DE1784440C3 - Abstands- und Halteglied für Betonbewehrungselemente - Google Patents

Abstands- und Halteglied für Betonbewehrungselemente

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DE1784440C3
DE1784440C3 DE19681784440 DE1784440A DE1784440C3 DE 1784440 C3 DE1784440 C3 DE 1784440C3 DE 19681784440 DE19681784440 DE 19681784440 DE 1784440 A DE1784440 A DE 1784440A DE 1784440 C3 DE1784440 C3 DE 1784440C3
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Inventor
Torsten Hilding Värnamo Birath (Schweden)
Original Assignee
EVG Entwicklungs- u. Verwertungs-Gesellschaft mbH, Graz, Steiermark (Österreich)
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Description

Die Erfindung betrifft ein Abstands- und Halteglied für Betonbewehrungselemente, die aus zwei Längsstäben und zwischen diesen vorgesehenen Querstegen bestehen, welche die Längsstäbe zusammenhalten. Betonbewehrungselemente dieser Art sind beispielsweise in der DT- PS 9 26 159 beschrieben.
Für einfache Bewehrungsstäbe sind bereits Abstandsund Halteglieder in Form von Stützleisten mit mehreren nach oben offenen Einschnitten bekannt (vgl. z. B. DT-Gbm 17 19 134 und GB-PS 1003 931), in welche in paralleler Anordnung Bewehrungsstäbe eingelegt werden können, die sodann in vorgegebenem Abstand sowohl von der Stützfläche als auch voneinander gehalten werden.
Für Bewehrungselemente der einleitend angegebenen Art, die bekanntlich aus zwei parallelen Längsstäben aus kaltgezogenem Stahl hoher Festigkeit und zwischengeschweißten Querstegen aus weicherem Stahl bestehen, welche die Aufgabe haben, die Längsstäbe, die zufolge des Kaltziehvorganges eine sehr glatte Oberfläche und damit praktisch keine Oberflächenhaftfähigkeit aufweisen, im Beton zu verankern, sind die erwähnten bekannten Abstandsglieder nicht ohne weiteres verwendbar, vielmehr wurden für diese bisher mehr oder weniger provisorische
■5 Abstandsglieder verwendet, deren Ausführung von einem Bauplatz zum anderen wechselte. Die Erfindung bezweckt nun, für Bewehrungselemente dieser speziellen Art ein einheitliches, billiges und leicht anwendbares Abstands- und Halteglied zu schaffen, das es erlaubt,
zo wahlweise sowohl einzelne Bewehrungselemente als auch einander kreuzende Bewehrungselemente abzustützen.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Abstands- und Halteglied aus einem zapfenförmigen ersten, elastischen oder nachgiebigen Teil besteht, der von einer solchen Dicke ist, daß er zwischen die Längsstäbe des Bewehrungselementes einführbar ist, und von einer Höhe, welche die doppelte Dicke dieser Stäbe übersteigt, sowie aus einem mit dem ersten Teil in einem Stück ausgebildeten flanschförmigen zweiten Teil von einer den Abstand zwischen den miteinander verbundenen Längsstäben etwas übersteigenden Breite, wobei die beiden Teile kreisförmigen oder vieleckigen Querschnitt und einen durch die Mitte der Teile gehenden Hohlraum aufweisen.
Ein solches Abstandsglied bietet den Vorteil, daß der Hohlzapfen in den Zwischenraum zwischen zwei Längsstäben des Bewehrungselementes hineingezwängt werden kann, bis die beiden Stäbe am Flanschteil aufliegen, wobei dann das Abstandsglied am Bewehrungselement durch Reibungsschluß festgehalten wird, so daß sich eine sehr einfache Manipulation ergibt Ferner ermöglicht es die angegebene Höhe des Zapfens, am gleichen Abstandsglied übereinander zumindest zwei gekreuzte Bewehrungselemente in gegenseitiger Anlage zu fixieren. Durch die hohle Ausbildung der Abstandsglieder wird überdies ihr Gewicht vermindert und ein Ineinanderstecken einer Vielzahl solcher Glieder für den Transport ermöglicht. Auch bei der Verlegung können zwei oder mehr Glieder, gegebenenfalls unter Zwischenlage von Bewehrungselementen, ineinandergesteckt werden, um den Abstand von der Unterlage bzw. von der tiefer liegenden Bewehrung zu erhöhen.
Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung wird nun anhand einer beispielsweisen Ausführungsform unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 in Seitenansicht und teilweise im Schnitt ein erfindungsgemäß ausgebildetes Abstands- und Halteglied und
Fig. 2 dieses Glied beim Abstützen zweier einander kreuzender Bewehrungselemente auf einer Unterlage.
Das in der Zeichnung gezeigte Abstands- und Halteglied ist für Bewehrungselemente bestimmt, die aus zwei parallelen Längsstäben 10 bestehen, welche durch Querstege 11 zusammengehalten sind (vgl.
F i g. 2), wobei letztere auch als Verankerungsglieder im Beton dienen. Das gezeigte Glied hat einen zapfenförmigen Teil 13 aus einem elastischen oder nachgiebigen Material. Der Durchmesser des Teiles 13 ist so gewählt, daß dieser Teil mit einer gewissen Reibung zwischen die Längsstäbe 10 eingeführt werden kann. Der untere Teil
12 des Gliedes, der aus einem Stück mit dem oberen Teil
13 besteht, hat einen Durchmesser, der den Abstand zwischen den Längsstäben 10 des Bewehrungselementes etwas übersteigt, so daß der Obergang zwischen dem ersten und dem zweiten Teil eine Schulter bildet; in dieser ist zum Zwecke der Versteifung eine den Teil 13 umgebende Rinne 14 ausgebildet Die beiden Teile weisen einen durch ihre Mitte gehenden Hohlraum auf und sind an ihren freien Enden offen.
In der Wand des Teiles 12 sind Aussparungen 15 vorgesehen, und an der Innenseite dieses Teiles ragen Rippen 16 hervor, deren obere Enden in den Schulterteil übergehen und deren untere Enden zwecks Abstützung der Schulter in der Stirnfläche des Teiles 12 liejen. Der von den Rippen 16 begrenzte zylindrische Innenraum hat vorzugsweise einen Durchmesser, der etwas kleiner ist als der Außendurchmesser des Teiles 13, so daß dieser Teil eines Abstands- und Haltegliedes mit einer gewissen Reibung in den Hohlraum eines anderen Gliedes eingeschoben werden kann. Hierdurch können mehrere Abstands- und Halteglieder aufeinandergestapelt und als Einheit zusammengehalten werden, und dies ermöglicht einem Bauarbeiter, eine ganze Menge solcher Glieder zu tragen. Selbstverständlich ist es auch möglich, beim Bewehren mehrere Glieder aufeinanderzustapeln, um hierdurch die gewünschte Höhe zu erreichen. Sowohl die Aussparungen 15 als auch die Rippen 16 sind über den Umfang des Teiles 12 gleichmäßig verteilt. Der Teil 13 ist an seinem freien Ende verjüngt und hat an diesem Ende auf seiner Innenseite eine der Versteifung dienende ringförmige Anschwellung 17. Der verjüngte Endteil erleichtert das Einführen des Abstandhalters zwischen die beiden Längsstäbe 10 des Bewehrungselementes und seine Versteifung soll einerseits eine Beschädigung des verjüngten Endteiles erschweren und andererseits zur Folge haben, daß der elastische oder nachgiebige Teil 13 im Bereich zwischen dem versteiften Endteil 17 und dem flanschförmigen Teil 12 etwas einwärts gewölbt werden kann, wodurch der KJemmsrhluß zwischen Abstandhalter und Bewehrung verbessert wird.
Das gezeigte Abstands- und Halteglied ist zwar zylindrisch, doch könnte es natürlich auch quadratisch oder von anderer Gestalt sein, vorausgesetzt nur, daß der Teil 13 zwischen die Längsstäbe 10 eines Bewehrungselementes eingeführt werden kann, während der Teil 12 die Unterseite dieser Stäbe abstützt
Das erfindungsgemäße Abstands- und Halteglied wird wie folgt benutzt Wenn die Bewehrungselemente beispielsweise längs des Bodens einer Schalung angebracht werden sollen, wird zunächst in der in F i g. 2 gezeigten Weise eine geeignete Anzahl Abstands- und Halteglieder mit dem freien Ende des Teiles 12 nach unten gekehrt in der Schalung angeordnet Die Glieder können mittels Nägel 18 befestigt werden, für welche in der Schulter zwischen den Teilen 12 und 13 Löcher vorgesehen sein können. Eine solche Befestigung ist beispielsweise dann erforderlich, wenn die Unterlage nicht waagrecht ist Dann werden die Bewehrungselemente auf die Glieder gelegt, und zwar so, daß der Teil 13 zwischen die Längsstäbe 10 eingreift wobei die Anbringung der Bewehrungselemente durch das verjüngte Ende des Teiles 13 erleichtert wird. Der Teil 13 hat eine solche Länge, daß weitere Bewehrungselemente auf das erstgenannte aufgebracht werden können, was beim Verlegen gekreuzter Bewehrungselemente oder einer Bewehrungsmatte der Fall ist Dann wird rund um die Bewehrung Beton eingefüllt, der durch die Aussparungen 15 und das offene Ende des Teiles 13 in das Abstands- und Halteglied hineinfließt und es völlig ausfließt Die Rippen 16 dienen als Stütze für die Schulter, auf der die Bewehrungselemente aufliegen, und als Verankerungsglieder im Beton.
Wenn das erfindungsgemäße Abstands- und Halteglied für Bewehrungselemente verwendet wird, die einander kreuzen, wird das Glied vorteilhaft durch die Reibung des Teiles 13 an der Innenseite der Stäbe 10 festgehalten. Zu diesem Zwecke kann die Außenfläche des Teiles 13 die Reibung erhöhende Riefen od. dgl. aufweisen. Das Abstands- und Halteglied wird vorzugsweise zur Gänze aus einem elastischen oder etwas nachgiebigen Material hergestellt zweckmäßig aus Kunststoff. Es können aber natürlich auch andere Werkstoffe verwendet werden, wie Holz.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Abstands- und Halteglied für Betonbewehrungselemente, die aus zwei Längsstäben und zwischen diesen vorgesehenen Querstegen bestehen, welche die Längsstäbe zusammenhalten, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem zapfenförmigen, ersten, elastischen oder nachgiebigen Teil (13) besteht, der von einer solchen Dicke ist, daß er zwischen die Längsstäbe (10) einführbar ist und von einer Höhe, welche die doppelte Dicke dieser Stäbe fibersteigt, sowie aus einem mit dem ersten Teil in einem Stück ausgebildeten flanschförmigen zweiten Teil (12) von einer den Abstand zwischen den miteinander verbundenen Längsstäben etwas übersteigenden Breite, wobei die beiden Teile (12, 13) kreisförmigen oder vieleckigen Querschnitt und einen durch die Mitte der Teile gehenden Hohlraum aufweisen.
2. Abstands- und Halteglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergang zwischen den beiden Teilen (12,13) eine Schulter ist, in der eine sich rund um den schmäleren Teil (13) erstreckende Rinne (14) ausgebildet ist
3. Abstands- und Halteglied nach Anspruch 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet, daß in der den zweiten Teil (12) begrenzenden Wand Aussparungen (15) vorgesehen sind.
4. Abstands- und Halteglied nach Anspruch 2 oder
3, dadurch gekennzeichnet, daß die den zweiten Teil (12) begrenzende Wand in einem Stück ausgebildete innere Rippen (16) aufweist, deren eine Enden in die Schulter übergehen und deren andere Enden in der Ebene des freien Endes des zweiten Teiles (12) liegen.
5. Abstands- und Halteglied nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Teil (13) an seinem freien Ende verjüngt ist.
6. Abstands- und Halteglied nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Teil (13) an seinem freien, verjüngten Ende eine inwendige, ringförmige Anschwellung (17) aufweist.
7. Abstands- und Halteglied nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (16) des zweiten Teiles (12) zwischen einander einen Raum begrenzen, dessen Abmessung in Querrichtung etwas kleiner ist als die Außenabmessung des ersten Teiles (13), so daß ein Teil des ersten Teiles (12) eines Abstands- und Haltegliedes in den Raum eines anderen Gliedes unter Reibungsschluß einführbar ist.
DE19681784440 1967-08-14 1968-08-08 Abstands- und Halteglied für Betonbewehrungselemente Expired DE1784440C3 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE1142667A SE331894B (de) 1967-08-14 1967-08-14
SE1142667 1967-08-14

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1784440A1 DE1784440A1 (de) 1971-08-12
DE1784440B2 DE1784440B2 (de) 1977-06-23
DE1784440C3 true DE1784440C3 (de) 1978-02-09

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