DE900580C - Verfahren und Vorrichtung fuer die Beigabe des Gesteinsmaterials bei Mischanlagen zur Herstellung von Mischgut fuer den Strassenbau od. dgl. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung fuer die Beigabe des Gesteinsmaterials bei Mischanlagen zur Herstellung von Mischgut fuer den Strassenbau od. dgl.Info
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C19/00—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
- E01C19/02—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for preparing the materials
- E01C19/10—Apparatus or plants for premixing or precoating aggregate or fillers with non-hydraulic binders, e.g. with bitumen, with resins, i.e. producing mixtures or coating aggregates otherwise than by penetrating or surface dressing; Apparatus for premixing non-hydraulic mixtures prior to placing or for reconditioning salvaged non-hydraulic compositions
- E01C19/1059—Controlling the operations; Devices solely for supplying or proportioning the ingredients
- E01C19/1068—Supplying or proportioning the ingredients
- E01C19/1072—Supplying or proportioning the ingredients the solid ingredients
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Description
- Verfahren und Vorrichtung für die Beigabe des Gesteinsmaterials bei Mischanlagen zur Herstellung von Mischgut für den Straßenbau od. dgl. Nach dem Patent Bor 8,25 gelangt das vom Becherwerk der Mischanlage kommende Steinmaterial in ununterbrochenem Lauf zu einer Verwiege@-haspel und wird von dieser periodisch in ständiger Folge dem Mischbottich zugekippt, wobei mit der Kippbewegung der Verwiegehaspel die Bindemittelbeigab-e gekuppelt ist, dergestalt, daß der jeweils abgeworfenen, gewichtsmäßig festgelegten Ste-inmenge das Bindemittel genau dosiert beigegeben wird.
- Die Kippbewegung der Verwiegehaspel wird dabei selbsttätig nach Erreichen des gewünschten Steingewichtes in dem betreffenden Haspelgefache durch die verwogene Steinmenge herbeigeführt.
- Nach der Erfindung wird: ein zweiter Weg der periodischen Gesteinsmittelbe@igabe gezeigt, welcher gleich dem Verfahren nach dem Hauptpatent ein vollkommenes Mischgut ergibt und wobei die Bindemittelbeigabe genau dosiert in Abhängigkeit von der abgeworfenen Steinmenge gebracht wird.
- Das nach dem Verfahren des Patents 8oz 82,5 erzielte, ständig gleichbleibende Mischgut setzt vorauis, daß die im Verhältnis zur Bindemittelbeigabe stehende eingestellte Steinmenge beim Abwurf in den Mischbottich gewichtsmäßig sterts die gleiche bleibt.
- Dieser Forderung Rechnung tragend, besteht das Verfahren nach der Erfindung darin, daB dies in ununterbrochenem Lauf vom Becherwerk abgeworfene Material, wie Stein, Sand, Schlacke oder sonstige Baustoffe, über einen Vorbehälter dem Hauptverwiegebehälter zugeleitet wird. Die Klappen der verschließbaren Bodenöffnungen beider Behälter sind: zwangsläufig gegenläufig miteinander gekuppelt,dergestalt, daß bei geschlossenem Boden des HauptverwIegebehälters zur Füllung desselben der Boden. des Vorbehälters geöffnet ist, das vom Becherwerk anfallende Material im freien Fall durch den Vorbehälter hindurch in .den Hauptbehälter gelangt und umgekehrt während der Entleerung des Hauptbehälters durch dessen geöffnete Bodenklappe die Bödenöffnung des Vorbehälters geschlossen ist, um das während der Entleerung des Hauptbehältens weiter anfallende Material aufzufangen. Beide Behälter sind. mittels Gestänge senkrecht über dem Waagebalken angeordnet; das Füllgut des Hauptbehälters wirkt senkrecht auf den, Waagebalken ein und bringt diesen zum Ausschlag. Bei der senkrechten Verlagerung der Behälter gelangt die Bodenklappe des gefüllten Hauptbehälters in den Bereich einer Auslösevorrichtung, und nach Entleerung des Hauptbehälters wird die Einrichtung durch das einstellbare Gegengewicht des Waagebalkens wieder gehoben, das Füllgewicht des Vorbehälters. öffnet dessen Bodenklappe und schließt gleichzeitig die mit dieser gekuppelte Bodenklappe des Hauptbehälters, worauf sich der Vorgang von neuem- wiederholt.
- Es ist dabei gleichgültig, wie sich das Material im Hauptbehälter anhäuft, es wirkt in seiner Gesamtheit stets senkrecht auf den Waagebalken, und nur die jeweils gewünschte Materialmenge wird' den Verwiegebalken zum Ausschlag bringen und in den Mischbottich abgeworfen.
- In der Zeichnung i-st eine Vorrichtung zur Ausübung des- Verfahrens beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i die Einrichtung im Zeitpunkt der Entleerung des Hauptbehälters zum Mischbottich, Fig. 2 einen Teilausschnitt, die Stellung der Auslösevorrichtung während der Füllung des Hauptbehälters.
- Auf den Waagebalken i m-it dem einstellbaren Schiebegewicht 2 wirkt ein Gestänge, zwei Tragschienen 3, ein. Letztere sind die Träger des Hauptbehälters 4 und des Vorbehälters 5. 1Letzterer besitzt die verschwenkbare Bodenklappe 6, welche- durch ein einstellbares Gegengewicht 7 in, der Schließstellung gehalten wird.
- Der Hauptbehälter 4 besitzt gleichfalhs eine verschwenkbare Bodenklappe 8 mit dem Gegengewicht g. Beide Klappen 6 und, 8 sind, durch das Gestänge io zwangsläufig und. gegenläufig miteinander verbunden.
- Die Bodenklappe 8 wird weiterhin in ihrer Schließstellung durch das Schaltgestänge i i gesichert, "velches einen federbelasteten AusrÜckarm 12 besitzt. Dieser wird im geeigneten Zeitpunkt durch den: Abr eißnocken 13 des Kettenrades 1q. bei einfiußt, dessen, Umdrehung von der Achse 15 des Becheiwerkes abgeleitet wird.
- Der Arbeitsvorgang ist folgender: Zu Beginn drückt ,der Wiegeb-ä.liken r, 2 die leeren Behälter q., 5 in die Hochstellung. Die Bodenklappe 8 ist geschlossen und .gesichert, die Klappe 6 geöffnet. Der Ausrückarm 12 liegt außer Einriff des Nockens 13.
- Das vom Becherwerk anfallende Material gelangt 'im freien Fall durch den Vorbehälter 5 hindurch in den Hauptbehälter q.. Sobald: dieser die gewünschte, auf dem Waagebalken ;ii eingestellte Materialgewichtsmenge erhalten hat, schlägt der Waagebalken i aus. Beide Behälter 4 und 5 gehen in Pfeilrichtung nach. unten, der Nocken 13 wirkt auf das Schaltgestänge i i, idieses, gibt die Bodenklappe 8 frei (Fig. i), und zwangsläufig wird durch das Gestänge io -die Bodenklappe 6 .schlagartig geschlossen. Das im Hauptbehälter 4 befindliche Material ist genau verwogen, entfällt in den: Mischbottich, auf ein Förderband oder wird, seiner sonstigen-Verwendung zugeleitet.
- Das während der Entleerung des. Hauptbehälters 4 vom Becherwerk weiter anfallende Material wird von dem bodenseitig geschlossenen Vorbehälter vorübergehend aufgenommen, bis der Waagebalken i, 2 den entleerten Hauptbehälter 4 samt dem Voibehälter in.,die Hoehsfellung zurückbringt.
- Sobald der- Vorbehälter 5 eine bestimmte, sein Gegengewicht 7 überwindende Gewichtsmenge erhalten, hat, öffnet sich seine Bodenklappe' 6, wodurch zwangsläufig die Klappe-8 schlagartig zuschlägt und verriegelt wind, worauf sich der Vorgang periodisch wiederholt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren für die Beigabe des Gesteinsmaterials bei. .Mischanlagen zur Herstellung von Mischgut für,den Straßenbau od. dgl., wobei das vom Beoherwerk der Mischanlage kommende Steinmaterial in ununterbrochenem Lauf über einen. Verwiegebehälter periodisch in ständiger Folge dem Mischbottich zugekippt wird, nach Patent 8oi 825, dadurch gekennzeichnet, d'aß .das anfallende Material,dem Haupt- bzw. Verwiegebehälter über einen Vorbehälter im freien Fäll periodisch zugeleitet wird, wobei .der Vorbehälter währendder Zeitspanne der Abgabedes im Hauptbehälter verwogenen Gesteinsa das vom Becherwerk ständig zufließende Material vorübergehend aufnimmt und dem Hauptbehälter nach dessen Entleerung zuführt.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der periodisch gesteuerte Zu.-fluß des Gesteinsmaterials über,den Vorbehälter zum Hauptbehälter und die Abgabe des in diesem verwogenen Materials mittels, untereinander gekuppelter, zwangsläufig gegenläufig gesteuerter, die Bodenöffnung beider Behälter regelnder Klappen erfolgt. 3:. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die übereinandergelagerten Behälter, der Vorbehälter (5) und der Verwiegebehälter (4), mittels Gestänge (3) auf den Waagebalken (i) einwirken und mit ihre Bodenöffnung regelbaren, verschwenkbaren und durch einstellbare Gegengewichte (7- bzw. g) beeinflußten Klappen (6 bzw. 8) ausgestattet sind, welche durch ein Gestänge (io) zwangsläufig gegenläufig miteinander verbunden sind, dergestalt, daß bei geschlossener Bodenl-,lappe (8) des Verwie gebehälters (4) d iesem das Gestein im freien Fall durch den. Vorbehälter (5) hindurch bis- zum Erreichen der auf dem Waagebalken (i) eingestellten Gewichtsmenge zufließt, worauf beim Ausschlagen des Waagebalkens und Senken beider Behälter (4 und 5) die Bodenklappe (8) des Verwiegebehälters (4) ausgelöst und geöffnet und das verwogene Material abgeworfen: wird: und wobei gleichzeitig die sich öffnende Klappe (S) mittels des Gestänges (io) die Klappe (6) des Vorbehälters schlagartig schließt, so daßdiesem das weiter zufließende Material, während der Zeitspanne der Entleerung des Verwiegebehälters (4) zur vorübergehenden Sammlung zufließt, bis beide Behälter (4 und 5) durch das Waägebalkengewicht (2) wieder in die Hochstellung gebracht sind, worauf die im Vorbehälter angesammelte Gesteinsmenge dessen Bodenklappe (6) durch überwindüng ihres Gegengewichtes (7) öffnet und durch das Gestänge (io) die Klappe (8) schließt und sich, der Vorgang periodisch wiederholt. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das im Hauptbehälter (4) zum Verwiegen kommende Material mittels des Gestänges (3) lotrecht auf den Waagebalken (i) einwirkt. 5. Vorrichtung nach Anspruch. 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließstellung der Klappe (8) außer durch ihr Gegengewicht (9) -durch das (ii) gesichert ist, welches einen federbelasteten Aus.rückarm (i2) besitzt, der seinerseits durch den Abreiß.nocken (i3) des mit dem umlaufenden Bechenverk gekuppelten Kettenrades (i4) beeinflußt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH10506A DE900580C (de) | 1951-11-22 | 1951-11-22 | Verfahren und Vorrichtung fuer die Beigabe des Gesteinsmaterials bei Mischanlagen zur Herstellung von Mischgut fuer den Strassenbau od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH10506A DE900580C (de) | 1951-11-22 | 1951-11-22 | Verfahren und Vorrichtung fuer die Beigabe des Gesteinsmaterials bei Mischanlagen zur Herstellung von Mischgut fuer den Strassenbau od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE900580C true DE900580C (de) | 1953-12-28 |
Family
ID=7146426
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH10506A Expired DE900580C (de) | 1951-11-22 | 1951-11-22 | Verfahren und Vorrichtung fuer die Beigabe des Gesteinsmaterials bei Mischanlagen zur Herstellung von Mischgut fuer den Strassenbau od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE900580C (de) |
-
1951
- 1951-11-22 DE DEH10506A patent/DE900580C/de not_active Expired
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