DE901762C - Grubenstempel - Google Patents
GrubenstempelInfo
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- DE901762C DE901762C DEP5066A DEP0005066A DE901762C DE 901762 C DE901762 C DE 901762C DE P5066 A DEP5066 A DE P5066A DE P0005066 A DEP0005066 A DE P0005066A DE 901762 C DE901762 C DE 901762C
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- punch
- lock
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Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D15/00—Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
- E21D15/14—Telescopic props
- E21D15/28—Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping
- E21D15/285—Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping by means of wedges or wedge combinations
Landscapes
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- Mining & Mineral Resources (AREA)
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- Mounting, Exchange, And Manufacturing Of Dies (AREA)
- Clamps And Clips (AREA)
Description
- Grubenstempel Es sind bisher zwei Arten von Grubenstempeln bekannt, solche, die starr sind und solche, die nachgiebig sind. Diese letzteren bestehen aus einem Außenstempel und einem Innenstempel. Der Innenstempel gleitet im Außenstempel und wird durch eine Keilstückvorrichtung oder ähnliche Vorrichtung im Außenstempel festgeklemmt.
- Die starren Stempel haben den Nachteil zu knicken und sind dieser Einknickung ausgesetzt, wenn .die Last so groß ist, daß die Elastizitätsgrenze überschritten wird. Die nachgiebigen Stempel, die ein Gleiten des Innenstempels im Außenstempel erlauben, stellen den Bewegungen des Hangenden nur anfänglich schwachen Widerstand entgegen. Bei stärkerem Einsinken des Innenstempels in den Außenstempel wächst der Widerstand. In der Praxis kommt es sehr oft vor, daß gewünscht wird, daß der iStempel schon zu .Anfang den Bewegungen des Hangenden einen sehr starken Widerstand entgegensetzt, indem er einsinkt, ehe die Gefahr einer Knickung besteht.
- Die Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, einen starren Stempel zu schaffen, der bei einer Belastung bis zur Elastizitätsgrenze hin starr bleibt und dann erst einzusinken beginnt.
- Die Erfindung geht von den bekannten zweiteiligen Grubenstempeln aus, bei denen der Innenstempel mit Hilfe des Horizontalkeils festgeklemmt wird, der sich einerseits auf eine zusammenpreßbare Einlage und andererseits auf zwei zwischen Stempelschloß und einer zum Innenstempel hin eingeschalteten Zwischenplatte angeordnete Vertikalkeile abstützt und besteht im wesentlichen darin, daß die Halbierende des Winkels, mit dem die Vertikalkeile an der Zwischenplatte und dem Stempelschloß anliegen zur Achse des Innenstempels hin geneigt sind. Vorteilhaft können nach der Erfindung die .Schrägflächen, mit welchen der Horizontalkeil gegen die Vertikalkeile anliegt, auf den Halbierenden der Winkel, mit denen die Vertikalkeile an der Zwischenplatte und dem Stempelschloß anliegen, senkrecht stehen. Fernerhin kann vorteilhaft der Winkel der Vertikalkeile zwischen Schloß und Horizontalkeil der größte Winkel in dem Winkeldreieck der Vertikalkeile sein.
- Bei einem Grubenstempel nach der Erfindung wird insbesondere die im -Stempelschloß wirksame Klemmkraft beim Setzvorgang gegenüber den bisher bekannten Grubenstempeln gesteigert, und es ergibt sich auch ein besserer Verlauf des Stempelwiderstandes beim Einsinken des Innenstempels.
- In der Zeichnung ist ein Stempel gemäß der Erfindung veranschaulicht. Es zeigt Fig. i :einen Vertikalschnitt A-B und Fig. 2 einen Horizontalschnitt C-D durch einen Grubenstempel nach der Erfindung.
- Der dargestellte Stempel setzt sich aus Oberstempel i, der die Form eines langgestreckten Keiles hat, und Unterstempel 2 zusammen. Auf den oberen Teil des Unter- bzw. Außenstempels ist das Schloß 3 angeschweißt, in dem die Keile der Klemmvorrichtung angebracht sind, die dazu bestimmt sind, das Festklemmen des Ober- bzw. Innenstempels zu bewirken. Das Schloß besteht aus folgenden Teilen: :einer Rückenplatte 4., die sich an den Innenstempel anlegt, zwei Vertikalkeilen 5, einem Horizontalkeil 6 und einem Quetschholz 7. Der Teil 7 kann auch aus anderem zusammenpreßbarem Material bestehen.
- Die Keile 5 sind so angeordnet, daß sie sich mit ihren Keilneigungsflächen einerseits auf die Rückenplatte 4 und andererseits auf den Schloßring abstützen.
- Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind bei dem starrgestelltenGrubenstempel die Halbierenden der Winkel a, mit denen die Vertikalkeile 5 an der Zwischenplatte q. und dem #Stempelschloß 3 liegen zur Achse des Innenstempels hin geneigt, während die Schrägflächen, mit welchen der Horizontalkeil 6 gegen - die Vertikalkeile 5 anliegt; auf den Halbierenden der Winkel a, mit denen die Vertikalkeile an der Zwischenplatte q. und dem !Stempelschloß 3 anliegen, senkrecht stehen. Dank dieser Anordnung ist beim Anschlagen des Keiles 6 im Verlauf -des Setzvorganges die Klemmung auf den Innenstempel sehr groß. Im Einsatz muß nun der Innenstempel i erst diese große Klemmkraft überwinden, ehe er in den Außenstempel 2 einsinken kann. Wenn er nun einzusinken beginnt, so wirken sich die Kräfte, die durch den Keil q. übertragen werden, in Richtung der Linie a aus und man sieht, daß der iStempel nur um einen geringen Weg einsinkt, während sich der Keil 6 um einen relativ großen Weg verschiebt. Diese Verschiebung wird von dem Widerstand der Klemmeinlage 7 absorbiert, somit ist das Einsinken des Stempels sehr gering, und die Tragkraft erhöht sich.
- Vorteilhaft ist der Winkel ß der größte Winkel in dem Keildreieck. Die Erfindung ist jedoch mit dem dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiel nicht erschöpft, sondern kann konstruktiv noch beliebig abgewandelt werden. Es ist möglich, die Funktion des Horizontalkeils 6 für das Setzen und Lösen des Stempels zwei verschiedenen Keilen zuzuordnen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zweiteiliger (Grubenstempel, bei dem der Innenstempel gegen den Außenstempel mit Hilfe eines Horizontalkeiles festgeklemmt wird, der sich einerseits auf eine zusammenpreßbare Einlage und andererseits auf zwei zwischen ;Stempelschloß und einer zum Innenstempel hin eingeschalteten Zwischenplatte angeordnete Vertikalkeile abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbierende des Winkels (a), mit dem die Vertikalkeile an der Zwischenplatte (4) und dem Stempelschloß (3) anliegen, zur Achse des Innenstempels hin geneigt ist.
- 2. Grubenstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägflächen, mit welchen der Horizontalkeil (6) gegen die Vertikalkeile (5) anliegt, auf der Halbierenden des Winkels (a), mit dem die Vertikalkeile an der Zwischenplatte (q.) und dem :Stempelschloß (3) anliegen, senkrecht stehen.
- 3. Grubenstempel nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der'Winkel (ß) der Vertikalkeile (5) zwischen ,Schloß (3) und Horizontalkeil (6) der größte Winkel in dem Winkeldreieck der Vertikalkeile (5) ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE473107A BE473107A (fr) | 1947-05-07 | 1947-05-07 | Etançon pour mines |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE901762C true DE901762C (de) | 1954-01-14 |
Family
ID=3885121
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP5066A Expired DE901762C (de) | 1947-05-07 | 1948-10-02 | Grubenstempel |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE473107A (de) |
| DE (1) | DE901762C (de) |
| LU (1) | LU28988A1 (de) |
-
1947
- 1947-05-07 BE BE473107A patent/BE473107A/fr unknown
-
1948
- 1948-04-06 LU LU28988D patent/LU28988A1/xx unknown
- 1948-10-02 DE DEP5066A patent/DE901762C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| LU28988A1 (fr) | 1952-08-19 |
| BE473107A (fr) | 1947-06-20 |
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