DE333764C - Fluessigkeitsumformer - Google Patents

Fluessigkeitsumformer

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DE333764C
DE333764C DE1919333764D DE333764DD DE333764C DE 333764 C DE333764 C DE 333764C DE 1919333764 D DE1919333764 D DE 1919333764D DE 333764D D DE333764D D DE 333764DD DE 333764 C DE333764 C DE 333764C
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KARL RIES DIPL ING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D15/00Adaptations of machines or engines for special use; Combinations of engines with devices driven thereby
    • F01D15/02Adaptations for driving vehicles, e.g. locomotives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Flüssigkeitsumformer. Um die Kraft von der Welle einer raschlaufenden Antriebsmaschine (Dampfturbine, Gasturbine, Elektromotor usw.) auf eine oder mehrere benachbarte Wellen zu übertragen, sind bereits zahlreiche .Getriebe versucht und gebaut worden.
  • Mit dem nachstehend geschilderten Flüssigkeitsumformer wird dies auf eine neue eigenartige Weise erreicht. Auch wird damit ermöglicht, die Arbeitsleistung von der Welle der Kraftmaschine unmittelbar auf eine Arbeitsmaschine mit hin und her gehender Bewegung, z. B. auf einen Kompressor zu übertragen.
  • Durch die neue Vorrichtung wird die rotierende Bewegung der - raschlaufenden Kraftmaschine in hin und her gehende. Bewegung umgewandelt und die hohe Umdrehungszahl der Antriebsmaschine auf eine beliebig niedere Hubzahl der angetriebenen Maschine vermindert. -Der Grundgedanke ist folgender: Mitderraschlaufenden Kraftmaschinewird ein wagerecht, senkrecht oder schräg liegender Zylinder angetrieben, in dem sich ein Kolben hin und her bewegen kann. Führt man auf der einen Seite des Kolbens Flüssigkeit zu, so übt diese durch die Zentrifugalkraft auf die Zylinder und Kolbenwandungen einen bestimmten Druck aus, -durch den der Kolben bis zu seinem Hubende fortbewegt wird. Läßt man am Hubende des Kolbens die Flüssigkeit aus dem Zylinder austreten und führt auf seiner andern Seite solche zu, dann bewegt sich der Kolben in entgegengesetzter Richtung.
  • Um die Energieverluste, die beim Einleiten -der Flüssigkeit in den Zylinder entstehen, auf ein Mindestmaß zu beschränken, kann die Geschwindigkeit und die Eintrittsrichtung der -Flüssigkeit entsprechend gewählt werden: Die auf den Kolben ausgeübte Kraft wird durch eine stopfbüchsenlose Kolbenstange unter Zwischenschaltung eines Drucklagers im Kolben oder im Kreuzkopf auf eine Kurbelwelle oder unmittelbar auf die anzutreibende Maschine weitergegeben.
  • Zur Aufnahme des auf den Zylinder ausgeübten Gegendruckes ist eines der beiden Zylinderlager als Drucklager ausgebildet.
  • Die Leistungs- und Hubzahlreglung der angetriebenen Maschine kann durch Änderung der Umdrehungszahl der Antriebsmaschine oder -durch Änderung der dem Zylinder zugeführten Flüssigkeitsmenge erfolgen.
  • Die Verluste, die durch den Flüssigkeitsumformer bedingt sind, bestehen aus den Stoß-und Wirbelverlusten beim Einführen der Flüssigkeit in den Zylinder, aus den Reibungsverlusten des Kolbens und der Lager sowie aus den Reibungsverlusten, welche der rotierende Zylinder durch die umgebende Luft erleidet. Um letztere zu verringern, kann man denZylinder inVakuum laufen lassen.
  • In den Fig. = bis z2 sind verschiedene Ausführungsmöglichkeiten des neuen Flüssigkeitsumformers veranschaulicht.
  • In Fig. z liegt der sich drehende Zylinder Z mit den beiden Achsstummeln A'. und A -' in den Lagern L' und L2. Die Achsstummeln A' und A2 sind an den Zylinderzwischenwänden z' und z2 befestigt, die an ihrem Umfang die Öffnungen ö besitzen.
  • Durch die Kupplung H wird der Zylinder Z mit der Antriebsmaschine gekuppelt.
  • In dem Zylinder Z bewegt sich der Kolben K, von dem aus die Kraft durch die Kolbenstangeh die durch den hohlen Achsstummel A' hindurch- geführt ist, auf das im Kreuzkopf C eingebaute Drucklager B und von hier auf die Kurbelwelle W weitergeleitet wird. Infolge der ständig wechselnden Kraftrichtung im Drucklager B kann dieses sehr hohe Kräfte übertragen.
  • Die Flüssigkeitszuführung erfolgt durch die von einem Achsenregler R gesteuerten Ventile V in die Hohlräume ml und m2, um von hier aus durch diejöffnungenza in die Zylinderkammern wi und w2 gespritzt zu werden, von wo aus sie durch die Öffnungen o in den Zylinder Z gelangt.
  • Hat der Kolben sein Hubende erreicht, dann gibt er die Öffnungen der am Zylinderumfang verteilten Düsen D frei, durch welche die Flüssigkeit in das Zylindergehäuse G geschleudert wird, von dem es durch das Rohr R abgeleitet wird, um mittels einer Pumpe durch das Rohr b wieder den Flüssigkeitssteuerventilen V zugeführt zu werden..
  • Der Kolben K wird durch den auf ihn ausgeübten Flüssigkeitsdruck gezwungen, die Drehung des Zylinders Z mitzumachen. Damit der Kolben aber auch dann sich mitdreht, wenn dem Zylinder keine Flüssigkeit zugeführt wird, kann die Kolbenstange durch die Keile l (Fig. 5) geführt werden.
  • In Fig. q. und 5 ist veranschaulicht, wie die Trommel einer Dampfturbine gleichzeitig als rotierender Zylinder verwendet werden kann.
  • In die Turbinentrommel T ist eine Büchse Z mit Luftzwischenräumen eingepreßt, um das Niederschlagen des Dampfes in der Turbine durch Abkühlung zu verhindern. Die Turbinentrommel T mit dem Zylindereinsatz Z ist durch die beiden Achsstummel A i und A 2 in den Lagern Lund L2gelagert. Der Achsstummel A1 ist hohl, damit die Kolbenstange k hindurchgeführt werden kann. Die Kolbenstange k überträgt wieder wie in Fig. i die Kraft durch das Drucklager B auf den Kreuzkopf C und auf die Kurbelwelle W.
  • Die Flüssigkeit wird wieder wie bei der in Fig. x dargestellten Anordnung durch die gesteuerten Ventile V zunächst in die Kammernm'-und m2 gepreßt, von wo aus sie durch die Öffnungen n in die Ringkammern y gespritzt wird und von hier infolge der Zentrifugalkraft durch die Öffnungen o in den Zylinder Z gelangt.
  • Das Ausströmen der Flüssigkeit erfolgt dadurch, daß durch die Düsen d Flüssigkeit in die Ringkammern y' und r2 eingespritzt wird und infolge der Zentrifugalkraft durch Öffnungen in die gleichmäßig über den Trommelumfang verteilten kleinen Zylinderräume h gelangt, wo sie auf die kleinen durch die Federn f belasteten Kolben e wirkt (Fig. 5). Die kleinen Kolben e verschieben sich durch den Flüssigkeitsdruck und stellen durch die Öffnungen b und o eine Verbindung mit den Ausströmdüsen D her, durch die dann die Zylinderflüssigkeit mit dem Turbinenabdampf in den Kondensator entweichen kann.
  • Gelangt durch Undichtheiten der kleinen Kolben e Flüssigkeit hinter dieselben, so wird diese durch die Öffnungen i abgeleitet, um Gegendrücke zu verhindern.
  • In Fig. 6 ist der Antrieb des Flüssigkeitsumformers durch einen Elektromotor veranschaulicht.
  • Auf dem rotierenden Zylinder Z, der wieder mit den Achsstumrrieln A i und A 2 in den Lagern L1 und L2 liegt, sind die beiden Ventilatoren P und der Rotor Qu aufmontiert. Mit den Ventilatoren P wird durch die Rohre s Kühl-Luft angesaugt und durch den Motor gepreßt.
  • Die Flüssigkeitszuführung in den Zylinder Z erfolgt wieder durch die gesteuerten Ventile V wie bei der in den Fig. q. und 5 dargestellten Anordnung. Die Flüssigkeitsabführung geschieht hier ebenso wie dort. Die Düsen d dienen wieder zum Steuern der kleinen Kolben e in den Zylinderräumen h. Die Zylinderflüssigkeit wird durch die Rohre qu abgeleitet.
  • Das Drucklager B kann statt wie bei den vorher geschilderten Anordnungen im Kreuzkopf auch im Kolbenkörper untergebracht werden, wie es in Fig. 6 gezeichnet ist.
  • Bei den in den Fig. q. bis 6 dargestellten Anordnungen kann die Kraft durch eine durchgehende Kolbenstange nach beiden Zylinderseiten gleichzeitig abgeleitet werden.
  • Fig. 8 veranschaulicht eines der Flüssigkeitssteuerventile V. Die von der Kolbenstange (wie in Fig. 7) oder bei Kurbelantrieb von der Kurbelwelle (wie in Fig. i bis 6) betätigte FeuerstangeS besitzt zwei Ansätze n' und n2, durch welche die beiden Ventile V' und V2 gesteuert werden. Bewegt sich die Steuerstange s in der durch den Pfeil gekennzeichneten Richtung, dann wird durch den Ansatz n' zunächst das Ventil V1 geöffnet, wodurch die Flüssigkeit durch die Düse d mit Hilfe der Kolben e den Flüssigkeitsaustritt aus der einen Seite des Zylinders Z bewerkstelligt. Erst wenn die Flüssigkeit aus dem Zylinder Z entwichen ist, wird durch den Ansatz n2 der Steuerstange s das Ventil V2 geöffnet, durch das dann auf der anderen Zylinderseite die Flüssigkeit in der bereits mehrmals geschilderten Weise in den Zylinder gelangt.
  • Um bei der der Pfeilrichtung entgegengesetzten Bewegung der Steuerstange S das Ventil V1 nicht nochmals zu heben, ist die Spindel dieses Ventils oben mit dem Gelenk g versehen, so daß der Ansatz n2 über die Gelenkrolle hinweggleitet, ohne das Ventil V' zu öffnen.
  • Um einen stoßfreien Gang des Umformers zu erzielen, kann die Flüssigkeitssteuerung so eingestellt werden, daß aus dem Zylinder Z nicht ; die ganze Flüssigkeitsmenge entweicht, sondern ein geringer Teil zurückbleibt, der auf den Kolben einen Gegendruck ausübt, ähnlich wie bei einem Kolbendampfmaschinendiagramm die Kompression.
  • Wird die Steuerstange s von einem Achsenregler, der -auf der Welle W sitzt, in der einen oder anderen Richtung verschoben, dann kann das Ventil VZ so gesteuert werden, daß es längere oder kürzere Zeit offen bleibt, wodurch größere oder kleinere Flüssigkeitsfüllung im Zylinder Z gegeben werden kann.
  • Beim elektrischen Antrieb des Flüssigkeitsumformers können die Flüssigkeitsventile V auch auf elektromagnetische Weise gesteuert werden.
  • Die mit dem Flüssigkeitsumformer angetriebene Maschine kann während des Betriebe: umgesteuert werden.
  • Dies geschieht in einfachster Weise dadurch, daß man an der Steuerstange s gegen die Ansätze n- und n2 um go ° versetzt, Ansätze n1' und n2' anbringt, die der entgegengesetzten Hubrichtung des Kolbens entsprechen. Durch Drehen der Stange s um go ° werden die Ansätze n1' und n2' in Tätigkeit gesetzt.
  • In Fig. 7 ist der Antrieb eines Kolbenkompressors F durch eine Dampfturbine mit Hilfe des neuen Flüssigkeitsumformers dargestellt.
  • Die Flüssigkeitszu- und -abführung erfolgt hier wieder genau so wie bei der Anordnung in Fig. q. und 5. Die Kraft wird vom Kolben K durch die Kolbenstange k auf den Kreuzkopf C, in dem das Drucklager B sitzt, übertragen und von diesem durch die Kolbenstange k1 auf den Kolben KI des Kompresssor F weitergegeben.
  • Die Reglung der Flüssigkeitsventile V erfolgt mittels des Hebels t durch die Steuerstange s vom Kreuzkopf C aus.
  • Die Leistungsänderung und die Änderung der Hubzahl des Umformers erfolgt hier nicht durch Füllungsänderung, sondern einerseits durch Reglung der Turbinenleistung und Umdrehungszahl durch den Turbinenregler und anderseits durch Änderung der Schichthöhe der Flüssigkeit im Zylinder Z durch Änderung der zugeführten Flüssigkeitsmenge, was ebenfalls der Turbinenregler besorgt. Zu diesem Zwecke ist der kleine Zylinder x durch die Leitung r. mit dem Druckölregler der Turbine verbunden. In dem Zylinder z bewegt sich der Kolben p, der mit seiner Kolbenstange durch die Kniehebel lt' und h.2 auf die beiden Kolbenschieber i wirkt, die in dem Gehäuse s sich verschieben, das durch das Rohr l mit Druckflüssigkeit gefüllt ist. Gibt der Turbinenregler Drucköl unter den Kolben P, dann wird dieser nach oben gedrückt, wodurch die Kolbenschieber i die Öffnungen w mehr abschließen und so die Zufuhr der Zylinderflüssigkeit abdrosseln und damit durch die Leitungen b eine geringere Flüssigkeitsmenge zu den Ventilen V bzw. in den Zylinder Z gelangen lassen.
  • In den Fig. 9 bis 12 sind verschiedene Anordnungen dargestellt, bei denen der Zylinder Z des Flüssigkeitsumformers sich im Vakuum dreht, wodurch der Reibungswiderstand des Zylinders vermindert wird und durch die in das Vakuum ausströmende Flüssigkeit Kraft zurückgewonnen werden kann.
  • In Fig. g ist die Anordnung der Fig. i, aber mit im Vakuum laufendem Zylinder Z, dargestellt. Der Zylinder Z ist durch die Achsstummel A in den Lagern L gelagert und befindet sich in dem Gehäuse G, das durch das Rohr R an die Kondensationsanlage einer Dampfturbine angeschlossen ist. An seinen beiden Enden besitzt er Aushaltungen H die mit Labyrinthabdichtung versehen sind und das Gehäuseinnere luftdicht nach außen abschließen. Die Flüssigkeitszuführung erfolgt durch die Steuerventile zunächst in die Kammern m und von hier aus durch den Ringkanal y in die Aushalsung H und durch die Öffnungen o in en Zylinderraum. Die Flüssigkeitsabführung geschieht wie bei Fig. i.
  • Durch tangentiale Anordnung der Ausströmdüsen D an den Zylinder Z kann bei dieser Ausführung eine dem im Zylinder und Gehäuseraum herrschenden Druckunterschied entsprechende Arbeitsleistung zurückgewonnen werden.
  • In Fig. io ist das Turbinenrad auf der Trommel T angebracht, in welcher sich die beiden Zylindereinsätze Z befinden. Das ganze ist wieder mit den beiden Achsstummeln A 1 und A 2 in den Lagern L1 und L2 gelagert und von dem Gehäuse G umschlossen, das nach außen durch die Labyrinthdichtungen S1 und S2 abgedichtet ist. Der Flüssigkeitszutritt zum Zylinderraum erfolgt wieder wie bei der in Fig. g dargestellten Anordnung. Neuartig ist dagegen hier der Flüssigkeitsaustritt. Am Hubende öffnet der Kolben die Schlitze A und läßt die Flüssigkeit in den zwischen den Zylindereinsätzen Z und der Trommel T befindlichen Hohlraum treten, von wo aus sie durch die an beiden Trommelenden tangential angebrachten Düsen D in das Vakuum ausfließt.
  • In Fig. ii ist eine den Fig. q. und 5 entsprechende Anordnung dargestellt, bei der aber die Flüssigkeitszuführung in der gleichen Weise erfolgt wie bei der Anordnung der Fig. g.
  • Neu ist hier, daß statt der kleinen Kolben e der Anordnung in Fig. 5 ein Ringkolben N (Fig. 12) zur Steuerung des Flüssigkeitsaustrittes verwendet wird. Der Ringkolben wird durch die Federn f gegen die Anschlagplatte A gedrückt. Im übrigen erfolgt die Steuerung des Ringkolbens genau so wie bei der Anordnung Fig. 5 die Steuerung der Kolben e. Die durch Undichtheiten hinter den Ringkolben gelangende Flüssigkeit wird wieder durch die Öffnungen i abgeleitet.
  • Die in den Bildern dargestellten Möglichkeiten des neuen Flüssigkeitsumformers sind selbstverständlich nicht nur für ortsfeste Maschinen verwendbar, sondern sind in entsprechender Weise auch zum Antrieb von Schiffen, Lokomotiven, Automobilen usw. zu gebrauchen.
  • Die Hauptvorteile des neuen Umformers bestehen neben großer Einfachheit und sehr geringem Kraftverlust und seiner guten Regulierbarkeit und Umsteuerbarkeit darin, daß er sich mit der Antriebsmaschine sehr gedrängt zusammenbauen läßt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Flüssigkeitsumformer, durch den die rotierende Bewegung und die hohe Umdrehungszahl einer raschlaufenden Kraftmaschine (Dampfturbine, Gasturbine, Elektromotor usw.) in hin und her gehende Bewegung von beliebig niederer Hubzahl umgewandelt wird und der die Arbeitsübertragung von der Welle der raschlaufenden Kraftmaschine auf eine oder mehrere benachbarte Wellen oder unmittelbar auf eine Arbeitsmaschine ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, daß die wagerecht, senkrecht oder schräg liegende Kraftmaschine unmittelbar mit einem drehbar gelagerten Zylinder (Z) gekuppelt ist, in dem ein Kolben (K), der die Drehung des Zylinders (Z) mitmacht, durch abwechslungsweise, möglichst verlustlose Zu- und Abführung von Flüssigkeit auf beiden Kolbenseiten infolge des Druckes, den die Flüssigkeit vermöge der sie auf sie wirkenden Zentrifugalkraft nach allen Seiten ausübt, hin und her bewegt wird. Die auf den Kolben. (K) ausgeübte Kraft wird unter Zwischenschaltung eines im Kolben (K) oder Kreuzkopf (G) eingebauten .Drucklagers (B) durch eine einseitige stopfbüchsenlose Kolbenstange auf eine Kurbelwelle oder mittels einer durchgehenden Kolbenstange auf deren zwei oder unmittelbar auf die anzutreibende Maschine übertragen. Die auf den Zylinder (Z) ausgeübte Gegenkraft wird durch ein Drucklager aufgenommen, das in einem der beiden Zylinderlager untergebracht ist.
  2. 2. Flüssigkeitsumformer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der rotierende Teil der Kraftmaschine so ausgebildet ist, daß innerhalb desselben der Zylinder (Z) samt Kolben aufgenommen wird.
  3. 3. Flüssigkeitsumformer nach den An- , sprüchen = und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der ganze Zylinder (Z) sich im Vakuum dreht und der Flüssigkeitsaustritt aus dem Zylinder unter Vakuum erfolgt, während im Innern des Zylinders atmosphärischer Druck herrscht,
  4. 4. Flüssigkeitsumformer nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl im Innern des Zylinders als auch in dem ihn umgebenden Raum Vakuum vorhanden ist:
  5. 5. Flüssigkeitsumformer nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß nur an dem Teil des Zylinders (Z) mit den Flüssigkeitsaustrittsquerschnitten Vakuum vorhanden ist, während am übrigen Teil und im Innern des Zylinders atmosphärischer Druck oder geringer Dampfdruck herrscht.
  6. 6: Flüssigkeitsumformer nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistungs- und Hubzahlreglung der angetriebenen Maschinen durch Änderung der Leistung und Umdrehungszahl der Antriebsmaschine erfolgt.
  7. 7. Flüssigkeitsumformer nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistungs- und Hubzahlreglung der angetriebenen Maschine durch Änderung der dem Zylinder (Z) zugeführten Flüssigkeitsmenge erfolgt. B. Flüssigkeitsumformer nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch :gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitszuführung zum Zylinder (Z) durch zwangläufig gesteuerte Ventile (V) erfolgt, während der Flüssigkeitsaustritt durch Schlitze in die Zylinderwandung geschieht. g. Flüssigkeitsumformer nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitszuführung durch zwangläufig gesteuerte Ventile (V) geschieht, während der Flüssigkeitsaustritt durch Steuerorgane erfolgt, die mittels Druckflüssigkeit, die ebenfalls durch zwangläufig gesteuerte Ventile geregelt wird, getätigt werden. lo. Flüssigkeitsumformer nach den Ansprüchen i bis g, dadurch gekennzeichnet, däß die Hubrichtung der angetriebenen Maschinen während des Betriebes durch Verstellung oder Verdrehung der Steuerstange (S) gewechselt wird.
DE1919333764D 1919-10-28 1919-10-28 Fluessigkeitsumformer Expired DE333764C (de)

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DE1919333764D Expired DE333764C (de) 1919-10-28 1919-10-28 Fluessigkeitsumformer

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DE (1) DE333764C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5423069A (en) * 1992-01-10 1995-06-06 Alcatel Telspace Method of allocating carrier frequencies for transmission within a transmission network, in particular in tactical network

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5423069A (en) * 1992-01-10 1995-06-06 Alcatel Telspace Method of allocating carrier frequencies for transmission within a transmission network, in particular in tactical network

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