AT221345B - Verfahren zur Herstellung von Werkzeugen, vorzugsweise kombinierten Werkzeugen, zum Stanzen, Prägen, Pressen, Biegen u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Werkzeugen, vorzugsweise kombinierten Werkzeugen, zum Stanzen, Prägen, Pressen, Biegen u. dgl.

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  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
  • Punching Or Piercing (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Werkzeugen, vorzugsweise kombinierten Werkzeugen, zum Stanzen, Prägen,
Pressen, Biegen u. dgl. 
 EMI1.1 
 

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   Dann wird ein Blech 9 von 1, 5 bis 2 mm Stärke mit einem Umriss hergestellt, der den der gehobelten Stanze allseits etwas überragt und auf dem plangeschliffenen Oberteil des Stanzhalbzeuges angelötet oder auf andere Weise befestigt (Fig. 4). Die   gehobelte Stanze   5 mit dem jetzt fest daran angebrachten Blech 9 wird wieder am unteren Teil des Säulenstativs angebracht und durch Stifte eingepasst, wonach die Stanze und die Matrize mit Hilfe einer hydraulischen Presse od. dgl. zusammengepresst wird, so dass eine Einprägung im Blech 9 mit einer Tiefe von etwa 0, 5 bis 0, 8 mm entsteht (Fig. 5). 



   Der nächste Arbeitsschritt geht aus Fig. 6 hervor und besteht darin, dass die Stanze weggenommen und   ihre Stirnfläche   vorsichtig plangeschliffen wird, so dass eventuelle Grate der eingeprägten Kontur ohne deren Beschädigung entfernt werden. 



     Das Stanzhalbzeug 5 wird dann.   in zwei Teile 10,11 geschnitten, wie es Fig. 7 zeigt, und die Schnittflächen werden plangeschliffen. 



   Der Oberteil 2 des Säulenstativs mit der Matrize wird umgestülpt, wonach er auf den Tisch einer Lehrenbohrmaschine gelegt wird   (Fig. 8). Die   Matrizenkontur wird, vom Verhältnis zu den   Längs- und   Querskalen des Tisches ausgehend, fixiert, wobei von den beiden Zentrierungslöchern ausgegangen wird. Dann wird der obere Teil 10 des Stanzhalbzeuges mit Hilfe des Bleches 9 in die   Matrizenkontur   eingepasst. 



  Darauf erfolgen Einmessen und Bohren sämtlicher Löcher im oberen Teil des Stanzhalbzeuges oder dem künftigen Ausstosser des Werkzeuges. Die Löcher 12 des Ausstossers sind Führungslöcher für Lochstempel (Fig. 8). 



   Nachdem diese Löcher gebohrt worden sind, darf der Ausstosser (der obere Teil 10) in der Matrizenkontur bleiben. Das Stanzhalbzeug 11 oder die künftige eigentliche Konturstanze wird auf dem unteren Teil des Säulenstativs wieder angebracht und mit Stiften befestigt, wonach die beiden Werkzeughälften zusammengepresst und die Teile 10 und 11 aneinander gelötet oder auf andere Weise verbunden werden (Fig. 9). 



   Der untere Teil des Säulenstativs mit den jetzt zusammengefügten Teilen 10 und 11 wird entfernt und gewendet, wonach die Löcher im Teil 11 mit demAusstosser 10 als Bohrlehre gebohrt werden   (Fig. 10).   



   Nach Entfernung des Bleches 9 werden der Stanzteil 11 und der Ausstosser 10 gehärtet. Dann werden Stanze und Ausstosser auf beiden Seiten plangeschliffen (Fig. 11). 



   Das Blech 9, der Ausstosser 10 und die Stanze 11 werden zusammengepasst und mit Hilfe von zwei zylindrischen Stiften oder auf andere Weise fixiert, wonach sie zusammengelötet werden (s. Fig. 12). 



  Der Ausstosser 10 und die Stanze 11 werden danach konturgeschliffen, wobei das Blech 9 als Lehre dient (Fig. 13). 



   Das Blech 9 wird entfernt und die Stanze und der Ausstosser werden getrennt (Fig. 14). 



   Das für die Stanze geeignete Spiel gegenüber der Matrize wird dann durch Beizen oder auf andere Weise hergestellt. 



   Fig. 15 zeigt ein fertiges Werkzeug in einem Säulenstativ eingebaut und fertig zur Verwendung. 



   Das beschriebene Verfahren zur Herstellung von Stanzwerkzeugen von diesem Typus stellt nur sehr mässige Forderungen an die manuelle Geschicklichkeit des Arbeiters. Das Verfahren ermöglicht grosse Präzision zwischen Stanze und Matrize sowohl hinsichtlich der äusseren Kontur als auch der Bohrungen. 



  Ausserdem erreicht   man absolute Parallelität zwischen den schneidenden Flächen der Stanze   und den Gleit-   flächen   des Ausstossers und der Matrize. 



   Das neue Verfahren bringt unter anderem mit sich, dass einfachere Arbeitskräfte mit der Herstellung des Werkzeuges betraut werden können und die Herstellungszeit erheblich abgekürzt wird, was zu niedrigeren Kosten und erheblich verminderten Lieferzeiten führt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung von Werkzeugen, vorzugsweise kombinierten Werkzeugen   zumStanze ! 1,   Prägen, Pressen, Biegen u.   dgl..   die aus einer Matrize und einer Stanze oder einem Stempel bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass die Matrize des Werkzeuges zuerst in bekannter Weise hergestellt wird, dass   einstanzhalbzeug   mit   plangeschliffenerStirnfläche   mit einer durch Löten oder auf andere Weise befestigten Scheibe aus Stahl, Messing   od.

   dgl.   versehen wird, dass das Stanzhalbzeug und die Matrize in einem Säulenstativ eingebaut und zusammengepresst werden, wodurch die Kontur der Matrize in die auf dem Stanzhalbzeug befestigte Scheibe eingepresst wird, und dass die nachfolgende Bearbeitung des Stanzhalbzeuges mit der Einpressung in der Scheibe als konturbestimmende Lehre vorgenommen wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Herstellung der künftigen Stanze und des künftigen Ausstossers von einem Stück ausgegangen wird, welches zuerst in zwei Teile geteilt <Desc/Clms Page number 3> wird, worauf die Teile miteinander verlötet oder verleimt und in einem Arbeitsgang gemeinsam geschliffen und sonach wieder getrennt werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Stanze als auch der Ausstosser des Werkzeuges in denselben Arbeitsgängen fertiggestellt werden, wonach das erwünschte Spiel zwischen diesen Teilen und der Matrize durch eine geeignete chemische oder elektrochemische Beizung der Elemente hergestellt wird.
AT123561A 1960-02-15 1961-02-14 Verfahren zur Herstellung von Werkzeugen, vorzugsweise kombinierten Werkzeugen, zum Stanzen, Prägen, Pressen, Biegen u. dgl. AT221345B (de)

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