DE904029C - Spritzvorrichtung fuer Kannenwascher - Google Patents

Spritzvorrichtung fuer Kannenwascher

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DE904029C
DE904029C DEH7901A DEH0007901A DE904029C DE 904029 C DE904029 C DE 904029C DE H7901 A DEH7901 A DE H7901A DE H0007901 A DEH0007901 A DE H0007901A DE 904029 C DE904029 C DE 904029C
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DE
Germany
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spray
piston
connecting line
lifting
cylinder
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Expired
Application number
DEH7901A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Rosenthal
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Holstein und Kappert Maschinenfabrik Phonix GmbH
Original Assignee
Holstein und Kappert Maschinenfabrik Phonix GmbH
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Publication date
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Publication of DE904029C publication Critical patent/DE904029C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/0821Handling or manipulating containers, e.g. moving or rotating containers in cleaning devices, conveying to or from cleaning devices
    • B08B9/0826Handling or manipulating containers, e.g. moving or rotating containers in cleaning devices, conveying to or from cleaning devices the containers being brought to the cleaning device

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

  • Spritzvorrichtung für Kannenwascher Bei der Reinigung von Großgefäßen, wie Milchkannen, Kisten od. dgl., reicht die kurze Reinigung durch Spritzstrahlen, die aus einer unterhalb der Öffnung dieser Gefäße angeordneten Spritzdüse austreten, im allgemeinen nicht aus. Die mangelhafte Wirkung ist zum Teil darauf zurückzuführen, daß die Spritzstrahlen auf dem langen Wege von der Spritzdüse bis zum Auftreffen auf den Boden oder die Wand ihre Kraft verlieren und die Seitenwandungen der Gefäße kurz hinter der Öffnung nicht treffen.
  • Um diesen Mangel zu beseitigen, hat man schon vorgeschlagen, die Spritzdüsen in die Großgefäße einzuführen. Derartige Spritzdüsen wurden auf Schwingbalken angeordnet, die durch zwei Exzenter an den aden angehoben und! gesenkt werden. Die Zuführung der Spritzflüssigkeiten, der mechanische Antrieb des Schwingbalkens und die genaue Ausrichtung der Großgefäße brachten jedoch reue Schwierigkeiten mit sich.
  • Auch die Verwendung von pendelnden Düsen, die durch die (Großgefäße selbst gesteuert werden, hat sich nicht bewährt. Die Schwierigkeiten bei der Zuführung der Spritzflüssigkeiten konnten nicht überwunden werden. Die Spritzdüsen konnten bei den kleinen Öffnungen ,der Milchkannen nur kurz in die Milchkanne eintauchen.
  • Es sind auch Vorrichtungen bekanntgeworden, bei denen die Spritzvorrichtungen durehH.ubkolben in das zu reinigende Gefäß eingeführt werden. Dier Hubkolben wird teils mechanisch betätigt, teils durch Dampf angehoben und durch die Spritzflüssigkeit gesenkt. Hubkolben; und Spritzdüse sind starr miteinander verbunden und die Spritzdüse auf der als Spritzrohr verlängerten Kolbenstange fest oder auswechselbar angeordnet. Alle bekannten Vorrichtungen können jedoch den Ansprüchen, die heute an solche gestellt werden, nicht mehr genügen. Dlie mechanische Betätigung erfordert Antriebsteile aller Art und Form, die unter den, gegebenen Verhältnissen sehr bald versagen. Da bei der Fortbewegung des Gefäßes von einer Reinigungsstation zur nächsten verschiedene Druckmittel, z. B. Wasser und Dampf, oder gleiche unter verschiedenem Druck nicht anwendbar sind', steht zur Betätigung nur dieSpritzflüssigkeit selbst zur Verfügung.
  • Zum Einführen der Spritzrohre mit den Spritzdüsen in das zu reinigende Gefäß mit Hilfe eines durch die Spritzflüssigkeit auf- und abwärts bewegten Hubkolbens wird vorgeschlagen, die Spritzflüssigkeit durch eine Pumpe zum Anheben des Hubkolbens in den unteren Teil des. Hubzylinders zu drücken, von wo aus eine Verbindungsleitung zu einer Bohrung im oberen Teil der Spritzrohrführung führt, durch welche die Spritzflüssigkeit in das angehobene Spritzrohr strömt.
  • Die Spritzrohrführung oder das Spritzrohr kann mit einem Ringkanal zur Leitung der Flüssigkeit versehen werden,, um auch dann den Übertritt zu gewährleisten, wenn die Bohrungen in der Spritzrohrführung und dem Spritzrohr nicht genau übereinanderstehen.
  • Der Hübkolben soll durch einen von der Hauptantriebswelle aus mechanisch betätigten Steuerkolben für die Spritzflüssigkeit mit einer Verbindungsleitung zum unteren Teil des Hubzylinders zum Antieben des Hubkolbens, und einer Verbindungsleitung zum oberen Teil des Hubzylinders zum Senkern dies Hubkolbens gesteuert werden. Die von dem Hubzylinder zurückströmende Spritzflüssigkeit soll vom Steuerkolben aus unmittelbar drucklos ins Freie austreten.
  • Soweit es. möglich ist, soll ein Steuerkolben mehrere Hubkolben gleichzeitig betätigen.
  • In der Zeichnung ist einAusführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Der Hubzylinder i der Spritzvorrichtung ist auf einen Fußflansch 2 aufgesetzt. Auf dem Deckelflansch 3 ist die Spritzrohrführung 4 befestigt. Der auswechselbare Spritzkopf 5, der mit einem Griff 6 versehen isst, ist durch einen Bajonettverschluß mit dem Spritzrohr 7 verbunden. Zu diesem Zweck trägt das Spritzrohr 7 einen Stift 8, die Spritzdüse 5 eine entsprechende Aussparung. Das. Spritzr6hr 7 weist nach seinem unteren Ende eine seitliche Öffnung g auf und wird unten durch eine Scheibe io verschlossen, an welche sich die Kolbenstange i i mit dem Hubkolben i2 anschließt!. Der Hubzylinder i ist mit einer Verbindungsleitung 13 von seinem unteren Ende zum oberen Ende der Spritzrohrführung 4 und unten und oben mit je einer Verbindungsleitung 14 und 15 zu einem Steuerzylinder 16 versehen.
  • Dieser Steuerzylinder 16 ist mit einerZuführung 17 für die Spritzflüssigkeit und zwei Anschlüssen 18 und ig für die Verbindungsleitungen 14 und 15 zum Hubzylinder i ausgestattet. Der Steuerkolben 2o isst mit einer Aussparung 21 versehen, durch welche die Zuführung 17 entweder mit dem Anschluß 18 oder dem- Anschluß ig verbunden wird. Die Kolbenstange 22 trägt an ihrem äußeren Ende eine Öse 23. Der Steuerzylinder 16 wird mechanisch durch eine Stange24, welche durch die Öse22 gesteckt wird, betätigt, die mit Schrägnocken25 versehen ist. Zwei Austritte 26 und 27 in der Wand den Steuerzylinders 16 ermöglichen einen freien Austritt der Flüssigkeit beim Rücklauf.
  • Die Spritzflüssigkeit steht unter dem Druck einer Pumpe und tritt durch die Zuführung 17 in den Steuerzylinder ein. Um den Spritzvorgang einzuleiten, drückt dieStange 24 die Kolbenstange22 und damit den Steuerkolben 2o nach unten. Dadurch kann die Spritzflüssigkeit durch die Aussparung 21 des Steuerkolbens 2o, den Anschluß 18 und die Verbindungsleitung 14 in den Hubzylinder i unter den Hubkolben 12 gelangen. Der Hubkolben 12 mit der Kolbenstange ii und,dem Spritzrohr? wird angehoben.
  • In der obersten Stellung des Spritzrohres 7 steht dessen seitliche Öffnung g dem Anschluß der Verbindungsleitung 13 an die Spritzrohrführung gegenüber. Die Spritzflüssigkeit kann nunmehr in das Spritzrohr 7 eintreten, gelangt in die Spritzdüse 5 und tritt von hier aus, in das zu reinigende Gefäß. Da sich die Spritzdüse in ihrer oberen Stellung tief im Gefäß befindet, werden der Boden und die Wände von direkten Spritzstrahlen auf kürzestem Wege getroffen.
  • Bevor das Gefäß den Bereich der Spritzvorrichtung verläßt, 'hebt die Stange 25 den Steuerkolben 2o an. Die Spritzflüssigkeit tritt nunmehr durch die Aussparung2i im Steuerkolben 2o, den Anschluß1g und dieVerbindungsleitung 15 in den Hubzylinder i über den Hubkolben 12. Dieser wird nach unten gedrückt, wodurch die Spritzdüse 5 aus dem Großgefäß herausgezogen wird. Die unter dem Hubkolben 12 befindliche Spritzflüssigkeit strömt durch die Verbindungsleitung 14, den Anschluß 18, den Steuerzylinder 16 und den Austritt 26 drucklos ins Freie.
  • Wird erneut ein Gefäß über die Spritzvorrichtung gebracht, dann drückt die unter den Hubkolben 12 strömende Spritzflüssigkeit die über diesem befindliche Spritzflüssigkeit auf dem Wege über die Verbindungsleitung 15, den Anschluß ig, den Steuerzylinder 16 und den Austritt 27 drucklos ins. Freie.
  • Die Ausführung einer Spritzvorrichtung nach der Erfindung hat den Vorteil einer wesentlichen Vereinfachung. Der mechanische Antrieb für die Bewegung der Spritzdüsen fällt fort. Die Bewegung wird durch die Spritzflüssigkeit selbst bewirkt. Der ausströmenden Flüssigkeit setzt sich kein Widerstand entgegen. Falls die Pumpe für die Spritzflüssigkeit versagt, isenkt sich der Hubkolben unter dem Einfluß seines Gewichts und gibt somit den Wieg für das Gefäß frei.
  • Die Zeichnung gibt den Erfindungsgegenstand schematisch wieder und ist für die konstruktive Durchbildung nicht bindend. Eine zweckmäßige Ergänzung kann es sein, die Spritzrohrführung 4 am oberen Ende mit einem Ringkanal zu versehen, in welchen die Verbindungsleitung 13 einmündet. Damit entfällt eine Sicherung gegen das Verdrehen des Hubkolbens 12.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spritzvorrichtung für Kannenwascher od. dgl. mit einem durch die Spritzflüssigkeit auf- und abwärts be -w egbaren Hubkolben zum Einführen der Spritzdüsen in das zu reinigende Gefäß, gekennzeichnet durch eine Verbindungsleitung (13) für die Spritzflüssigkeit zwischen dem unteren Teil des Hubzylinders (i) und dem oberen durchbohrten Teil der Spritzrohrführung (4).
  2. 2. Spritzvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Ringkanal in der Spritzrohrführung (4) in Höhe der Einmündung der Verbindungsleitung (i3).
  3. 3. Spritzvorrichtung nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch einen von der Hauptantriebs.welle aus mechanisch betätigten Steuerkolben (2o) für die Spritzflüssigkeit mit einer Verbindungsleitung (14) vom Steuerzylinder (16) zum unteren Teil des Hubzylinders (i) zum Anheben des Hubkolbens (i2) und einer Verbindungsleitung (i5) zum oberen Teil des Hubzylinders (i) zum Senken des Hubkolbens (12).
  4. 4. Spritzvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnungen (26, 27) des Steuerzylinders (i6) die von dem Hubzylinder zurückströmende Spritzflüssigkeit drucklos ins Freie führen.
  5. 5. Spritzvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4 dadurch gekennzeichnet, daß mehreren Hubkolben (12) ein gemeinsamer Steuerkolben (20) zugeordnet ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 145 356, i5o 218, , 154 404, 654 711; schweizerische Patentschrift Nr. 39:246.
DEH7901A 1951-03-20 1951-03-20 Spritzvorrichtung fuer Kannenwascher Expired DE904029C (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE154404C (de) *
DE150218C (de) *
DE145356C (de) *
CH39246A (de) * 1906-12-26 1908-02-17 Hoz & Kempter Brauerei Maschin Vorrichtung zur Behandlung der Innenwandungen von Gefäßen mit Flüssigkeiten oder Gasen
DE654711C (de) * 1936-05-24 1937-12-29 Bergedorfer Eisenwerk Akt Ges Spuelvorrichtung fuer Hohlgefaesse

Patent Citations (5)

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