DE907855C - Vorrichtung zur Adhaesionsvergroesserung bei Kraftfahrzeugen, z.B. Zugmaschinen od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur Adhaesionsvergroesserung bei Kraftfahrzeugen, z.B. Zugmaschinen od. dgl.

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Publication number
DE907855C
DE907855C DEW6237A DEW0006237A DE907855C DE 907855 C DE907855 C DE 907855C DE W6237 A DEW6237 A DE W6237A DE W0006237 A DEW0006237 A DE W0006237A DE 907855 C DE907855 C DE 907855C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vibration exciter
tractors
vibrations
vehicle
motor vehicles
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Expired
Application number
DEW6237A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ralph Von Wolff
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RALPH VON WOLFF DIPL ING
Original Assignee
RALPH VON WOLFF DIPL ING
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Filing date
Publication date
Application filed by RALPH VON WOLFF DIPL ING filed Critical RALPH VON WOLFF DIPL ING
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D49/00Tractors
    • B62D49/06Tractors adapted for multi-purpose use
    • B62D49/0621Tractors adapted for multi-purpose use comprising traction increasing arrangements, e.g. all-wheel traction devices, multiple-axle traction arrangements, auxiliary traction increasing devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Adhäsionsvergrößerung bei Kraftfahrzeugen, z. B. Zugmaschinen od. dgl. Die Adhäsionsvergrößerung spielt in der Kraftfahrzeugtechnik eine große Rolle. So ist z. B. die Zugkraft in weitem Grade von der Adhäsion abhängig. Außerdem hat die Adhäsion auf die Fahrsicherheit Einfluß.
  • Man hat bereits auf verschiedene Weise versucht, die Adhäsion von Kraftfahrzeugen zu vergrößern. So hat man z. B. an den Zugrädern besondere Greifer angebracht, welche das Rutschen verhindern sollen, oder man ist dazu übergegangen, die Zugmaschine oder das Fahrzeug mit einem Vierradantrieb zu versehen, um die Adhäsionskraft der vorderen Räder auszunutzen. Schließlich hat man versucht, die Zugmaschine mit zusätzlichen Gewichten auszustatten, um dadurch den Bodendruck zu erhöhen. Es ist auch bereits versucht worden, die Zugkraft durch dynamische Mittel zu erhöhen, indem man das Kraftfahrzeug zusätzlichen periodischen Schwingungen unterworfen hat, die auf die Adhäsion der Räder einwirken. Diese Schwingungen werden durch einen zusätzlichen Schwingungserreger erzeugt, der an dem Kraftfahrzeug oder der Zugmaschine angeordnet ist. Da diese Schwingungen meist unabhängig von der Eigenschwingungszahl der Zugmaschine erfolgen, ist ein hoher Energiebedarf erforderlich, um sie genügend wirksam werden zu lassen. Außerdem sind erhebliche zusätzliche Massen notwendig, um eine ausreichende Schwingungskraft zu erzielen.
  • Dies kann dadurch erreicht werden, daß man den Schwingungserreger so wählt, daß seine Schwingungszahl mit der Eigenschwingungszahl des Kraftfahrzeuges oder eines, an dieses angeschlossenen Konstruktionsteiles wirkungsweise übereinstimmt. Hierdurch werden die Impulse des Schwingungserregers weitgehend verstärkt. Man kann dann mit verhältnismäßig kleinen Massen eine wirksame Adhäsionsvergrößerung erzielen.
  • Besonders einfach wird das Verfahren, wenn der Schwingungserreger seine Energie von dem Antriebsmotor oder der Fahrzeugbatterie erhält. Hierbei kann der Erreger an ein an der Zugmaschine oder dem Fahrzeug angeordnetes, abschaltbares, umlaufendes Konstruktionsteil, z. B. die Zapfwelle oder die Mähwerkwelle, angeschlossen werden. Schließlich kann die Erregung durch den periodischen Austritt der Verbrennungsgase erfolgen.
  • Der Erreger selbst kann in bekannter Weise als Unwucht oder als schwingende Masse ausgebildet sein und durch einen gesonderten Antriebsmotor betrieben werden, der seine Energie von einer gesonderten Energiequelle oder der Fahrzeugbatterie erhält. In jedem Falle ist es wichtig, daß die Schwingungserregung auf die Eigenschwingungszahl des Fahrzeuges oder eines an dieses angeordneten Konstruktionsteiles abgestimmt wird. Um bei normalem Betrieb keine unnötigen Schwingungen herbeizuführen, ist es zweckmäßig, den Erreger in bekannter Weise ein- und ausschaltbar zu gestalten. Dies kann z. B. dadurch geschehen, daß man denselben an ein an und für sich schon ausschaftbares Konstruktionsbeil anschließt oder mittels einer geeigneten Kupplung verbindet.
  • Durch die neue Anordnung werden die bekannten Wirkungen vergrößert und auf eine einfache Weise eine Adhäsionsvergrößerung erzielt. Hierdurch wird sowohl die Zugfähigkeit des Fahrzeuges vergrößert als auch die Schleudergefahr herabgesetzt. Beides ist für die Leistungsfähigkeit von Bedeutung.
  • Die Erfindung ist in zwei Ausführungen beispielsweise dargestellt.
  • Abb. I zeigt ein Kraftfahrzeug mit eingebautem Schwingungserreger in Rückansicht, Abb.2 eine Zugmaschine mit Schwingungserreger in Rückansicht.
  • Auf dem Kraftfahrzeug I ist der Schwingungserreger 2 angebracht. Der Schwingungserreger kann z. B. in bekannter Weise aufs einer Unwucht 3 bestehen, die an einem umlaufenden Konstruktionsteil 4 des Kraftfahrzeuges angeordnet ist. Der Schwingungserreger 2 kann aber auch mit einem Antriebsmotor 5 versehen werden, der mit dem Schwingungserreger 2 zusammen ein gesondertes Aggregat bildet. In beiden Fällen wird der Schwingungserreger 2 zweckmäßig an den die Adhäsion ausübenden Teilen bzw. der Hinterachse angebracht.
  • Bei der Zugmaschine nach Abb.2 ist der Schwingungserreger zweckmäßig am Maschinenrahmen 6 angeordnet. Er kann aber auch an einem umlaufenden Konstruktionsteil, z. B. der Zapfwelle 7, angeordnet sein und aus einer Unwucht 8 bestehen. Dieses ist besonders günstig, wenn die Umdrehungszahl der Zapfwelle mit der Eigenschwingungszahl der Zugmaschine übereinstimmt. Durch den Schwingungserreger 2 werden Kraftimpulse auf die Räder des Fahrzeuges übertragen. Der Schwingungserreger kann hierbei unmittelbar auf die Fahrzeugräder einwirken, er kann aber auch über eine zusätzliche Schwingungsmasse zur Wirkung gelangen. In beiden Fällen ist es zweckmäßig, wenn die Schwingungszahl des Schwingungserregers mit der Eigenschwingungszahl des Fahrzeuges und/oder der Schwingungsmasse übereinstimmt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung zur Adhäsionsvergrößerung bei Kraftfahrzeugen, z. B. Zugmaschinen od. dgl., mit der das Kraftfahrzeug zusätzlichen periodischen Schwingungen unterworfen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungen mit der Eigenschwingungszahl des Kraftfahrzeuges oder eines an dieses angeschlossenen Konstruktionsteiles wirkungsweise übereinstimmen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingungserreger seine Energie von dem Antriebsmotor oder der Fahrzeugbatterie erhält.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingungserreger an ein an dem Fahrzeug vorhandenes, abschaltbares, umlaufendes Konstruktionsteil; z. B. .die Zap.fw.ellie oder die Mähwerkwelle, angeschlossen ist. d.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungserregung durch den periodischen Austritt der Verbrennungsgase erfolgt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 597 09g.
DEW6237A 1951-07-13 1951-07-13 Vorrichtung zur Adhaesionsvergroesserung bei Kraftfahrzeugen, z.B. Zugmaschinen od. dgl. Expired DE907855C (de)

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DE (1) DE907855C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE948124C (de) * 1954-06-30 1956-08-30 Karl Arndt Einrichtung fuer mittels Raeder fortbewegte Fahrzeuge zur Erzielung einer Bewegung quer zur Rollrichtung der Raeder
US3175634A (en) * 1961-08-03 1965-03-30 Bateson Samuel Low traction vehicle propulsion device
DE102018003753B3 (de) 2018-05-09 2019-07-18 Anylink Electronic Gmbh Fahrzeug

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE597098C (de) * 1932-10-16 1934-05-17 Georg Heinrich Schieferstein Zur Befoerderung von Nutzlast oder als Zugmaschine dienendes Kraftfahrzeug

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