DE899155C - Vorrichtung zum Erkennen des Fluessigkeitstandes beim Einfuellen der Fluessigkeit inTanks od. dgl., insbesondere von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung zum Erkennen des Fluessigkeitstandes beim Einfuellen der Fluessigkeit inTanks od. dgl., insbesondere von Kraftfahrzeugen

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DE899155C
DE899155C DEM11098A DEM0011098A DE899155C DE 899155 C DE899155 C DE 899155C DE M11098 A DEM11098 A DE M11098A DE M0011098 A DEM0011098 A DE M0011098A DE 899155 C DE899155 C DE 899155C
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DE
Germany
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liquid
filling
tanks
liquid level
motor vehicles
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DEM11098A
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Hans Metzger
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/30Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats
    • G01F23/64Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats of the free float type without mechanical transmission elements

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Description

  • Bei dem Einfüllen von Flüssigkeiten in undurchsichtige Gefäße läßt sich der Flüssigkeitsstand nur schlecht erkennen, und deshalb läuft die Flüssigkeit oft über. Insbesondere bei der Füllung der Tanks von Kraftfahrzeugen ist das immer wieder zu beobachten. Hierbei wie auch in vielen anderen Fällen ist das Überlaufen sehr nachteilig, einmal, weil dadurch teurer Kraftstoff verlorengeht, und zum anderen, weil der Lack der Fahrzeuge mit der Zeit leidet.
  • Es sind zwar Vorrichtungen bekannt, die den Flüssigkeitsstand von Tanks anzeigen. Sie sind jedoch teuer und auch weder dazu vorgesehen noch dazu geeignet, die Gefahr des Überlaufens an Ort und Stelle erkennen zu lassen.
  • Die Erfindung hat eine äußerst einfache Vorrichtung zum Gegenstand, die unter Benutzung eines leicht herzustellenden Körpers die Gefahr des überlaufens von Gefäßen, insbesondere von Kraftfahrzeugtanks, rechtzeitig erkennbar macht und damit die mit dem Überlaufen verbundenen Nachteile beseitigt. Die Vorrichtung besteht darin, daß ein frei beweglicher, schwimmender Körper mit einer von der Flüssigkeit sich abhebenden Färbung in den Behälter eingefiihrt wird und bei dem Füllvorgang die Annäherung des Flüssigloeitsspiegels an den zulässigen Höchststand dadurch erkennen läßt, daß er kurz vorher in unmittelbare Nähe der Einfüllöffnung zu liegen kommt. Der schwimmende Körper kann in bekannter Weise als Hohlkugel ausgebildet sein, deren Material oder deren Anstrich eine helle Färbung hat. Das Material ist so zu wählen, daß es von der Flüssigkeit nicht angegriffen wird. Es kann auch aus einem transparenten Kunststoff bestehen, dessen Innenflächen mit Farbe versehen sind, damit sie von der Flüssigkeit nicht angegriffen werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens ist in der Zeichnung schematisch dargestellt.
  • Es sei angenommen, daß der Tank eines Motorrades gefüllt werden soll. In diesem Tank wird ein Schwimmkörper eingeführt, der auch nach beendeter Füllung im Tank bleiben kann, damit er auch bei der nächsten Füllung wieder für den beabsichtigten Zweck bereitsteht. Befindet sich der Körper bei dem Füllvorgang, wenn der Flüssigkeitspiegel der gestrichelten Linie 1 entspricht, in der mit bl angedeuteten Stellung, dann hat er bei steigender Flüssigkeit nach dem physikalischen Gesetzen das Bestreben, sich in Richtung des Pfeiles zu bewegen. Folgt der Flüssigkeitsspiegel beispielsweise der gestrichelten Linie 2, dann wird er bei b2 liegen. Ist schließlich der zulässige Flüssigkeitshöchststand nahezu erreicht, was etwa der Linie 3 entspricht, dann nimmt der Körper die Lage bs ein. Er erscheint dabei in unmittelbarer Nähe der Einfüllöffnung c und zeigt damit an, daß der Füllvorgang beendet werden muß.
  • Da der Körper sich vollkommen frei bewegen kann, ist es selbstverständlich auch möglich, daß er von vornherein in dem durch die Einfüllöffnung gegebenen Sichtbereich liegt oder daß er im Laufe des Füllvorganges in diesen Bereich kommt, bevor der zulässige Flüssigkeitshöchststand annähernd erreicht ist. Man wird dabei aber dadurch, daß der Körper mehr oder weniger weit unterhalb der Einfültungsüffnung liegt, erkennen, daß der Höchststand noch nicht erreicht ist.
  • Ebenso, wie vorstehend die Verhältnisse bei Tanks von Motorrädern beschrieben wurden, liegen sie auch bei Tanks von Personen- und Lastkraftwagen und in allen anderen Fällen, bei denen eine Flüssigkeit in ein tanlmartiges Gefäß eingefüllt werden soll. Die Einfüllöffnung wird sich, von Ausnahmefällen abgesehen, stets an der höchsten Stelle des Gefäßes befinden, so daß sich der Erfindungsgedanke in all diesen Fällen anwenden läßt.
  • Wenn gemäß der Erfindung ein innerhalb eines Gefäßes frei beweglicher Körper vorgesehen wird, dann geschieht das, weil das die einfachste Möglichkeit für die Durchführung des Erfindungsgedankens ist, die den beabsichtigten Zweck in vollkommener Weise erreicht. Es steht jedoch nichts im Wege, den Körper auf irgendeine Art zu führen, beispielsweise nach Art der üblichen Schwimmer mittels eines Schwenkhebels od. dgl. Dadurch wird die Einrichtung natürlich verteuert, an dem Zweck und an der Wirksamkeit wird aber nichts geändert, denn die freie Beweglichkeit, soweit sie für die Durchführung des Erfindungsgedankens erforderlich ist, besitzt der Körper auch hierbei.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Vorrichtung zum Erkennen des Flüssigkeitsstandes beim Einfüllen der Flüssigkeit in Tanks od. dgl., insbesondere von Kraftfahrzeugen, gekennzeichnet durch einen im Behälter frei beweglichen, schwimmenden Körper mit einer von der Flüssigkeit sich abhebenden Färbung, der beim Füllvorgang die Annäherung des Flüssigkeitsspiegels an den zulässigen Höchststand dadurch erkennen läßt, daß er kurz vorher in unmittelbare Nähe der Einfüllöffnung zu liegen kommt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der in an sich bekannter Weise als Hohlkugel ausgebildete schwimmende Körper einen Anstrich in heller Farbe hat.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der schwimmende Körper aus einem von der Flüssigkeit nicht angreifbaren, transparenten, gegebenenfalls mit gefärbter Innenfläche versehenen oder einem nichttransparenten Kunststoff besteht.
DEM11098A 1951-09-27 1951-09-27 Vorrichtung zum Erkennen des Fluessigkeitstandes beim Einfuellen der Fluessigkeit inTanks od. dgl., insbesondere von Kraftfahrzeugen Expired DE899155C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0116812A1 (de) * 1982-12-24 1984-08-29 Cws Ag Seifenspender mit einer Anzeigevorrichtung für den Füllzustand einer Seifenlösung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0116812A1 (de) * 1982-12-24 1984-08-29 Cws Ag Seifenspender mit einer Anzeigevorrichtung für den Füllzustand einer Seifenlösung

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