DE233261C - - Google Patents
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- DE233261C DE233261C DENDAT233261D DE233261DA DE233261C DE 233261 C DE233261 C DE 233261C DE NDAT233261 D DENDAT233261 D DE NDAT233261D DE 233261D A DE233261D A DE 233261DA DE 233261 C DE233261 C DE 233261C
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- pawl
- wheel
- hub
- ratchet
- brake
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62L—BRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
- B62L5/00—Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
"PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- J& 233261 KLASSE 63/. GRUPPE
Es sind bereits Freilaufnaben mit Rücktrittbremse bekannt, bei denen doppelt wirkende
Sperrklinken zur Anwendung kommen, die um einen in ihrer Mitte oder in der Nähe der Mitte angeordneten Zapfen schwingen und
je nach ihrer Lage mit einem an der Radnabe befestigten oder mit einem die Bremswirkung
einleitenden Sperr ade in Eingriff kommen. Es ist auch schon bekannt, die Sperräder
solcher Freilaufnaben derartig einzurichten, daß das eine mit Innen- und das andere mit
Außenzähnen versehen ist. t)ie Bewegung der Klinke geschah bisher durch ■<
Schleppfedern oder ähnliche Mittel, die. bei einer Relativ-
15' bewegung der Klinke gegen die Feder eine
Drehung der ersteren bewirkten. Die Erfindung wird in der durch die Ansprüche gekennzeichneten
Ausführungsform einer Freilaufnabe gesehen, die den Vorteil besitzt, daß man beim Umschalten nicht von der unsicheren
Wirkung der bei den oben erwähnten Freilaufnaben verwendeten Schleppfedern o. dgl. abhängig
ist.
Die Zeichnungen zeigen eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar ist dieser in
Die Zeichnungen zeigen eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar ist dieser in
Fig. ι teilweise im Aufriß und teilweise im Längsschnitt dargestellt.
Fig. 2 ist ein Querschnitt in Richtung der Linie x-y fh Fig. 1 und zeigt die Teile in der Antriebsstellung, während in
Fig. 2 ist ein Querschnitt in Richtung der Linie x-y fh Fig. 1 und zeigt die Teile in der Antriebsstellung, während in
Fig. 3 die Teile in derselben Stellung im Längsschnitt und im vergrößerten Maßstabe
gezeichnet sind.
Fig. 4 ist ebenfalls ein Querschnitt in Riehtung der Linie x-y, zeigt aber die Teile in der
Stellung beim Freilauf oder Bremsen.
Fig. 5 ist ein Längsschnitt hierzu, entsprechend Fig. 3.
Fig. 6 ist eine im vergrößerten Maßstabe gezeichnete Ansicht auf die Sperrklinke, während
Fig. 7 ein Seitenriß dazu ist.
Fig. 8 ist eine Ansicht eines Einzelteiles.
Die Antriebshülse A (Fig. 1) läuft mittels Kugeln auf der festen Achse B in der gewöhnlichen
Weise und trägt das Antriebskettenrad S2. In einem Einschnitt ^42(Fig. 7 und 8)
der Hülse A ist die Sperrklinke C mittels Federn D und E gelenkig befestigt.
Mit der Nabe des Laufrades ist der Sperrzahnring F durch Verschraubung fest verbunden,
während die Nabe selbst in geeigneter Weise (vgl. Fig. 1) gelagert ist.
■ Um die feste Achse frei drehbar ist die zur Bedienung der Bremse bestimmte Hülse G, welche einen Sperrzahnring H trägt, dessen Zähne umgekehrt gerichtet sind wie diejenigen
■ Um die feste Achse frei drehbar ist die zur Bedienung der Bremse bestimmte Hülse G, welche einen Sperrzahnring H trägt, dessen Zähne umgekehrt gerichtet sind wie diejenigen
des Ringes F. Die Bremshülse G zieht, wenn sie rückwärts gedreht wird, die Bremse an,
welche von irgendeiner beliebigen, nicht dargestellten Anordnung sein kann und auf die
Trommel / der Laufradnabe in bekannter Weise wirkt.
Die Sperrklinke C ist mit zwei Sperrkegeln K und L (vgl. Fig. 2 bis 4 und 6) ausgerüstet,
die entgegengesetzt gerichtet und so gegeneinander versetzt sind, daß Sperrkegel K mit
Sperrad -F und Sperrkegel L mit Sperrad H in Eingriff kommen kann.
Die Arbeitsweise ist folgende: Wenn die Antriebshülse A vorwärts gedreht wird, dann
wird die in dem Einschnitt A^ der Antriebshülse liegende Sperrklinke C mit herumgenommen.
Dabei schleift der Sperrkegel L auf dem feststehenden Sperrade H. Ein Zahn
dieses Sperrades hebt die Sperrklinke an, bringt dadurch den Sperrkegel K in Eingriff
mit einem Sperrzahn des Rades F und stellt so eine unmittelbare Verbindung zwischen der
Antriebshülse A, dem Sperrzahnring F und der Nabe des Laufrades her.
Um zu verhindern, daß der Sperrklinkenteil L während des Vorwärtstretens an dem
Bremssperrade H entlang knarrt, werden die Zahnlücken des Sperrades F hinreichend tief
gemacht. Ist also der Sperrkegel K nach Einwirkung der Sperrzähne H auf den Teil L
mit der Spitze eines Zahnes des Sperrades F in Eingriff gekommen, so schiebt der auf die
Klinke C wirkende, treibende Druck den Sperrkegel K weiter in die Zahnlücke des
Sperringes F hinein und zieht dadurch den Sperrkegel L gänzlich aus den Sperrzähnen H
heraus (Fig. 2 und 3), so daß während des Vorwärtstretens jedes Knarren vermieden wird.
Ist Freilauf erwünscht, so wird das Kettenrad festgehalten, der Sperrzahnring F überholt
alsdann den Sperrkegel K.
Da beim Freilauf die Zähne des Sperrades F an dem Sperrkegel K entlanggleiten, so muß
die Sperrklinke C um eine senkrecht zu den Schneiden der Sperrkegel K und L und zwi-.
sehen den Sperrkegeln liegende und in Fig. 6 der Bildebene parallele Achse schwingen können.
Mit einer gewöhnlichen, um einen Zapfen schwingenden Sperrklinke wäre dies nicht
möglich, weil der Teil L gegen die Köpfe der Zähne des Sperrades H schlagen würde (Fig. 2).
Bei Verwendung der Sperrklinke gemäß der Erfindung, welche keinen Drehzapfen besitzt,
sondern mit Federn D und E befestigt ist, kann die Klinke als Ganzes sich schräg zur
Radachse B einstellen, so daß der Klinkenkegel
K sich hebt und senkt, ohne daß gleichzeitig eine Hebung oder Senkung des Klinkenkegels
L eintritt.
Will man ein Schnarren während des Freilaufs ganz verhindern, so ist es zweckmäßig,
das Kettenrad und die Antriebshülse A so weit rückwärts zu drehen, daß der Klinkenkegel
L unter der Einwirkung der Federn D und E gänzlich in eine Lücke des Sperrades H
eingetreten ist, wie in Fig. 4 gezeigt ist. Die Klinke liegt dann flach in der Aussparung A%
der Hülse A, und der Klinkenteil K ist gänzlich außer Eingriff mit dem Antriebssperrade F.
Die Nabe ist alsdann in der Stellung, in weleher sofort die Bremse in Tätigkeit tritt, wenn
die Pedale noch weiter rückwärts gedreht werden. Es wird dann die Sperrklinke C
gegenüber dem Sperrzahnring F gedreht, und sie kommt. unter Einwirkung der Federn D
und E in Eingriff mit dem Bremssperrad H. Die Rückwärtsdrehung der Antriebshülse A
bewirkt also ein Mitnehmen des Bremssperrrades H und der Hülse G, wodurch die Bremse
angezogen wird.
Bei beiden Drehrichtungen der Antriebshülse wird also zwangsweise eine Verbindung
zwischen ihr und den beiden Sperrzahnringen erreicht, so daß keine Reibung auftritt und
auch ein Schleifen nicht stattfinden kann.
Es hat sich also als zweckmäßig erwiesen, die Feder E schwächer als die Feder D zu
machen. Die Feder D wird hauptsächlich dazu benutzt, die Sperrklinke C in der Aussparung
zurückzuhalten, während die schwächere Feder E das Bestreben hat, sie etwa in ihrer
Mitte niederzuhalten, nämlich an dem Punkte, um welchen die meisten ihrer Schwingbewegungen
stattfinden. Es kann aber auch eine einzelne Feder angewendet werden, welche beide Aufgaben erfüllt.
Um zu verhindern, daß beim Anziehen der Bremse die Sperrklinke aus der Aussparung A*
herausgedrückt wird, kann eine Seite der Aussparung unterschnitten sein, wie bei A3 in
Fig. 7 und 8. gezeigt ist, so daß der Druck während des Bremsens durch die Wand A3
aufgenommen wird. Zweckmäßig wird auch die schräg gegenüberliegende Ecke /I4 (Fig. 6
und 8) in' ähnlicher Weise unterschnitten, so daß, wenn bei Anwendung der Bremse die
Sperrklinke als Ganzes das Bestreben hat, sich gegenüber der Hülse A zu verschieben,
sie in die unterschnittenen Ecken hineingezwängt und festgehalten wird. Die Tiefe
der Bremssperradzähne ist zweckmäßig eine derartige, daß die Sperrklinke flach liegt,
wenn sie ganz mit diesen Zähnen in Eingriff ist. Die Länge des Sperrkegels K kann je
nach den Umständen verschieden sein; wenn sie sehr groß ist, so muß die Ecke der Aussparung
wie bei As in Fig. 6 und 8 weggeschnitten werden.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Freilauf nabe mit Rücktrittbremse, insbesondere für Fahrräder, bei welcher dasAntriebsrad durch eine mit zwei Sperrkegeln versehene Klinke entweder mit einem an der ^'Radnabe befestigten oder mit einem die Bremsung einleitenden Zahnkranz gekuppelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (C) als Ganzes um verschiedene Drehachsen, und zwar insbesondere sowohl um eine zur Radspindel parallele als auch um eine die Radspindel kreuzende Achse schwingbar am Antriebsrad angeordnet ist.
- 2. Freilauf nabe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Sperrkegel. (K, L) auf derselben Seite der Achse angeordnet sind, um die die Klinke (C) bei ihrem In- oder Außereingrifftreten mit den Zahnkränzen schwingt, und daß die Klinke mit dem die Bremsung einleitenden Zahnkranz (H) durch die Wirkung einer Feder * (D, E) in Eingriff gehalten wird und durch ihre Bewegung relativ zu diesem Zahnkranz mit dem an der Radnabe befestigten Zahnkranz (F) in Eingriff kommt.
- 3. Freilaufnabe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnlücken des an der Radnabe befestigten Zahnkranzes (F) so tief sind, daß die Sperrklinke aus dem Bremssperrade heraus-. gezogen wird, um ein Schnarren während des Tretens zu verhindern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE233261C true DE233261C (de) |
Family
ID=493215
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT233261D Active DE233261C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE233261C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE902828C (de) * | 1949-12-24 | 1954-01-28 | Klaue Hermann | Freilaufruecktrittbremse fuer Fahrraeder |
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- DE DENDAT233261D patent/DE233261C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE902828C (de) * | 1949-12-24 | 1954-01-28 | Klaue Hermann | Freilaufruecktrittbremse fuer Fahrraeder |
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