DE903740C - Verfahren zur Herstellung von Formstanz- und Praegestanzwerkzeugen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Formstanz- und Praegestanzwerkzeugen

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DE903740C
DE903740C DEB3791D DEB0003791D DE903740C DE 903740 C DE903740 C DE 903740C DE B3791 D DEB3791 D DE B3791D DE B0003791 D DEB0003791 D DE B0003791D DE 903740 C DE903740 C DE 903740C
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DE
Germany
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Expired
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DEB3791D
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English (en)
Inventor
Franz Josef Berrendorf
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FRANZ JOSEF BERRENDORF
Original Assignee
FRANZ JOSEF BERRENDORF
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C33/00Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C43/00Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mounting, Exchange, And Manufacturing Of Dies (AREA)

Description

  • Die Erfindung stellt eine Weiterbildung des durch Patent 88I 578 geschützten Verfahrens zum Herstellen von Matrizen für Schnittwerkzeuge dar.
  • Nach dem Patent 88I 578 kann mit Hilfe eines fertig bearbeiteten 5 chnittwerkzeugstempels (Pa-Matrize) insbesondere unter Anwendung einer Universalpreßform, aus aushärtbaren Kunstharzen eine Matrize durch Pressen hergestellt werden, deren Durchbruch (Innenform) genau der Außenform des Stempels entspricht. Diese Kunststoffmatrize kann insbesondere nach Armierung mit einer dünnen Stahlplatte zum Ausstanzen einer je nach der Werkstoffstärke und -härte begrenzten Anzahl von Werkstücken verwendet werden.
  • Bei dünnem Werkstoff können die nach diesem Verfahren hergestellten Kunststoffmatrizen ohne weiteres in der Massenfertigung verwendet werden, wobei nach Unbrauchbarwerden einer Kunststoffmatrize jeweils eine neue von den unter Verwendung des Schnittwerkzeugstempels hergestellten Kunststoffmatrizen eingesetzt werden kann.
  • Bei stärkeren oder härteren Werkstückblechen ist das Verfahren des Patents &8;I581 5781 insbesondere geeignet für die Herstellung einer beschränkten Anzahl von Stanzteilen, wie sie beispielsweise für Versuchsgeräte, Kleinserien od. dgl. erforderlich sind, wo sich die kostspielige Einzelanfertigung der Werkstücke durch Sägen und Feilen oder aber die Anfertigung einer Schnittplatte aus Werkzeugstahl nicht rentiert.
  • Gemäß der Erfindung kann das Verfahren des Patents 88i 578 sinngemäß auch bei der Herstellung von Formstanz- und Prägestanzteilen angewendet werden, insbesondere bei der Verarbeitung von dünnem Blech in der Stärke bis zu etwa 0,5 mm. Mit großem Vorteil ist dieses Verfahren anwendbar bei einer Fertigung, wo keine allzu große Genauigkeit verlangt wird, also beispielsweise bei fofmgeprägten Blechteilen, insbesondere in der Spielwaren- und Haushaltgeräteindustrie od. dgl., wo bekanntlich die Bleche nach voraufgehendem Bedrucken undloder Lackieren verarbeitet werden. Um eine Beschädigung dieses nichtmetallischen Blechüberzuges zu verhindern, müssen bisher insbesondere die Matrizenflächen sehr sorgfältig bearbeitet und geglättet werden.
  • Es bedeutet eine erhebliche Einsparung von Werkstoff und Zeit und damit an Kosten, wenn erfindungsgemäß lediglich die Formstanzpatrize des Formstanzwerkzeuges in an sich bekannter Weise aus Stahl od. dgl. hergestellt wird, mit der alsdann als Patrize, beispielsweise in einer Universalpreßform, aus an sich bekannten Kunstharzen mit Füllstoffen die zugehörige Matrize durch Pressen hergestellt wird. Auch hier kann die Kunststoffmatrize zwecks weitestgehender Schonung mit einer geeigneten Auflage aus einem dünnen Stahlblech od. dgl. versehen werden.
  • In der Zeichnung ist die Anwendung beispielsweise und schematisch dargestellt. Im einzelnen zeigt Abb. I einen Vertikalschnitt durch ein Universalpreßwerkzeug mit eingesetztem fertig bearbeitetem Formstanzwerkzeúgoberteil (Patrize) beim Fertigpressen der aus Kunstharz od. dgl. bestehenden Matrize (Formstanzwerkzeugunterteil), Abb. 2 und 3 Grundriß und Aufriß des mit dem Formstanzwerkzeug gemäß Abb. 1 hergestellten Formstanzteiles, Abb. 4 ein vollständiges Formstanzwerkzeug mit einer nach Abb. I hergestellten Matrize, beispielsweise im Schnitt.
  • Das Oberteil 1 (Patrize) des Formstanzwerkzeuges wird in üblicher und an sich bekannter Weise aus- Stahl hergestellt und mittels Schrauben 2 und 3 an der oberen, mit Heizkanälen 8 versehenen, an der Kopfplatte 7 angeordneten Preßplatte 4 des Universalpreßwerkzeuges befestigt.
  • Das kastenförmige Unterteil 5 des Universalpreßwerkzeuges, das ebenfalls in an sich bekannter Weise mit Heizkanälen 8 versehen und an der Grundplatte 6 befestigt ist, wird mit einer abgemessenen Menge des Preßstoffmaterials gefüllt, das unter Verwendung der Patrize mit einer ihr genau entsprechenden Oberflächenform erhärtet.
  • Auf diese Weise können mittels des Universalpreßwerkzeuges beliebig viele Formstanzwerkzeugunterteile (Matrizen) hergestellt werden, die genau so wie aus Stahl hergestellte Matrizen an der Grundplatte eines Formstanzwerkzeuges befestigt und, nachdem sie abgenutzt sind, durch neue ersetzt werden.
  • PATENTANSPROCHE: 1 Anwendung des Verfahrens nach Patent 881i 578 auf die Herstellung von Formstanz-und Prägestanzwerkzeugen.

Claims (1)

  1. 2. Formstanz- und Prägestanzwerkzeug, das nach dem Verfahren von Anspruch 1 hergestellt ist.
DEB3791D 1943-03-19 1943-03-19 Verfahren zur Herstellung von Formstanz- und Praegestanzwerkzeugen Expired DE903740C (de)

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