DE704183C - Zeitschalteinrichtung, insbesondere fuer die Signalumschaltung in Strassenverkehrssignlagen - Google Patents

Zeitschalteinrichtung, insbesondere fuer die Signalumschaltung in Strassenverkehrssignlagen

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DE704183C
DE704183C DES135036D DES0135036D DE704183C DE 704183 C DE704183 C DE 704183C DE S135036 D DES135036 D DE S135036D DE S0135036 D DES0135036 D DE S0135036D DE 704183 C DE704183 C DE 704183C
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DE
Germany
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time
signal
time switch
switching
road traffic
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Expired
Application number
DES135036D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Martin Olbrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Priority to DES135036D priority Critical patent/DE704183C/de
Application granted granted Critical
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08GTRAFFIC CONTROL SYSTEMS
    • G08G1/00Traffic control systems for road vehicles
    • G08G1/07Controlling traffic signals
    • G08G1/085Controlling traffic signals using a free-running cyclic timer

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Traffic Control Systems (AREA)

Description

  • Zeitschalteinrichtung, insbesondere für die Signalumschaltung in Straßenverkehrssignalanlagen.. Die Erfindung bctrifft.eine zur zeitgenauen Auslösung von Schaltvorgängen dienende Zeitschalteinrichtung, die die Zeit zwischen zwei Auslösungen wahlweise einzustellen gestattet, insbesondere für die Signalumschaltung in Straßenverkehrssignalanlagen.
  • Die Verwendung von mit Kondensator, Glimmlampe und einem oder mehreren Widerständen arbeitenden Zeitschaltwerken ist bekannt, jedoch sind bei diesen Zeitschaltwerken geringfügige-Unterschiede in der Bemessung der Einzelheiten nicht zu vermeiden. Diese Unterschiede summieren sich nach einer Vielzahl Einzelheiten derart; daß die Abweichungen beachtliche Bruchteile der Einzelzeitendauer erreichen, die für gewisse Zwecke, insbesondere für die Signalumschaltung in Straßenverkehrssignalanlagen, deren Signalstellen nach einem bestimmten Steuerplan zusammenarbeiten, die Anwendung derartiger Zeitschaltwerke ausschließen, trotzdem diese Zeitschaltwerke infolge weitgehender Vermeidung mechanisch bewegter Teile sonst sehr betriebssicher arbeiten und hinsichtlich der wahlweise einstellbaren Dauer der Regelzeiten in einfachster Weise verstellbar sind.
  • U m den hohen Anforderungen hinsichtlich der Genauigkeit der Regelzeiten und der Verstellbarkeit der Regelzeitendauer unter gleichzeitiger Vermeidung . der die Anlagen verteuernden Synchronisiereinrichtungen u. dgl. nachzukommen, hat man bisher synchronmotorbetriebene Zeitschaltwerke verwandt, die eine Mehrzahl verschiedener Getriebeuntersetzurigen zur Mitwirkung an der Herstellung der geforderten Regelzeiten enthielten. Um das die Betriebssicherheit herabsetzende Aus-und Einkuppeln zu vermeiden, mußten die verschiedenen Untersetzungen stets gl-ichzeitig von dem Synchronmotor angetriel-en werden. Derartige Einrichtungen waren jedoch kostspielig infolge der Verwendung mehrerer Untersetzungen und eines für den gleichzeitigen Antrieb aller groß zu bemessenden. selbstanlaufenden Motors.
  • Die Erfindung betrifft eine Zeitschalteinrichtung der eingangs erwähnten Art, die in sich die Vorteile der vorerwähnten bekannten Einrichtungen unter gleichzeitiger Vermeidung von deren Mängeln durch ein zeitungenaues Zeitschaltwerk vereinigt, dessen Ansprechen nach einer wahlweise einstellbaren Zeit die gewünschte Auslosung vorbereitet, und durch einen unverändert für die verschiedenen Zeiteinstellungen zeitgenau betätigten Kontakt. dessen Schließungen bzw. Üffnungen in außerhalb der Zeitungenauigkeiten des 7citschaltwcrks liegenden Zeitabständen erfolgen und nach der genannten Vorbereitung des gewünschten zeitgenauen Schaltvorganges dessen Auslösung herbeiführen.
  • Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung an Hand der Fig. i und 2 unter Weglassung aller die Erfindung nicht unmittelbar berührenden Einzelheiten beschrieben.
  • Während die Fig. i die Schaltungsanordnung einer für die Regelung des Straßenverkehrs geeigneten Einrichtung zeigt, veranschaulicht die Fig. 2 den Ablauf der einzelnen Signalzeiten während einer Verkehrssignalperiode für zwei Verkehrsrichtungen I und 11 einer z. B. rechtwinkeligen Straßenkreuzung.
  • Die wesentlichsten Teile der Einrichtung bilden der SynclironmotorS41 und ein aus Kondensator C, Glimmlampe GI und verschiedenen Widerständen Wii-Wis und Relais A, B bestehendes Zeitschaltwerk. Ein Transformator Ty vermittelt über die Gleichrichteranordnung Cr,-G4 die Speisung der verschiedenen Kondensatorladestromkreise und der Relais A und B. Die Widerstände bVil-LVi., sind vorzugsweise solche, die größenordnungsmäßig leicht verstellt werden können. Das Zeitschaltwerk enthält ferner einen wechselstrombetriebenen Fortschaltemagneten S, dessen Kontaktes, und s2 im Ruhezustand die gezeigten Stellungen einnehmen, während die Zeitschaltwerkkontakte I( in den Stellungen geschlossen sind, die durch die Fußnoten bezeichnet werden. Vom Synchronmotor SM wird über eine Getriebeuntersetzung U die mit einer Nocke n, versehene Nockenscheibe N angetrieben, wodurch in zeitgenauen regelmäßigen Abständen der Kontakt syn geschlossen wird. Die gesamte Einrichtung ist in einem gestrichelt angedeuteten Schaltkasten G untergebracht.
  • Die Arbeitsweise der Einrichtung ist folgende: Durch Schließen der Kontaktei', und F__ des Einschalters wird die Einrichtung an ein Wechselstromnetz angeschlossen und der SyiiclironmotorSM in Betrieb gesetzt. Angenammen, das Zeitschaltwerk befindet sich im Zeitpunkt der Inbetriebnahme in der Betriebsstellung t. Diese Betriebsstellung i nimmt das Zeitschaltwerk während jeder Signalperiode zwischen den Zeitpunkten t, und t., ein. Dabei leuchten in der Verkehrsrichtung 1 die grünen Freifahrtlampen und in der Verkehrsrichtung 11 die roten Sperrlampen auf. Ferner ist der 5chaltwerkskontakt 1(i geschlossen, und der Kondensator C wird in dem von -i- über K" Wii, C nach - -- führenden Stromkreis aufgeladen. Ist die Zündspannung der Glimmlampe G1 am Kondensator C erreicht, dann kommt ein Stromkreis über das Relais A und den Kontakt l(,-I(i zustande, so daß das Relais A anspricht. Das Relais A hält sich über seinen Kontakt a, und schaltet mit seinem Kontakt a.> das Relais B ein, das wiederum mit seinem Kontakt b den Fortschaltemagneten S des Zeitschaltwerks an das Wechselstromnetz legt. Durch das Ansprechen des Schaltmagneten S werden dessen Kontaktes, und s.> betätigt, die den Haltestromkreis des Relais A unterbrechen und den Kondensator ('über dün niederohmigen Widerstand WiG entladen. Durch die Aberregung des Relais A wird der Strainkrc>is für das Relais B geöffnet und durch den Abfall des Ankers des Relais B der Schaltmagnet S zum Abfall gebracht, wodurch d:is Zeitschaltiverk in die Betriebsstellung; 2 geschaltet wird.
  • In der Fig.2 sind die Signalzeiten für die eine Verkehrsrichtung einer Kreuzung mit I und die Signalzeiten der rechtwinklig dazu verlaufenden Verkehrsrichtung mit 11 bezeichnet. Die Wegerechtszeiten sind dabei punktiert angedeutet, während die Achtungzeiten gestrichelt und die Sperrzeiten ausgezogen dargestellt sind. So verläuft die Freifahrtzeit für die Verkehrsrichtung I von der Zeit t1 bis t2. Im Zeitpunkt t2 findet die vorerwähnte Umschaltung des Zeitschaltwerks in die Betriebsstellung 2 statt. In der Betriebsstellung 2 erfolgt die Aufladung des Kondensators C bis zur Zündspannung der Glimmlampe Gl über den Zeitschaltiverkskontakt K9 und den Widerstand Wie, woraufhin die Umschaltung des Zeitschaltwerks in der bereits erwähnten Weise zur Zeit t3 in die Betriebsstellung 3 erfolgt und in der Verkehrsrichtung I an Stelle der gelben Achtunglampen die roten Sperrlampen und in der Verkehrsrichtung II an Stelle der roten Sperrlampen die grünen Freifahrtlampen eingeschaltet werden. Die Umschaltung des Zeitschaltwerks zur Zeit t4 nach der Betriebsstellung q. erfolgt nach einer von der Größe des Widerstandes Wis abhängigen Zeit, wobei in der Verkehrsrichtung I keine Umschaltung der Lichtsignale vorgenommen wird, während in der Verkehrsrichtung II an Stelle der grünen Freifahrtlampen die gelben Achtunglampen zum Aufleuchten gebracht werden.
  • Die letzte Umschaltung innerhalb der erwähnten Signalperiode erfolgt zur Zeit t5, zu der der über den Kontakt I(4 und den Widerstand W14 aufgeladene Kondensator C beim Erreichen der Zündspannung der Glimmlampe GL das Relais A zum Anzug bringt und die Weiterschaltung des Zeitschaltwerks in die Betriebsstellung 5 bewirkt wird. Diese Fortschaltung des Zeitschaltwerks hat jedoch keine Umschaltung der Lichtsignale zur Folge, sondern dient lediglich deren Vorbereitung. Während der geschilderten Schaltvorgänge war der bisher in gleichmäßigen Zeitabständen mit Hilfe der synchronmotorgetriebenen Nockenscheibe N geschlossene Kontakts 'ytt nicht zur Wirkung gekommen, weil in den übrigen Betriebsstellungen des Zeitschaltwerkes der Kontakt I(, geöffnet war. In der Betriebsstellung 5 jedoch wird nach der vorbereitenden Schließung des Kontakts I(5 durch die auf die vorbereitende Schließung nächstfolgende Betätigung des Synchronschalterkontakts syn das Relais A nach der gewünschten genauen Zeitdauer erregt, so daß die Einschaltung der neuen Signalperiode zur Zeit 1s zu einer genau festgelegten Zeit erfolgt und die gegebenenfalls während der vorängegangenen Signalperiode aufgetretenen geringfügigen Ungenauigkeiten der Bemessung der Einzelsignalzeiten durch das mit Kondensator und Glimmlampen arbeitende Zeitschaltwerk ausgeglichen werden. Dieser Ausgleich ist von Bedeutung für das Zusammenarbeiten von zwei oder auch mehreren -Straßenverkehrssignalstellen nach einem bestimmten Steuerplan, der auch während längerer Betriebsdauer einzuhalten ist.
  • Die Zeiten, nach denen der Synchronschalterkontakt syn geschlossen wird, liegen beispielsweise zwischen 5 und ro Sekunden, während die Zeiten für die Signalperioden beispielsweise 6o bis i8o Sekunden betragen. Durch Verstellung der Widerstände Wil-Wi4 lassen sich in einfachster Weise die Signalperioden als auch deren Einzelsignalzeiten verändern. Es lassen sich dabei alle Signalperioden, deren Dauer ein Mehrfaches der Zeit zwischen den Synchronschalterschließungen beträgt, einstellen. Der Widerstand Wä,; ist ein fester Schutzwiderstand. '

Claims (3)

  1. I'nTi:NTAnsrrüc1lc: i. Zur zeitgenauen Auslösung von Schaltvorgängen dienende Zeitschalteinrichtung, die die Zeit zwischen zwei Auslösungen wahlweise einzustellen gestattet, insbesondere für die Signalumschaltung in Straßenverkehrssignal.anlagen,gekennzeichnetdurch ein zeitungenaues Zeitschaltwerk (C, Gl, W14), dessen Ansprechen nach einer wahlweise einstellbaren Zeit die gewünschte Auslösung vorbereitet, und durch einen unverändert für die verschiedenen Zeiteinstellungen zeitgenau betätigten Kontakt (syn), dessen Schließungen bzw. öffnungen in außerhalb der Zeitungenauigkeiten des Zeitschaltwerkes liegenden Zeitabständen erfolgen und nach der genannten Vorbereitungdesgewünschten zeitgenauen Schaltvorganges dessen Auslösung herbeiführen.
  2. 2. Zeitschalteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als zeitungenaues Zeitschaltwerk ein mit Kondensator (C), Glimmlampe (G1) und Widerstand (W14) arbeitendes Zeitschaltwerk verwendet wird.
  3. 3. Zeitschalteinrichtungnach Anspruch i und 2 für Straßenverkehrssignalzwecke. dadurch gekennzeichnet, daß währendeiner Verkehrssignalperiode nur eine Signalumschaltung, vorzugsweise der Beginn der Wegerechtszeit der bevorzugten Verkehrsrichtung (grün für Richtung I), unter Mitwirkung des zeitgenau betätigten Kontakts gesteuert wird, während die übrigen Signalumschaltungen (für Richtung I: von Grün nach Gelb, von Gelb nach Rot, für Richtung II: von Grün nach Gelb) mit Hilfe des zeitungenauen Zeitschaltwerks nach Zeiten erfolgen, die durch die in den verschiedenen Betriebsstellungen (1, 2, 3) des Zeitschaltwerks wirksam gemachten Widerstände (WI" W12, Wi3) im Kondensatorladekreis bestimmt werden. q.. Zeitschalteinrichtungnach Anspruch3, dadurch gekennzeichnet, daß -zwecks Verstellung der Signalumschaltzeiten (Verstellung der Einzelzeiten oder der Gesamtperiodendauer oder beider Zeiten) nur die Widerstände (W11-41714) verstellt werden.
DES135036D 1938-12-15 1938-12-15 Zeitschalteinrichtung, insbesondere fuer die Signalumschaltung in Strassenverkehrssignlagen Expired DE704183C (de)

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DE (1) DE704183C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE924041C (de) * 1948-11-16 1955-02-24 Lorenz C Ag Schaltungsanordnung zur Erzeugung saegezahnfoermiger Kippschwingungen
DE953233C (de) * 1952-01-27 1956-11-29 Siemens Ag Steuereinrichtung fuer Verkehrssignalanlagen mit selbsttaetigem Betrieb und/oder Handbedienung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE924041C (de) * 1948-11-16 1955-02-24 Lorenz C Ag Schaltungsanordnung zur Erzeugung saegezahnfoermiger Kippschwingungen
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