DE595673C - Achslager, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge, mit nachstellbarer Unterschale - Google Patents
Achslager, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge, mit nachstellbarer UnterschaleInfo
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- DE595673C DE595673C DEM118592D DEM0118592D DE595673C DE 595673 C DE595673 C DE 595673C DE M118592 D DEM118592 D DE M118592D DE M0118592 D DEM0118592 D DE M0118592D DE 595673 C DE595673 C DE 595673C
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- rail vehicles
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F15/00—Axle-boxes
- B61F15/02—Axle-boxes with journal bearings
- B61F15/06—Axle-boxes with journal bearings for cars
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Vehicle Body Suspensions (AREA)
Description
Gemäß dem Hauptpatent 548 748 bestellt die Erfindung darin, daß bei einem Achslager,
insbesondere für Schienenfahrzeuge, mit nachstellbarer Unterschale die Stärke
des Stützgliedes für die Unterschale in der Stützrichtung unter Aufrechterhaltung planparalleler Stützflächen einstellbar ist. Bei
den dort behandelten Ausführungsbeispielen besteht das Stützglied aus mehreren lösbar
miteinander verbundenen, keilartigen Teilen, bei denen die gegenseitigen Berührungsflächen
der zusammenwirkenden Stützkeile mit Vorsprüngen, Zacken, Stufen, Wellen, Unterschneidungen
o. dgl. versehen sind, durch welche die gegenseitige Lage der Stützkedle
in der Abstützlage gesichert ist. So vorteilhaft sich eine dera.rti.ge Ausbildung des Stützgliedes
in bezug auf seine Befestigung infolge völliger Entlastung derselben von Kräften auswirkt,
so nachteilig ist dier Umstand, daß man bei der Verstellung der Stärke des Stützghiedes
stets an das vorbestimmte Maß gebunden ist, das durch die Keilneigung und durch die
Einzellänge eines derartigen Vorsprunges oder einer derartigen Zacke, Stufe, Welle,
Unterschneidung o. dgl. gegeben ist. Wenn auch die Verstellungsmöglichkeit solcher Stützglieder
normalerweise ausreicht, so hat es sich doch gezeigt, daß bei besonders hochbeanspruchten
Achslagern die möglichst feine Nachstellung der Unterschale vorteilhaft ist.
um selbst die kleinsten Stoßwege zu beseitigen und eine genaue" Einstellung der. zuzulassenden
Schmiermittelfihndicfee zu ermöglichen. Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform
des StützgUedes, die diesem Umstand Rechnung trägt, ist Gegenstand der
vorliegenden Erfindung. Nach dieser kennzeichnet sich das Stützglied durch über schiefe Flächen schlittenartig aufeinandergleitende
Teile, deren Lage durch Einstellmittel, wie Schraube und Muttergewinde, stetig veränderlich ist. Die neue Stützgliedausbildung
gewährt einen weiteren Vorteil hinsichtlich der Befestigung derselben. Während das Stützglied nämlich bisher gegen unwillkürliche
Verschiebung in der Achsrichtung besonders gesichert werden mußte, kann nunmehr diese Sicherung von der Unterschale
selbst ausgeübt werden, indem der an der Unterschale anliegende Teil des Stützgliedes zwischen
zwei in axialer Richtung wirksamen
Anschlägen desselben aufgenommen ist. Erst die gemäß vorliegender Erfindung eröffnete
Möglichkeit des Ein- und Ausbauens der anderen Teile des Stützgliedes ohne Veränderung
der Lage des an der Unterschale anliegenden Teiles führt zu dieser eine besondere
Sicherung gegen axiale Verschiebungen ersparenden Ausbildung des Stützgliedes.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Ausführung des Erfindungsgedankens, und
zwar gibt
Abb. ι einen senkrechten Längsschnitt,
Abb. 2 links einen senkrechten Querschnitt nach der Linie 2-2 durch Abb. 1, rechts eine Ansicht des geöffneten Gehäuses wieder.
Abb. 2 links einen senkrechten Querschnitt nach der Linie 2-2 durch Abb. 1, rechts eine Ansicht des geöffneten Gehäuses wieder.
In den Abbildungen bezeichnet 1 die als den Achsschenkel lagernde Gegenschale zur
Tragschale 2 ausgebildete Unterschale. Wie Abb. 2 zeigt, haben die Flanken 3 und 4 der
Unterschale Paßflächen 5 und 6, welche fest
an den entsprechenden Flächen 7 und 8 des Gehäuseinnern anliegen. Auf diese Weise ist
die Unterschale vor Verschiebungen in der Waagerechten, winkelrecht zur Achse des Lagers,
gesichert. In der Achsrichtung selbst wird die Unterschale durch lappenförmige
Vorsprünge 9 gesichert, die sich an entsprechende Flanken parallelepipedischer Teile 10
des Achslagergehäuses 11 anlegen. Die Lappen 9 sind nur bundsieitig angeordnet, da eine
Verschiebung der Unterschale nach der anderen Seite durch Anlage ihrer Stirnfläche
an den Achsschenkelbund ausgeschlossen ist. Durch diese Maßnahmen ist die Unterschale
in allen Richtungen, außer in der senkrechten Stützrichtung, gesichert.
Gemäß dem Hauptpatent ist nun unterhalb der Unterschale ein Stützglied angeordnet,
dessen Stärke unter Aufrechterhaltung planparalleler Stützflächen einstellbar ist. Erfin-
dungsgemäß besteht das Stützglied nunmehr aus über schiefe Flächen schlittenartig aufeinandergleitenden
Teilen 12 und 13, deren Lage zueinander über eine Schraube 14 und
Muttergewinde 15 stetig veränderlich ist. Auf diese Weise kann die Unterschale 1 jeder
noch so feinen Veränderung des Achsschenkeldurchmessers angepaßt werden. In der
Betriebslage. der Teile umfassen dabei die Anschläge 16 der Unterschale 1 den Teil 13
und sichern diesen und damit über die Schraubenverbindung 14, 15 auch deren anderen
Teil 12 des Stützgliedes vor axialen Verschiebungen.
Claims (2)
1. Achslager, insbesondere für Schienenfahrzeuge, mit nachstellbarer Unterschale
nach Patent 548 748, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützglied aus über
schiefe Flächen schlittenartig aufeinandergleitenden Teilen (12, 13) besteht, deren
gegenseitige Lage durch Einstellmittel, wie Schraube (14) und Muttergewinde
(15), stetig veränderlich ist.
2. Achslager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Unterschale
anliegende Teil (13) des Stützgliedes (12, 13) zwischen Anschlägen
(16) der Unterschale (1) aufgenommen ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB595673X | 1930-03-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE595673C true DE595673C (de) | 1934-04-17 |
Family
ID=10484011
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM118592D Expired DE595673C (de) | 1930-03-03 | 1931-01-27 | Achslager, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge, mit nachstellbarer Unterschale |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE595673C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE765137C (de) * | 1943-05-31 | 1951-05-21 | Alex Friedmann Komm Ges | Stirnachslager fuer Schienenfahrzeuge |
-
1931
- 1931-01-27 DE DEM118592D patent/DE595673C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE765137C (de) * | 1943-05-31 | 1951-05-21 | Alex Friedmann Komm Ges | Stirnachslager fuer Schienenfahrzeuge |
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