im nächsten Zyklus ohne irgendeine weitere Be- tätigung der Bodenschwelle A1 gewährleistet ist. Wenn daher das Relais AA arbeitet, um die Magnetspule SOL zu erregen, wird, da das Relais AX aberregt ist, Erde über die Kontakte ««3 (Fig. 6) und «#4 und die Nockenkontakte C 2 an das Forderungsrelais AR gelegt, um es für den Fall in Tätigkeit zu setzen, daß es zu dieser Zeit noch nicht betätigt ist. Die Nockenwelle wird erst dann von der Magnetspule SOL nach der Stellung 5 bewegt, wenn das Kippkreisrelais AA wieder abfällt. Während der Übergangszeit zwischen den Stellungen 4 und 5 der Nockenwelle wird für das Relais AR über die Magnetspulenkontakte S 2 ein Haltekreis hergestellt. Wenn die Nockenwelle die Stellung 5 erreicht hat, bleibt das Relais AR über seinen Kontakt ar τ und die Nockenkontakte Ci erregt. In der Stellung 5 der Nockenwelle wird das grüne Signal gelöscht und das gelbe Signal eingeschaltet, während das gelbe Gegensignal A V zusätzlich zu dem roten Gegensignal eingeschaltet wird.
Die Achtungsperiode wird nun über den durch die Nockenkontakte C18 eingeschalteten Ladekreis des Kondensators QA begrenzt, und die Nockenwelle wird dann zu der Stellung 6 bewegt, woraufhin den von der Zufahrtsstraße I kommenden Verkehrsteilnehmern ein rotes Signal gegeben wird, während die Gegensignale Grün zeigen, so daß die Sternkreuzung sowohl über die Straße I als auch II verlassen werden kann.
Diese der Stellung 6 der Nockenwelle entsprechende Periode wird über die Nockenkontakte 17 und den
Schalter MGS eingeleitet. Dieser Schalter ist für den Zweck vorgesehen, um eine Mindestfreifahrtsperiode der Gegensignale AV zu gewährleisten, wonach die Nockenwelle zu ihrer Stellung ι weiterbewegt wird. Dabei werden die Signalanzeigen der früheren Stellung 6 aufrechterhalten, und die Nockenwelle bleibt dort bis zum Beginn der Freifahrtsperiode für den Verkehr aus der Zufahrtsstraße I im folgenden Zyklus. Obwohl der Schalter zum Einstellen der grünen ίο Gegensignale normalerweise dazu benutzt wird, um die Periode zeitlich zu regeln, während der die Nockenwelle in der Stellung 6 bleibt, kann während der Steuerung durch die Hauptzentrale die Nockenwelle ebensogut auch schnell in die Stellung ι gebracht werden, da sie dann in dieser letzteren Stellung für geraume Zeit bleibt. Unter isolierten Arbeitsbedingungen jedoch, d. h. wenn die Verbindung zur Hauptzentrale unterbrochen ist, dient der Schalter zum Einstellen der Mindestfreifahrtsperiode für die Gegensignale so einem nützlichen Zweck. Wenn man nämlich annimmt, daß die Zufahrtsstraße I Freifahrt hat und der Verkehr auf ihr aufhört, ist es auf diese Weise möglich, daß sich der Kondensator QA voll auflädt, woraufhin die Nockenwelle von der Stellung 4 zu der Stellung 5 und von dort zu der Stellung 6 weitergeht. Grün wird nun auf den Gegensignalen AV gezeigt, und nach einem zeitlich bestimmten Intervall schreitet die Nockenwelle zur Stellung 1 weiter, wo diese Anzeige aufrechterhalten wird. Es kann jedoch sein, daß eine weitere Forderung in der Zufahrtsstraße I entsteht, unmittelbar nachdem ihr das Wegerecht entzogen worden ist, worauf der Schrittschalter CD unter der Voraussetzung, daß nicht irgendeine andere damit in Wettbewerb stehende Zufahrtsstraße Freifahrt hat, auf weiter unten näher beschriebene Weise herumgedreht wird, bis er den Kontakt erreicht, über den das Wegerecht der Zufahrtsstraße I unter dem isolierten Signalwechselplan angeboten werden kann. Das Relais AP (Fig. 7) in der Regelanlage A für die Zufahrt I wird nunmehr erregt, und die Nockenwelle wird sich schnell zu der Stellung 2 und von dort über die Stellung 3 zu der Stellung 4 weiterbewegen. Wenn die Nockenwelle sich unter diesen Bedingungen sogleich zu der Stellung 1 bewegt, könnten die Gegensignale AV nicht eine passende Freifahrtsperiode empfangen, damit der Verkehr die Kreuzung verlassen kann. Um das sicherzustellen, ist es so eingerichtet, daß die Nockenwelle in der Stellung 6 für eine Zeit bleibt, die durch die Stellung des Schalters zum Einstellen der Mindestfreifahrtsperiode bestimmt ist.
Falls der Verkehr während der durch die Haupt7 zentrale gesteuerten Betätigung der Regelanlage A in der Zufahrtsstraße I aufhören sollte, während dort Freifahrt gegeben ist, wird der Kondensator QA voll über den dann geschlossenen Kippkreis aufgeladen werden, und die Nockenwelle wird zu der Stellung 5 und von dort zu der Stellung 6 weiterbewegt werden, wobei das Relais AX betätigt bleibt. In dieser Stellung zeigen die Gegensignale AV Grün und das nach der Zufahrtsstraße I weisende Signal .4 Rot. Nach einer Mindestfreifahrtsperiode läuft die Nockenwelle zu der Stellung 1 weiter, wobei die Signalangaben aufrechterhalten werden. Wie weiter unten beschrieben werden wird, kann die benachbarte Zufahrtsstraße II das Wegerecht übernehmen, wenn die Bedingungen dies wünschenswert machen.
Wenn die Zufahrtsstraße I, nachdem sie das Wegerecht während ihrer geplanten Freifahrtsperiode verloren hat, wieder in die Lage versetzt sein sollte, daß sie das Wegerecht anfordern muß, wird das Anforderungsrelais.4Ä erregt und sich halten; da jedoch das Relais AP, mit Ausnahme bei dem Beginn der geplanten Freifahrtsperiode, nicht erregt ist, kann wegen des geöffneten Kontaktes wp\ (Fig. 6) kein Kreis für den Kondensator QA geschlossen werden, um die Nockenwelle von ihrer Stellung 1 wegzubewegen, und zwar bis zu dem Beginn der Zuteilperiode in dem nächsten Zyklus.
Die vorstehende Beschreibung zeigt, daß dieNockenwelle immer bestrebt ist, in die Stellung 1 zurückzukehren, d. h. sobald der Verkehr auf der Zufahrtsstraße I aufhört, bewegt sich die Nockenwelle in die Stellung 1, wo Rot der Zufahrt und Grün der Ausfahrt gezeigt wird. Jeder verfügbare Augenblick ist daher der Ausfahrt gegeben, um die größten Möglichkeiten zu sichern, daß der Verkehr von der Sternkreuzung entfernt wird.
Bevor mit der Beschreibung der Regelanlage B der Fig. 8 bis 10 begonnen wird, muß die übergeordnete Regelanlage der Fig. 11 bis 13 betrachtet werden.
Wie weiter oben festgestellt, dient der Antrieb des Schrittschaltwerkes CD durch die Hauptzentrale gewöhnlich dazu, um das Wegerecht den verschiedenen Zufahrtsstraßen in vorbestimmten Zeitabständen anzubieten und das Wegerecht unter den gleichen Bedingungen den verschiedenen Zufahrten zu entziehen. Für den Fall, daß die Hauptzentrale abgeschaltet wird oder versagt, wird die übergeordnete Regelanlage selbst dazu übergehen, die verschiedenen Regelanlagen nach einem unabhängigen, eigenen Signalwechselplan zu steuern. Wenn alle Planauswahlrelais τ P bis 3 P stromlos sind, so ersieht man aus Fig. 11, daß ein Arbeitskreis für das Relais FT geschlossen wird, und dieses Relais schließt darauf mit seinem Kontakt ft2 einen Kreis für den Kondensator QB von Plus über den niederohmigen Abgreifwiderstand 19 mit feinen Einstellstufen, den Feineinstellschalter UAS, den Kontakt iszs, den hochohmigen Widerstand 20, den Grobeinstellschalter TAS, den Abgreifwiderstand 21, den Kontakt ft2 und den Kondensator QB nach Minus. An dem Ende der Periode, die in der Größenordnung von 5 Sekunden liegt, um den Signalwechselplanbedingungen zu genügen, zündet die Gasentladungsröhre FC und erregt das Relais F, das seinerseits über den Kontakt f 2 das Relais ISZ in Tätigkeit setzt. Das Relais ISZ hält sich dann über seinen Kontakt isz^ und schließt durch den Kontakt isz$ den Widerstand 20 kurz, und der Kippkreis ist in Bereitschaft, um Steuerimpulse auf den Schrittschalter CD zu übertragen. Der Lade- iao kreis für den Kondensator^^ ist aber noch offen, und seine erneute Schließung hängt von der Arbeitsweise des Relais ST (Fig. 13) ab, das stromlos bleibt, bis eine Forderung nach einem Wegerecht durch irgendeine Zufahrtsstraße während der isolierten Arbeits- 1*5 bedingungen gestellt wird.
Der Schrittschalter CD bleibt so noch unter »Kein Verkehre-Bedingungen, und unter diesen Bedingungen kehren die Regelanlagen für alle Zufahrtsstraßen zu ihren normalen Stellungen ι zurück, wo das Wegerecht den Ausfahrten gegeben wird, um den Verkehr von der Sternkreuzung abfließen zu lassen. Unter Bezugnahme auf die Fig. 12 ist zu erkennen, daß, wenn dies geschieht, ein Kreis geschlossen wird von Plus über einen Kontakt iszi, einen Kettenkreis mit einem Nockenkontakt (in Stellung 1 geschlossen) und einem Ruhekontakt der Relais AP, BP... in jeder der Regelanlagen, wobei diese Relais unter »Kein Verkehre-Bedingungen stromlos sind, und weiter über die Wicklung des Relais RZ zu Minus. Dieses Relais wird daher erregt und bereitet darauf bei dem Kontakt rzx einen Antriebskreis für den Magneten CDM des Schrittschalters CD vor und unterbricht bei dem Kontakt rz 2 (Fig. 13) die Verbindung für die Relais AX, BX ... in den verschiedenen Regelanlagen,
ao Wenn nun eine Zufahrtsstraße eine Forderung nach einem Wegerecht stellt, wird das Relais ST (Fig. 13) über die allgemeine Leitung 23 über Kontakte des betreffenden Anforderungsrelais mit Plus verbunden, wie in Fig. 7 gesehen werden kann. Dieses Relais
as schließt bei dem Kontakt st χ (Fig. 11) den Kippkreis mit dem Kondensator QB, der daraufhin Arbeitsimpulse über das Relais F zu dem Magneten CDM (Fig. 12) mit einer Frequenz abgibt, die durch die Einstellung der Einstellschalter UAS und TAS bestimmt ist. Jedesmal, wenn das Relais F anzieht, wird über die Kontakte fx und iszz der Erregerkreis für den Magneten CDM (Fig. 12) geschlossen, der dann seine Unterbrecherkontakte edm öffnet. Darauf arbeitet das Relais MX, das parallel zu dem Widerstand 22 liegt, in Serie mit dem Magneten und steuert bei dem Kontakt mx 1 (Fig. 11) einen Überwachungskreis, wie weiter unten beschrieben ist, und entlädt durch den Kontakt mx2 den Kondensator QB über den Widerstand YE. Bei jedem Abfallen des Relais F wird der Magnet CDM aberregt, das Relais MX fällt ab, und die Schleifkontakte des Schrittschalters CD werden einen Schritt weiterbewegt. Der Schrittschalter CD wird auf diese Weise Schritt für Schritt mit einer bestimmten Frequenz durch seinen Kreis unter der Steuerung des Kippkreises der Fig. 11 bewegt, und die Regelanlagen werden mit den nächsten Kontakten der Kontaktbänke CD 3 bis CD 6 des Schrittschalters über Ruhekontakte des Relais τ Ρ bis 3 P verbunden, um den Verkehrsbedingungen
50. unter dieser Arbeitsweise zu entsprechen.
Um den angenommenen Fall zu bewältigen, daß keine der Regelanlagen schon das Wegerecht besitzt, ist es wünschenswert, daß der Schrittschalter CD in eine der das Wegerecht fordernden Zufahrtsstraßen entsprechende Stellung so schnell wie möglich gebracht wird. Wenn daher eine Forderung unter diesen Bedingungen empfangen wird, arbeitet der Schrittschalter CD nach dem Sucherprinzip, bis er den Kontakt erreicht, bei dem das Wegerecht der anfordernden Zufahrtsstraße angeboten werden kann. Diese Betätigung unterliegt der Steuerung eines nicht gezeigten Relais SQ, das parallel mit dem Relais St unter der Steuerung der Kippkreise in den Regelanlagen C und F betätigt wird, wenn diese ihren Ausfahrten das Wegerecht für einen ausreichenden Zeitraum gegeben haben, um die Sternkreuzung vom Verkehr zu räumen. Die Regelanlagen C und F sind für diesen Zweck gewählt worden, weil sie die einzigen sind, die mit Anzeigevorrichtungen für den Verkehr in Ausfahrtrichtung ausgerüstet sind. Wenn die erwähnten Bedingungen vorhanden sind, wird bei der Betätigung des Relais SQ ein Relaisantriebskreis für den Magneten CDM (Fig. 12) von Plus über den Kontakt iszx, den Kreis, der sich durch alle Regelanlagen über die Kontakte apx, bpi ..., Kontakte rzx, sqx, mx$ und isz2 erstreckt, die Magnetunterbrecherkontakte edm und den Magneten CDM zu Minus geschlossen. Jedesmal, wenn der Magnet arbeitet und seine Kontakte edm öffnet, wird das Relais MX betätigt, und bei dem Kontakt mx^ öffnet sich der Erregerkreis, um den Magneten abzuerregen und die Schleifarme des Schrittschalters CD einen Schritt weiterzubewegen. Diese schrittweise Fortschaltung setzt sich fort, bis der Schleifarm des Kontaktbankpaares C.D3-CD4 die Stellung entsprechend der Regelanlage erreicht hat, die das Wegerecht anfordert, worauf ein Kreis geschlossen wird über den Verteiler und die betätigten Kontakte ar3, br3 ... des betreffenden anfordernden Forderungsrelais und die Ruhekontakte des Planauswahlrelais, um das betreffende Relais AP, BP ... zu erregen. Der Antriebskreis wird darauf bei den Kontakten apx, bpx ... des betreffenden Relais in den Regelanlagen geöffnet, und das Relais RZ (Fig. 12) wird aberregt, um zu ermöglichen, daß das Relais AX, BX ... in der betreffenden Regelanlage betätigt wird, wenn das betreffende Relais AP, BP ... erregt ist.
Wenn eine Zufahrtsstraße schon das Wegerecht hat, z. B. die Zufahrtsstraße, die es, wie soeben beschrieben, erhalten hat, wenn eine andere Zufahrtsstraße die Forderung nach dem Wegerecht aufstellen sollte, dann kann der Schrittschalter CD in diesem Falle nicht automatisch weitergeschaltet werden und nach der neuen Regelanlage suchen, die das Wegerecht fordert, da die Anforderungen der Zufahrtsstraße, die schon das Wegerecht hat, gemäß dem isolierten Signalwechselplan befriedigt werden müssen. Die zweite Zufahrtsstraße muß daher warten, bis der Schrittschalter CD unter der Steuerung des Kippkreises weitergegangen ist von der Stellung, die mit der Zufahrtsstraße verbunden ist, die schon das Wegerecht hat, worauf, wenn keine anderen Regelanlagen in dem Zyklus das Wegerecht fordern, das Relais RZ wieder betätigt werden wird und der Schrittschalter CD sich automatisch nach der neu fordernden Zufahrtsstraße einstellen wird.
Indem jetzt wieder zu der Betrachtung der Kreisbetätigungen übergegangen wird, wenn die erste Zufahrtsstraße die Forderung nach dem Wegerecht gestellt hat, wird daran erinnert, daß die Vollendung iao der automatischen Drehung für den Schrittschalter CD abhängig war von der Betätigung des nicht dargestellten Relais SQ, das nur betätigt wird, wenn die Sternkreuzung vom Verkehr frei gemacht worden ist. Wenn jedoch eine der Regelanlagen C und F, die las diesen Zustand anzeigen, das Wegerecht gehabt haben,
als die neue Forderung empfangen wurde, konnte das Suchen der neuen Stellung nur stattfinden, wenn diese Zufahrten das Wegerecht den Ausfahrten für einen genügenden Zeitraum gegeben hatten, um zu ermögliehen, daß die Sternkreuzung frei gemacht wurde, und das Relais SQ wäre dann betätigt worden. In der Zwischenzeit würde der Schrittschalter CD Schritt für Schritt unter der Kontrolle des Kippkreises (Fig. ii) weitergegangen sein,
ίο Was die Funktionen der Relais AT, AZ und (Fig. ii) betrifft, so kann das Relais AT über seine obere Wicklung von der Hauptzentrale über die Leitung i6 betätigt werden, und an seinen Kontakten atx, atz stellt es die verschiedenen Regelanlagen der Sternkreuzung auf die Forderung nach dem Wegerecht um. Dieses Relais dient im besonderen dazu, die aufeinanderfolgende Bewegung des Verkehrs an der Sternkreuzung steuern zu können, ohne daß man den tatsächlichen Verkehr auf allen Zufahrtsstraßen untersuchen muß. Bei Handsteuerung an benachbarten Kreuzungspunkten, wie weiter unten in Verbindung mit den Fig. 16 und 17 beschrieben werden wird, wird der sechsstufige Wahlschalter FS auf die Handsteuerungsstellung 5 gestellt, wo die Kontakte FS 2 das Relais AT über seine untere Wicklung betätigen, um es in dauernde Anrufstellung für jede Zufahrtsstraße zu bringen. Was die Relais AZ und AZM anbetrifft, sind diese vorgesehen, um einen Alarm bei der Hauptzentrale einzuleiten und um unter isolierten Arbeitsbedingungen bei irgendwelchen Stellen, die nicht direkt von der Hauptzentrale abhängig sind, koordinierte Impulse zu übermitteln. Die Anordnungen sind derart, daß jedesmal, wenn der Steuerimpuls von der Hauptzentrale auf die Leitung 10 gelangt, ein mit Minus verbundenes Relais mit der gemeinsamen Alarm- und Überwachungsleitung 15 verbunden ist. Wenn der Schrittschalter CD in der übergeordneten Regelanlage nicht auf den Steuerimpuls anspricht, wird das Relais MX, da der Magnet CDM die Unterbrecherkontakte nicht öffnet, nicht erregt werden und hält durch seinen Kontakt mxx Plus am Relais AZ (Fig. 11) aufrecht, das daher in Serie mit dem Relais in der Hauptzentrale arbeitet. Das letztere Relais löst beim Arbeiten einen Alarm aus, während das Relais AZ beim Kontakt αζτ das Relais AZM (Fig. n) betätigt. Dieses Relais unterbricht darauf bei den Kontakten azmx bis azms die Kreise für alle Planauswahlrelais χ Ρ bis 3 P, so daß die übergeordnete Regelanlage zu dem isolierten Signalwechselplan in der soeben beschriebenen Weise zurückkehrt. Beim Kontakt azm^ bleibt Plus an der Wicklung des Relais AZ, und bei dem Kontakt azm 5 hält sich das Relais AZM (Fig. 11) über die Kontakte ARKx der Alarmauslösetaste ARK.
Wenn jetzt die Bedingungen betrachtet werden, die bei der Sternkreuzung während eines Planwechsels bestehen, kann es eingerichtet werden, daß in Übereinstimmung mit dem besonderen Planwechsel die Relais AX, BX ... in den verschiedenen Regelanlagen entweder erregt werden bzw. erregt bleiben, um die Freifahrt für die Zufahrtsstraßen aufrechtzuerhalten, oder daß sie aberregt werden, um für die Zufahrtsstraßen Rot zu zeigen. Zur Erklärung dieser Anordnung sei angenommen, daß der Plan Nr. 1 zu einer gegebenen Zeit in Tätigkeit ist, so daß das Relais ι P erregt ist, und es sei weiter angenommen, daß in Abhängigkeit von einem Wechsel von diesem Plan auf einen anderen Plan die Relais AX, BX ..., die gerade erregt sind, aberregt werden, um den betreffenden Zufahrtsstraßen Rot zu geben. Für diesen Zweck wird das Relais X (Fig. 13) mit dem Kontakt xpg des Relais iP verbunden, und das Relais iP wird daher, wenn ein Planwechsel eintritt, bei dem Abfallen das Relais X öffnen. Während das Relais X aberregt wird, wird das Relais UR über Ruhekontakte xpg,2-pg und 3^9 und den Kontakt xx des verzögert abfallenden Relais X betätigt und wird über Kontakt urx gehalten werden, bis das neue Planrelais von der Hauptzentrale betätigt wird. Bei dem Kontaktur 2 werden die Kreise über die Wahlschalterkontakte FSx und die allgemeine Leitung 17 für die Relais AX, BX ... in den verschiedenen Regelanlagen unterbrochen, so daß jedes dieser Relais, das bisher erregt war, abfällt. Wenn es gewünscht wäre, die Signalangaben während des geplanten Wechsels aufrechtzuerhalten, z. B. nach Plan Nr. 1, wäre das Relais X nicht mit dem Kontakt 1^9 verbunden worden, und das Relais UR wäre daher nicht betätigt worden, um diejenigen der Relais AX, BX ..., die betätigt waren, abzuerregen.
Es wird jetzt die Regelanlage B der Fig. 8, 9 und 10 betrachtet, die die Zufahrtsstraße II steuert. Die Verkehrsdichtezählvorrichtung, die in den Fig. 14 und 15 gezeigt ist, arbeitet mit dieser Regelanlage zusammen, um das Ausmaß der Überlappung der Freifahrtsperioden derZufahrtsstraßenlundll zu steuern, wobei in der Regelanlage B ein Schalter zum zeitlichen Festlegen der Überlappung so festgestellt ist, daß sich eine maximale Überlappung von z. B. 20 Sekunden ergibt, die für starken Verkehr erforderlich ist.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 8 bis 10 wird darauf aufmerksam gemacht, daß in der Regelanlage B zusätzlich zu dem Relais BP ein Relais BZ (Fig. 10) vorgesehen ist, das ebenfalls mit dem Kontaktbankpaar CD3-CD4 des Schrittschalters CD der übergeordneten Regelanlage in Verbindung steht, und es sei bemerkt, daß unter den jetzigen Bedingungen, wo eine Überlappungssteuerung zwischen den Zufahrtsstraßen I und II vorgesehen werden soll, das Relais BZ an Stelle des Relais BP benutzt wird.
Um eine Überlappung der Freifahrtsperioden dieser Zufahrten bis zu 20 Sekunden vorzusehen, ist ein Startsignal vorgesehen, das 20 Sekunden vor dem Zeitpunkt gegeben werden soll, in dem die volle Freifahrtsperiode für die Zufahrtsstraße I beendet worden ist, d. h. 20 Sekunden bevor das Signal für die Beendigung des Wegerechts durch die Regelanlage A empfangen worden ist. Wenn das Startsignal von der Regelanlage B empfangen worden ist, zieht das Relais BZ an und hält sich über die Kontakte bzx und bsx$ und über die in der Stellung 1 der Nockenwelle geschlossenen Kontakte Cy. Das Relais BZ schließt durch seinen Kontakt bz 2 einen Stromkreis für die rechte Wicklung des Relais BX und sichert durch den Kontakt bz^ (Fig. 8) einen Entladungskreis für den KondensatorQBA, der von dem Kontakt vhx des
Relais VH in der Verkehrsdichtezählvorrichtung unabhängig ist, und schließt ferner durch seinen Kontakt bz4 (Fig. 8) einen Ladekreis für den Kondensator QBA über die Nockenkontakte C 20, den Überlappungsregelschalter OTS und den Abgreifwiderstand 24. Das Relais BX hält sich durch seinen Kontakt bx 1 unabhängig von der Stellung des Kontaktes bz2, bereitet bei Kontakt bx2 einen Freigabekreis für sich selbst vor, wenn der Schrittschalter CD darauf die Stellung entsprechend dem Ende der geplanten Freifahrtsperiode für die Zufahrt II erreicht, und öffnet durch den Kontakt bx$ den Kreis für das isolierte Arbeiten des Schalters ST in der übergeordneten Regelanlage.
Die Dauer der Überlappung der Freifahrtsperioden der Zufahrtsstraßen I und II ist daher von der Aufladezeit des Kondensators QBA abhängig; da aber der Zeitpunkt des Beginns der Freifahrtsperiode der Zufahrt II eine Funktion der Verkehrsdichte in der Zufahrtsstraße II sein soll, ist dafür Sorge getragen, daß der die Zeit festlegende Kondensator QBA schon auf einen Wert entsprechend dieser durch den Verkehrsdichtezähler gemessenen Verkehrsdichte aufgeladen worden ist. Wenn während der Sperrzeit für die Zufahrtsstraße II sehr starker Verkehr über die Zählvorrichtung VRD 2 (Fig. 1) des Verkehrsdichtezählers gegangen ist, wird der Kondensator QBA voll aufgeladen sein und wird daher, sobald der Gasentladungsröhrenkreis bei der Betätigung des Relais BZ geschlossen worden ist, entladen und die Nockenwelle in die folgende Stellung 2 bringen, so daß das Wegerecht der Zufahrtsstraße II nach der gelben Achtungsperiode erteilt wird. Im Falle geringen Verkehrs unterhalb einer vorbestimmten Dichte wird der Kondensator keine Anfangsladung empfangen, so daß die volle Periode von 20 Sekunden verstreichen wird, bevor der Zufahrtsstraße II Wegerecht gegeben wird, in welchem Falle, da die Zufahrtsstraße I zu dieser Zeit das Wegerecht verlieren wird, eine Überlappung nicht eintritt. Zwischenwerte der Überlappung werden sich für Zwischenwerte der Verkehrsdichte auf der Zufahrtsstraße II ergeben.
Es wird jetzt auf die Fig. 14 und 15 Bezug genommen, die die Schaltanordnung einer Verkehrsdichtezählvorrichtung zeigen, die für die Zufahrtsstraße II vorgesehen ist. Wenn das Signal der Zufahrtsstraße II wieder Rot zeigt, arbeitet das Relais VS (Fig. 15) über einen Kontakt ipj, 2p7 oder 3^7 gemäß dem besonderen Planauswahlrelais, das in der übergeordneten Regelanlage betätigt wird und in einem Parallelkreis zu dem roten Signal der Zufahrtsstraße II angeordnet ist. Es mag hier erwähnt werden, daß ein zweiter Verkehrsdichtezähler vorgesehen ist, der mit der Zufahrtsstraße VI zwecks Überlappung, deren Freifahrtsperiode mit derjenigen der Zufahrtsstraße V verbunden wird.
Das Relais VS (Fig. 15) bereitet Kreise für die Zählrelais und für die Kippkondensatoren in der Verkehrsdichtezählvorrichtung vor. Der Verkehr, der über die Anzeigevorrichtung VRD 2 (Fig. 14) der Verkehrsdichtezählvorrichtung der Zufahrtsstraße II hinweggeht, betätigt das Relais VR, und beim ersten Ansprechen dieses Relais wird das Relais VT, das von früher her erregt war, über den Ruhekontakt vri und den Arbeitskontakt vs 2 aberregt. Das Relais VT hat eine einstellbare Abfallverzögerung mittels des veränderlichen Kurzschlußwiderstandes an seiner rechten Wicklung, und demgemäß wird während der Zeit zwischen der ersten Betätigung des Relais Fi? und dem Abfallen des Relais VT ein Impuls über den Abgreifwiderstand 25, den Regelschalter US 1 für die Feineinstellung, die Kontakte vr^ und.vti, den Regelschalter US 2 für 'die Grobeinstellung an dem Widerstand 26 und den Kondensator QVA auf den Kippkreis (Fig. 14) übertragen. Das Relais VT schließt durch seinen Kontakt vt2 ebenfalls einen Haltekreis für das Anforderungsrelais Fi?; sobald jedoch das Relais VT abfällt, fällt das Relais VR ebenfalls ab, sofern nicht ein anderes Fahrzeug über die Bodenschwelle der Anzeigevorrichtung in dem betreffenden Augenblick fährt. Wenn dieses Fahrzeug die Bodenschwelle der Anzeigevorrichtung freigegeben hat, wird das Relais VR abfallen und wird durch seinen Kontakt vri das Relais VT wieder betätigen. Das erste Fahrzeug, das danach über die Anzeigevorrichtung fährt, wird das Relais VR erneut betätigen, das seinerseits das Relais VT aberregen wird, woraufhin ein zweiter Impuls zu dem Kippkreis gesandt wird usw.
Der Regelschalter. USz und der Regelschalter US2 sind so eingestellt, daß eine gewisse Anzahl von Ladeimpulsen konstanter Länge, z. B. zehn, die über die Relais VR und VT in Abhängigkeit von dem Verkehr gegeben werden, der über die Bodenschwelle der Anzeigevorrichtung geht, den Kondensator QVA bis zu der Zündspannung der Gasentladungsröhre FVA aufladen wird. Jede Gruppe von zehn Impulsen betätigt daher das Relais VA, das durch den Kontakt να ι das Relais VD betätigt und das vorher erregte Relais VC mit geringer Abfallverzögerung aberregt, so daß durch den Kontakt ve 1 ein Entladekreis für den Konden- sa.toT QVA über den Widerstand YF geschlossen wird, um den Kippkreis auf den Normalzustand zurückzuführen. Das Relais VD regt durch seinen Kontakt vdi das früher erregte Relais VE ab, und diese beiden Relais VD und VE arbeiten daher in ähnlicher Weise auf die Relais VR und VT, um einen Ladeimpuls konstanter Länge auf den zweiten Kippkreis (Fig. 15) über die Kontakte vd^. und ve 1 zu geben.
Mit Bezug auf den zweiten Kippkreis sind die Regelschalter MGS ι und MGS 2 für die Minimumbedingung so eingestellt, daß eine gewisse Anzahl von Impulsen, z. B. sechs, von dem ersten Kippkreis den Kondensator QVB auf die Zündspannung aufladen wird. Diese Zahl bestimmt die kleinste Anzahl von Impulsen der Anzeigevorrichtung, in diesem Falle sechzig, die während der Sperrzeit für die Zufahrtsstraße II gemessen werden muß, bevor deren Freifahrtsperiode mit derjenigen der Zufahrtsstraße I überlappt werden kann. Wenn diese Zahl erreicht ist, wird der Kondensator QVB auf die Zündspannung der Gasentladungsröhre FVB aufgeladen sein, und das Relais VB wird nach der Zündung betätigt werden, das wiederum das Relais VG betätigt und das Relais VF mit geringer Abfallverzögerung abfallen läßt. Das Relais VG schaltet durch den Kontakt vgl den zweiten Aufladekreis für die Minimumbedingung ab und verbindet
durch den Kontakt vg ζ die Regelschalter GAfSi und GMSz für die Maximumbedingung mit dem Abgreifwiderstand 28, während es durch Kontakt ag 3 einen Erregerkreis für das Relais VH vorbereitet. Das Relais FF stellt beim Abfall über den Kontakt vf 1 den Normalzustand des Kondensators QVB über den Widerstand YG her, woraufhin die Gasentladungsröhre FVB gelöscht wird und das Relais VB abfällt. Das Relais VB gestattet darauf dem Relais VH, mit dem Relais VG in Serie zu arbeiten, und bei dem nächsten Abfall des Relais VD, das mit dem ersten Kippkreis verbunden ist, wird das Relais VF von neuem über die Kontakte vbz, us 5 und vd^ betätigt und hält sich über seinen Kontakt vf 2. Das Relais VH unterbricht durch seinen Kontakt vhi den Kurzschluß der Nockenwellenkontakte C 5 (Fig. 8) in dem Kippkreis der Regelanlage B, so daß die vollständige Entladung des Kondensators QBA von der Arbeitsweise des Relais BZ abhängig wird. Durch Schließen des Kontaktes vhz wird ein Kreis für das Forderungsrelais BR (Fig. 8) der Regelanlage B geschlossen, und durch den Kontakt vh$ (Fig. 15) wird der Kreis geschlossen, der über die Abgreifwiderstände 27 und 28 und die Regelschalter GMS1 und GMS 2 für die Maximumbedingung, den Kontakt ν fs und die Nockenkontakte C 8 in der Regelanlage B zum Kondensator QBA (Fig. 8) führt, so daß im Falle von weiterem Verkehr auf der gesperrten Zufahrtsstraße II auf den Kippkondensator QBA der Regelanlage B Impulse gegeben werden, von denen jeder zehn Impulsen der Verkehrsdichtezählvorrichtung entspricht. Jedesmal arbeiten die Relais VD und VE infolge eines Gruppenimpulses auf den ersten Kippkreis zusammen, und zwar in Abhängigkeit davon, daß zehn Fahrzeuge über die Bodenschwelle des Verkehrsdichtezählers gegangen sind, wobei die Kontakte vd4 und vex einen niederohmigen Ladekreis für den Kondensator QBA über die Regelschalter GMS1 und GMS 2 für die Maximumbedingung schließen. Diese Schalter sind so eingestellt, daß eine zweckentsprechende Anzahl von Gruppenimpulsen über den bestimmten Minimumwert von sechzig Impulsen den Kondensator QBA auf die Zündspannung auflädt.
Wenn j etzt zu der Regelanlage der Zufahrtsstraße II der Fig. 8 bis 10 zurückgekehrt wird, sei der Fall betrachtet, daß sehr starker Verkehr über die Anzeigevorrichtung VRD ζ des Verkehrsdichtezählers während der Sperrzeit für diese Zufahrt gegangen ist. Der Kondensator QBA wird dann aufgeladen werden, wenn das Relais BZ in Abhängigkeit von dem Empfang des Startsignals für die Überlappung der Freifahrtsperioderi betätigt wird. Der Kondensator wird daher, sobald der Überlappungskippkreis durch den Kontakt bzj, geschlossen worden ist, die Gasen tladungsröhre FB zünden und das Relais BA betätigen. Dieses Relais schließt darauf durch den Kontakt ba2 (Fig. 9) den Erregerkreis für die Magnetspule SOL über die Kontakte Jr 5 und bsxi, woraufhin die Nockenwelle von ihrer Normalstellung 1 zu ihrer Stellung 2 weiterbewegt wird. Die Arbeitsweise der Regelanlage B entspricht von diesem Punkte ab derjenigen, die in Verbindung mit der Regelanlage A (Fig. 6 und 7) beschrieben worden ist, und in diesem Beispiel wird die Zufahrtsstraße II das Wegerecht 20 Sekunden früher empfangen, als die Freifahrtsperiode für die Zufahrt I beendet ist, d. h. also, daß der volle Betrag der Überlappung vorgesehen ist.
Im Falle von geringem Verkehr unterhalb der vorbestimmten Verkehrsdichte wird der Aufladekreis für die Minimumbedingung in der Verkehrsdichtezählvorrichtung nicht in Tätigkeit treten, und der Kondensator QBA in der Regelanlage B wird daher irgendeine Anfangsladung erhalten haben, so daß die volle 20-Sekunden-Periode, wie sie durch den Überlappungsregelschalter in der RegelanlageS festgelegt worden ist, ablaufen wird, bevor der Zufahrtsstraße II Freifahrt gegeben wird, in welchem Falle, da zu diesem Zeitpunkte der Zufahrtsstraße I das Wegerecht entzogen wird, keine Überlappung der Freifahrtsperioden eintritt. Zwischenwerte der Verkehrsdichte auf der Zufahrtsstraße II, wie sie durch den Verkehrsdichtezähler während der Sperrzeit festgestellt worden sind, werden entsprechende Zwischenwerte der Überlappung der Freifahrtsperioden der Zufahrtsstraßen I und II zur Folge haben.
Im Falle, daß kein Verkehr auf der Zufahrtsstraße II vorhanden ist, wird das Relais BA am Ende der 20-Sekunden-Periode, die durch den Überlappungsregelschalter festgelegt worden ist, durch den Kontakt ba 2 das Relais BSX (Fig. 9) in Serie mit der Nockenwellenmagnetspule SOi, die in diesem Falle nicht betätigt wird, betätigen, da das Anforderungsrelais BR nicht erregt worden ist und daher das Relais BSX nicht kurzschließt. Das Relais BSX hält danach durch seinen Kontakt bsxi die öffnung des Kurzschlußkreises aufrecht. Durch den Kontakt bsxz (Fig. 8) wird der Kondensator QBA über den Widerstand YA entladen, durch den Kontakt bsx$ (Fig. 10) wird der Haltekreis für das Relais BZ geöffnet. Dieses Relais fällt nun ab und trennt den Überlappungskippkreis auf. Die Nockenwelle wird daher in der Stellung 1 verbleiben, und das rote Signal wird die Zufahrtsstraße II so lange sperren/bis die Zuteilperiode für diese Zufahrtsstraße beim nächsten Zyklus erreicht ist. Selbst wenn die Zufahrtsstraße II inzwischen das Wegerecht fordern würde, hat sie zu warten, bis ihre planmäßige Freifahrtsperiode wieder beginnt.
Unter isolierten Arbeitsbedingungen oder im Falle eines Spezialplanes, wo eine Überlappung der Freifahrtsperioden der Zufahrtsstraßen I und II nicht vorgesehen werden soll, wird das Relais BP an Stelle des Relais BZ benutzt, und seine rechte Wicklung wird, wie in Fig. 10 gezeigt, angeschlossen. Wenn eine Überlappungskontrolle, wie oben beschrieben, vorgesehen ist, wird das Relais BZ angeschlossen, während die rechte Wicklung des Relais BP, das unter isolierten Arbeitsbedingungen benutzt wird, an den Kontakt br 3 angeschlossen wird und nicht an die Kontakte Ip2 bis 3^>2.
Es sei jetzt wiederum die Regelanlage A für die Zufahrtsstraße I der Fig. 6 und 7 betrachtet. Wenn von dieser Zufahrtsstraße während der ganzen Zuteilungsperiode kein Wegerecht angefordert werden sollte, kann die andere Zufahrtsstraße des Paares, nämlich die Zufahrtsstraße II, deren Freifahrtsperiode übernehmen und sie bei genügendem Fahrzeugverkehr
für die restliche Zeit dieser Periode halten, wonach sie das Wegerecht für ihre eigene Periode sichert. Unter diesen Umständen kann die Zufahrtsstraße I das Wegerecht bis zum Beginn ihrer Zuteilungsperiode in dem nächsten Zyklus nicht zurückerhalten. Wenn die Zufahrtsstraße I das Wegerecht während ihrer Zuteilperiode nicht fordert, wird entweder die Nockenwelle, wenn kein Verkehr vorhanden ist, aus ihrer Normalstellung ι nicht weiterlaufen oder aber, wenn Verkehr
ίο vorhanden gewesen ist, der während der Zuteilperiode aufgehört hat, von der Stellung 4 zu der Stellung 5 weiterlaufen. In jeder dieser Stellungen 1 oder 5 wird ein Kreis von Plus, Kontakt αατ (Fig. 7), Nockenkontakte C13, Kontakt ax3 und ap2, Kontakt fti (Fig. 13), Wicklung des Relais BQ (Fig. 10) nach Minus geschlossen. Das Relais BQ bereitet durch den Kontakt bq 1 einen Selbsthaltekreis vor und ahmt allgemein die Arbeitsweise des Relais BP in der Regelanlage nach. Auf diese Weise wird ein Kreis zum schnellen Aufladen des Kondensators QBA (Fig. 8) des Kippkreises über die Nockenkontakte C 4, den Kontakt bq$ und den verhältnismäßig niedrigen Widerstand YJ vorbereitet, während ein zweiter Ladekreis über den Regelschalter BVS durch den
as Kontakt fiq$ vorbereitet wird. Falls für die Zufahrtsstraße II eine Forderung auf Freifahrt bestehen sollte, wird der Kreis zum schnellen Aufladen des Kondensators QBA über den Kontakt br 2 geschlossen, und er wird die Röhre FB zünden und das Relais BA betätigen, um die Nockenwelle von der Stellung 1 zu der Stellung 2 weiterzubewegen. Die Nockenwelle wird dann in der üblichen Weise bis zur Stellung 4 weiterbewegt, und der Zufahrtsstraße II wird dann Freifahrt gegeben.
In dem unwahrscheinlichen Falle, daß kein Verkehr auf der Zufahrtsstraße II vorhanden ist, wird die Nockenwelle in der Stellung 1 bleiben, in der ein Rotsignal gegeben wird. Wenn aber auf dieser Zufahrtsstraße vor Ablauf der Überlappungsperiode Verkehr herrscht, in welchem Falle das Relais BZ benutzt wird, oder vor Beginn ihrer planmäßigen Freifahrtsperiode, wenn keine Überlappung vorgesehen ist (in welchem Falle das Relais BP benutzt wird), wird die Nockenwelle von der Stellung 1 weitergehen, um das Wegerecht der Zufahrtsstraße II zu geben. Wenn jedoch bis zum Ablauf jeder der beiden soeben beschriebenen Perioden kein Verkehr auf dieser Zufahrtsstraße herrscht, hat sie zu warten, bis ihre Zuteilperiode in dem darauffolgenden Zyklus beginnt oder mindestens bis der Verkehr in der Zufahrtsstraße während deren Zuteilperiode in dem darauffolgenden Zyklus aufhört. Dieses wird erreicht, weil im Falle einer vorgesehenen Überlappung der Freifahrtsperioden das solange erregte Relais BZ abfällt, während in dem Alternativ-
fall, in dem keine Überlappung vorgesehen ist, das Relais BP nach dem Beginn der planmäßigen Freifahrtsperiode für die Zufahrtsstraße II nicht betätigt werden kann. Außerdem ist am Ende der Zuteilperiode für die Zufahrtsstraße I das Relais AX in der Regelanlage A kurzgeschlossen und freigegeben über die Schleifkontakte der Freigabekontaktbank CD 5-CD 6 des Schrittschalters CD, und es unterbricht darauf den Kreis für das Relais BQ durch seinen Kontakt 11x3 (Fig. 7). Daher kann über die Kontakte bq4 oder bq% (Fig. 8) der Ladekreis für den Kondensator QBA nicht geschlossen werden, um die Nockenwelle aus der Stellung 1 weiterzubewegen, selbst wenn während der Zuteilperiode später auf der Zufahrt II Verkehrsteilnehmer eintreffen. Was die Zufahrtsstraße I betrifft, so kann dieser, wenn das Wegerecht auf die Zufahrtsstraße II übertragen worden ist, bis zum Beginn ihrer Zuteilperiode in dem darauffolgenden Zyklus das Wegerecht nicht zurückerteilt werden.
Wenn während der Regelung durch die Hauptzentrale ein außerordentlich geringer Verkehr herrscht, kann ein unangebrachtes Aufhalten eines Fahrzeuges, das sich daraus ergeben könnte, wenn es fast einen vollständigen Zyklus bis zum Empfang des Wegerechts warten müßte, dadurch verhindert werden, daß, wenn der Ost-West-Verkehr während seiner Freifahrtzeit enden sollte, das Wegerecht zum Nord-Süd-Verkehr zurückgegeben wird, wenn es dort gefordert wird. Hier muß es nun bleiben, bis der Nord-Süd-Teil des Zyklus erreicht wird, und wenn dann kein Verkehr in dieser Richtung besteht, könnte das Wegerecht dem Ost-West-Verkehr zurückerteilt werden, wenn es dort gefordert wird usw. Es wird darauf hingewiesen, daß diese Übertragung leicht auf eine Weise bewirkt werden kann, die derjenigen ähnlich ist, die in Verbindung mit der Übertragung des Wegerechts von der Zufahrtsstraße I auf die Zufahrtsstraße II benutzt wird, wenn der Verkehr auf der Zufahrtsstraße I während deren planmäßiger Freifahrtsperiode aufhören sollte.
Eine andere mögliche Methode zur Lösung der Aufgäbe, sehr geringen Verkehr während der Regelung durch die Hauptzentrale zu behandeln, würde darin bestehen, daß ein besonderer Schrittschalter in der übergeordneten Regelanlage benutzt wird, der geeignet wäre, bei sehr geringem Verkehr nach einer das Wegerecht verlangenden Zufahrtsstraße zu suchen, um dieser das Wegerecht früher zu geben, als es durch die Hauptzentrale vorgesehen ist.
Es sei bemerkt, daß die Anschlüsse an die Kontaktbänke des Schrittschaltwerkes leicht derart sein können, daß das Wegerecht einer besonderen Zufahrtsstraße während eines vollständigen Zyklus mehr als einmal gegeben wird. Dieses Arbeitsverfahren bietet keinen großen Vorteil für die beschriebene Sternkreuzung. Es könnte jedoch sein, daß der Verkehrsfluß über eine Sternkreuzung, für die die Erfindung angewendet wird, erleichtert wird, wenn eine oder mehrere der Zufahrtsstraßen das Wegerecht mehrere Male während des Zyklus empfangen.
Es wird jetzt Bezug genommen auf die Fig. 16 und 17, die die Schaltanordnung einer Handsteuerung und eine Grünsignalsicherungsvorrichtung zeigen, mittels deren eine zentralisierte Nothandsteuerung aller verschiedenen Signalsätze an der Sternkreuzung bewirkt werden kann und mittels deren es verhindert wird, iao daß miteinander in Wettbewerb stehenden Zufahrtsstraßen gleichzeitig Freifahrt gegeben wird.
Wenn das Wegerecht irgendeiner der Ost-West-Zufahrtsstraßen gegeben wird, darf es nicht einer der Nord-Süd-Zufahrtsstraßen gegeben werden, und umgekehrt. Die Regelanlagen A, B, C, F und G, die mit
den Ost-West-Zufahrtsstraßen I, II, III, V und VI verbunden sind, werden daher mit einem Relais RKA verbunden, und die miteinander in Wettbewerb stehenden Regelanlagen D und E der Zufahrtsstraßen IV und VII werden mit einem anderen Relais RKB verbunden. Wenn das Wegerecht zu irgendeiner der Zufahrtsstraßen I, II, III, V oder VI gegeben wird, wird das Relais RKA betätigt und schaltet das Relais RKB ab, um zu verhindern, daß das Wegerecht zu ίο irgendeiner der damit in Wettbewerb stehenden Zufahrtsstraßen IV und VII gegeben wird, und umgekehrt.
In den Fig. i6 und 17 sind als Beispiel drei Regelanlagen A, B und D (in den gestrichelten Rechtecken) dargestellt. Wenn die Nockenwellen der Regelanlagen A oder B in einer der Freifahrtsstellungen 3 und 4 für die dazugehörigen Zufahrtsstraßen sind, wird das Relais RKA erregt und gestattet, daß die Grünsignale dieser Anlagen über den Kontakt rka 3 ao eingeschaltet werden können; zur gleichen Zeit öffnet es den Kreis des Relais RKB beim Kontakt rkai. In ähnlicher Weise wird das Relais RKB in Verbindung mit der Regelanlage D betätigt und öffnet den Kreis des Relais RKA beim Kontakt rkb-i. Die Freifahrtsperioden mehrerer Zufahrtsstraßen können zum Überlappen gebracht werden, indem einfach die Verbindung der Regelanlage oder -anlagen, um die es sich gerade handelt, von einem Sicherungsrelais auf das andere gelegt wird. Die Grünsignalsicherungsvorrichtung betätigt tatsächlich, obwohl sie primär für den Gebrauch unter Handsteuerungsbedingungen vorgesehen ist, die Anlage über die ganze Zeit, ganz gleichgültig, ob die Hauptzentrale angeschlossen ist oder nicht.
Wenn jetzt die Handsteuerungsmöglichkeiten betrachtet werden, ist mit jeder Zufahrtsstraße zu der Kreuzung eine Taste und eine Rot- und Grün-Handanzeigelampe verbunden. Wenn es gewünscht wird, die Handsteuerung in Tätigkeit zu setzen, wird der Steuerwahlschalter FS in die Stellung 5 bewegt, woraufhin alle Relais AX, BX, CX ... in den verschiedenen Regelanlagen, die erregt waren, um das Wegerecht für die dazugehörigen Zufahrten zu sichern, infolge der geöffneten Kontakte FS 1 abfallen (Fig. 7 und 10). Diese Regelanlagen verlieren daher das Wegerecht, und alle Zufahrtssignale kehren zu Rot zurück. Außerdem wird das Relais A T (Fig. 11) in der übergeordneten Regelanlage über die Kontakte FS 2 des Wahlschalters betätigt und gibt eine ständige Anförderung an alle Zufahrtsanforderungsrelais A R, BR usw. Das Wegerecht wird nunmehr irgendeiner Zufahrtsstraße gegeben, indem die entsprechende Taste betätigt wird.
Wenn z. B. die mit der Regelanlage A verbundene Taste KMA betätigt wird, schließt der KontaktiOiL41 einen Kreis über die KontakteFS 4 des Wah.lschalters.FS zur Betätigung des Relais RKA. Dieses Relais öffnet darauf durch den Kontakt rka 1 den Erzeugerkreis für dasRelais RKB, schaltet durch seinenKontakt rka.2 über die Kontakte FS 3 des Wahlschalters, die Kontakte rkb 2 und den durch die Taste betätigten Kontakt KMA 2 die Relais 4P und AX in der Regelanlage A ein und bereitet durch den Kontakt r&z 3 einen Kreis für die grünen Signale vor. Da eine Forderung auf Wegerecht für diese Zufahrtsstraße auf Grund des Relais A T in der übergeordneten Regelanlage besteht, läuft die Nockenwelle darauf von der Stellung 1 zu der Stellung 4, wo sie verbleibt, da ein ständiger Entladungskreis für den KippkondensatorQA (Fig. 6) aufrechterhalten wird. Um das Wegerecht für diese Zufahrtsstraße zu beenden, wird die Handtaste freigegeben, woraufhin die Relais RKA, AP und A-X in ihre alte Stellung zurückkehren. Daraufhin wird über die Nockenkontakte C14 (Fig. 6), den Kontakt αχζ und den niederohmigen Widerstand YD ein Ladekreis für den Kondensator (λ<4 geschlossen, nach dessen Entladung über das Relais AA die Nockenwelle zu der Stellung 5 bewegt wird. Eine Achtungsperiode wird nunmehr eingestellt, wonach die Nockenwelle zu der Stellung 6 und dann zu der Stellung 1 weiterläuft, wo das rote Signal der in Frage kommenden Zufahrtsstraße zurückerteilt wird. Es sei bemerkt, daß das Wegerecht gleichzeitig zwei oder mehr nicht miteinander in Wettbewerb stehenden Zufahrtsstraßen, z. B. A und B, gegeben werden kann, indem einfach die entsprechenden Tasten betätigt werden; es ist jedoch nicht möglich, das Wegerecht gleichzeitig miteinander in Wettbewerb stehenden Zufahrtsstraßen, beispielsweise A und D, zu geben, selbst wenn die entsprechenden Tasten unzweckmäßig betätigt werden go sollten.
Indem jetzt wieder auf das Straßenplandiagramm der Fig. 1 Bezug genommen wird, ist zu erkennen, daß die Zufahrtsstraßen III und V mit Verkehrsanzeigevorrichtungen CFi,.FFi,.FF2fürdieGegensignaleCF und FV versehen sind. Unter den Steuerungsbedingungen der Hauptzentrale, bei denen die Zufahrtsstraßen eine geregelte Freifahrtsperiode empfangen, wird der größere Teil der Periodenzeit den Ausfahrten gegeben, und der Verkehr kann wirksam von der Sternkreuzung entfernt Werden. Die Anzeigevorrichtungen CFi, FFi und FF2, die zur Anzeige des Verkehrs vorgesehen sind, der die Sternkreuzung verläßt, üben daher keine nützliche Funktion aus und können unwirksam gemacht werden. Unter isolierten Arbeitsbedingungen jedoch werden diese Anzeigevorrichtungen CFi, FVi und FV2 in Tätigkeit gesetzt, um sicherzustellen, daß der austretende Verkehr an diesen besonderen Punkten entsprechende Freifahrtsperioden erhalten wird,
Aus dem Vorstehenden ist zu erkennen, daß die Erfindung für eine sehr wirksame Regelung des Verkehrs an Sternkreuzungen sorgt, wobei Überlappungen der Freifahrtsperioden eingeschlossen sind und Sicherungsforderungen befriedigt werden müssen.

Claims (15)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    I. Verkehrssignalanlage zur Regelung des Strassenverkehrs an einer Kreuzung mit mehr als vier Zufahrtsstraßen (Sternkreuzung), dadurch gekennzeichnet, daß für jede Zufahrtsstraße eine Verkehrsregelanlage (A bis G) vorgesehen ist, die in bestimmten Abständen von einer für alle Zufahrts-
    straßen gemeinsamen übergeordneten Regelanlage betätigt wird und daraufhin die Gewährung des Wegerechts an die einzelne Zufahrtsstraße nach Maßgabe von darin enthaltenen Verkehrsanzeigern (Bodenschwellen) regelt.
  2. 2. Verkehrssignalanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Signale normalerweise Anzeigen geben, die ein Verlassen der Sternkreuzung erlauben, jedoch einen Zutritt zu ihr verweigern, wobei die Steuerung der Signale, die das Wegerecht der Verkehrsteilnehmer zu der Sternkreuzung freigeben, wenn sie gleichzeitig auf einer Mehrzahl von Zufahrtsstraßen ankommen, durch die übergeordnete Regelanlage bewirkt wird.
  3. 3. Verkehrssignalanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die übergeordnete Verkehrsregelanlage ein Schaltwerk (CD) aufweist, das das Wegerecht zu den verschiedenen Zufahrtsstraßen zu bestimmten Zeitpunkten während eines vollständigen Zyklus gewährt, wobei die Anordnungen so getroffen sind, daß, wenn eine Zufahrtsstraße das Wegerecht erhalten kann, in dieser aber kein Verkehr herrscht, das Wegerecht auf eine andere Zufahrtsstraße übergeht, wenn deren Verkehr es erfordert, während die erste Zufahrtsstraße darauf bis zu dem entsprechenden Augenblick in dem nächsten Zyklus keine weitere Möglichkeit erhält, das Wegerecht zu erwerben.
  4. 4. Verkehrssignalanlage nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß Anordnungen vorgesehen sind, die das Wegerecht für eine Mehrzahl von miteinander verbundenen Zufahrtsstraßen gleichzeitig für eine Überlappungsperiode gewähren, die leicht veränderlich ist.
  5. 5. Verkehrssignalanlage nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß Anordnungen vorgesehen sind, die das Wegerecht mehrere Male einer besonderen Zufahrtsstraße oder einer Kombination von Zufahrtsstraßen während eines vollständigen Zyklus, der das Gewähren des Wegerechts an alle Zufahrtsstraßen zu der Sternkreuzung in einer bestimmten Reihenfolge umfaßt, gewähren.
  6. 6. Verkehrssignalanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Überlappungsperiode gemäß der Verkehrsdichte in einer Zufahrtsstraße verändert werden kann, die darauf das Wegerecht entsprechend der Verkehrsdichtemessung während der vorhergehenden Zeit, in der das Wegerecht für sie verweigert war, empfängt.
  7. 7. Verkehrssignalanlage nach Anspruch 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verkehrsdichtezählvorrichtung (Fig. 14 und 15) in einer der Zufahrtsstraßen angeordnet ist, die das Schaltwerk steuert und die Überlappungsperiode bestimmt, wenn die Verkehrsdichte eine vorbestimmte Mindestgröße übersteigt.
  8. 8. Verkehrssignalanlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß Anordnungen zu dem Zweck vorgesehen sind, daß bei einer Verkehrsdichte oberhalb der vorbestimmten Mindestgröße eine veränderliche Anfangsladung für den Kondensator (QBA) in einem Widerstands-Kondensator-Gasentladungsröhren-Kreis zur Bestimmung der Dauer der Überlappungsperiode geschaffen wird.
  9. 9. Verkehrssignalanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schrittschaltwerk (CD) der übergeordneten Verkehrsregelanlage normalerweise durch Impulse in regelmäßigen Abständen von einer Hauptzentrale aus (über die Leitungen 10 und 11) betätigbar und so angeordnet ist, daß es den Beginn der Perioden steuert, während der das planmäßige Wegerecht gemäß dem jeweils gültigen Signalwechselplan an jede der Zufahrtsstraßen gegeben werden soll.
  10. 10. Verkehrssignalanlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn die Impulse von der Hauptzentrale aus nicht empfangen werden, das Schrittschaltwerk (CD) von einer lokalen Quelle (Relais F) aus betätigbar ist und daß die Perioden seiner Schaltschritte entsprechend den Arbeitsbedingungen dieses Betriebes veränderlich sind.
  11. 11. Verkehrssignalanlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Schrittschaltwerk (CD) so angeordnet ist, daß es, wenn der Verkehr auf einer Zufahrtsstraße zu einer Zeit eintrifft, wo auf keiner anderen Zufahrtsstraße Verkehr herrscht, schnell in die Stellung bewegt wird, in der das Wegerecht der betreffenden Zufahrtsstraße gewährt wird (Betätigung des Relais 50.
  12. 12. Verkehrssignalanlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Wegerecht einer Zufahrtsstraße gewährt werden kann, während der Schrittschalter (CD) über Kontakte gleitet, die der Gewährung des Wegerechts an eine andere Zufahrtsstraße entsprechen, wenn auf dieser zweiten Zufahrtsstraße kein Verkehr vorhanden ist.
  13. 13. Verkehrssignalanlage nach Anspruch 12, da- i°5 durch gekennzeichnet, daß, wenn Verkehr auf der zweiten Zufahrtsstraße auftritt, nachdem das Wegerecht der ersten Zufahrtsstraße gewährt worden ist, das Wegerecht erst dann der zweiten Zufahrtsstraße wieder gewährt wird, wenn die Schaltarme des Schrittschaltwerkes (CD) den Kontakt erreichen, der dem Beginn der Freifahrtsperiode für diese zweite Zufahrtsstraße im folgenden Zyklus entspricht.
  14. 14. Verkehrssignalanlage nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß Handsteuermöglichkeiten vorgesehen sind, einschließlich einer Sicherungsvorrichtung (Relais RKA und RKB), die verhindert, daß das Wegerecht gleichzeitig miteinander in Wettbewerb stehenden Zufahrtsstraßen gegeben wird, und zwar unabhängig von der Betätigung der zur Handsteuerung dienenden Tasten (KMA, KMD).
  15. 15. Verkehrssignalanlage nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß einige der Verkehrsregelanlagen mit Signalen (CF, CF) ver-
    bunden sind, deren Anzeigen denen der nach den Zufahrtsstraßen zu weisenden Signale entgegengesetzt sind und bei denen Anordnungen vorgesehen sind, wodurch diese Signale unabhängig von der übergeordneten Regelanlage das Wegerecht für eine Mindestperiode freigeben, um zu ermöglichen, daß der Verkehr die Sternkreuzung verlassen kann.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 652 535, 671645, 706, 668 944, 692 561.
    Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
    9511 4.54
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