DE899253C - Kalt vergueteter Betonbaustahl - Google Patents

Kalt vergueteter Betonbaustahl

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DE899253C
DE899253C DESCH7462A DESC007462A DE899253C DE 899253 C DE899253 C DE 899253C DE SCH7462 A DESCH7462 A DE SCH7462A DE SC007462 A DESC007462 A DE SC007462A DE 899253 C DE899253 C DE 899253C
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DE
Germany
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rod
structural steel
core
concrete structural
steel according
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Expired
Application number
DESCH7462A
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English (en)
Inventor
Viktor Schuster
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/01Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
    • E04C5/02Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of low bending resistance
    • E04C5/03Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of low bending resistance with indentations, projections, ribs, or the like, for augmenting the adherence to the concrete

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description

Da die Tragfähigkeit von Stahlbeton um so größer ist, je höher die Streckgrenze der Bewehrungsstäbe liegt, werden diese durch kaltes Verwinden oder Streckverwinden vergütet. Solche Betonbaustähle haben eine gegenüber dem nicht kalt bearbeiteten Rundstahl kleinere Ouerschnittsfläche und demgemäß eine kleinere Mantelfläche, werden daher zur Erzielung genügender Haftfestigkeit im Beton mit Wülsten, Rippen, Barten, Kerben
ίο u. dgl. versehen.
Die Erfindung betrifft einen Betonbaustahl und bezweckt, die Streckgrenze über das bisher mögliche Ausmaß zu erhöhen, gegebenenfalls auch die Haftfestigkeit durch Vergrößerung der Mantelfläche des Stabes zu steigern. Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß beim Verwinden das Maß der Erhöhung der Streckgrenze mit zunehmendem Abstand vom Stabmittel ansteigt, der Kern des Stabes somit am wenigsten zur Erhöhung der Streckgrenze beiträgt. Im Gegensatz zu allen bekannten Formen von Betonbaustählen wird dieser Umstand gemäß der Erfindung dadurch ausgenutzt, daß der Stabquerschnitt im Bereich seines Kernes ausgespart ist. Damit wird der bisherige, wenig wirksame Aufwand von Masse im Kernbereich vermieden. Ein Teil dieser Masse genügt, um, außerhalb des Kernes verwendet, beim Kaltvergüten eine gleich große Erhöhung der Streckgrenze gegenüber einem unvergüteten Rundstab zu erzielen. Die wünschenswerteste Ausführungsform eines Stabes gemäß der Erfindung ist gegeben, wenn der Stab im Kernbereich einen Hohlraum von kreisförmigem Querschnitt aufweist, doch kann ein solcher Stab praktisch nur durch einen Ziehvorgang bzw. durch Walzen über einen Dorn hergestellt werden.
Die Ouerschnittsform des Stabes gemäß der Erfindung kann im übrigen beliebig sein, es empfiehlt sich aber, zu berücksichtigen, daß die Erhöhung der
Streckgrenze innerhalb des1 Stabquer schnittes ihren Höchstwert auf einem die Querschnitte begrenzenden Kreisbogen erreicht, weil außerhalb desselben liegende Querschnittsteile zum Gesamterfolg der Vergütung nichts beitragen können. Um den Betonbaustahl gemäß der Erfindung auch durch einen Walzvorgang herstellen zu können, kann vom Kernhohlraum mindestens ein annähernd radial verlaufender, bis zur Umhüllenden reichender Längsschlitz ausgehen, der sich vorteilhaft nach außen zu erweitert. Bei Anordnung von Längsschlitzen können zur Versteifung des Querschnittes in weiterer Ausgestaltung der Erfindung im Längsschlitz bzw. in den Längsschlitzen Querstege angeordnet sein, die zugleich den Scherwiderstand beträchtlich erhöhen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt. Die Abb. 1 bis 7 und 8 bis 14 zeigen Stabquerschnitte und die dazugehörigen Teilansichten verwundener oder streckverwundener Stäbe. Die Umhüllende aller dargestellten Stäbe ist eine ZylinderfLäche von kreisförmigem Querschnitt.
Der Stab nach den Abb. 1 und 8 weist einen zentrisch gelegenen Hohlraum 1 von kreisförmigem Querschnitt auf. An seiner Mantelfläche sind kreuzweise verteilt vier zarte Längsrippen 2 angeordnet, welche die Haftfestigkeit des Stabes im Beton erhöhen. Der Stab kann über einen Dorn gewalzt werden.
Die mit Bezug auf einen vollen Stabquerschnitt auftretende Erhöhung der Streckgrenze ergibt sich aus der Summe der Molekularkräfte, die durch die Verwindung bzw. Streckverwindung in den einzelnen Teilen des Querschnittes in verschiedenem Ausmaß hervorgerufen werden und von einem Höchstwert am Umfang des Querschnittes bis zum Wert Null in dessen Zentrum herabsinken. Im Sinne der Erfindung werden die im Bereich des Umfanges größeren Molekularkräfte durch Anhäufung von Masse in erhöhtem Maße nutzbar gemacht, während im ungünstigsten Kernbereich überhaupt keine Masse vorhanden ist. Durch diese Massenverteilung erhöht sich die Summe aller Molekularkräfte unter Zugrundelegung eines bestimmten Aufwandes an Querschnittsfläche bzw. kann dieser Aufwand infolge der Erhöhung der Streckgrenze verringert werden.
Der Stab nach den Abb. 2 und 9 zeigt einen einzigen Schlitz 3 und vier zarte Längsrippen 2. Der schraubenförmig verlaufende Schlitz erhöht die Haftfestigkeit des Stabes im Beton. Der Stab muß im Ziehverfahren hergestellt werden, weil die Schlitzbreite innen geringer ist als der Durchmesser des Kernhohlraumes 1'.
Die Betonbaustähle nach den Abb. 3 bis 7 und 10 bis 14 können normal gewalzt werden, da sie mindestens einen vom Kernhohlraum ausgehenden, radial verlaufenden Schlitz aufweisen, der überall breiter ist als der Kernhohlraum. Um die Loslösung der Profilwalzen vom Werkstück zu erleichtern, ist in allen Fällen zumindest eine geringfügige Erweiterung der Schlitze nach außen vorgesehen.
Die Haftfestigkeit des Stabes im Beton ist gemäß Abb. 3 und 10 durch Anordnung zweier einander gegenüberliegender Schlitze 4, 4' so sehr gesteigert, daß die äußeren Längsrippen auch entfallen können. Die im Kernbereich ersichtlichen Rippen sind WaIzbärte. Der Zusammenhalt der beiden Stabhälften wird durch in geeigneten Abständen angeordnete Querstege 5 gesichert, welche die Schlitze überbrücken und zweckmäßig bis zur Mantelfläche des Stabes reichen. Solche Querstege 6 sind auch bei dem Stab nach den Abb. 4 und 11 angeordnet, der nur einen einzigen Längsschlitz 7 aufweist, dem gegenüber im Kernhohlraum eine Längsrippe 8 angeordnet ist. Bei der Ausführungsform nach den Abb. 5 und 12 ist der Schlitz im äußeren Bereich trichterförmig erweitert, wodurch an den Schlitzwandungen Längskanten 9 auftreten. Die Abb. 6 und 13 zeigen eine ähnliche Ausführungsform mit Querstegen 10. Drei Schlitzen in symmetrischer Anordnung zeigen die Abb. 7 und 14. Die drei Teile des Stabes werden durch Querstege 12 zusammengehalten.
Die Erfindung läßt, ohne ihren Rahmen zu verlassen, naturgemäß die verschiedensten Kombinationen von Querschnittsformen und Schlitzen mit Querstegen, Längsrippen, Walzbärten usw. zu und gestattet eine Anpassung an die jeweiligen Erfordernisse hinsichtlich Streckgrenze und Haftfähigkeit.

Claims (6)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Kalt vergüteter Betonbaustahl, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab im Bereich seines Kernes ausgespart ist.
2. Betonbaustahl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab im Kernbereich einen Hohlraum von kreisförmigem Querschnitt aufweist (Abb. 1 und 8).
3. Betonbaustahl nach Anspruch 1 oder 2, dessen Umhüllende eine Zylinderfläche ist, dadurch gekennzeichnet, daß vom Kernhohlraum mindestens ein annähernd radial verlaufender, bis zur Umhüllenden reichender Längsschlitz ausgeht (Abb. 2 bis 7 und 9 bis 14).
4. Betonbaustahl nach Anspruch 3, dadurch no gekennzeichnet, daß sich der Schlitz nach außen zu erweitert.
5. Betonbaustahl nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Schlitzquerschnitt im äußeren Bereich trichterförmig erweitert (Abb. 5, 6 und 12, 13).
6. Betonbaustahl nach einem der Ansprüche 3 bis S, dadurch gekennzeichnet, daß im Längsschlitz bzw. in den Längsschlitzen Querstege angeordnet sind (Abb. 10, 11, 13, 14).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 9577 12.54
DESCH7462A 1951-08-31 1951-09-07 Kalt vergueteter Betonbaustahl Expired DE899253C (de)

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ID=3671230

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DESCH7462A Expired DE899253C (de) 1951-08-31 1951-09-07 Kalt vergueteter Betonbaustahl

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BE (1) BE513819A (de)
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FR (1) FR1091634A (de)
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LU (1) LU31643A1 (de)
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DE1197210B (de) * 1959-07-20 1965-07-22 Andre Reimbert Bewehrungsstab fuer Beton

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NL81491C (de)
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LU31643A1 (de)
CH306300A (de) 1955-04-15
FR1091634A (fr) 1955-04-13
GB711327A (en) 1954-06-30

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