DE4098C - Einfach wirkende Dampfmaschine mit zwei Cylindern verschiedenen Durchmessers und mit Kondensation - Google Patents

Einfach wirkende Dampfmaschine mit zwei Cylindern verschiedenen Durchmessers und mit Kondensation

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DE4098C
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Germany
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condensation
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acting steam
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DENDAT4098D
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English (en)
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A. DEMENGE, Civil-lngenieur, in Brüssel (Belgien)
Publication of DE4098C publication Critical patent/DE4098C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B17/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
    • F01B17/02Engines
    • F01B17/04Steam engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2170/00Steam engines, e.g. for locomotives or ships
    • F01B2170/04To-be-deleted with administrative transfer to parent group
    • F01B2170/0405To-be-deleted with administrative transfer to parent group
    • F01B2170/0423Single acting steam engines with 1, 2 or 3 cylinders

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  • Paper (AREA)

Description

1878.
ALPHONSE DEMENGE in BRÜSSEL.
Einfach wirkende Dampfmaschine mit zwei Cylindern verschiedenen Durchmessers und
mit Condensation.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Mai 1878 ab.
In beiliegender Zeichnung ist die Maschine in Fig. ι im Längenschnitt, Fig. ζ im Horizontalschnitt dargestellt.
Sie besteht aus zwei ungleichen einfach wirkenden Dampfcylindern A und B, die mit Bolzen auf einem cylindrischen Gehäuse C, welches auf einem Fundamente ruht, befestigt sind.
Die Vertheilung des Dampfes geschieht durch die Kanäle D und E vermittelst der Schieber F und G, H und /, die durch excentrische Scheiben J und K getrieben werden. Jede excentrische Scheibe treibt zwei einander gegenüber stehende Schieber und zwar bewegen sich die Scheiben in je einem Rahmen, an welchen die Leitstangen der beiden Schieber gekeilt sind.
Das Gestell, welches hermetisch verschlossen ist, communicirt mit dem Condensator vermittelst eines bei L, Fig. 1, einmündenden Speiserohrs. Um den Verschlufs dicht zu erhalten, ist als Lager für die Welle ein konischer Behälter M angewendet, der an dem Gestell mit Bolzen befestigt wird oder mit demselben aus einem Stück besteht. In diesem Behälter befinden sich je nach der Gröfse der Maschine drei oder vier Lagerschalen JV, die durch Keile O nachgestellt werden können: Der Behälter M ist noch mit einer abnehmbaren Haube P und mit Stopfbüchse Q versehen. Die Welle R wird von einer langen Hülse S umgeben, an welcher sich die Stopfbüchse T befindet.
Im Innern des Gestelles befinden sich an jeder Seite zwei Wände U und V, welche den Führungen X und Y als Träger dienen. Diese Führungen sindcylindrisch ausgedreht und an den Wänden U und V mit Bolzen befestigt. Die kolbenartigen Kreuzköpfe Z und W sind mit der Kurbel vermittelst der Pleuelstangen c und d verbunden. Bei kleineren Maschinen jedoch wird der kleinere Dampfcylinderkolben b direct mit der Pleuelstange verbunden. Das Schmieren der Pleuelkopfzapfen/ geschieht vermittelst der Dochte et die im Innern des Gestells hängen und deren äufsere Enden, die in Knoten ausgehen, sich auf dem Boden eines an der Aufsenseite des Gestells angebrachten Behälters/ befinden. Der Oelzuflufs wird nach Belieben durch Schrauben g regulirt, welche auf die Knoten mehr oder weniger drücken. Bei jeder Umdrehung der Welle wird beim Vorbeikommen der Pleuelstangen an den Dochten OeI von den mit Tüllen «'· versehenen Näpfen h genommen und den Zapfen j zugeführt. Das Schmieren der Geradführungen geschieht durch ähnliche Vorrichtungen gl e' mit Tüllen und ohne Näpfe.
Der Regulator befindet sich auf der Axe R und zwar ist er gewöhnlich mit einer Rolle K1 in Verbindung.
Der Pumpenkolben / wird direct von dem grofsen Cylinderkolben α getrieben.
Die Ventile 0 und f> gehören zum Condensator, die Seite ■ η des Kolbens bewirkt das Speisen des Kessels.
Diese Anordnung würde jedoch bei grofsen Maschinen zu sehr umfangreichen Verdichtungen führen; deswegen kann sie in der in Fig. 3 dargestellten Weise modificirt werden: Auf der von dem Kolben des grofsen Cylinders getriebenen Stange a1 befinden sich zwei Kolben m und n, der gröfsere für die Condensation, der kleinere für die Speisung. Diese Kolben bewegen sich in verschiedenen Cylindern, doch steht der zwischen beiden Kolben m und η befindliche Raum beständig mit dem Condensator in Verbindung. Bei sehr schnell gehenden Maschinen kann man das Saugeventil an der Luftpumpe weglassen und Condensationswasser und Luft in den Cylinder in' durch Zugänge m" treten lassen, die der Kolben m zu passender Zeit zu verdecken hat. Der Luftpumpencylinder ist mit dem Condensator aus einem Stück gegossen; ebenso der Speisepumpencylinder mit dem Deckel des Luftpumpencylinders.
Der Vorgang bei der Maschine ist folgender: Der Kesseldampf geht in den kleinen Cylinder B, wo er den Kolben b treibt und theilweise
expandirt; > von; da geht er in den Ueberhitzer, von hier in .den' grofsen Cylinder A, wo er die Expansion vollendet, und schliefslich in den Condensator 4- ' ·' ■
Die Maschine s'oll folgende Vortheile bieten: Schneller Gang, unbedeutende Condensation im Innern und hierdurch Ersparnifs an Brennmaterial.

Claims (1)

  1. Patent- Ansprüche: ■
    •Die Gesammtconstruction der Maschine, wie beschrieben und dargestellt; insbesondere der zur Condensation und zum Speisen zugleich dienende Apparat; an diesem speciell die Einrichtung, durch welche der Condensator mit dem Räume zwischen dem Condensations- und Speisepumpenkolben in Verbindung steht.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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