DE902828C - Freilaufruecktrittbremse fuer Fahrraeder - Google Patents

Freilaufruecktrittbremse fuer Fahrraeder

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DE902828C
DE902828C DEK1118A DEK0001118A DE902828C DE 902828 C DE902828 C DE 902828C DE K1118 A DEK1118 A DE K1118A DE K0001118 A DEK0001118 A DE K0001118A DE 902828 C DE902828 C DE 902828C
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DE
Germany
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brake
hub
disc
pawl
braking
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Expired
Application number
DEK1118A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hermann Klaue
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Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE902828C publication Critical patent/DE902828C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L5/00Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling
    • B62L5/10Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting cams and balls or rollers located in the rear wheel hub
    • B62L5/14Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting cams and balls or rollers located in the rear wheel hub the brakes being of disc type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Freilaufrücktrittbremse für Fahrräder Es ist bereits eine Freilaufbremsnabe für Fahrräder vorgeschlagen worden, bei der in die eine im Durchmesser erweiterte Seite der Nabe eine an sich bekannte Scheibenbremse gekapselt eingebaut ist, die beim Antrieb des Kettenzahnrades als Kupplung zwischen diesem und der Nabe und beim Rückdrehen des Kettenzahnrades als ,Bremse arbeitet. Auch bei der Freilaufbremsnabe nach der Erfindung findet eine derartige Scheibenbremse Verwendung, deren Grundprinzip in der Patentschrift 72I 7oo beschrieben und in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt ist.
  • Die Scheibenbremse besteht aus zwei mit Bremsbelägen versehenen Bremsscheiben, die mit in Ausnehmungen angeordneten Kugeln ausgestattet sind. Die mit Schrägflächen zum Auflaufen der Kugeln versehenen Ausnehmungen liegen auf der Innenseite der in einem rotierenden Bremsgehäuse eingebauten Bremsscheiben. Werden die beiden Bremsscheiben gegeneinander verdreht, so laufen die vorzugsweise in gleichen Abständen angeordneten Kugeln auf den Schrägflächen der Ausnehmungen auf. Sie drücken damit die Scheiben auseinander und pressen sie gegen das rotierende Bremsgehäuse.
  • Weiterhin ist eine Freilaufnabe mit Rücktrittbremse bekanntgeworden, bei welcher das Antriebsglied durch eine mit zwei Sperrkegeln versehene Klinke entweder mit einem an der Radnabe befestigten oder mit einem die Bremsung einleitenden Zahnkranz gekuppelt wird. Dabei ist die Klinke als Ganzes um verschiedene Drehachsen, und zwar insbesondere sowohl um eine zur Radspindel parallele als auch um eine die Radspindel kreuzende Achse schwingbar am Antriebsrad angeordnet.
  • Bei einer anderen bekannten Nabeninnenbremse für Freilaufnaben von Fahrrädern läuft die Bremse während des Antriebs- mit anderen Teilen um und wird beim Bremsen mit feststehenden Teilen gekuppelt. Diese Bremse ist mit zwei in verschiedenen Drehrichtungen wirksamen Gesperren ausgerüstet, von denen das eine das Kettenzahnrad direkt mit der Nabe kuppelt, während das andere eine in die Nabe eingebaute Lamellenbremse betätigt.
  • Schließlich ist eine Bremse bekannt, deren Bremsflächen kegelmantelartig ausgebildet und um etwa 2o° geneigt sind. Es handelt sich dabei aber weder um eine Lamellenbremse noch um eine Scheibenbremse.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Freilaufrücktrittbremse zu schaffen, welche gegenüber den bekannten Bremsen dieser Art die Vorteile hat, daß sie einen verhältnismäßig kleinen Durchmesser aufweist, einfach hergestellt ist und im Nabenkörper alle Freilauf- und Bremsenteile gut gekapselt sowie leicht demontierbar untergebracht sind. Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe erfüllt diese Forderungen. Sie setzt eine Freilaufrücktrittbremse als bekannt voraus, die zwei in verschiedenen Drehrichtungen wirkende Ratschenkupplungen aufweist, deren eine das Kettenrad mit der Nabe kuppelt und deren andere eine in die Nabe eingebaute Bremse betätigt, und besteht darin, daß die Bremse als an sich bekannte Zweischeibenbremse ausgebildet ist, deren eine nur in axialer Richtung bewegliche Bremsscheibe eine in an sich bekannter Weise schräg angeordnete, vorzugsweise um etwa 2o° geneigte Bremsfläche aufweist, die zum Bremsen gegen die Gegenbremsfläche eines innerhalb des Nabenkörpers befestigten Bremsringes gepreßt wird.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der an Hand der Abb. I und 2 durchgeführten Beschreibung eines Ausführungsbeispiels des Erfindungsgedankens zu entnehmen.
  • Abb. I zeigt einen durch die Nabenachse gelegten Schnitt der Freilaufbremsnabe; in Abb.2 ist ein Ausschnitt aus der Abwicklung eines ringförmigen, parallel zur Nabenachse gelegten Schnittes durch die beiden Bremsscheiben der Scheibenbremse in Höhe des Mittelpunktes der Kugeln Io dargestellt.
  • Der hohle Nabenkörper I läuft auf Kugellagern auf der in die Fahrradgabel fest eingespannten Nabenachse I4. In den Nabenkörper I ist der Bremsring II eingeschraubt, welcher als Gegenbremsfläche für die nur in axialer Richtung vorschiebbare Bremsscheibe 9 der in die Nabe eingebauten Scheibenbremse dient. Die auf die Nabenachse I4 unverdrehbar aufgebrachte Hülse I2 weist an ihrem linken Ende Führungsrippen für die Bremsscheibe 9 auf. Die letztere steht über gleichmäßig am Umfang verteilte Kugeln Io mit der ebenfalls axial verschiebbaren und außerdem noch in Umfangsrichtung verdrehbären Bremsscheibe 8 in Verbindung. Der Pfeil in Abb. 2 deutet an, in welcher Drehrichtung die Bremsscheibe 8 gegenüber der Bremsscheibe 9 verdreht werden muß, um die Kugeln Io auf den Schrägflächen zum Auflaufen zu bringen und damit die Bremsscheiben entgegen der Kraft der gleichmäßig am Umfang verteilten Zugfedern I3 auseinanderzupressen. Die Verdrehung der Bremsscheibe 8 wird mittels der Betätigungshülse 7 bewirkt, welche mit Klauen in entsprechende Aussparungen der Bremsscheibe 8 eingreift. Die Bremsscheibe 8 wird beim Bremsen gegen. die Bremsfläche des in den Nabenkörper I eingeschraubten und deshalb mit diesem umlaufenden Deckel 5 gepreßt.
  • Das Kettenrad 2 steht mit dem auf Kugellagern innerhalb des Nabenkörpers I laufenden Ratschenkupplungsring 3 in fester Verbindung. Dieser Kupplungsring 3 weist an seiner,der Nabenachse I4 zugewendeten Innenseite zwei nebeneinanderliegende Zahmkränze auf. In den in der Abb. I links dargestellten Zahnkranz greift eine unter Federdruck stehende Sperrklinke 4 ein, welche auf dem Deckel 5 der Scheibenbremseneinheit gelagert ist. Die Zahnform dieses Zahnkranzes und die Sperrklinke 4 sind so ausgebildet, daß das Kettenzahnrad 2 während des Fahrbetriebes über den Kupplungsring 3, die Sperrklinke 4, den Deckel 5 starr mit dem Nabenkörper I gekuppelt ist. Wird das Kettenzahnrad 2 zum Bremsen in entgegengesetzter Richtung gedreht, dann rastet die Klinke 4 aus und die Sperrklinke 6 in den in der Abb. I rechts angedeuteten Zahnkranz des Ratschenkupplungsringes 3 ein. Da die Sperrklinke ,6 auf der Betätigungshülse 7 gelagert ist, besteht beim Rücktreten des Kettenzahnrades 2 eine starre Kupplung zwischen diesem Kettenzahnrad über den Ratschenkupplungsring 3, die Sperrklinke 6 mit der in Umfansrichtung versdrehbaren Bremsscheibe 8. Durch das Rücktreten des Kettenzahnrades 2 werden die Bremsscheiben 8 und 9 gegen die mit dem Nabenkörper I einlaufenden Bremsflächen des Bremsringes II und des Deckels 5 gepreßt und damit der Nabenkörper I abgebremst.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Freilaufrücktrittbremse für Fahrräder, die zwei in verschiedenen Drehrichtungen wirkende Ratschenkupplungen aufweist, deren eine das Kettenrad mit der Nabe kuppelt und deren andere eine in die Nabe eingebaute Bremse betätigt, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse als an sich bekannte Zweischeibenbremse ausgebildet ist, deren eine nur in axialer Richtung bewegliche Bremsscheibe (9) eine in an sich bekannter Weise schräg angeordnete, vorzugsweise um etwa 2o° geneigte Bremsfläche aufweist, die zum Bremsen gegen die Gegenbremsfläche eines innerhalb des Nabenkörpers (i) befestigten Bremsringes (i i) gepreßt wird.
  2. 2. Nabe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet"daß der die Gegenbremsfläche der auch in Umfangsdrehrichtung beweglichen. Bremsscheibe (8) enthaltende, mit dem Nabenkörper (i) fest verbundene Deckel (5) der Scheibenbremseneinheit (8, 9, io) als Träger einer unter Federdruck stehenden Sperrklinke (d.) der Ratschenkupplung ausgebildet ist, welche beim Fahrbetrieb den Nabenkörper (I) mit dem Kettenzahnrad (2) kuppelt.
  3. 3. Nabe nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungshülse (7) der auch in Umfangsdrehrichtung beweglichen Bremsscheibe (8) als Träger einer unter Federdruck stehenden Sperrklinke (6) der Ratschenkupplung ausgebildet ist, welche beim Rücktrittbremsen einrastet.
  4. 4. Nabe nach Anspruch I, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Nabenkörpers (I) ein vorzugsweise auf Kugellagern mit dem Kettenzahnrad (2) fest verbundener Ratschenkupplungsring (3) drehbar gelagert ist, welcher an seiner Innenseite zwei Zahnkränze aufweist, in deren einen die beim Fahrbetrieb wirksame Sperrklinke (4) und in deren anderen die beim Bremsbetrieb wirksame Sperrklinke (6) einrastet. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 233 261, 288 384; britische Patentschrift Nr. 4465/1903.
DEK1118A 1949-12-24 1949-12-24 Freilaufruecktrittbremse fuer Fahrraeder Expired DE902828C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE233261C (de) *
DE288384C (de) *
GB190304465A (en) * 1903-02-25 1904-02-04 Edward Charles Frederick Otto Improvements in the Driving Gears of Cycles and the like.

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE233261C (de) *
DE288384C (de) *
GB190304465A (en) * 1903-02-25 1904-02-04 Edward Charles Frederick Otto Improvements in the Driving Gears of Cycles and the like.

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