DE899425C - Eirnichtung an Messimpulse periodisch registrierenden und waehrend der Registrierungspeichernden Geraeten mit lueckenlos aneinandergrenzenden Messperioden - Google Patents

Eirnichtung an Messimpulse periodisch registrierenden und waehrend der Registrierungspeichernden Geraeten mit lueckenlos aneinandergrenzenden Messperioden

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DE899425C
DE899425C DEL3497D DEL0003497D DE899425C DE 899425 C DE899425 C DE 899425C DE L3497 D DEL3497 D DE L3497D DE L0003497 D DEL0003497 D DE L0003497D DE 899425 C DE899425 C DE 899425C
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DE
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DEL3497D
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Richard Pudelko
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Landis and Gyr AG
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Landis and Gyr AG
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D4/00Tariff metering apparatus
    • G01D4/02Details
    • GPHYSICS
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    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung an Meßimpulse periodisch registrierenden und während der Registrierung speichernden Geräten mit lückenlos aneinandergrenzenden Meßperioden Um bei Geräten zur periodischen Registrierung von impulsförmig gegebenen Meßwerten sicherzustellen, daß die einzelnen Meßperioden sich lückenlos aneinanderschließen, ist es bekannt, diese Geräte mit einer Vorrichtung auszurüsten, die alle während der sich an jede Meßperiode anschließenden Registrierperiode, in der das Ergebnis der beendeten Meßperiode beispielsweise mittels eines Ziffernrollenwerks gedruckt wird, auftretendeMeßimpulse aufspeichert und sie nach der Registrierung, also während der folgenden Meßperiode, an das Registrierwerk abgibt. Dadurch ist zwar der Forderung, keine Meßimpulse verlorengehen zu lassen, genügt, nicht aber der Forderung, jeweils die Meßimpulse als in den Meßperioden registriert erscheinen zu lassen, in denen ihr Auftreten begonnen hat. Bei den bekannten Geräten kann nämlich ein Meßimpuls, der sich gerade in dem Augenblick, in dem das Registrierwerk in Tätigkeit kommt, in der Durchgabe befindet, nicht der letztgenannten Forderung entsprechend erfaßt werden. Vielmehr wird ein solcher Meßimpuls auf zwei aneinandergrenzende Meßperioden aufgeteilt, er wird, wie man zu sagen pflegt, zerschnitten, und das bedeutet, daß -die Ergebnisse beider betroffener Meßperioden gefälscht werden. Die Unterschiede erscheinen verstärkt oder abgeschwächt, je nachdem die Summenwerte mit der Ordnungszahl der betrachteten Meßperioden wachsen oder abnehmen. Der Technik ist also die Aufgabe erwachsen, eine Folge von periodischen Registrierungen der Summenwerte von Verbrauchsgrößen in der Weise zu bewirken, daß die Registrierung in jeder einzelnen Meßperiode auch tatsächlich mit der in dieser bezogenen oder gelieferten Verbrauchsgröße übereinstimmt.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß die Einrichtung ein Glied besitzt, welches durch eine belastende Kraft ständig die Sperrung der Triebwelle des Registrierwerks anstrebt und das periodisch von einem zeitgeregelten Antrieb für einen konstanten Bruchteil der Mindestdauer der Registrierperiode aus seiner Verklinkung gelöst und nur dann, wenn das Speicherwerk stillsteht, in seiner Entsperrungsstellung bis zum Abschluß der jeweiligen Registrierung gehalten wird. Das geschieht durch eine dem Speicherwerk zugeordnete Steuervorrichtung, die auf ein Übertragungsgestänge wirkt. " Die Durchführung eines Registriervorgangs setzt also nach der Erfindung den Stillstand des Speicherwerks voraus. Die Registrierung wird durch den zeitgeregelten Antrieb nur vorbereitet. Steht währenddessen das Speicherwerk nicht still, d. h. befindet sich während des konstanten Bruchteils der Mindestdauer der Registrierperiode, deren jede sich an eine ihrer Dauer nach von zeitgeregelten Antrieb bestimmten Meßperiode anschließt, gerade ein Meßimpuls in der Durchgabe, dann verzögert sich die Durchführung des Registriervorgangs bis zum Eintritt des Stillstands des Speicherwerks. Dadurch ist sichergestellt, daß ein Meßimpuls stets als der Meßperiode angehörig registriert wird, die, genau genommen, im Augenblick des Abschlusses der erwähnten Vorbereitung :der Durchführung eines Registriervorgangs endet. Weil die Dauer dieser Vorbereitung konstant ist, entsprechen die Meßperioden ihrer Dauer nach den jeweiligen Einstellungen am zeitgeregelten Antrieb, sind aber zeitlich um jenen konstanten und geringen Betrag gegenüber diesen Einstellungen verschoben. Jegliches Zerschneiden von Meßimpulsen ist verläßlich vermieden.
  • Eine Ausführungsform der Einrichtung nach der Erfindungkennzeichnet sich dadurch, daß dieDauer der Registrierperiode gleich der Zeit für einen Umlauf der Steuerwelle des Registrierwerks, der konstante Bruchteil .der Mindestdauer der Registrierperiode gleich der Zeit für einen Umlauf einer mit der Triebwelle der Steuerwelle über ein ins Schnelle übersetzendes Rädergetriebe verbundenen Scheibe ist, daß ein federbelasteter mehrarmiger Schwinghebel als ständig seine Sperrstellung anstrebendes Glied mittels eines Arms mit dem Umfang und einem. an diesem angebrachten Einschnitt -jener Scheibe, mittels eines anderen Arms mit dem Umfang und einer an diesem vorgesehenen, in ihrem Bogenmaß ein wenig mehr als einem Umlauf der vorgenannten Scheibe entsprechenden Ausnehmung einer auf der Triebwelle des Registrierwerks festen Scheibe zusammenwirkt, und daß die Steuerwelle des Registrierwerks in ihrer Ausgangsstellung mittels eines auf ihr festen Daumens einen kraftschlüssig mit dem Schwinghebel verbundenen federbelasteten Winkelhebel als zweites Bewegungsmittel des Schwinghebels außerhalb der Bewegungsbahn eines dem Speicherwerk angeordneten Steuerhebels hält.
  • Will man die Sperrung nicht durch das Zusammenwirken eines Arms des mehrarmigen Schwinghebels mit einem Einschnitt am Umfang einer Scheibe herbeiführen, dann kann man die vorgenannte Einrichtung dadurch vervollkommnen, daß man von dem ins Schnelle übersetzendenRädergetriebe ein abermals ins Schnelle übersetzendes Rädergetriebe zwecks Antriebs eines unmittelbar mit einem Arm des mehrarmigen Schwinghebels zusammenwirkenden Sperrdaumens abzweigt.
  • Bei einer Verkörperung der Erfindung ist die Einrichtung weiterhin so getroffen, daß zwecks periodischerÜberführung des mehrarmigen,Schwinghebels in seine Entsperrungsstellung vom zeitgeregelten Antrieb die Verklinkung einer Wippe mit einem .federbelasteten und mit einer Schulter seines einen Arms einer seitlichen Ausladung des mehrarmigen Schwinghebels anliegenden Winkelhebel kurzzeitig gelöst wird, und daß dieser daraufhin durch Auflaufen seines anderen Arms auf den Umfang einer auf der Triebwelle des Registrierwerks festen Sektorscheibe in seine Bereitschaftsstellung zu erneuter Verklinkung mit der Wippe zurückgelangt. Ordnet man hierbei als kraftschlüssige Verbindung zwischen dem mehrarmigen Schwinghebel und dem federbelasteten Winkelhebel ein aus zwei hintereinandergeschalteten zweiarmigen Hebeln bestehendes Koppelgestänge an, dann entsteht das in der Zeichnung schematisch veranschaulichte Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
  • Eine im Gehäuse i befindliche Uhrfeder wird in bekannter Weise von einem nicht dargestellten Motor über eine Welle 2 aufgezogen, solange eine Wandermutter 3 über ein Steuergestänge q., 5 den Schalter 6 des Aufzugsmotors geschlossen hält.
  • Das in bekannter Weise durch einen Gangregler gesteuerte ablaufende Rad 7 des Uhrwerks treibt über ein Differentialgetriebe einen über eine Speicherfeder auf einen von einer Unruhe gesteuerten Auslösezylinder 8 einwirkenden Auslöseflügel 9 und ferner die Triebwelle io des Registrierwerks an. Die hierzu erforderlichen Getriebe sind, weil bekannt, nicht veranschaulicht; die getriebliche Verbindung ist einfach durch gestrichelte Linien angedeutet. Das Registrierwerk möge ein Druckwerk mit Ziffernrollen enthalten, von dem lediglich die diese in bekannter Weise genau einstellenden und in ihre Nullstellung zurückbringenden sowie den Druckvorgang bewirkenden Nockenscheiben 40 gezeichnet sind. Sie sind auf der Steuerwelle 39 des Registrierwerks befestigt, die mit der Triebwelle io identisch sein könnte. Im veranschaulichten Beispiel ist demgegenüber die Anordnung so getroffen, daß diese beiden Wellen zueinander senkrecht liegen und durch ein Paar gestaltsgleicher Kegelräder 38 miteinander gekuppelt sind. Der Auslöseflügel 9 treibt über das Ritzel i i absatzweise ein Schaltrad 12 so an, daß dieses in i Stunde einen Umlauf macht; sind hierzu beispielsweise 24 Auslösungen des Zylinders 8 erforderlich, dann muß dieser alle 2s/= Minuten den Auslöseflügel 9 freigeben. Das Schaltrad 12 ist mit zwölf auf einem Kreis angeordneten Löchern 13 zum Einsetzen von Schaltstiften 14 versehen. Im veranschaulichten Ausführungsbeispiel sind vier Schaltstifte 14 symmetrisch eingesetzt, so daß alle Viert.eIstunden eine Schaltung erfolgt, indem durch Auflaufen der N ase 15 einer Wippe 16 auf einen Schaltstift 14 diese Wippe 16 entgegen der Spannung einer Zugfeder 17 geschwenkt wird.
  • Im gezeichneten Ruhezustand -des Registrierwerks der Einrichtung nach der Erfindung ist die Wippe 16 mittels eines Hakens i8 mit dem abgewinkelten Ende i9 des Schenkels 2o eines um den Bolzen 26 schwingbeweglichen Winkelhebels verklinkt, dessen zweiter Schenkel 21 dann einer AusnehmungZia einer auf der Triebwelle io festen Scheibe gib gegenübersteht. Am Schenkel 2o dieses Winkelhebels greift eine Zugfeder 22 an.
  • Gleichfalls um den Bolzen 26 ist ein mehrarmiger Schwinghebel 23 bis 25 drehbeweglich, und zwar entgegen der Spannung einer an seinem Arm 25 angreifenden Zugfeder 27. Das abgewinkelte Ende des aufwärts ragenden Arms 23 dieses Schwinghebels liegt in dessen Ruhestellung in einer sektorförmigen Ausnehmung einer auf der Triebwelle io festen Scheibe 28, das abgewinkelte Ende seines abwärts ragenden Arms 24 in einem Einschnitt einer Scheibe 29, und der seitwärts ragende Arm 25 dient einem Sperrdaumen 3o als Widerlager. Die Tragwelle der Scheibe 29 ist mit der Triebwelle io des Registrierwerks über ein ins Schnelle übersetzendes Rädergetriebe 31 gekuppelt, von dem ein abermals ins Schnelle übersetzendes Rädergetriebe 32 für den Antrieb der Tragwelle des Sperrdaumens 30 abgezweigt ist. Das Rädergetriebe 31 möge das Übersetzungsverhältnis i : i i, das Rädergetriebe 32 das Übersetzungsverhältnis i : 88 haben, so daß sich die Scheibe 29 elfmal, der Sperrdaumen 3o achtundachtzigmal so schnell dreht wie die Triebwelle io. Die Ausnehmung der Scheibe 28 ist, im Bogenmaß gemessen, ein wenig größer, als e s einem Umlauf der Scheibe 29 entsprechen würde, so daß die Scheibe 28 und das abgewinkelte Ende des aufwärts ragenden Arms 23 des Schwinghebels 23 bis 25 nicht klemmen, auch wenn gegenüber der veranschaulichten Ruhestellung die Scheibe 29 einen Umlauf gemacht hat.
  • Das Ende einer seitlichen Ausladung 33 des Arms 24 des Schwinghebels, der die Schulter 34 des Schenkels 2o des Winkelhebels 20, 21 gegenübersteht, ist abgewinkelt und enthält einen Schlitz 35 für die Aufnahme eines Stiftes eines Doppelhebels 36, mit dem ein einerends gegabelter Doppelhebel 37 in Reihe geschaltet ist.
  • Auf der Steuerwelle 39 des Registrierwerks ist ein Daumen 41 in einer solchen Stellung befestigt, daß er im veranschaulichten Ruhezustand durch Zusammenwirken mit einem Stift 42 eines durch eine Zugfeder 43 belasteten und um die Achse 44 schwingbeweglichen Winkelhebels 45 dessen Sehenkel 46 außer Berührung mit dem Doppelhebel 37 hält, gleichzeitig ist ein eingewinkeltes Ende 47 des Hebels 45 außerhalb der Bewegungsbahn des ab-,gewinkelten Endes eines Arms 48 eines vierarmigen, sternförmigen Steuerhebels gehalten, welcher der Vorrichtung für die Durchgabe und die Speicherung der Meßimpulse zugeordnet ist und unter der Spannung der Zugfeder 68 seine gezeichnete Ruhestellung einzunehmen trachtet. Gemeinsam mit einem um einen Bolzen 58 schwingbeweglichen, ungleichschenkligen Winkelhebel 57 bildet er das Gestänge einer Backenbremse des Impulsspeichermotors. Sowohl der abwärts gerichtete Arm 49 des Steuerhebels als auch der eine U-förmige Schenkel des Winkelhebels 57 tragen je eine Bremsbacke 54, und ein Arm 5o des Steuerhebels ist bei 59 an den kürzeren Schenkel des Winkelhebels 57 angelenkt. Mit 52 ist ein Speicherwerk bekannten Aufbaues und bekannter Wirkungsweise bezeichnet, auf das eintreffende Meßimpulse mittels der Kurbel 53 übertragen werden mögen. Die Bremsscheibe 55 sitzt auf der Läuferwelle 56 des Motors des Speicherwerks 52.
  • Mit der Welle der Kurbel 53, die je Meßimpuls eine Umdrehung vollführen möge, ist durch ein Stirnräderpaar vom Übersetzungsverhältnis i : i eine Welle 6o gekuppelt, die eine Scheibe 61 trägt, die mit einer Abflachung versehen ist. Dieser Scheibe 6i gegenüber liegt der freie Endteil 62 des U-förmigen Schenkels des Winkelhebels 57. Der gezeichneten Ruhestellung entspricht die Schließstellung der Backenbremse 54, 55, 54, deren Öffnen ein Verschwenken des Winkelhebels 57 und des Steuerhebels 48 bis 5 i erfordert, das die Scheibe 61 kurz nach Beginn eines Umlaufs bewirkt. Der verschwenkte Winkelhebel 57 wird durch Zusammenwirken einer am Schenkel 62 ausgebildeten Nase 63 mit einer Anschlagplatte 64 eines einarmigen., federbelasteten Hebels 65 verklinkt; diese Verkl-inkung wird seitens der Scheibe 61 kurz vor Vollendung eines Umlaufs wieder gelöst, wobei die Schulter 66 des Hebels 65 in Berührung mit dem Stift 67 der Scheibe 61 kommt. Der stets zugleich mit dem Winkelhebel 57 v erschwenkte, vierarmige Steuerhebel wirkt mit einem an seinem Arm 51 angebrachten Stift auf den Schalter 69 des Impulsspeichermotors ein, schließt diesen Schalter bei Öffnung der Bremse, öffnet ihn bei deren Schließung.
  • Am Ende einer jeden Meßperiode läuft die Nase 15 der Wippe 16 auf einen Stift 14 der Schaltscheibe 12 auf; die Wippe 16 wird verschwenkt und die Verklinkung ihres Hakens 18 mit dem Winkelhebel 2o, 21 gelöst. Die Feder 2a schwenkt diesen Winkelhebel 2o, 2:1 im Uhrzeigergegensinne, wobei das Ende seines Schenkels 21 in die Ausnehmung Zia der Sektorscheibe gib eintritt. Der Winkelhebel 2o, 21 hat dabei den mehrarmigen Schwinghebel 23 bis 25 ebenfalls im Uhrzeigergegensnnne gedreht, der infolgedessen mit den abgewinkelten Enden seiner Schenkel bzw. Arme 23 und 24 aus der Ausnehmung der Scheibe z8 bzw. aus dem Einschnitt der Scheibe 29 getreten ist und den Daumen 30 mittels des Arms 25 zum Umlauf freigegeben hat. Die Wellen io und 39 beginnen ihren Umlauf in den eingezeichneten Pfeilrichtungen. Kurz nach Beginn dieses Umlaufs führt die Sektorscheibe erb den Winkelhebel 2o, 21 in eine Stellung zurück, die seine erneute Verklinkung mit .der Wippe 16 ermöglicht, sobald deren Nase 15 vom betreffenden Stift 14 der Schaltscheibe i2 wieder abgefallen ist. Ferner hat sich der Daumen 41 der Steuerwelle 39 des Registrierwerks vom Stift 4.z des Winkelhebels 43 fortbewegt, so daß dieser durch seine Zugfeder 43 gedreht zu werden vermag. Ob diese Drehung in so merklichem Ausmaß erfolgt, daß der Arm 46 des Winkelhebels 45 den ihm gegenüberliegenden Arm des Doppelhebels 37 bewegt, hängt vom Bewegungszustand der Läuferwelle 56 des Motors des Speicherwerks 52 ab.
  • Auf jeden Fall kommt ein Umlauf der Scheibe 29 zustande, und währenddessen hat nach dem eingangs Dargelegten der Sperrdaumen 3o acht Umläufe vollführt. Die Wellen io und 39 machen ein Elftel eines Umlaufs, drehen sich also um rund 33 Winkelgrade. Zu Beginn dieser Drehbewegungen der genannten Teile hält die Zugfeder 22 mittelbar, nämlich über den Winkelhebel2o, 21, den mehrarmigen Schwinghebel 23 bis 25 in seinerFreistellung. Während des restlichen Teils dieser Drehbewegungen der genannten Teile schleift das abgewinkelte Ende des Arms 24 des mehrarmigen Schwinghebels 23 bis 25 auf dem Umfang der Scheibe 29. Die Teildrehung der Wellen io und 39 ist lediglich eine den Eintritt der Registrierung vorbereitende Handlung, wobei die Nocken 40 noch nicht zur Einwirkung auf die ihnen zugeordneten Teile des Registrierwerks kommen.
  • Wird während der betrachteten Teildrehung kein Meßimpuls durchgegeben, ist also die Backenbremse 54, 55, 54 der Läuferwelle 56 des Impulsspeichermotörs geschlossen, dann hindert das abgewinkelte Ende .des aufwärts ragenden Arms 48 des Steuerhebels 48 bis 5 I ,den Winkelhebel 45 nicht, sich zufolge der ihn belastenden Zugfeder 43 um einen solchen Betrag zu drehen, daß sein Arm 46 den Doppelhebel 37 schwenkt. Dieser dreht dabei den mit ihm in Reihe geschalteten Doppelhebel 36 und hält den mehrarmigen Schwinghebel 23 bis 25 in seiner Freistellung, so daß das abgewinkelte Ende seines abwärts ragenden Arms 24 noch nicht wieder in den Einschnitt der Scheibe a9 eintritt. Infolgedessen setzen die Wellen io und 39 ihre Drehung fort. Es kommt zu einem vollen Umlauf dieser Wellen, weil kurz nach Beginn dieser restlichen Drehung der Wellen io und 39 das abgewinkelte Ende des aufwärts ragenden Arms 23 des mehrarmigen Schwinghebels 23 bis 25 dem Umfang der Scheibe 28 seiner Ausnehmung gegenüber zu liegen kommt. Im Verlauf dieser Restdrehung der Wellen io und 39, nämlich gegen Ende des vollen Umlaufs dieser Wellen, erfolgt dann die Registrierung. Ihr Zustandekommen ist unabhängig davon, wie sich mittlerweile das Speicherwerk verhält. Kommt innerhalb der Zeitspanne für die betrachtete Restdrehung der Wellen io und 39 ein dann nach Voraussetzung zu speichernder Meßimpuls an, vollführt also die Kurbel 53 einen Umlauf, wobei die Backenbremse 54, 55, 54 geöffnet wird, dann bewegt zwar das abgewinkelte Ende des aufwärts ragenden Arms 48 des Steuerhebels 48 bis 51 durch Zusammenwirken mit dem abgewinkelten Ende 47 des Winkelhebels 45 diesen so weit zurück, daß dessen Arm sich vom Doppelhebel 37 löst, aber das -bleibt ohne Wirkung auf den mehrarmigen Schwinghebel23 bis 25, weil dann das abgewinkelte Ende des aufwärts ragenden Arms 23 dieses Schwinghebels zum Schleifen auf dem ausnehmungsfreien Teil des Umfangs der Scheibe 28 kommt. Nach Beendigung eines vollen Umlaufs der Wellen io und 39 nimmt der Winkelhebel 45 wieder die gezeichnete Stellung ein, in der er seiner Beeinflussung durch den Steuerhebel 48 bis 5 i entzogen ist: Der mehrarmige Schwinghebel 23 bis 25 sperrt wieder den Daumen 30 und liegt mit seinen abgewinkelten Enden wieder im Einschnitt der Scheibe 29 bzw. in der Ausnehmung der Scheibe 28.
  • Im vorstehend betrachteten Fall hat die Registrierperiode ihre Mindestdauer, denn der bloß vorbereitenden Teildrehung der Wellen io und 39 als Folge einer Auslösung der Schaltscheibe des zeitgeregelten Antriebs folgt unmittelbar die Restdrehung dieser Wellen.
  • Ist dagegen am Schluß der bloß vorbereitenden Teildrehung der Wellen io und 39 die Durchgabe eines Meßimpulses noch nicht beendet, die Backenbremse 54, 55, 54 also geöffnet, dann verhindert der Steuerhebel 48 bis 5 1 das Einwirken des Arms 46 des Winkelhebels 45 auf den Doppelhebel 37 und damit auf den mehrarmigen Schwinghebel 23 bis 25, dessen abgewinkelte Enden infolgedessen am Schluß der vorbereitenden Teildrehung in die Ausnehmung der Scheibe 28 bzw. in den Einschnitt der Scheibe 29 einfallen, während zugleich der Daumen 30 gesperrt wird. In diesem Fall wird der Beginn der Restdrehung der Wellen io und 39 um die Zeitspanne verzögert, die bis zur beendeten Durchgabe des betreffenden Impulses seit Beendigung der vorbereitenden Teildrehung jener Wellen noch verstreicht. Die Gesamtdauer der Registrierperiode übersteigt dann deren Mindestdauer um diese Zeitspanne, und der betreffende Meßimpuls wird als der im Augenblick der Beendigung der vorbereitenden Teildrehung der Wellen io und 39 abgeschlossenen Meßperiode zugehörig registriert. Ein sogenanntes Zerschneiden eines Meßimpulses ist ersichtlich ausgeschlossen.
  • An der Wirkungsweise der beschriebenen Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes wird grundsätzlich nichts geändert, wenn man, was auch zur Erfindung gehört, diese Ausführungsform dahin gehend ändert, daß man .elektromechanische Relais an Stelle rein mechanischer Mittel vorsieht, z. B. als Bewegungsmittel dem mehrarmigen Schwinghebel 23 bis 25 zwei Elektromagnete zuordnet, deren einer periodisch kurzzeitig vom zeitgeregelten Antrieb (i, 7 bis 9, io bis i4), deren anderer durch die Ausschwenkung des fedexbelastenden Winkelhebels 45 bis 47 eingeschaltet wird.
  • Bei Stromunterbrechung wird seitens der Wandermutter 3 der Hebel 4 umgelegt, der dann seinerseits den federbelasteten Hebel 5 in eine solche Stellung bringt, .daß dieser den Winkelhebel 210,2 1 sperrt und den Schalter 6 des Aufzugsmotors schließt. Bei dieser Stellung des Hebels 5 bleiben Auslösungen seitens der Schaltscheibe 12 wirkungslos.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung an Meßimpulse periodisch registrierenden und während der Registrierung speichernden Geräten mit lückenlos aneinandergrenzenden Meßperioden, gekennzeichnet durch ein Glied (23 bis 25), das durch eine belastende Kraft (Feder 27) ständig die Sperrung der Triebwelle (io) des Registrierwerks anstrebt und das periodisch von einem zeitgeregelten Antrieb (1, 7 bis 9, io bis 14) für einen konstanten Bruchteil der Mindestdauer der Registrierperiode aus seiner Verklinkung (18, i9) gelöst und nur bei Stillstand des Speicherwerks (52) in der Entsperrungsstellung bis zum Abschluß der jeweiligen Registrierung gehalten wird durch eine dem Speicherwerk zugeordnete Steuervorrichtung (43 bis 51), die auf ein Übertragungsgestänge (33 bis 37) wirkt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß -die Dauer der Registrierperiode gleich der Zeit für einen Umlauf der Steuerwelle (39) des Registrierwerks, der konstante Bruchteil der Mindestdauer der Registrierperiode gleich der Zeit für einen Umlauf einer mit der Triebwelle (i o) der Steuerwelle (39) über ein ins Schnelle übersetzendes Rädergetriebe (31) verbundenen Scheibe (29) ist, daß ein federbelasteter mehrarmiger Schwinghebel (23 bis 25) als ständig seine Sperrstellung anstrebendes Glied mittels eines Arms (24) mit dem Umfang und einem an diesem angebrachten Einschnitt jener Scheibe (29), mittels eines anderen Arms (23) mit dem Umfang und einer an diesem vorgesehenen, in ihrem Bogenmaß ein wenig mehr als einem Umlauf der vorgenannten Scheibe (29) entsprechenden Ausnehmung einer auf der Triebwelle (io) des Registrierwerks festen Scheibe (28) zusammenwirkt, und daß die Steuerwelle (39) des Registrierwerks in ihrer Ausgangsstellung mittels eines auf ihr festen Daumens (41) einen kraftschlüssig mit dem Schwinghebel (2g bis 25) verbundenen federbelasteten (43) Winkelhebel (45 bis 47) als zweites Bewegungsmittel des Schwinghebels (23 bis 25) außerhalb der Bewegungsbahn eines dem Speicherwerk (52) zugeordneten Steuerhebels (48 bis 51) hält.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2', dadurch gekennzeichnet, daß von dem ins Schnelle übersetzenden Rädergetriebe (31) ein abermals ins Schnelle übersetzendes Rädergetriebe (32) abgezweigt ist zwecks Antriebs eines unmittelbar mit einem Arm (25) des mehrarmigen Schwinghebels (23 bis 25) zusammenwirkenden Sperrdaumens (30).
  4. 4. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks periodischer Überführung des mehrarmigen Schwinghebels (23 bis 25) in seine Entsperrungsstellung vom zeitgeregelten Antrieb (1, 7 bis 9, 11 bis 14) die Verklinkung einer Wippe (16) mit einem federbelasteten (22) und mit einer Schulter (34) seines einen Arms (2o) einer seitlichen Ausladung (33) des mehrarmigen Schwinghebels (23 bis 25) anliegenden Winkelhebel (20, 21) kurzzeitig gelöst wird, und daß dieser daraufhin durch Auflaufen seines anderen Arms (21) auf dem Umfang einer .auf der Triebwelle (io) des Registrierwerks festen Sektorscheibe (21b) in seine Bereitschaftsstellung zu erneuter Verklinkung mit der Wippe (16) zurückgelangt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein aus zwei hintereinandergeschalteten zweiarmigen Hebeln (36 und 37) bestehendes Koppelgestänge als kraftschlüssige Verbindung zwischen dem mehrarmigen Schwinghebel (23 bis 2.5) und dem federbelasteten (43) Winkelhebel (45 bis 47).
  6. 6. Abänderungsform der Einrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, gekennzeichnet durch zwei dem mehrarmigen Schwinghebel (23 bis 25) als Bewegungsmittel zugeordnete Elektromagnete, deren einer periodisch kurzzeitig vom zeitgeregelten Antrieb (1, 7 bis 9, 11 bis 14), deren anderer vom ausschwenkenden, federbelasteten (43) Winkelhebel (45 bis 47) einschaltbar ist. Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften Nr. 163049, 178 834,198 447.
DEL3497D 1939-08-03 1939-08-12 Eirnichtung an Messimpulse periodisch registrierenden und waehrend der Registrierungspeichernden Geraeten mit lueckenlos aneinandergrenzenden Messperioden Expired DE899425C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH163049A (de) * 1932-09-01 1933-07-31 Landis & Gyr Ag Einrichtung an periodisch Werte aufzeichnenden Apparaten.
CH178834A (de) * 1934-02-27 1935-08-15 Siemens Ag Vorrichtung zur Verhütung von Messpausen in periodisch arbeitenden Registrierapparaten, wie Maximumschreiber oder dergleichen.
CH198447A (de) * 1936-12-02 1938-06-30 Siemens Ag Periodisch arbeitende Vorrichtung mit Messwerk und mit Nachlaufsteuerung, insbesondere Maximumzähler.

Patent Citations (3)

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