DE7233644U - Federung fuer die aufhaengung des quertraegers eines fahrgestells - Google Patents
Federung fuer die aufhaengung des quertraegers eines fahrgestellsInfo
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- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F5/00—Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
- B61F5/02—Arrangements permitting limited transverse relative movements between vehicle underframe or bolster and bogie; Connections between underframes and bogies
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Description
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Societe Anonyme USINES EMILE HENRICOT, 1490 Court-Saint-Etienne ;.Belgien)
"Federung für die Aufhängung des Querträgers eines Fahrgestells"
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Federung zur Aufhängung des Querträgers eines Fahrgestells, und zwar
der Ausführung, bei der jedes Ende des besagten Querträgers in eine Lagerung in einem Längsträger eingeführt und dort von
zumindest einer Feder getragen wird.
Der Zweck der Erfindung besteht darin, eine sehr leistungsfähige Federung zu vermitteln, und zwar sowohl für
die senkrechten als auch für die waagerechten Schwingungen, wobei einfache und verhältnismässig wenig kostspielige Mittel
eingesetzt werden- Dieses Ziel wird erfindungsgemäss damit
erreicht, dass an jedem der beiden Enden des vorgenannten Querträgers zumindest eine bewegliche Verschleissplatte vorgesehen
ist, v;clche an einer feststehenden, ve.?, entsprechender.
Längsträger gehaltenen Verschleissplatte anliegt, wobei diese bewegliche Platte mit Hilfe eines Hebels angelegt wird,
der, einerseits,auf einem Bestandteil des vorgenannten
-1-
···♦ .. ■ ν
-2-
Querträgers und, andererseits, auf der vorgenannten Federung ruht.
Die Aufsitzstellen des besagten Hebels sind so gewählt,
dass die, auf die besagte Platte ausgeübte Druckkraft im Verhältnis zur Durchbiegung der besagten, unter Belastung
stehenden Feder steht und sich im gleichen Sinne wie diese letztere verändert.
Durch diese Anordnung werden die Schwingungen des Querträgers um seine Gleichgewichtslage rasch durch die
Reibung der beweglichen Platte auf der feststehenden Platte gedämpfft
Zur besseren Darstellung der kennzeichnenden Eigenschaften und Vorteile der Erfindung wird nachstehend eine
Ausführungsmöglichkeit näher erläuterts und zwar einfach als
Beispiel, wobei Bezug genommen wird auf die beiliegenden Abbildungen mit den folgenden Darstellungen:
Abbildung 1 zeigt die erhöhte Seitenansicht eines Fahrgestells gemäss der Erfindung;
Abbildung 2 zeigt den Grundriss des Fahrgestells gemäss Abbildung 1;
Abbildung 3 zeigt, im vergrösserten Massstab, die mittels F3 ausgewiesen:. Partie der Abbildung 2; und
Abbildung ■+ zeigt eine Schnitt gemäss Linie IV-IV
der Abbildung 3.
Das Fahrgestelle gemäss Abbildung 1 und 2 entspricht einer allgemeinen, bekannten Konstruktion und umfasst, hauptsächlich,
einen Querträger 1 dessen beide Enden in Halterungen eingeführt sind, die zu diesem Zweck an den beiden Längsträgern
-3-
2 und 3 angebrächt wurden.
Jedes der vorgenannten Enden in den besagten Halterungen wird von einer Reihe Paare von koaxialen,
schneckenförmigen Federn G und 5 getragen, wobei eines dieser Paare im Vergleich zu den anderen mittig ist und nachstehenden
besonders mit den Bezugsziffern 6 und 7 bezeichnet wird.
Um eine Aufhängung mit veränderlicher Kernlinie zu erhalten, sind die Federn 5 im Vergleich zu den Federn 4 kürzer,
und das gleiche gilt ebenfalls für die Feder 7 im Vergleich zur Feder 6. Diese Lösung ist wohlbekannt und befindet sich
demzufolge nicht im Rahmen der vorliegenden Erfindung.
Da die Federung für jedes der beiden Enden des Querträgers 1 gleich ist, wird hier lediglich eine dieser Vorrichtungen,
mit besonderer Bezugnahme auf die Abbildungen 3 und U
beschrieben. Da ausserdem diese Vorrichtung im Vergleich zur senkrechten Axialebene des Querträgers symmetrisch ist, werden
die gleichen Bezugziffern zur Bezeichnung gleicher, symmetrisch angeordneter Teile verwendet.
Das Federpaar 6-7 wird von einer schalenförmigen Haube 8 bedeckt, deren Boden 9 eine zentrale Öffnung lü aufzeigt,
in welche eine, an dsn Querträger 1 geschweisste Scheibe 11 einrückt. Diese Scheibe 11 dient £-ls Lagerung für das
obere Ende der Feder 7 und als seitliche Führung für die Haube 3.
An die peripherische Aussenfläche der Haube 3 sind zwei hakenförmige, diametral gegenübersitzende Halterungen 12
geschweisst» die.sich in der senkrechten Axialebene des Längsträgers
2 befinden. An den Aussenenden des Querträgers 1 befin-
den sich zwei senkrechte Wände 13, die sich nach unten erstrecken und cIe jeweils, an ihrem unteren Teil, mit einer
U-förmigen Lagerung 14 ausgerüstet sind.
In jede dieser Halterungen 12 wird der obere Querträger
15 einer Schake 16 mit unterem Querträger 17 eingehängt Dieser letzte wird mit dem hakenförmigen Aussenende 18 eines
Hebels 19, der an seinem anderen Ende eine Achse 20 trägt, in die vorgenannte Lagerung 14 eingeführt. Dieser Hebel 19 ist
ebenfalls mit einer halbkugelförmigen Ausstülpung 21 versehen. Diese letztere dringt in eine entsprechend gestaltete Schale
22 an einer beweglichen Verschleissplatte 23. Diese bewegliche Platte ruht mit ihrer, der schalentragenden Seite entgegengesetzten
Fxäche gegen eine feststehende, an den vorgenannten Längsträger 2 geschweisste Verschleissplatte 24. Die senkrechten
Verschiebungen der Platte 2 3 im Verhältnis zum Querträger 1 werden verhindert, und zwar dank' der Einrückung der Ausstülpung
21 des Hebels 19 in die Schale 22 der besagten Platte 23.
Die transversalen Verschiebungen der beweglichen Platte 23 im Verhältnis zum Querträger 1 werden ebenfalls verhindert,
und zwar dank der Anschlagzapfen 2G, zwischen denen die besagte Platte 23 angebracht ist.
Die zweite Aufgabe dieser Anschlagzapfen 2 8 besteht
darin, die transversalen Verschiebungen des Querträgers 1 im Verhältnis zum Längsträger 2 zu begrenzen, und zwar mittels
Anschlag der besagten Zapfen an den Auflageflächen 29 des
Längsträgers 2 . ..
Schliesslich begrenzt noch ein Bolzen 25 mit
« Γ.
Anschlagmutter 2G den möglichen senkrechten Abstand zwischen dem Querträger 1 und dem Längsträger 2.
Die vorbeschriebene Federung arbeitet im wesentlichen wie folgt: Wenn sich der Querträger 1 in Ruhestellung befindet,
dann ruht die obere Wand der Lagerungen 14 dieses Querträgers auf der Achse 20 des entsprechenden Hebels 19 wobei, andererseits,
der Druckeffekt der Feder 6 auf die hakenförmigen Enden des Hebelpaars 19 durch Vermittlung der Schaken 16 übertragen
wird. Unter der Einwirkung des so herbeigeführten Drehmoments neigen die Hebel 19 demzufolge dazu, uiu ihre Achse 20 nach der
Aussenrichtung des Querträgers zu schwingen, wodurch dann die beweglichen Platte 2 3 gegen die entsprechenden feststehenden
Platten 24 angedrückt werden. D?.e Kraft, mit der die besagten
Platten angedrückt werden, hängt von der Krafteinwirkung auf die Achsen 17 ab, die ihrerseits in Abhängigkeit zur Durchbiegung
der Federn 6 und 7 steht. Je höher die Belastung des Querträgers 1 ist, umso grosser wird diese Durchbiegung und umso
umfangreicher wird der Druck, der von den Platten 2 3 auf die Platten 24 ausgeübt wird. Wenn der Querträger 1 senkrecht
um eine Gleichgewichtslage der Federung schwankt, dann müssen die beweglichen Platten 23 dieser Bewegung folgen, wobei jedoch,
durch die Reibung dieser Platten gogen die Platten 24, eine Reibungskraft sich dieser Bewegung widersetzt. Die
Schwingung der Aufhängung wird demzufolge durch Reibung gedämpft. Da die Reibungskraft in Abhängigkeit zur Durchbiegung
der Federn 6 und 7, und damit zur Belastung des Querträgers steht, hängt der Umfang der Federungsleistung von dieser
Belastung ab.
In der transversalen Richtung besteht ein Spielraum zwischen dem Querträger 1 und dem Längsträger 2. Wenn sich
nun der Querträger 1 im Verhältnis zum Längsträger 2 verschiebt, dann durchbiegt er die Gesamtheit der Aufhängungsfedern senkrecht zu ihrer Achse. Die beiden Aussenenden
sämtlicher Federn sind in Lagerungen versenkt, welche von ringförmigen Ansätzen 27 umgrenzt werden und auf den Auflageflächen
des Längsträgers und des Querträgers angebracht sind, und zwar mit Ausnahme des oberen Endes der Federn 6 und 7,
deren Seitenführung durch die Haube 8 geboten wird, wobei der Rand der zentralen Öffnung 10 auf der, am Querträger 1 verschweissten
Scheibe 11 ruht.
Wird die Druckausübung eingestellt, dann kehrt der Querträger .in seine Gleichgewichtslage zurück, und zwar dank
der transversalen Elastizität der Federn. Dabei wird jedoch auch jede transüversale Schwingung des Querträgers durch die
Reibungskraft zwischen den Platten 23 und 24 gedämpft.
Diese ziemlich einfach und verhältnismässig wenig kostspielige Vorrichtung hat sich als äusserst leistungsfähig
erwiesen und ermöglicht eine optimale Dämpfung der Schwingungen, die von den Unebenheiten der Fahrstrecke hervorgerufen
werden. Natürlich kann die vorbeschriebene, als beispielsmässige Gestaltung aufgeführte Vorrichtung Änderungen
unterzogen werden, ohne dass man dabei über den Rahmen der Erfindung hinausgeht.
Claims (4)
1.- Federung für die Aufhängung des Querträgers eines Fahrgestells der Ausführung, die einen Querträger umfasst, dessen
jeweiligen Enden in eine Lagerung an einem Längsträger eingeführt und dort von zumindest einer Spiralfeder getragen werden,
dadurch gekennzeichnet dass sie an jedem der vorgenannten Enden aus zumindest einer beweglichen Verschleissplatte besteht,
die gegen eine feststehende Verschleissplatte andrückt, die vom entsprechenden Längsträger getragen wird, wobei diese bewegliche
Platte mit Hilfe eines Hebels angedrückt wird welcher, einerseits, auf einem Bestandteil des vorgenannten Querträgers
und, andererseits, auf der vorgenannten Feder ruht.
2.- Vorrichtung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass die besagte Spiralfeder von einer schalenförmigen
Haube bedeckt wird, deren Boden mit einer zentralen Öffnung ausgestattet
ist} durch die ein formentsprechendes, vom besagten Querträger getragenes Teil eindringt.
3.- Vorrichtung gemäss Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet dass eine hakenförmige Halterung fest mit der besagten
Haube verbunden ist, wobei ein Querträger einer Schake in die besagte Halterung eingeführt ist und der andere Querträger als
Halterung des besagten Hebels dient.
4.- Vorrichtung gemäss Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet dass der besagte Hebel mit einer seitliche Achse ausgerüstet
ist, welche in eine, zu diesem Zweck in einer Wand des besagten Querträgers angebrachten· Lagerung eingeführt wird.
5,- Vorrichtung gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet
dass der besagte Hebel sine han.bkugelförmige Ausstülpung
:
aufzeigt, die dazu bestimmt ist, in eine formentsprechende
Schale an einer der Flächen der besagten beweglichen einzu rücken.
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