DE90785C - - Google Patents

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DE90785C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D17/00Controlling engines by cutting out individual cylinders; Rendering engines inoperative or idling
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/05Controlling by preventing combustion in one or more cylinders
    • F02D2700/052Methods therefor
    • F02D2700/058Methods therefor by another method

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Erfindungsgegenstand bildende Maschine ist in der Zeichnung in Fig. 1 im senkrechten Schnitt dargestellt; Fig. 2 ist ein Horizontalschnitt nach den Linien 1-2-3-4 (Fig. 1), Fig. 3 ein Schnitt durch die Ventilkammer nach 5-6 in Fig. i, Fig. 4 ein Schnitt nach 7-8 in Fig. i.
Die Maschine hat vier Cylinder A, welche auf einem Fundamentkasten B ruhen. In diesem sind zwei gekröpfte Wellen C C1 gelagert, welche durch Zahnräder derart mit einander verbunden sind, dafs eine derselben als Arbeitswelle dient. In dem Kasten B ist ferner eine Welle E gelagert, auf welcher eine mit Daumen besetzte, durch eine ausrückbare Kuppelungsmuffe mit dem Regulator G verbundene Hülse F sitzt. Der Regulator G sitzt auf der Arbeitswelle C.
In jedem Cylinder bewegt sich ein Kolben a, dessen Stange δ mit einer gekröpften Welle C bezw. C1 verbunden ist. Ueber jedem Cylinder ist eine Explosionskammer c mit zwei seitlichen Ventilen d and e angebracht, welche unter dem Einflufs einer Feder von oben nach unten wirken, und von welchen das eine d für den Einlafs des durch das Rohr f einströmenden Gases, das andere e aber als Auslafs für die verbrannten, durch das Rohr g entweichenden Gase dient.
Die Kolben α sind mit der Welle C und die Kolben a1 mit der Welle C1 verbunden. Die Kurbeln dieser Wellen stehen in einem Winkel von i8o° zu einander.
Die Einlafsventile ddl und die Auslafsventile e e1 sitzen in einer Kammer H, in welche die Rohre f und g münden. Die Kammer ist durch eine horizontale Scheidewand, welche als Ventilsitz dient, in zwei Abtheilungen getheilt und erhält eine weitere Theilung durch verticale Scheidewände, welche die beiden Cylinder und die verschiedenen Ventile von einander trennen, wie in Fig. 3 dargestellt ist. Das. Gleiche ist der Fall mit den Ventilen, welche in einer gemeinsamen Kammer H1 für die Cylinder Ä2 A3 sitzen.
Jede Explosionskammer ist mit einer geheizten Platinröhre h versehen zum Entzünden des zugeleiteten Gases.
Jedes Einlafsventil sitzt auf einer Stange z, deren unteres Ende auf einem auf einer schwingenden Welle sitzenden zweiarmigen Hebel j ruht. Dieser Hebel stützt sich mit seinem anderen Arm gegen die mit Daumen k besetzte, mit dem Regulator verbundene Hülse F. Die Stangen / der Auspuffventile ruhen auf den Hebeln m, welche von Daumen η bethätigt werden. Die Daumen der Auspuffventile sind breiter wie die der Zulafsventile, derart, dafs, wenn unter dem Einflufs des Regulators die Daumenhülse F verschoben wird, die Auspuffventile stets mit ihren bezüglichen Daumen im Eingriff bleiben, während die Einlafsventile der Wirkung ihrer Daumen entzogen sind. Die Arbeitskolben arbeiten paarweise. Gas und Luft, welche ein Cylinderpaar speisen, treten in den Raum ein, welcher zwischen den beiden Explosionskammern dieses Paares liegt, und gelangen in die Cylinder jedesmal, wenn die Zulafsventile unter dem Einflufs der Daumenhülse gehoben werden. Läuft die Maschine zu schnell, so verschiebt sich die Hülse in der Richtung ihrer Längsachse und ihre Daumen

Claims (1)

  1. befinden sich alsdann nicht mehr im Eingriff mit den Hebeln der Einlafsventile. In diesem Falle bleiben diese Ventile geschlossen, während die Auslafsventile weiter arbeiten. Die mit Verschraubungen ο versehenen Oeffnungen über den Ventilen dienen zum Einsetzen und Reinigen der Ventile.
    Die Verbindung der beiden Wellen C C1 hat den Vortheil, dafs in der Bewegung dieser Wellen und der Kolben vollständiges Gleichgewicht herrscht. Der Regulator ist auf der Welle C aufgekeilt. Er überträgt seine Bewegung auf die Daumenhülse mit Hülfe des Hebels p. Die Welle der Hülse ist mit einem Zahnrad q versehen, in welches ein mit dem Regulator verbundenes halb so grofses Zahnrad q1 eingreift.
    Patenτ-Anspruch:
    Eine Explosionsmaschine, gekennzeichnet durch zwei von vier Kolben bethätigte, durch Zahnräder mit einander in Eingriff stehende gekröpfte Wellen (C C1), wobei die senkrecht stehenden Stangen (i I) der Ein- und Auslafsventile durch Vermittelung schwingender Hebel von einer rotirenden Daumenhülse (F) bethätigt werden, welche ihrerseits von einem Regulator derart beeinflufst wird, dafs sie sich bei zu grofser Geschwindigkeit so verschiebt, dafs die die Einlafsventile hebenden Daumen mit den betreffenden Hebeln aufser Eingriff kommen, während die entsprechend breiter gehaltenen Daumen für die Auslafsventile fortfahren, diese zu heben und zu senken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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