DE907475C - Einrichtung zur Daempfung von Schwingungen oder Bewegungen - Google Patents

Einrichtung zur Daempfung von Schwingungen oder Bewegungen

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DE907475C
DE907475C DEC5531A DEC0005531A DE907475C DE 907475 C DE907475 C DE 907475C DE C5531 A DEC5531 A DE C5531A DE C0005531 A DEC0005531 A DE C0005531A DE 907475 C DE907475 C DE 907475C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screw
tube
braking means
cylindrical part
guide bearing
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Expired
Application number
DEC5531A
Other languages
English (en)
Inventor
Rene Cabry
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RENE CABRY
Original Assignee
RENE CABRY
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Filing date
Publication date
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Publication of DE907475C publication Critical patent/DE907475C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F7/00Vibration-dampers; Shock-absorbers
    • F16F7/02Vibration-dampers; Shock-absorbers with relatively-rotatable friction surfaces that are pressed together
    • F16F7/04Vibration-dampers; Shock-absorbers with relatively-rotatable friction surfaces that are pressed together in the direction of the axis of rotation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Dampers (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Dämpfung von Schwingungen oder Bewegungen Man hat bereits versucht, Stoßdämpfer oder Stoßauffänger zu konstruieren, welche aus zwei Elementen bestehen, deren eines ein Schraubenmuttersystem hat, das mit dem anderen Element zusammenarbeitet, zu welchem eine um ihre Längsachse drehbare Schraube gehört. Diese Schraube ist mit einer Reibungsoberfläche versehen, welche quer zu ihrer Achse liegt und in ständigem Kontakt mit einer entsprechenden, am zweiten Element befestigten Fläche steht.
  • Diese mit Schrauben von rechteckigem Gewinde konstruierten Dämpfer haben nicht die erwarteten Ergebnisse gezeigt, weil sich die Schrauben sehr schnell in den Schraubenmuttern verkeilt haben.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Einrichtung zur Dämpfung von Schwingungen bzw. gemeinsamen Bewegungen zweier gegeneinander beweglicher Teile. Die gegeneinander beweglichen Teile stehen mit je einem an einem Ende geschlossenen Rohr in Verbindung. Beide Rohre sind beispielsweise durch Nasen und Vertiefungen gegen Drehung gesichert und gleiten mit leichter Reibung ineinander. Das eine Rohr ist mit einem Innengewinde großer Steigung versehen, in das eine entsprechend gestaltete Schraube einfaßt, die in dem anderen Rohr drehbeweglich gelagert und mit mindestens einem gegenüber dem zylindrischen Teil der Schraube nicht verdrehbaren Bremsmittel versehen ist, das durch eine Feder an eine Fläche des Schraubenführungslagers angedrückt wird. Zweckmäßiger ist es, auf dem zylindrischen Teil der Schraube beiderseits des Schraubenführungslagers je ein Bremsmittel anzuordnen, das durch je eine Feder gegen entsprechende Flächen des Schraubenführungslagers gedrückt wird. Die Reibungsoberfläche der Bremsmittel liegt also quer zur Achse der sich drehenden Schraube. Bewegen sich die gegeneinander beweglichen Teile beispielsweise aufeinander zu, so wird die in dem einen Rohr gelagerte Schraube gedreht. Da sich beide Rohre nicht gegeneinander verdrehen können, muß sich die Schraube drehen und nimmt die auf dem zylinderförmigen Teil der Schraube unverdrehbar sitzenden Bremsmittel, die zweckmäßigerweise an je einer Platte befestigt sind, mit. Da die Federn, die auf die Bremsmittel wirken, das Bremsmittel ständig gegen die eine oder beide Flächen des Schraubenführungslagers pressen, tritt also außer der Reibung der Schraube im mutterförmig gestalteten Rohr noch eine weitere Reibungskraft auf. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens ist in der Zeichnung schematisch veranschaulicht. Es zeigt Fig. I einen Längsschnitt durch eine Dämpfungseinrichtung gemäß der Erfindung, Fig. 2 einen Schnitt in Richtung I-II der Fig. I, Fig. 3 einen Schnitt in Richtung III-IV der Fig. I, Fig. 4 einen Schnitt in Richtung V-VI der Fig. I. Das als Schraubenmutter ausgebildete Rohr I ist in dem Rohr 2 mit leichter Reibung geführt. Um eine gemeinsame Drehung beider Rohre zu vermeiden, weist beispielsweise das Rohr 2 an seinem unteren Ende 2 Vertiefungen bzw. Nasen 3 und 4 auf, die der Führung des Rohres I dienen, in dem Längsrillen 5 und 6 vorgesehen sind.
  • Das Innere des Rohres I ist so durch spanabhebende Bearbeitung bzw. Guß ausgebildet, daß es als Schraubenmutter 7 dient, in die sich mit einer gewissen Reibung die Schraube 8 eindreht, welche im Rohr 2 gelagert ist. Die Schraube 8 weist einen zylindrischen Teil, beispielsweise eine Stange 9 auf, der an der Übergangsstelle zur Schraube eine runde Stützscheibe I0 besitzt, die beispielsweise durch Schweißung festgelegt wurde; während das andere Ende des zylindrischen Teiles mit einem Schraubengewinde versehen ist, um eine weitere runde Stützscheibe II aufschrauben und festlegen zu können.
  • Der zylindrische Teil 9 kann sich frei in dem Schraubenführungslager, z. B. einer Buchse I2, drehen, die durch die Schrauben I3 in dern Rohr 2 festgehalten wird. Diese Buchse I2 Weist in der Mitte ihrer beiden senkrecht zum zylindrischen Teil liegenden Flächen je eine Vertiefung I4 für die Schmierung auf. Die obere Fläche ist außerdem mit strahlenförmig nach außen gerichteten Rillen I5 versehen, von denen Bohrungen I6 ausgehen, welche das Schmiermittel zu der unterem Fläche der Buchse leiten.
  • Der zylindrische Teil 9 ist mit zwei Abflachungen I7 und I8 versehen, so daß die Scheiben I9 und 20, nachdem sie auf den zylindrischen Teil aufgesetzt sind, sich nicht mehr gegenüber diesem verdrehen können. Die Scheiben I9 und 20 sind im Ausführungsbeispiel an beiden Seiten des Schraubenführungslagers angeordnet und tragen Reibungsbelege 2I. Die Platten I9 und 20 bzw. die Bremsbelege 2I werden durch die Federn 22, 23 ständig an die Flächen des Schraubenführungslagers I2 angedrückt, da sich die Federn an den Stützscheiben I0 und II abstützen.
  • Das Rohr I ist mit einem Pfropfen 24, das Rohr 2 mit einem Pfropfen 26 verschlossen. Am jedem der Pfropfen sitzt je eine Schraube 25 bzw. 27, die der Befestigung der Dämpfungseinrichtung an den gegeneinander beweglichen Teilen dienen.
  • Um das der Schmierung dienende Fett einführen zu können, ist eine Öffnung 28 vorgesehen.
  • Wenn sich der Abstand der gegeneinander beweglichen Teile ändert, sich also die Rohre I und 2 gegeneinander verschieben, so dreht sich die Schraube 8 in das Schraubengewinde 7 hinein. Dieses Hineindrehen wird durch die Bremsmittel 2I gebremst, die sich beim Drehen der Schraube gegenüber den Flächen des Schraubenführungslagers verdrehen. Mit zunehmender Eindringtiefe der Rohre ineinander vergrößert sich die Reibungsfläche der Schraubenmutter von der Schraube, so daß der Widerstand der Dämpfungseinrichtung erhöht wird. Das entsprechende gilt für die Entlastung. Es wird also bei dieser Dämpfungseinrichtung der Widerstand um so größer, je heftiger der auftretende Stoß auf die Dämpfungseinrichtung wirkt.
  • Der Dämpfer nach dem Ausführungsbeispiel wirkt in beiden Richtungen. Selbstverständlich kann man auch nur ein Bremsmittel anordnen, wenn nur einseitig wirkende Stöße aufgenommen werden sollen.
  • Die Schmierung der Dämpfungseinrichtung erfolgt mit einem an sich bekannten dauerhaften Fett. Die auftretende Erwärmung ist so gering, daß keine Gefahr besteht, daß sich das Öl infolge Erhitzung zersetzt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Einrichtung zur Dämpfung von Schwingungen oder Bewegungen gegeneinander beweglicher Teile unter Verwendung einer mit einer Mutter versehenen Schraube großer Steigung, dadurch gekennzeichnet, daß die gegeneinander beweglichen Teile mit je einem an einem Ende geschlossenen Rohr in Verbindung stehen, die gegen Drehung gesichert ineinander gleiten, wobei das eine Rohr mit einem Innengewinde großer Steigung versehen ist, in das eine entsprechend gestaltete Schraube einfaßt, die im anderen Rohr drehbeweglich gelagert und mindestens ein gegenüber dem zylindrischen Teil der Schraube nicht verdrehbares Bremsmittel trägt, das unter Wirkung einer Feder steht.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem zylindrischen Teil der Schraube beiderseits des Schraubenführungslagers je ein unter Federkraft stehendes Bremsmittel sitzt, wobei die Bremsmittel an Flächen des Schraubenführungslagers anliegen.
DEC5531A 1951-03-16 1952-03-14 Einrichtung zur Daempfung von Schwingungen oder Bewegungen Expired DE907475C (de)

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DEC5531A Expired DE907475C (de) 1951-03-16 1952-03-14 Einrichtung zur Daempfung von Schwingungen oder Bewegungen

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