DE759369C - Praegepresse fuer halbrunde Stereotypplatten aus einer in erwaermtem Zustande weich werdenden Kunststoffplatte - Google Patents

Praegepresse fuer halbrunde Stereotypplatten aus einer in erwaermtem Zustande weich werdenden Kunststoffplatte

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Publication number
DE759369C
DE759369C DEM148254D DEM0148254D DE759369C DE 759369 C DE759369 C DE 759369C DE M148254 D DEM148254 D DE M148254D DE M0148254 D DEM0148254 D DE M0148254D DE 759369 C DE759369 C DE 759369C
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DE
Germany
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embossing
embossing press
press according
semicircular
plastic plate
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Expired
Application number
DEM148254D
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English (en)
Inventor
Ernst Brockel
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MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D5/00Working, treating, or handling stereotype plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description

  • Prägepresse für halbrunde Stereotypplatten aus einer in erwärmtem Zustande weich werdenden Kunststoffplatte Stereotypplatten wurden bisher aus Metall hergestellt, das aus einer Legierung besteht, deren hauptsächlichster Bestandteil Blei ist. Aus dem Bestreben heraus; Stoffe für Stereotypplatten zu nehmen, die leichter und im Inland in unbeschränktem Maße zugänglich sind, hat man in neuerer Zeit vorgeschlagen, zum Herstellen von Druckplatten Kunststoffe zu verwenden. Hierfür kommen alle möglichen heute bekannten Stoffe in Frage, die sich gegenüber Blei darin grundsätzlich unterscheiden, daß sie in erwärmtem Zustand nur zähflüssig werden. Infolgedessen ist es nicht möglich, aus ihnen Stereatypplatten durch einfaches Gießen herzustellen; die Masse dringt nämlich nicht in die feinen Ausnehmungen derMatrize.Infolgedessenkönnen Stereotypplatten aus derartigen Kunststoffen nur durch Pressen hergestellt werden. Hierfür sind die Prägepressen ein Vorbild, die zum Prägen der für die Herstellung der gegos,se @nen Stereotypplatten notwendigen Matrizen bisher verwendet werden. Derartige Matrizen werden aber in flacher Form geprägt, da sie später ohne Schwierigkeiten in die halbrunde Form gebogen werden können. Ein derartiges Biegen ist jedoch bei Stereotypp@latten aus Kunststoffen nicht möglich; vielmehr müssen diese in erweichtem Zustand sofort in einer halbrunden Form geprägt werden.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun eine solche Prägepresse für halbrunde Stereotypplatten aus Kunststoffen, die in erwärmtem "Zustand weich werden. Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, d'aß bei einer einfachen Bewegung eines halbzylindrischen Stempelkopfes einer Prägepresse in einer einzigen radialen Richtung auf die Prägeschale zu die Prägung an den Stellen um so schlechter wird, je weiter sie von der Stelle entfernt liegt, auf die sich der Stempelkopf in genau radialer Richtung bewegt.
  • Zum Beseitigen dieser Schwierigkeit wird daher gemäß der Erfindung vorgeschlagen, den halbzylindrischen Stempelkopf einer Prägepresse aus mehreren Se gmentteilen herzustellen, die in verschiedenen radialen Richtungen oder Richtungskomponenten bewegt werden.
  • Die theoretisch beste Prägung würde sich er, ben, wenn der Stempelkopf in eine unendliche Zahl von Segmentteilen aufgeteilt ist, die jeweils in der hierzu gehörenden radialen Richtung bewegt werden. Praktisch ist das nur begrenzt ausführbar. Im allgemeinen wird es genügen, wenn der Stempelkopf aus zwei Segmentteilen besteht. Gemäß der Erfindung wird weiter vorgeschlagen, die beiden Segmentteile mittels je eines Hebels an einem vom Stempel bewegbaren Gelenk anzulenken und auf diese «reise ein Knieliebelwerk zu bilden. Damit ergibt sich auf bequeme Weise eine gelenkige gegenseitige Abstützung und eine durch das Kniehebelwerk hoch übersetzte Pregkraft.
  • Um die Seginentteile zunächst einmal in Richtung des Stempels in die Prägeschale hineinzudrücken, sind sie auf einem zweiten Stempel beweglich abgestützt. Die Bewegungen der baden Stempel sind so aufeinander abgestimmt, das erst der zweite Stempel und nach Überschreiten eines bestimmten finit ihm erzielten Druckes der erste Stempel bewegt werden. Die halbrunde Kunststoffplatte erfährt also an drei Stellen einen Hauptdruck, nämlich in der -litte und nach den beiden Enden zu.
  • Die Antriebskraft für die Stempel ist zunächst grundsätzlich beliebig, zumal mit dem Kniehebe hverk eine große Kraftübersetzung ermöglicht wird. Besonders zweckmäßig ist es jedoch, wenn die Stempel als hydraulisch bewegte Kolben ausgebildet sind. Dabei kann die Bewegung der Stempelkolben durch ein Absperr- und überdruckventil gesteuert werden. Eine den hohen Druckkräften angepaßte und der Anforderung auf genaues Zusammenpassen aller Teile genügende bauliche Ausbildung der Prägepresse ergibt sich. %venn die beiden Stempelkolben ineinander und in einem zentral gelegenen Führungsteil der Presse gelagert sind, an dein Zuganker befestigt sind, über die der Zylinder einerseits und die Prägeschale anderseits gehalten und nach dem Führungsteil ausgerichtet sind.
  • Damit die Matrize in der Prägeschale satt anliegt, wird weiter die Anordnung von Saugöffnungen in der Prägeschale vorgeschlagen, die also unter einen gewissen Unterdruck gesetzt «-erden. Daneben kann die 1latriz@ durch die bekannten Schließmittel an ihren beiden äußeren Kanten festgehalten werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es ze@igeti Abb. i und 2 einen Querschnitt und einen Längsschnitt durch die Prägepresse, Abb. 3 einen Teil des Grundrisses und Abb. d. und 5 den Stempelkopf in einer Seitenansicht und Vorderansicht.
  • In dem zentral in der Presse gelegenen Führungsteil i sind zwei oder mehr Zuganker 2 ohne jedes Spiel eingesetzt. Unter Zwischenschaltung der Abstandsdicke 3 ist auf der eitlen Seite die Prägeschale q und auf der anderen Seite . der Zylinder 5 durch die Zugstangen. 2 finit dem Führungsstück i verbunden. Passtifte 6 (Abb. 3) richten die Prägeschale 4. und den Zylinder 5 nach den Führungsteil i genau aus.
  • In dem Zylinder 5 arbeitet ein Stetnpelkolben 7, der mit seiner Abdichtung 8 gegenüber dem Druckraum 9 des Zylindt#rs 5 abgedichtet ist. Der Stempelkolben 7 trägt auf seiner anderen Seite beweglich die beiden den Stempelkopf bildenden -Segmentteile to. Diese haben je eine Achse i i. an denen je ein Hebel 1-2 angelenkt ist, deren andere Enden sich an einer Achse 13 abstützen, die in einem Stempelkolben 14 befestigt ist. Dieser ist in dein Stempelhalben 7 gelagert und mittels einer Dichtung i 5 gegenüber dein Druckraum 16 in dem Stempelkolben 7 abgedichtet.
  • Sowohl der Druckraum 9 als auch der Druckraute 16 stehen mit der Druckseite eitler livdraulischeu Putilpe 17 in @--erbitidung, jedocli der Druckraum 16 erst unter Zwischenschaltung eines Überdruckventils 18, dessen Wirksamkeit durch die Spannung der Feder i9 bestimmt wird.
  • Beim Arbeiten der Prägepresse wird also zunächst das Druckmittel, beispielsweise 01. in den Druckraum 9 gelangen und den Stempelkolben 7 anheben. Dieser preßt die Scgmentteile io gegen die Prägeschale .I in Richtung der Längsachse der Stenipelkolbei. Wird die vorher erwärmte und dadurch erweichte, auf den Stempelkopf io aufgelegte Kunststoffplatte zwischen der Prägeschale 4 und den Segmentteilen io mehr und mehr zusammengereßt, und zwar zuerst in der Prägeschalenmitte, so steigt der Widerstand und damit der Druck des Öles, bis die Spannung der Feder ig überwunden wird; das Ventil 18 gibt damit den Weg für das Drucköl auch unter den Kolben 16 frei, so daß sich nunmehr der Stempelkolben 14 hebt und über das Kniehe#belwerk 13, 12 und i i die beiden Enden der Segmentteile io gegen die Prägeschale andrückt. Die Segmentteile io werden also aus der in Abb. i punktiert gezeichneten Lage in die ausgezogen gezeichnete Stellung verschoben. Nach dem Prägen der eingelegten Kunststoffplatte wird der Steuerhebel 2o herumgelegt und die Druckräume g und 16 durch Öffnen des Ventils 21 entlastet. Der Kreislauf des Drucköles ist aus der Abb. i ohne nähere Erläuterung zu erkennen. Zu bemerken ist noch, daß die Leitung 22 biegsam sein, muß, weil sie der Bewegung des, Stempellkolbens 7 zu folgen hat.
  • Damit sich die Segmentteile io beim ersten Anpressen, durch den Stempelkolben 7 mit ihren oberen Kanten nicht in die Kunststoffplatte eindrücken, ist ein dünnes Blech 23 (Abb,4) um die, gesamte Oberfläche der beiden S agginentteile io gelegt und mit ihnen beispielsweise durch Niete 24: fest verbunden. An der Trennfuge zwischen den beiden Segmenttei.len io muß das Blech 23 biegsam sein, da hier Biegungen, wenn auch nur in sehr kleinem Maßstab, bei und nach jedem Prägevorgang auftreten.
  • Um zu verhindern, daß beispielsweise bei zu stark erweichter Kunststoffplatte diese an der Scheitelstelle zu stark zusammengedrückt und damit für die Verwendung auf der Rotationsdruckmaschine zu dünn wird, ist eine Mutter 25 vorgesehen, die, den Hub. des Kolbens 7 begrenzt und beim Anliegen an den Führungsteil i ein Ansteigen des Öldruckes erzeugt, worauf das Ventil 18 umsteuert.
  • Die Matrize 26 wird durch Schlösser 27 festgehalten.; außerdem sorgen Saugöffnungen 28, die auf dem ganzen Umfang verteilt sind und unter Unterdruck gesetzt werden, für ein sattes Anliegen der Matrize an der Prägeschales 4.
  • Die übrigen aus der Zeichnung ersichtlichen Einrichtungen zum Vorwärmen und Abkühlen der Platte betreffen nicht das Wesven der Erfindung.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Prägepresse für halbrunde Stereotypplatten. aus einer in erwärmtem Zustand weich werdenden Kunststoffplatte, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempelkopf der Prägepresse aus mehreren Segmentteilen (io) besteht, die in verschiedenen radialen Richtungen oder Richtungskomponenten gegen die Prägeschale (4) bewegt werden.
  2. 2. Prägepresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Prägeschale . (4) zusammenarbeitende Stempelkopf aus zwei Segmeintteiden (i0) besteht, die mittels je eines Hebels (12) an einer vom Stempel (14) getragenen Achse (13) zu einem Kniehebelwerk angelenkt sind.
  3. 3. . Prägepresse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmentteile (1o) auf einem zweiten Stempel beweglich abgestützt sind, dessen Bewegung zweckmäßig durch einen Anschlag (25) begrenzt ist.
  4. 4. Prägepresse nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß de Bewegungen der beiden Stempel (7, 14) so aufeinander abgestimmt sind, daß erst der zweite Stempel (7) und nach überschreiten eines bestimmten mit ihm erzielten Preßdruckes der erste Stempel (14) bewegt werden.
  5. 5. Prägepresse nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stempel (7, 14) als hydraulisch bezv ,-bare Kolben ausgebildet sind.
  6. 6. Prägepresse nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Stempelkolben (7, 14) durch: ein Absperr- und Überdruckventil (18) gesteuert wird.
  7. 7. Prägepresse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stempelkolben (7, 14) ineinander und in einem zentral gelegenen Führungsteil (i) der Presse gelagert sind, in dem Zuganker (2) angeordnet sind, von denen einerseits der Zylinder (5) des. Kolbens (7) und anderseits die Prägeschale (:4) gehalten werden. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen. worden Britische Patentschrift Nr. 412 63g.
DEM148254D 1940-07-23 1940-07-23 Praegepresse fuer halbrunde Stereotypplatten aus einer in erwaermtem Zustande weich werdenden Kunststoffplatte Expired DE759369C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB412639A (en) * 1933-01-06 1934-07-05 Charles Henry Crabtree Improvements relating to stereotype plate casting apparatus

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB412639A (en) * 1933-01-06 1934-07-05 Charles Henry Crabtree Improvements relating to stereotype plate casting apparatus

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