DE908798C - Anordnung fuer an einer Tragsaeule mittels eines Zahngetriebes in der Hoehe verstellbare und senkrecht zur Laengsachse schwenkbare Geraete, insbesondere fuer den Messkopf elektrischer Messlehren - Google Patents

Anordnung fuer an einer Tragsaeule mittels eines Zahngetriebes in der Hoehe verstellbare und senkrecht zur Laengsachse schwenkbare Geraete, insbesondere fuer den Messkopf elektrischer Messlehren

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DE908798C
DE908798C DEA6474D DEA0006474D DE908798C DE 908798 C DE908798 C DE 908798C DE A6474 D DEA6474 D DE A6474D DE A0006474 D DEA0006474 D DE A0006474D DE 908798 C DE908798 C DE 908798C
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DEA6474D
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Inventor
Francois Bruchmann
Dr Phil Wilhelm Redepenning
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Bauer and Schaurte GmbH and Co KG
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Bauer and Schaurte GmbH and Co KG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/0002Arrangements for supporting, fixing or guiding the measuring instrument or the object to be measured

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Anordnung für an einer Tragsäule mittels eines Zahngetriebes in der Höhe verstellbare und senkrecht zur Längsachse schwenkbare Geräte, insbesondere für den Meßkopf elektrischer Meßlehren Die Erfindung betrifft eine Anordnung für an einer Tragsäule mittels eines Zahngetriebes in der Höhe verstellbare und senkrecht zur Längsachse schwenkbare Geräte, insbesondere für den Meßkopf von Meßgeräten, z. B. elektrischen Meßlehren. Für die Einstellung von Geräten ist z. B. bekannt, an der Tragsäule eine Zahnstange vorzusehen, in deren Verzahnung ein in den zu verstellenden Teil gelagertes Ritzel eingreift. Durch Drehung dieses Ritzels ist der zu verstellende Teil entlang der Zahnstange auf der Tragsäule auf- bzw. abwärts zu bewegen. Ein Schwenkung des verstellbaren Teiles um die Längsachse der Tragsäule ist bei dieser Ausführung nicht möglich. Um sowohl eine Auf und Abwärts- als auch eine Schwenkbewegung zu ermöglichen, hat man in die Tragsäule ein Gewinde gedreht, in das das Gewinde einer Ringmutter eingreift. Lose auf der Ringmutter sitzt der zu verstellende Teil. Hierbei ist zwar eine Bewegung parallel zur Längsachse der Tragsäule als auch senkrecht dazu möglich; dieser Ausführung haftet aber der wesentliche Nachteil an, daß nach jeder Bewegung durch die nach erfolgter Einstellung notwendige, meist durch Festklemmen erfolgende Arretierung eine Veränderung der Höheneinstellung erfolgt. Der zu verstellende Teil sitzt nämlich immer mit einem gewissen Spiel auf der Tragsäule und richtet sich beim Festklemmen um einen dem Spiel entsprechenden Wert auf. Es ist also eine nochmalige Einstellung erforderlich. Das ist, besonders, wenn mit einer Genauigkeit von Tausendstel Millimeter eingestellt werden muß, sehr lästig. Bei einer weiteren bekannten Ausführung erfolgt die Einstellung mittels einer seitlich zur Tragsäule angeordneten Schraubspindel, deren Gewinde mit einem im zu verstellenden Teil vorgesehenen Innengewinde im Eingriff steht. Diese Anordnung ermöglicht zwar infolge des hohen Ubersetzungsverhältuisses eine verhältnismäßig bequeme Einstellung, sie läßt aber eine Schwenkbewegung des zu verstellenden Teiles um die Längsachse der Tragsäule nicht zu.
  • Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß die der Höhenverstellung dienenden Mittel auch eine zwangsläufige Führung bei einer Schwenkbewegung bewirken, indem der treibende und getriebene Teil in jeder Lage des getriebenen Teiles miteinander im Eingriff stehen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele, dabei ist in Fig. 1 eine elektrische Meßlehre in Seitenansicht, in Fig. 2 ein Schnitt entlang der Linie A-B, in Fig. 3 im Schnitt eine weitere Ausführungsmöglichkeit dargestellt.
  • Bei einer elektrischen Meßlehre, mit der z. 13.
  • Maßabweichungen eines Prüflings von einem Normal festgestellt werden sollen, die etwa in der Größenordnung von 0,OOI mm liegen, muß vor der Messung die Lehre an Hand eines als Normal geltenden Teiles auf den Anzeigewert Null eingestellt werden. Das geschieht dadurch, daß der Meßkopf g soweit auf den Meßtisch 2 zu bewegt wird, daß ein vom Meßkopf vortretender Taststift den Normalteil berührt. Für alle weiteren, nunmehr vom Meßkopf abgetasteten Teile, deren Abmessungen von dem an Hand des Normals eingestellten Abstand zwischen dem Meßkopf und dem Meßtisch abweichen, ergibt sich eine Anzeige. Eine Anzeige würde aber auch dann eintreten, wenn aus irgendeinem Grunde der Abstand zwischen Meßkopf und Meßtisch sich gegenüber einem vorher als normal angenommenen Abstand verändert. In diesem Falle ist eine nochmalige Einstellung erforderlich.
  • Bei der erfindungsgemäßen Ausführung erfolgt die Höheneinstellung, also Verstellung in Richtung des Pfeiles I8 des Meßkopfes 9, über ein Handrad 8 und Schraubspindel 5. Diese ist in einer Nut 4 der Tragsäule 3 gelagert, ihre Drehpunkte befinden sich in dem Aufsatz 7 sowie dem Ansatz 6 des Fundamentes I. Die ganze Einrichtung sitzt auf einem Fundament I. Der Meßkopf g ist auf seiner inneren Mantelfläche mit dem Gewinde ii versehen, das mit der Schraubspindel 5 im Eingriff steht. Er sitzt mit engem Laufsitz auf der Tragsäule.
  • In der Tragsäule 3 ist eine weitere Nut 12 vorgesehen, auch der Meßkopf g enthält eine Nut I3.
  • In beide Nuten greift eine als Raststift, Klotz, Kugel od. dgl. wirkende Verdrehungssicherung, die unter der Wirkung der Feder 15 steht. Durch Heben des aus dem Meßkopf herausragenden Handgriffes I6 kann die Verdrehungssicherung 14 aus der Nut I2 der Tragsäule herausgehoben werden, so daß der Meßkopf in Richtung des in Fig. 2 eingezeichneten P feiles 19 verschwenkt werden kann. In bekannter Weise ist der Meßkopf noch mit einer Feststellungsvorrichtung 17 versehen, durch die er an der Tragsäule 3 festgeklemmt werden kann. Im Gegensatz zu bekannten Ausführungen mit verschwenlçbarem Meßkopf kann aber nach erfolgter Einstellung durch das Festklemmen eine Änderung der Höheneinstellung nicht mehr erfolgen.
  • Eine etwas abgeänderte Ausführung gibt Fig. 3 wieder. Hiernach sitzt auf der Tragsäule 3 ein Zahnzylinder 2I, mit dem ein im Meßkopf gelagertes Ritzel 22 im Eingriff steht. Das Ritzel 22 wird durch den Drehgriff 20 verdreht. Die weiteren Teile, wie Feststeller I7, Verdrehungssidierung 14 usw., sind die gleichen wie. bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. I und 2.
  • Bei beiden Ausführungen wird also bei eingerastertem Klotz 14 durch das Drehen des Handrades 8 bzw. des Handgriffes 20 eine Höhenverstellung bewirkt. Ist der Klotz 20 aus der Nut 12 herausgehoben, so kann bei Beibehaltung des Eingriffes zwischen der Schraubspindel bzw. dem Zahnzylinder einerseits und dem Innengewinde bzw. dem Ritzel andererseits nach entsprechender Lösung der durch den Feststeller 17 bewirkten Festklemmung der Meßkopf in Richtung des Pfeiles 19 verschwenkt werden Es ist nunmehr zwar noch eine Einstellung auf die richtige Höhenlage notwendig, diese wird aber durch die endgültige, mittels I7 erfolgende Festklemmung nicht mehr verändert.
  • PATENTANSPRCRE: I. Anordnung für an einer Tragsäule mittels eines Zahngetriebes in der Höhe verstellbare und senkrecht zur Längsachse schwenkbare Geräte, insbesondere für den Meßkopf elektrischer Meßlehren, dadurch gekennzeichnet, daß die der Höhenverstellung dienenden Mittel (Schraulir spindel, Zahnzylinder usw.) auch eine zwangsläufige Führung bei einer Schwenkbewegung bewirken, indem der treibende und getriebene Teil in jeder Lage des getriebenen Teiles miteinander im Eingriff stehen.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragsäule (3) eine Nut (4) enthält, in der sich eine Schraubspindel (5) befindet, die mit einem auf der inneren zylindrischen Mantelfläche des zu verstellenden Teiles (9) vorgesehenen Gewinde (11) im Eingriff steht.
    3. Anordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragsäule (3) einen Zahnzylinder (2I) trägt, mit dem ein in dem zu verstellenden Teil gelagertes Ritzel (22) im Eingriff steht.
    4. Anordnung nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Getriebsmittel (Schraub- spindel, Zahnzylinder, Gewinde, Ritzel) über die äußere Mantelfläche der Tragsäule bzw. die innere Mantelfläche des zu verstellenden Teiles nur um so viel hervortreten, als zu einer leichten Bewegung des getriebenen Teiles erforderlich ist. j. Anordnung nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Tragsäule eine weitere Nut (I2) sowie in dem getriebenen Teil (g) eine mit Nut (11) vorgesehen sind, in welche eine aushebbare Verdrehungssicherung (Rasts,tilft, Klotz, Kugel od. dgl. 14) eingreift.
    6. Anordnung nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrehungssicherung (I4) auf einer im Meßkopf (g) gelagerten Achse sitzt, die durch einen seitlich am Meßkopf angeordneten Handgriff (I6) entgegen dem Druck einer einerseits am Meßkopf, andererseits an der Verdrehungssicherung (I4) angreifenden Feder (I5) verstellbar ist.
DEA6474D 1941-04-20 1941-04-20 Anordnung fuer an einer Tragsaeule mittels eines Zahngetriebes in der Hoehe verstellbare und senkrecht zur Laengsachse schwenkbare Geraete, insbesondere fuer den Messkopf elektrischer Messlehren Expired DE908798C (de)

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