DE899253C - Kalt vergueteter Betonbaustahl - Google Patents
Kalt vergueteter BetonbaustahlInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/01—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
- E04C5/02—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of low bending resistance
- E04C5/03—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of low bending resistance with indentations, projections, ribs, or the like, for augmenting the adherence to the concrete
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Description
Da die Tragfähigkeit von Stahlbeton um so größer ist, je höher die Streckgrenze der Bewehrungsstäbe
liegt, werden diese durch kaltes Verwinden oder Streckverwinden vergütet. Solche
Betonbaustähle haben eine gegenüber dem nicht kalt bearbeiteten Rundstahl kleinere Ouerschnittsfläche
und demgemäß eine kleinere Mantelfläche, werden daher zur Erzielung genügender Haftfestigkeit
im Beton mit Wülsten, Rippen, Barten, Kerben
ίο u. dgl. versehen.
Die Erfindung betrifft einen Betonbaustahl und bezweckt, die Streckgrenze über das bisher mögliche
Ausmaß zu erhöhen, gegebenenfalls auch die Haftfestigkeit durch Vergrößerung der Mantelfläche des
Stabes zu steigern. Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß beim Verwinden das Maß der Erhöhung
der Streckgrenze mit zunehmendem Abstand vom Stabmittel ansteigt, der Kern des Stabes
somit am wenigsten zur Erhöhung der Streckgrenze beiträgt. Im Gegensatz zu allen bekannten Formen
von Betonbaustählen wird dieser Umstand gemäß der Erfindung dadurch ausgenutzt, daß der Stabquerschnitt
im Bereich seines Kernes ausgespart ist. Damit wird der bisherige, wenig wirksame
Aufwand von Masse im Kernbereich vermieden. Ein Teil dieser Masse genügt, um, außerhalb des
Kernes verwendet, beim Kaltvergüten eine gleich große Erhöhung der Streckgrenze gegenüber einem
unvergüteten Rundstab zu erzielen. Die wünschenswerteste Ausführungsform eines Stabes gemäß der
Erfindung ist gegeben, wenn der Stab im Kernbereich einen Hohlraum von kreisförmigem Querschnitt
aufweist, doch kann ein solcher Stab praktisch nur durch einen Ziehvorgang bzw. durch
Walzen über einen Dorn hergestellt werden.
Die Ouerschnittsform des Stabes gemäß der Erfindung kann im übrigen beliebig sein, es empfiehlt
sich aber, zu berücksichtigen, daß die Erhöhung der
Streckgrenze innerhalb des1 Stabquer schnittes ihren
Höchstwert auf einem die Querschnitte begrenzenden Kreisbogen erreicht, weil außerhalb desselben
liegende Querschnittsteile zum Gesamterfolg der Vergütung nichts beitragen können. Um den Betonbaustahl
gemäß der Erfindung auch durch einen Walzvorgang herstellen zu können, kann vom Kernhohlraum
mindestens ein annähernd radial verlaufender, bis zur Umhüllenden reichender Längsschlitz
ausgehen, der sich vorteilhaft nach außen zu erweitert. Bei Anordnung von Längsschlitzen
können zur Versteifung des Querschnittes in weiterer Ausgestaltung der Erfindung im Längsschlitz
bzw. in den Längsschlitzen Querstege angeordnet sein, die zugleich den Scherwiderstand
beträchtlich erhöhen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen
dargestellt. Die Abb. 1 bis 7 und 8 bis 14 zeigen Stabquerschnitte und die dazugehörigen Teilansichten
verwundener oder streckverwundener Stäbe. Die Umhüllende aller dargestellten Stäbe ist eine
ZylinderfLäche von kreisförmigem Querschnitt.
Der Stab nach den Abb. 1 und 8 weist einen zentrisch gelegenen Hohlraum 1 von kreisförmigem Querschnitt auf. An seiner Mantelfläche sind kreuzweise verteilt vier zarte Längsrippen 2 angeordnet, welche die Haftfestigkeit des Stabes im Beton erhöhen. Der Stab kann über einen Dorn gewalzt werden.
Der Stab nach den Abb. 1 und 8 weist einen zentrisch gelegenen Hohlraum 1 von kreisförmigem Querschnitt auf. An seiner Mantelfläche sind kreuzweise verteilt vier zarte Längsrippen 2 angeordnet, welche die Haftfestigkeit des Stabes im Beton erhöhen. Der Stab kann über einen Dorn gewalzt werden.
Die mit Bezug auf einen vollen Stabquerschnitt auftretende Erhöhung der Streckgrenze ergibt sich
aus der Summe der Molekularkräfte, die durch die Verwindung bzw. Streckverwindung in den einzelnen
Teilen des Querschnittes in verschiedenem Ausmaß hervorgerufen werden und von einem Höchstwert
am Umfang des Querschnittes bis zum Wert Null in dessen Zentrum herabsinken. Im Sinne der
Erfindung werden die im Bereich des Umfanges größeren Molekularkräfte durch Anhäufung von
Masse in erhöhtem Maße nutzbar gemacht, während im ungünstigsten Kernbereich überhaupt keine
Masse vorhanden ist. Durch diese Massenverteilung erhöht sich die Summe aller Molekularkräfte unter
Zugrundelegung eines bestimmten Aufwandes an Querschnittsfläche bzw. kann dieser Aufwand infolge
der Erhöhung der Streckgrenze verringert werden.
Der Stab nach den Abb. 2 und 9 zeigt einen einzigen Schlitz 3 und vier zarte Längsrippen 2. Der
schraubenförmig verlaufende Schlitz erhöht die Haftfestigkeit des Stabes im Beton. Der Stab muß
im Ziehverfahren hergestellt werden, weil die Schlitzbreite innen geringer ist als der Durchmesser
des Kernhohlraumes 1'.
Die Betonbaustähle nach den Abb. 3 bis 7 und 10 bis 14 können normal gewalzt werden, da sie
mindestens einen vom Kernhohlraum ausgehenden, radial verlaufenden Schlitz aufweisen, der überall
breiter ist als der Kernhohlraum. Um die Loslösung der Profilwalzen vom Werkstück zu erleichtern,
ist in allen Fällen zumindest eine geringfügige Erweiterung der Schlitze nach außen vorgesehen.
Die Haftfestigkeit des Stabes im Beton ist gemäß Abb. 3 und 10 durch Anordnung zweier einander
gegenüberliegender Schlitze 4, 4' so sehr gesteigert, daß die äußeren Längsrippen auch entfallen können.
Die im Kernbereich ersichtlichen Rippen sind WaIzbärte. Der Zusammenhalt der beiden Stabhälften
wird durch in geeigneten Abständen angeordnete Querstege 5 gesichert, welche die Schlitze überbrücken
und zweckmäßig bis zur Mantelfläche des Stabes reichen. Solche Querstege 6 sind auch bei
dem Stab nach den Abb. 4 und 11 angeordnet, der
nur einen einzigen Längsschlitz 7 aufweist, dem gegenüber im Kernhohlraum eine Längsrippe 8 angeordnet
ist. Bei der Ausführungsform nach den Abb. 5 und 12 ist der Schlitz im äußeren Bereich
trichterförmig erweitert, wodurch an den Schlitzwandungen Längskanten 9 auftreten. Die Abb. 6
und 13 zeigen eine ähnliche Ausführungsform mit Querstegen 10. Drei Schlitzen in symmetrischer
Anordnung zeigen die Abb. 7 und 14. Die drei Teile des Stabes werden durch Querstege 12 zusammengehalten.
Die Erfindung läßt, ohne ihren Rahmen zu verlassen, naturgemäß die verschiedensten Kombinationen
von Querschnittsformen und Schlitzen mit Querstegen, Längsrippen, Walzbärten usw. zu und
gestattet eine Anpassung an die jeweiligen Erfordernisse hinsichtlich Streckgrenze und Haftfähigkeit.
Claims (6)
1. Kalt vergüteter Betonbaustahl, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stab im Bereich seines Kernes ausgespart ist.
2. Betonbaustahl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab im Kernbereich
einen Hohlraum von kreisförmigem Querschnitt aufweist (Abb. 1 und 8).
3. Betonbaustahl nach Anspruch 1 oder 2,
dessen Umhüllende eine Zylinderfläche ist, dadurch gekennzeichnet, daß vom Kernhohlraum
mindestens ein annähernd radial verlaufender, bis zur Umhüllenden reichender Längsschlitz
ausgeht (Abb. 2 bis 7 und 9 bis 14).
4. Betonbaustahl nach Anspruch 3, dadurch no gekennzeichnet, daß sich der Schlitz nach außen
zu erweitert.
5. Betonbaustahl nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Schlitzquerschnitt
im äußeren Bereich trichterförmig erweitert (Abb. 5, 6 und 12, 13).
6. Betonbaustahl nach einem der Ansprüche 3 bis S, dadurch gekennzeichnet, daß im Längsschlitz
bzw. in den Längsschlitzen Querstege angeordnet sind (Abb. 10, 11, 13, 14).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 9577 12.54
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT306300X | 1951-08-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE899253C true DE899253C (de) | 1953-12-30 |
Family
ID=3671230
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH7462A Expired DE899253C (de) | 1951-08-31 | 1951-09-07 | Kalt vergueteter Betonbaustahl |
Country Status (7)
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| GB (1) | GB711327A (de) |
| LU (1) | LU31643A1 (de) |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1197210B (de) * | 1959-07-20 | 1965-07-22 | Andre Reimbert | Bewehrungsstab fuer Beton |
Families Citing this family (5)
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|---|---|---|---|---|
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| US3436890A (en) * | 1966-09-26 | 1969-04-08 | Glenn M Dismukes | Support structure and method of fabrication |
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| USD315415S (en) | 1989-08-22 | 1991-03-12 | Anthony Richard Y | Decorative vertical support |
| WO1991019059A1 (en) * | 1990-06-01 | 1991-12-12 | Domecrete Ltd. | Reinforcing element |
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- NL NL81491D patent/NL81491C/xx active
- BE BE513819D patent/BE513819A/xx unknown
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- 1952-08-25 GB GB21315/52A patent/GB711327A/en not_active Expired
- 1952-08-29 FR FR1091634D patent/FR1091634A/fr not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1197210B (de) * | 1959-07-20 | 1965-07-22 | Andre Reimbert | Bewehrungsstab fuer Beton |
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| GB711327A (en) | 1954-06-30 |
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