DE899672C - Vorrichtung zum Verstaerken von Spannungsimpulsen mittels einer Glimmentladungsroehre und Glimmentladungsroehre dafuer - Google Patents

Vorrichtung zum Verstaerken von Spannungsimpulsen mittels einer Glimmentladungsroehre und Glimmentladungsroehre dafuer

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DE899672C
DE899672C DEN4627A DEN0004627A DE899672C DE 899672 C DE899672 C DE 899672C DE N4627 A DEN4627 A DE N4627A DE N0004627 A DEN0004627 A DE N0004627A DE 899672 C DE899672 C DE 899672C
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DE
Germany
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cathode
glow discharge
discharge tube
anode
tube
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DEN4627A
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Christopher Haly Torswill
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Koninklijke Philips NV
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Philips Gloeilampenfabrieken NV
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    • H03KPULSE TECHNIQUE
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    • H03K3/55Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use of an energy-accumulating element discharged through the load by a switching device controlled by an external signal and not incorporating positive feedback the switching device being a gas-filled tube having a control electrode
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01TMEASUREMENT OF NUCLEAR OR X-RADIATION
    • G01T1/00Measuring X-radiation, gamma radiation, corpuscular radiation, or cosmic radiation
    • G01T1/16Measuring radiation intensity
    • G01T1/17Circuit arrangements not adapted to a particular type of detector
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Description

Die Erfindung .betrifft eine Vorrichtung zum Verstärken, von Spannungsimpulsen mittels einer Glimmentladungsröhre, bei der der Spannungsimpuls einer zwischen Anode und Kathode angeordneten, Zündelektrode zugeführt wird und bei der zwischen Katlhode und Anode ein Kondensator und in Reihe mit 'der Röhre ein hoher Widerstand liegt.
Ferner betrifft die Erfindung eine Glimmentladungsröhre für eine .solche Vorrichtung·.
■Gewöhnlich ist die Zündelektrode über einen selhr hohen Widerstand mit der Anode venbunden und derart angeordnet, daß beim Fehlen einer Entladung zwischen Anode und Kathode diese Zündelektrode von einem geringen Strom durchflössen wird, der zum Vermeiden von Zündverzögerungen, alber nicht zum Zünden der Röhre hinreicht. Der sehr holhe Widerstand bringt die Zündelektrode auf eine geeignete Vorspannung, so daß mittels kleiner Impulse gezündet werden kann.
Die durch den Spannungsimpuls gezündete Entladung zwischen Anoide und Kathode entlädt den Kondensator. Der Stromstoß durch den hohen Widerstand zum Aufladen der Röhre wird zur Anzeige verwendet sowie gegebenenfalls zum Weiterverstärken des Spannungsimpulses. Die Große dieses Stroms wird durch den Widerstand festgelegt, und zwar mit Rücksicht auf die Forderung, .daß der Ladestrom des Kondensators kleiner sein muß als der Strom, bei dem die Entladung durch die Röhre erlischt (Löschstrom). Es ist erwünscht, daß die Entlaidung zwischen Anode
und Kathode bei einem möglichst großen. Wert des Stroms wieder erlischt. Je größer dieser Strom ist, um so kleiner bann der Widerstand bemessen wenden. Bei !gleicher i?C-Zait kann, man dann die über die Rohre geschaltete Kapazität größer machen und somit bei der gleichen Impulszahl einen größeren Strom erhalten. Man kann dann jedoch auch die Zeitkonistamte des .RC-Gliedes kleiner machen und den Strom gleich kissen, so
ίο daß kurz aufeinanderfolgende Impulse getrennt werden können.
Um auch kleine Spannungsimpulse verstärken zu können, ist es jedoch erwünscht, daß zum Zünden der Röhre nur geringe Spanniungsimpulse an der Zündelektrode erforderlich sind. Die Forderungen eines großen Löschstroms und kleiner Steuenspannungsimpulse stehen jedoch miteinander im Widerspruch, unid dies hat dazu geführt, zwei oder drei Glimmentladungsröhren parallel zu ver-
ao wenden, um 'dennoch einen hinreichenden Strom erhalten zu können.
Die Erfindung bezweckt, eine Vorrichtung mit großer Zündempfindlichikeit und großem Löschstrom zu schaffen.
«5 Bei einer Vorrichtung zum Verstärken von Spannungsimpulsen mittels einer Glimmentladungsröhre, 'bei der der Spannungsimpulis einer zwischen Anode und Kathode liegenden! Zündelektrode zugeführt wird und bei der zwischen Anode und Kathode ein Kondensator und in Reihe mit der Röhre ein hoher Widerstand liegt, ist gemäß der Erfindung in der Glimmentladungsröhre zwischen der Kathode und der Zündelektrode eine gitterförmige Hilfselektrode angeordnet, die über einen hohen Widerstand mit der Kathode verbunden und in solcher Entfernung von der Katholde angeordnet ist, daß sie außerhalb des Bereiches des Kathodenfalles liegt.
Beim Zünden setzt 'die Entladung zwischen der Zündelektrode und der gitterförmiigen Elektrode ein, aber da diese über einen Widerstand mit der Kathode verbunden ist, geht die Entladung durch das Gitter hindurch auf die Kathode und andererseits nach der Anode. Bei absinkender Anodenspannung wird die Entladung zwischen Hilfselektrode und Kathode bei demselben Anodenstrom eher abbrechen, weil über die Hilfselektrode und den hohen Widerstand ein Teil des Anodenstroms aJbfließt.
Die Erfindung äst in der Zeichnung näher erläutert, in der
Fig. ι eine bekannte Schaltung,
Fig. 2 eine Schaltung nach der Erfindung und
Fig. 3 einen Schnitt durch eine Röhre zur Verwendung bei einer Vorrichtung nach der Erfindung darstellt.
■ In Fig. ι bezeichnet ι eine Röhre, in der eine Anode 2, eine Kathode 3 sowie eine ringförmige Zündelektrode 4 enthalten sind. Bin Widerstand. 8 von iioP Ohm ist zwischen, der Anode und der Zündelektrode eingeschaltet. Die Kathode ist über einen Widerstand 5 von der Größenordnung ι Megohm über ein Meßgerät 6 mit einer Spannungsquelle von 100 bis 200 Volt verbunden. Die zu verstärkenden Impulse wenden der Zünid'e'lektrode4 zugeführt. Zwischen Anode und Katholde ist ein Kondensator 7 eingeschaltet.
In Fig. 2 ist die Schaltung nur darin von jener in Fig. ι verschieden, daß eine Hilfselektrode 9 vorgesehen ist und zwischen dieser Hilfselektrode und der Kathode 3 ein Widerstand 11 von 1 Megohm liegt.
In Fig. 3 sind die Röhrenwand und die Elektroden mit den gleichen Bezuigsziffern wie in Fig. 1 bezeichnet. Zwischen der Kathode 3 und der Zündelektrode 4 ist eine Elektrode 9 in Form einer Platte angebracht, in der Löcher 10 angebracht sind. Bei einem Anoden- und Katihodendurchmesser von ι cm können z. B. sieben Löcher angebracht sein, und zwar eines in, der Mitte und sechs regelmäßig über einen Kreis mit 1 cm Durchmesser verteilt, wobei die Löcher alle 1,5 mm Durchmesser haben.
Die Wirkungsweise der Schaltung der Fig1, ζ ist derart, daß der Spannungsunterschied zwischen der Anode und der Hilfselektrode 9 verhältnismäßiggering ist und zwischen der Hilfselektrode und der Kathode z. B-. angenähert1 100 Volt betragen fcanni. Die Hilfselektrode entnimmt dem Anqdenstrom dann einen Steotm von etwa ioo· μΑ, und der Kathodenstrotn ist somit um iioö μΑ kleiner als der Anodenstrom. Da das Löschen durch die Verhältnisse an der Kathode bedingt ist, erlischt die Entladung somit (bei einem größeren Gesamtstrom, als wenn die Hilfselektrode nicht vorhanden wäre. Da die ZündempfindHchkelit durch die Anordnung der Zündelektrode einander gegenüber bedingt ist, kann sie unabhängig1 von der Einstellung dies Löschstroms bemessen werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    ι. Vorrichtung zum Verstärken von Spannungsimpulsen mittels einer Glimmentladungsröhre, bei der der Spannungsimpuls einer zwischen Anode und Kathode liegenden Zündelektrode zugeführt wind unfd bei der zwischen Anode und Kathode ein Kondensator urid in Reihe mit der Röhre ein hoher Widerstand Liegt, dadurch gekennzeichnet, daß in der Glimmentladungsröhre zwischen der Kathode und der Zündelektrode eine gitterförmige Hilfselefctnode (9) vorhanden ist, die über einen höhen Widerstand mit der Kathode verbunden und in solcher Entfernung von der Kathode· angeordnet ist, daß sie außerhalb des Bereiches des Kathadenfallis liegt.
  2. 2. Glimmentladungsröhre für eine Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Katihode und der Zündelektrode eine igitterförmige Hilfselektrode an- lao geordnet ist, die außerhalb des Bereiches des Kathodenfalls liegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 5643 12. S3
DEN4627A 1950-11-03 1951-11-01 Vorrichtung zum Verstaerken von Spannungsimpulsen mittels einer Glimmentladungsroehre und Glimmentladungsroehre dafuer Expired DE899672C (de)

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DEN4627A Expired DE899672C (de) 1950-11-03 1951-11-01 Vorrichtung zum Verstaerken von Spannungsimpulsen mittels einer Glimmentladungsroehre und Glimmentladungsroehre dafuer

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