DE594435C - Tropfverschluss fuer Behaelter und Flaschen - Google Patents
Tropfverschluss fuer Behaelter und FlaschenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D47/00—Closures with filling and discharging, or with discharging, devices
- B65D47/04—Closures with discharging devices other than pumps
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- B65D47/18—Closures with discharging devices other than pumps with pouring spouts or tubes; with discharge nozzles or passages for discharging drops; Droppers
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Description
- Tropfverschluß für Behälter und Flaschen Es sind bereits Tropfverschlüsse für Flaschen, Gefäße u. dgl. bekannt, die in ihren Hauptbeilen aus einem Pfropfeal aus Kork, einem den Pfropfen durchbohrenden Röhrchen, einer abschraubbaren Verschlußkappe für das Röhrchen und einem dem oberen Querschnitt des Pfropfens angepaßten Teil zur Abdeckung zusammengesetzt sind.
- Der obere zur Abdeckung des Pfropfens dienende Teil besitzt einen verhältnismäßig langen Hals und läßt sich infolgedessen nicht aus jedem Material herstellen, sondern nur aus Metall. Er weist eine Spitze auf, mit der er in den Pfropfen eingreift und eine Drehung des letzteren ermöglichen soll. Dabei besteht bei dem bekannten Verschluß aber die Möglichkeit, daß das Röhrchen bei geringem Zug aus dem Pfropfen herausgleitet, denn @es ist kein Mittel vorhanden, durch das das Herausziehen des Röhrchens aus dem Pfropfen verhindert werden könnte. Bei diesem Herausziehen des Röhrchens aus dem Pfropfen wird dann auch die Spitze am Abdeckteil unwirksam.
- Bei anderen bekamiten Verschlüssen besteht der den Propfen abdeckende Teil aus Glas und weist nicht nur Beinen. oberen, sondern auch einen unteren Hals auf, mit dem er den 'Pfropfen durchdringt. Irgendwelche Mittel, durch die der Pfropfen und der ihn abdeckende Teil gegen Auseinanderziehen gesichert «-erden, sind auch bei diesem Verschluß nicht vorhanden. Abgesehen davon, daß die Einzelteile der bekannten Verschlüsse leicht gelockert und auseinandergezogen werden können, besteht bei ihnen die Gefahr, daß sie infolge dieser Lockerung undicht werden.
- Durch die Erfindung wird diesen Mängeln abgeholfen und ein Tropfverschluß geschaffen, bei dem der zur Abdeckung dienende Teil durch eine einfache von dem mit ,äußeren Längsrippen versehenen Röhrchen unabhängige, flache Scheibe gebildet ist und der Pfropfen einerseits durch einen an dem Röhrchen unterhalb des Schraubgewindes für die Kappe vorgesehenen und sich gegen die Scheibe stützenden Absatz, andererseits durch eine am unteren Ende des Rohres vorgesehene Umbördelung flüssigkeitsdicht gehalten wird.
- Bei einem derartigen Verschluß können die Einzelteile niemals durch Zug gelockert oder voneinander gelöst werden.
- Dabei besteht bei dem Erfindungsgegenstand aber noch der weitere Vorteil, daß bei ihm auch Materialien verwendet werden können, die durch Flüssigkeit schädlich beeillflußt werden. Beim Erfindungsgegenstand ist dafür gesorgt, daß diese Materialien nicht mit der Flüssigkeit in Berührung kommen. Aus diesem Grund sind die Abdeckplatte für den Pfropfen und die Schraubkappe getrennt als selbständige Elemente ausgebildet und so-angeordnet, daß sie von der Flüssigkeit nicht berührt werden. Dabei ist die Schraubkappe in sonst üblicher Weise durch eine Dichtungsscheibe gegen den Einfluß der Flüssigkeit geschützt.
- Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und es zeigen: Fig. i und z den Flaschenverschluß in Ansicht und im Längsschnitt.
- Fig. 3 bis 6 zeigen Einzelheiten in Ansicht, Fig.7 einen Schnitt durch einen Einzelteil und Fig. 8 stellt eine abgeänderte Ausführungsform eines Einzelteiles dar.
- Gemäß den Fig. i bis 7 besteht der Verschluß aus einem KorkpfropfenD, der in der Längsrichtung durchbohrt ist. In der Bohrung ist ein Röhrchen C eingeschoben, das mit dem Pfropfen fest verbunden ist, so daß er sich auf dem Rohr weder längsverschieben noch drehen kann. Zu diesem Zweck besitzt das Röhrchen einen oberen Bund E' und ist am unteren Ende über die Unterflache des Pfropfens nach außen gebördelt.
- An der Oberseite des Pfropfens ist eine scheibenförmige AbdeckplatteB angeordnet. Diese kommt mit der Flüssigkeit nicht in Berührung und kann aus anderem Material als das Rohr, für das nur wenige Stoffe geeignet sind, bestehen, beispielsweise aus Casein- und Cellulosederivaten, Kunsthorn, Kunstharz und anderen Kunstmassen, wie Galalith, Erinoid, Rhodoid, Bakelit, Ebonit. Die Abdeckplatte kann durch Modellieren, Schneiden, Drehen usw. geformt werden. Sie wird durch den Bund E des Rohres C, der in eine an ihrer Oberseite befindliche Ausnehmung F eingreift, festgehalten.
- Das obere Ende des Rohres ist mit Schraubengewinde versehen, auf das eine Verschlußkappe A aufschraubbar ist. Diese Kappe ist gleichfalls aus Kunstmasse hergestellt und kann beliebig geformt und auf beliebige Weise hergestellt sein.
- In das Innere der Kappe ist, wie Fig.7 zeigt, eine Dichtungsscheibe C'z eingelegt, die beim Aufschrauben der Kappe die Rohrmündung dicht verschließt und eine Berührung der Kappe durch die Flüssigkeit verhindert.
- Damit die Rohrmündung dicht verschlossen ist, bevor die Flasche in Gebrauch genommen wird, ist sie durch eine mit dem Rohr ein Stück bildende Decke H verschlossen (Fig.8), die leicht abgetrennt werden kann.
Claims (1)
1':%TL 2N T_\XSPRU CH Tropfverschluß.für Behälter und Flaschen aller
Art mit einem Pfropfen aus Kork oder anderem entsprechenden Material, einem den
Pfropfen durchbohrenden Röhrchen, einer abschraubbaren Verschlußkappe für das Röhrchen
und einem dem oberen Querschnitt des Pfropfens angepaßten Teil zur Abdeckung, dadurch
gekennzeichnet, daß der zur Abdeckung dienende Teil durch eine einfache, von dem
mit .äußeren Längsrippen versehenen Röhrchen (C) unabhängige, flache Scheibe (B
gebildet ist und der Pfropfen (.D) einerseits durch einen an dem Röhrchen (C) unterhalb
des Schraubengewindes für die Kappe (A) vorgesehenen und sich gegen die Scheibe
(B) stützenden Absatz (E'), andererseits durch eine am unteren Ende des Rohres (C)
vorgesehene Umbördelung flüssigkeitsdicht gehalten wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR594435X | 1930-02-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE594435C true DE594435C (de) | 1934-03-16 |
Family
ID=8966151
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930594435D Expired DE594435C (de) | 1930-02-14 | 1930-09-19 | Tropfverschluss fuer Behaelter und Flaschen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE594435C (de) |
-
1930
- 1930-09-19 DE DE1930594435D patent/DE594435C/de not_active Expired
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