DE905512C - Stoerungsschreiber mit Schnellablauf des Registrierpapiers im Stoerungsfalle - Google Patents

Stoerungsschreiber mit Schnellablauf des Registrierpapiers im Stoerungsfalle

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DE905512C
DE905512C DEA11407D DEA0011407D DE905512C DE 905512 C DE905512 C DE 905512C DE A11407 D DEA11407 D DE A11407D DE A0011407 D DEA0011407 D DE A0011407D DE 905512 C DE905512 C DE 905512C
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DE
Germany
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fault
relay
recorder
contact
recorder according
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Expired
Application number
DEA11407D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Werner Oesinghaus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/04Arrangements for displaying electric variables or waveforms for producing permanent records
    • G01R13/06Modifications for recording transient disturbances, e.g. by starting or accelerating a recording medium

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Indication And Recording Devices For Special Purposes And Tariff Metering Devices (AREA)

Description

  • Störungsschreiber mit Schnellablauf des Registrierpapiers im Störungsfalle Die Erfindung betrifft einen Störungsschreiber mit Schnellablauf des Registrierpapiers im Stö rungsfall. Derartige Störungsschreiber weisen neben dem Registrierinstrument (Spannungs- oder Stromschrei;ber) noch ein zusätzliches Unterspannungsrelais auf, das bei einer gegebenen Spannung, die durch eine Störung bedingt ist, die Auslösespule für den Schnellablauf des Registrierpapiers an eine Hilfsstromquelle legt. Es muß dabei ein genau arbeitendes Unterspannungsrelais verwendet werden, dessen Ansprechspannung veränderlich sein soll, das auch eine genügend große Kraft hergibt, um den Kontaktschalter für die Auslösespule betätigen zu können.Auch das Halteverhältnis des Relais ist für die einwandfreie Funktion von Bedeutung. Das alles erfordert einen erheblichen Aufwand, einerseits durch die Notwendigkeit eines besonderen Relais, andererseits durch die dazu erforderlichen Schaltelemente, wie Leitungen usw. Der Aufwand an Material und Arbeit ist dabei hoch.
  • Eine wesentliche Vereinfachung ergibt sich erfindungsgemäß dadurch, daß das den Schnellablauf auslösende Relais von den Störungsschreibermeßwerk selbst an seine Erregerspannung gelegt wird. Das Meßwerk hat ein so großes Drehmoment, daß es durch die Betätigung des zur Schaltung der Auslösespule erforderlichen Kontaktes nicht in seiner Meßgenauigkeit beeinflußt wird, andererseits ist die Einstellzeit des Meß- werke so kurz, etwa o,oS Sekunden, daß im Fall einer unzulässigen und daher besonders zu registrierenden Spannungsabsenkung die augenblickliche Auslösung des Schnellablaufes bewirkt wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Fig. I gibt eine Anordnung wieder, bei der im Fall der Störung und dementsprechender Spannungsabsenkung ein Stromimpuls abgegeben wird. Durch diesen Stromstoß wird ein Hilfsrelais erregt, das das Auslöserelais an eine Hilfsstromquelle legt. Dieses Hilfsrelais kann ein einfaches Klappankerrelais sein. Im einzelnen ist erfindungsgemäß die Anordnung so getroffen, daß ein auf dem Zeiger des Meßinstrumentes sitzender Nocken 1 beim Spannungsrückgang und; ebenso bei Wiederkehr der Normalspannung einen kurzzeitigen Impuls abgibt.
  • Es wird unterschieden in einen Normalspannungsbereich a und einen Unterspannungsbereich b.
  • ßeim Eintritt einer Störung schlägt der Nocken 1 gegen die Kontaktfeder2 und führt diese Feder gegen den Kontakt 3, so daß damit ein Stromkreis, enthaltend die Hilfsstromquelle und das Hilfsrelais 4, geschlossen ist. Das Hilfsrelais 4 spricht an, schaltet sich durch den Selbsthaltekontakt 5 unmittelbar an die Hilfsstromquelle und schließt ferner den Kontakt 6 des Auslöserelais IO, Dadurch wird der Schnellablauf des Registrierpapiers bewirkt. Solange der Zeiger bzw. der Schreibarm desaleßinstrumentes in dem Bereich b bleibt also bei fortdaueriider Unterspannung bleibt das Hilfsrelais + eingeschaltet. Ist die Störung beholfen kehrt also der Zeiger in den Normalbereich a zurück so wird die Mittelkontaktfeder 2 kurzzeitig gegen den Kontakt 7 gedrückt. Dadurch wird das mit einem Ruhekontakt g versehene Hilfsrelais 8 zum Ansprechen gebracht der Kontakt9 wird geöffnet, da durch das 4bschalten des Hilfsrelaisß die Kontakte 5 und 6 geöffnet werden. Die Auslösespule des Relais Io wird stromlos. Durch Verschieben der Kontaktanordnung 2, 3, 7 längs einer Skala, z. B. der vom Zeiger bestrichenen Skala, kann der Ansprechwert, d. h. die Spannung, bei der der Schnellablauf ausgelöst wird, geändert werden.
  • Oberhalb und unterhalb des Ansprechpunktes tritt eine Beeinflussung der Meßgenauigkeit nicht ein.
  • Lediglicll im Moment der Kontaktberührung wird eine geringe Bremsung des Zeigerausschlages erfolgen. Der dadurch bedingte Fehler in bezug auf die Einschaltung des Schnellablaufes kann aber vernachlässigt werden. Die Kontaktbetätigung braucht nicht notwendig von dem Instrumentenzeiger zu erfolgen. Es kann hierzu auch ein beliebiger anderer mit dem beweglichen System gekuppelter Teil dienen.
  • Eine Verbesserung in bezug auf weitere Vereinfachung des Aufbaues und eine einfache .Nrbeitsweise, so daß die Meßgenauigkeit und mithin die genaue Abhängigkeit der Einschaltung des Schnellablaufes von der tatsächlichen Spanng überhaupt nicht beeinflußt wird, ergiht sich gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch, daß der Zeigerträger als Kontaktsegment ausgebildet ist, auf dem Kontaktbürsten schleifen.
  • Hier tritt also eine Rückwirkung auf das Meßinstrument infolge plötzlicher bzw. vorübergehender, mechanischer Belastung nicht auf und ferner wird mit Dauerkontaktgabe gearbeitet. Es ist dadurch die Selbsthaltung des Hilfsrelais 4 nicht notwendig, und ebenso kommt das zweite Hilfsrelais, das bei Wiederkehr der Normalspannung den Ausgangszustand herstellt, in Fortfall.
  • Bei dieser, in Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführung der Erfindung ist der Zeigerträger II als Kontaktsegment ausgebildet, das aus einem leitenden Teil 12 und dem nichtleitenden Teil 12' besteht. Auf dem Kontaktsegment schleifen die Bürsten 13 und I4, von denen die eine mit der Hilfsstromquelle, die andere mit dem Hilfsrelais 4 verbunden ist. Das Hilfsrelais schließt über seinen Kontakt 6 den Stromkreis zum Auslöserelais Io.
  • Durch Wahl eines hochohmigen Hilfsrelais ist der über die Bürsten fließende Strom außerordentlich gering. Die Bürstenreibung ist bei hohem Drehmoment des Meßwerkes ohne praktischen Einfluß auf die Meßgenauigkeit. Durch die gleitende Reibung zwischen dem Kontaktsegment und den Bürsten wird die Kontaktbahn immer sauber gehalten. Die Bürsten sitzen an einem Bürstenträger I5, der unter dem Zug einer Feder an dem Exzenter I6 anliegt. Der Exzenter 16 ist mittels des Einstellknopfes I7 verstellbar. Dem Drehknopf ist eine nicht gezeichnete Skala zugeordnet, die die Spannungen angibt, bei der die Auslösung zu erfolgen hat. Durch Verstellen des Exzenters i6 wird die Ausgangslage der Bürsten I3, 14 auf dem nichtleitenden Teil I2' geändert, so daß die Kontalctgabe bei verschiedenen Zeigerausschlägen und mithin bei verschiedenen Spannungswerten erfolgen kann.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Störungsschreiber mit Schnellablauf des Registrierpapiers im Störungsfall, dadurch gekennzeichnet, daß das den Schnellablauf auslösende Relais von dem Störungsschreibermeßwerk mittelbar oder unmittelbar steuerbar ist.
  2. Störungsschreiber nach Anspruch I, gekennzeichnet durch ein vom Störungsschreibermeßwerk geschaltetes Hilfsrelais(4), das einen Kontakt (6) betätigt, der das Auslöserelais (Io) an eine Hilfsstromquelle schaltet.
  3. 3. Störungsschreiber nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dasHilfsrelais(4) mit einem Selbsthaltekontakt (5) versehen ist.
  4. 4. Störungsschreiber nach Anspruch I bis 3, gekennzeichnet durch ein weiteres Hilfsrelais (8), das nach Aufhebung der Störung den Selbsthaltekreis des ersten Hilfsrelais (4) unterbricht.
  5. 5. Störungsschreiber nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Weg des beweglichen Systems des Störungsschreibermeß- werkes, vorzugsweise des Schreibarmes, ein gegebenenfalls långs der Skala verstellbarer, mit zwei Außen- und einem Innenkontakt versehener Schalter angeordnet ist, dessen eine Feder (3) mit dem ersten, dessen andere Feder (7) mit dem zweiten Hilfsrelais in leitender Verbindung steht und dessen bewegliche Feder (3) von dem Störungsschreibermeßwerk verstellbar ist.
  6. 6. Störungsschreiber nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet. daß der Zeigerträger als Schleifkontakt mit Abnehmerbürsten (13, I4) aus einem isolierten (I2') und einem leitenden Teil (I2) gebildet ist.
  7. 7. Störungsschreiber nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Anfangstellung der Bürsten veränderlich ist.
    S. Störungsschreiber nach Anspruch I, 2, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Bürstenhalter gegen einen Exzenter (I6) anliegt, der mittels eines Drehknopfes (I7) verstellbar ist.
DEA11407D 1943-09-15 1943-09-15 Stoerungsschreiber mit Schnellablauf des Registrierpapiers im Stoerungsfalle Expired DE905512C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1038295B (de) * 1954-06-24 1958-09-04 Max Stegmann Antriebswerk fuer Registrierinstrumente
DE3408736A1 (de) * 1983-03-10 1984-09-13 A.P. Kern AG, Kerzers Verfahren zum steuern eines druckers und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

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DE1038295B (de) * 1954-06-24 1958-09-04 Max Stegmann Antriebswerk fuer Registrierinstrumente
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