DE89986C - - Google Patents

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DE89986C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C9/00Life-saving in water
    • B63C9/08Life-buoys, e.g. rings; Life-belts, jackets, suits, or the like
    • B63C9/18Inflatable equipment characterised by the gas-generating or inflation device

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 61: Rettungswesen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 19. Mai 1896 ab.
. Den bestehenden Rettungs- oder Schwimmvorrichtungen , welche derart construirt sind, dafs sie im Nichtgebrauchsfalle ein geringes Volumen einnehmen und erst kurz vor ihrer Verwendung auf das zur Erzielung der erforderlichen Tragfähigkeit erforderliche Volumen gebracht werden, haftet ein Fehler an, welcher geeignet ist, deren Gebrauchsfähigkeit im gegebenen Augenblick in Frage zu stellen. Das in einem Reservoir eingeschlossene comprimirte Gas kann nämlich infolge von Undichtigkeiten mit der Zeit vollständig entweichen, und wird man zur Erkenntnifs dieses Gasverlustes erst dann gelangen, wenn die Rettungsvorrichtung benutzt werden soll; gewöhnlich ist dann zur Füllung genügende Zeit nicht mehr vorhanden.
Diesem Uebelstande soll vorliegende Erfindung abhelfen, welche ihren Zweck durch zwei Mittel erreicht, nämlich durch die Einbettung des Gasbehälters mit dem Ventil im Luftschlauche und durch die eigenartige, vermittelst des Ventilgehäuses hergestellte Verbindung zwischen dem Gasbehälter und dem Schlauch.
Fig. ι stellt das Ventil in Verbindung mit dem Gasgefäfs α im Querschnitt dar, wobei beide in der zusammenlegbaren Luftkammer (dem Luftschlauch) b eingebettet sind.
Die Verbindung des Gasbehälters mit dem Ventil und dem Luftschlauch und die Anordnung der einzelnen Theile des Ventils ist derart gewählt, dafs der Ventilkörper c vollkommen eingeschlossen ist, wodurch erreicht wird, dafs bei eventuellem Undichtwerden des unter starkem Druck stehenden Ventilköpers das entweichende Gas trotzdem nicht ins Freie gelangen kann, sondern im Luftschlauch b zur Ausdehnung gelangt. ...
Hierdurch wird auch erreicht, dafs die Stopfbüchsenpackung der Verschlufsschraube d, sowie sä'mmtliche übrigen Dichtungsstellen nur indirect und in geringem Mafse beansprucht werden, wodurch sich eine bedeutend gröfsere Sicherheit gegen Gasverlust ergiebt.
Das Ventil besteht aus dem mit dem Gasbehälter α fest verbundenen Ventilgehäuse e, welches oben mit einem ringsum gehenden Ring/ versehen ist, auf welchem, wie in Fig. 1 dargestellt, die Wandungen des Behälters a und des Luftschlauches b derart aufgelegt sind, dafs das Ventil innen sich befindet und nur die Verschlufstheile mit der äufseren Luft in Verbindung stehen. Die Verbindung der Wandungen von α und b unter einander erfolgt durch den aufgelegten Verschlufsring g unter Zuhülfenahme von Dichtungsmaterial und durch die Mutter h, deren festes Anziehen eine dichte und feste Verbindung des Luftschlauches mit dem Gasbehälter bewirkt.
In das innen mit Gewinde versehene Ventilgehäuse η wird, nachdem die Füllung des Gasbehälters auf spater beschriebene Art vor sich gegangen ist, das Verschlufsstück d eingeschraubt, dessen oberer Rand gleichfalls durch unterlegtes Dichtungmaterial abgedichtet wird. Dieses Verschlufsstück trägt eine Spindel k, welche durch eine Stopfbüchse / gegen das Ventilinnere abgedichtet ist und durch ein aufgesetztes Handrad m hinein- oder herausgeschraubt werden kann. Der Ventilkörper c, der sich im Ventilgehäuse e befindet, kann
verschieden geformt sein und eine metallische oder aus Leder, Gummi etc. bestehende Dichtung besitzen und wird durch eine Feder ο stets an seinen Sitz ρ geprefst. In den Raum oberhalb des Ventilkörpers mündet beiderseitig je ein Röhrchen q, welche beide das Innere des Ventils und somit des Gasbehälters mit dem Luftschlauch verbinden. Soll der Gasbehälter α mit dem comprimirten Gas oder der comprimirten Luft gefüllt werden, so mufs aus dem Ventilgehäuse das Verschlufsstück d sainmt der Spindel k herausgeschraubt werden, während an deren Stelle das in Fig. 2 im Querschnitt dargestellte Füllstück 1 in das Ventilgehäuse eingeschraubt und an der entsprechend bezeichneten Stelle abgedichtet wird. Dieses Füllstück steht mit dem das comprimirte Medium enthaltenden Reservoir bezw. mit der Gascompressionspumpe in Verbindung. Ist der Behälter mit dem comprimirten Medium gefüllt, so wird das die Verbindung mit der Compressionspumpe oder dergleichen herstellende Füllstück aus dem Ventilgehäuse entfernt und das Verschlufsstück d mit der Spindel k wieder eingeschraubt. Durch die im Gasbehälter a herrschende Pressung wird das Schliefsen des Ventiles c bewirkt und überdies noch durch die Feder 0 unterstützt, so dafs ein Entweichen des Gases so gut wie unmöglich gemacht wird.
Soll nun ein Ueberströmen des comprimirten Gases aus dem Gasbehälter α im Luftschlauch b bewirkt werden, dieser also behufs Ingebrauchnahme aufgebläht werden, so wird durch Drehen an dem Handrad m die Spindel k tiefer geschraubt, bis sie an das Ventil c anstöfst und dieses zurückdrückt, worauf das comprimirte Gas in den Luftschlauch strömt und sich daselbst ausdehnt. Soll der Schlauch entleert werden, so wird nach Herausnahme des Verschlufsstückes d der Luftschlauch b zusammengelegt, wodurch die in ihm enthaltene Luft oder das Gas entweicht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Rettungsvorrichtung in Wassersgefahr in Gestalt eines zusammenlegbaren Luftbehälters, gekennzeichnet durch ein innerhalb des Luftbehälters (b) angeordnetes, mit comprimirtem Gase gefülltes Gefäfs (a), welches mit dem Behälter durch ein Ventil (c e) derart verbunden ist, dafs sein Inhalt nur in den Behälter (b) entweichen kann, ..zum Zweck, bei Undichtwerden des eigentlichen Gasbehälters einem Verlust der Gasfüllung vorzubeugen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19517510A1 (de) * 1995-05-12 1996-11-14 Jovicic Plessl Mira Vorrichtung zum Aufblasen eines Rettungsmittels sowie Feststoff, welcher bei Berührung mit Wasser zerfällt, sowie Verfahren zur Herstellung eines Auslöseelements

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19517510A1 (de) * 1995-05-12 1996-11-14 Jovicic Plessl Mira Vorrichtung zum Aufblasen eines Rettungsmittels sowie Feststoff, welcher bei Berührung mit Wasser zerfällt, sowie Verfahren zur Herstellung eines Auslöseelements
DE19517510C2 (de) * 1995-05-12 2002-06-27 Jovicic Plessl Mira Vorrichtung zum Aufblasen eines Rettungsmittels

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