DE899592C - Sattelschlepperkupplung - Google Patents

Sattelschlepperkupplung

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Publication number
DE899592C
DE899592C DED11073A DED0011073A DE899592C DE 899592 C DE899592 C DE 899592C DE D11073 A DED11073 A DE D11073A DE D0011073 A DED0011073 A DE D0011073A DE 899592 C DE899592 C DE 899592C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
trailer
shaft
towing vehicle
semi
Prior art date
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Expired
Application number
DED11073A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Boerger
Dipl-Ing Heinrich Roessler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DED11073A priority Critical patent/DE899592C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE899592C publication Critical patent/DE899592C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D53/00—Tractor-trailer combinations; Road trains
    • B62D53/04—Tractor-trailer combinations; Road trains comprising a vehicle carrying an essential part of the other vehicle's load by having supporting means for the front or rear part of the other vehicle
    • B62D53/08—Fifth wheel traction couplings
    • B62D53/0892—Fifth wheel traction couplings comprising power transmission shafts
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D53/00—Tractor-trailer combinations; Road trains
    • B62D53/02—Tractor-trailer combinations; Road trains comprising a uniaxle tractor unit and a uniaxle trailer unit
    • B62D53/025—Comprising a transmission shaft passing through the coupling joints

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

  • Sattelschlepperkupplung Dia Erfindung beizieht sich auf eine Sattelschlepperkupplung mit einer in ihr angeo@rdhetien Vorrichtung zur Leistungsübertragung vom Zugwagen auf den Anhänger.
  • Bei einer bekannten Sattelschlepperkupplunig dieser Art wird der KraftRuß von der Antriebsmaschine des Zugwagens durch eine wagerechte Antriebswelle in die Kupplung hineingeleitet, dort durch einen Winkeltrieb auf eine in der Hochachse der Kupplung angeordnete Zwischenwelle und von dieser durch -einem: weiteren Winkeltrieb auf eine waagerechte Abtriebswelle zum Anhänger hin umgeleitet.
  • Bei @dieser bekannten Sattelschlepp:erkupplung mit Leüstungsdurchtrieb hat die Vorrichtung zur Leistungsübertragung auf den Anhänger nur eine verhältnismäßig eng begrenzte Winkelbeweglichkeit um die., Querachse und um die Hochachse der Kuppd,ung. Dieser Mangel ist besonders hinderlich bei solchen Fahrzeugen, die sich auf sehr unebenem Gelände bewegen. müssen,, z. B. in der Landwirtschaft, wo, sich rauf dem Anhänger häufig maschi,-nelle Hilfsleinrichtungen befinden, die vom Zugwagen aus angetrieben werden müssen. Durch die Erfindung wird der genannte Mangel beseitigt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß entweider, der zum Anhängeroder der zum Zupvagen gehörende Teil der Sattelschlepperkupplung in sich wieder aus zwei um eine waagerechte, durch die Hochachse der Kupplung gehende Querachse schwenkbar miteinander verbundenen Teilen besteht und in der aufrechten Zwischenwelle des Leistungsdurchtriebs im Schnittpunkt der Kupplungshochachse mit dieser Querachse ein Kardangelenk angeordnet ist.
  • Da bei dieser Ausbildung der Kupplung zumindest der obere Teil' des zum Anhänger gehörenden Teiles der Sattelschlepperkupplung gegenüber leim Anhängerrahmen keine Winkelbewegungenausführt, braucht in der waagerechten Abtriebswelle zum Anhänger hin kein besonderes Käedarngalenk vorgesehen zu werden, und es kann in weiterer Ausbildung der Erfindung eine zweite aufrecht s.tehendeAbtriebs:welele in d erVerlängarung der Zwischenwelle des Leistungsdurchtriebs angeordnet sein,, die dann zweckmäßig als sogenannte Steckwelle ausgebildet ist.
  • In der Zeichnung isst ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Abb. i einen: Längsschnitt durch den. zum Zugwagen gehörenden Teil der Kupplung, Abb: 2 den gleichen Kupplungsteil in schaaubild'-licher Darstellung, teilweise im Schnitt, Abb. 3 einen Längsschnitt durch .den zum Anhänger gehörenden Kupplungstal, Abb. 4 beeide Kupplungstaille in miteinander gekuppeltem Zustand, teils. in -der Seitenansicht, teils im Schnitt.
  • Dein zum Zugwagen gehörende Kupplungsteil A besitzt in; bekannter Weise einen mit dem Fahrzeawg'rahmen 7 durch einen Haltering 8 fest verbundenen Auflage- und Führungseteldeer 9, der mit einer sich nach der Tellermitte hin verjüngenden Einführungsvertiefung io und einer nach hinten offenen,, halbkreisförmigen Hatiteanut i i versehen ist. In diese Haltenut schiebt sich der beim Ankuppeln .des Anhängers in der Vertiefung io gleitendes, zum Anhänger gehörende, Kupplungsteil B mit dem Flansch 12 seines Auflagetellers 31 in Richtung des Pfeiles 13 hinein, worauf durch Verschieben des in dem Zylinder 14 gleitend gelagerten Scherzapfens 15 nach oben dieser, zum Einsgriff mit der zylindrischen unteren Öffnung 16 des Kuppllunegateflies B gebracht (Abb. 3 und 4) und dadurch der Anhänger mit dem Zugwaagen um dlie Hochachse; 17 drehbar gekuppelt wird. Das Verschieben des Scherzapfceas 15 erfolgt mittels eüneas durch einen Schlitz, des Zylinders 14 hindurch in ihn eingreifenden, an dem Gehäuse, i8 bei i9 schwenk- und feststellbar gelagerten Hebels 2o. Der obere Auflageteller 31 ist mittels leer Lagerböcke 43, 44 und der diese gelenkig miteinander verbindendem. Zapfen 42 um eine durch die HochachseeJ 17 gehende Querachse 4o schwenkbar am Anhängerrahmen 41 gelagert.
  • Um irgendwelche auf dem Anhänger befindlichen Hilefsma,schinen, wies Pumpen, E,rnteernaschinen, Hebevorrichtungen od, dgl., von der Antriebismaschinefa des Zugwagens aus. antreiben zu können, ist innerhalb oder Kupplung eine grundsätzlich gleichfalls. bekannte Vorrichtung zur Ledstungsübeertragung auf den Anhänger angeordnet. Iranerhalb des Gehäuseas 18 befindet sich ein aus den Kegelrädern 2i, 22 bestehender WinkaltrIeb. Die Welle 23 des Kegelrades 21 wird :durch eine mit einem Kardangelenk 24 versehene Wolle 25 von der Antriabesrnaschine des Zugwagens aus über eaine nicht dargestellte lösbare Kupplung angetrieben. Die Drehbewegung leer Welle 23 wird übler die Kegelräder 21, 22 auf dem: unteren Teil 26a einer senkrechten Zwischenwelle 26 übertragen, der in dem hohlen Scherzapfen 15 drehbar, aber, nur mit ihm zusammen längs verschnebelich gelagert ist, während er sich in dem am Zylinder 14 bezw. am, Gehäusedeckel 27 drehbar, jedoch in axialen- Richtung unverschiebbar gelagerten Kegelrad 22 mittels einer Kedlnutenverzahnung in Längsrichtung verschieben kann.
  • Der Wellenteil 26a ist an seinem oberen Ende mit Kupplungsklauen 28 versehen. Diese gelangen beim Ankuppeln des Anhängers an den Zugwagen mit entsprechenden Gegenklauen 29 (Abb. 3) einer Hülseec 30 zum Eingriff, die in dem Auflageteller 31 leas zum Anhänger gehörenden Kuppluugstei.les. B drehbar und geigen die Wirkung einer Feder 32 längs verschieeblich gelagert ist. Sollten beim Ankuppeln des. Anhängers. an den Zugwagen die Klauen :28 ,des unteren Tei-lees sich zu den Klauen 29 deeas oberen Teiles in einer solchen Stellung befinden, daß sie nicht sofort in diese eingreifen, so wird die Hülset 30 von dem Wellenteil 26a zunächst nach oben, geschoben. Es genügt dann beim Einschalten des Hilfsantriebs eine geringe Relativdreihung zwischen den Teilen 26, 30, um die Klauen 28., 29 in eine passende Stellung zueinander zu bringen, in welcher die Hülse 30 von der Feder 32 wieder nach unten .gieschoiben und die Klauen. 28, 29 in Eingriff miteinander gebracht werden. Die Kuppelungshülse 30 ist mittels einer Kedilnutenveerzahnun.g längs verschieblich auf denn oberen Teil 26b der Zwischenwelle angeordnet, von denn die Leistung des Hilfsantriebes über die im Gehäuse 35 gelagerten Kegelräder 36, 37 auf die waagerechte Abtriebswelle 38 übertragen wird. Von dieser Abtriebswelle wird der auf dem Anhänger befindliche Leistungsverbraucheir angetrieben.
  • Gemäß der Erfindung bestecht leer zum Anhänger gehörende Kupplungssteil B aus zwei Teilen Bi und B2 (Abb. 3), von denen der erstere an dem schwenkbaren Auflageteller 3 i fest angeordnet, der letztere an denn Anhängerrahmen 41 starr befestigt isst, so daaß also die Teelee Bi und B2 durch die Zapften 42 mittelbar eibenfaalfs um diel Querachse 4o schwenkbar- miteinander verbunden send. Außerdem ist im oberen Teil 26b der Zwischenweille im Schn;ittpunlrt der Hochachse 17 mit der Querachse 40 ein Kardangedeenk 33 angeordnet. Dadurch ergibt sich sowohl beim Schwenken das. Anhängers um die Querechse 40 als auch beim Schwenken desselben um die Hochachse 17 eine einwandfreie Kinematik des Leistungsdurchtr'iebs. auch bei großen Winkelauseschlägeen des Anhängers, ohne daß es eines besonderen Kardangelenkes. an der zu dem Leaistiungsvarbraucher auf dem Anhänger, führenden Abtriebewelle 318 bedarf.
  • Aus dem gleichen Grunde kann in einfachster Weise eine zweite Abtriebsmöglichkeiet, und zwar in senkrechter Richtung, an dem Leistungsdurchtrieb geschaffene werden, indem man in die mit einer Keilnutenverzuhnung versehene Nabe 36' des Kegelrades 3e6 eine Steckwelle 39 einsetzt.
  • Ein weiterer Voirrteil leer Erfindung besteht darin, daß die Abtriebswelle 38 nicht unbedingt in der Längsachse des Anhängers, also, nicht rechtwinklig zurr Querachse 4o angeordnet zu wenden braucht, sondern j e nach der Lage des Leistungsverbrauchers auf dem Anhänger in jeder beliebigen Winkellage zu der Querachse 4o aus leim Gehäuse 35 her'aus'geführt werden kann, ohne daß die weitgehende Schwenkbarkeit der Vorrichtung um die Hoch- oder Querachse dadurch beeinträchtigt wird.
  • Außer der dargestellten ist auch noch eine zweite Ausführungsform der Erfindung möglich, bei welcher man sich die in Abb. 4 gezeigte Gesamtanordnung um i8o° in. der Zeichnungsebene gedreht zu denken hat. In. diesenn Falle wäre also der untere Auflageteller g um die Querachse schwenkbar am Zugwagen zu lagern, während der obere Auflageteller 31 starr am Anhängerrahmen befestigt würde. Dementsprechend müßte sinngemäß der zum Zugwagen gehörende Kupplungsteil A aus einem starr mit dem Zugwagen verbundenen. und einem am schwenkbaren Auflageteller 31 befestigten Teil bestehen und das Kardangelenk 33 dementsprechend im unteren Teil 26a der Zwischenwelle angeordnet sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sattelschlepperkupplung mit einer in ihr angeordneten Vorrichtung zur- Leistungsübertragung vom Zugwagen auf den Anhänger, bei welcher der Kraftfluß von der Antriebsmaschine des Zugwagens. durch eine waagereichste Antriebswelle in die Kupplung hineingeleitet, dort durch einen Winkeltrieb auf eine in der Hochachse der Kupplung angeoTidnete Zwischenwelle `und von dieser durch einen weiteren. Winkeltrieb auf eine waagerechte Abtriebswelle zum Anhänger hin. umgeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Anhänger oder der zum Zugwagen gehörende Kupplungsteil (B) aus zwei um eine waagerechte, durch .die Hochachse (17) der Kupplung gehende Querachse (4o) schwenkbar miteinander veirbundenen Teilens (Bi, B2) besteht und in der Zwischenwelle (26) im Schnittpunkt der K;upplungshochachse mit dieser Querachse ein Kardangelenk (33) angeordnet ist.
  2. 2. Sattealschlepperkupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, diaß der eine Teil (Bl) der schwenkbar miteinander verbundenen; Kupplungsteile (Bi, B2) schwenkbar, der andere Tevl (B2) starr am Fahrzeugrahmen (41) angeordnet ist.
  3. 3. Sattelschlepperkupplung nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch eine weitere, zweckmäßig als Steckwelle ausgebildete Ab@-triebsweille (3g) .in der Verlängerung der Zwischenwelle (26).
DED11073A 1951-12-09 1951-12-09 Sattelschlepperkupplung Expired DE899592C (de)

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