DE899085C - Flacher Roehrenfuss fuer elektrische Entladungsroehren - Google Patents

Flacher Roehrenfuss fuer elektrische Entladungsroehren

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DE899085C
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DE
Germany
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foot
discharge tubes
tubular
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glass
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Expired
Application number
DES14850D
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English (en)
Inventor
Werner Dr Phil Jacobi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C29/00Joining metals with the aid of glass

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description

  • Die Erfindung betrifft einen flachen Röhrenfuß für elektrische Entladungsröhren, z. B. Senderöhren, insbesondere für kürzere und, sehr kurze elektrische Wellen u. a. Der Zweck der Erfindung ist, einen äußerst stabilen, in einfacher Weise herstellbaren Fuß zu schaffen, bei dem trotz der festen Halterung der Aufbau. möglichst einfach und die gegenseitige Isolation der Teile gut und verläßlich ist. Gegebenenfalls soll die Konstruktion gleichzeitig noch die Anbringung besonderer Abschirmungen im Fußteil der Röhre überflüssig machen. Ferner soll der Fuß so ausgebildet sein, daß der Anschluß einer metallischen Gefäßwand, bzw. seine Verbindung mit einer Glaswand nicht auf Schwierigkeiten stößt. Erfindungsgemäß wiird dies dadurch erreicht, daß der Röhrenfuß auf einer Grundplatte aufgebaut wird, welche mit Öffnungen versehen ist, durch welche mittels pfropfenfürmiger Glasdichtungen die Stromzuführungen hindurchgeführt sind, wobei das Material der Fußscheibe so gewählt ist, daß sein Ausdehnungskoeffizient größer ist als der .des Einschmelzglases. Die Stromzuführungen selbst können aus einem Werkstoff bestehen, dessen Ausdehnungskoeffizient dem, des Einschmelzglases angepaßt ist. Dies ist aber nicht notwendig. Es ist ebensogut auch möglich, die Stromzuführungsstäbe aus einem Metall herzustellen, welches einen größeren Ausdehnungskoeffizienten besitzt als das Einschmelzglas. In diesem Falle sollen jedoch die Einschmelzpfropfen nicht zu eng aneinanderstehen, sondern wenigstens einen Abstand. voneinander haben, der etwa ein bis zwei Stabdurchmessern entspricht. Man kann beispielsweise einen Fuß, mit einer Fußplatte aus Kupfer und. kupfernen Durchführungen herstellen, welche in der beschriebenen Weise abgedichtet sind. Eine solche Konstruktion; ist besonders gut für Kurzwellenröhren geeignet, bei welchen man gern ferromagnetische Konstruktionselemente zur Vermeidung von Verlusten wegläßt. Der Fuß kann ebenso aber auch aus Eisen. hergestellt sein, z. B. aus Flußeisen oder einer Legierung, die durch einen Zusatz eines anderen Metalls, z. B. Niob, wenig oder praktisch nichtmagnetisch gemacht worden ist. Wie man die Auswahl trifft, hängt von dem besonderen Verwendungszweck der Röhre ab. In den Fig. i und 2 ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. In diesen bedeutet i den scheibenförmigen Röhrenfuß, -2, 3, 4, 5 und 6 Durchführungsleiter, die mit Hilfe von Glaspfropfen 7, 8, 9 in die Scheibe eingeschmolzen sind, während io die metallene Gefäßwand bezeichnet, die an den scheibenförmigen Fuß anschließt. Die beschriebene Ausbildungsart des Fußes erlaubt es, den metallenen Wandungsteil io, der sich z. B. in einen gläsernen Wandungsteil in fortsetzen kann, ohne besondere Maßnahmen durch Schweißen (gegebenenfalls durch Löten) mit dem, Fuß zu verbinden, da die gewählte Art der Einschmelzung der Stromzuführungsleiter verhältnismäßig große thermische Beanspruchungen zuläßt, ohne daß derartige Spannungen entstehen, daß, die Dichtungskörper springen. Die dargestellte Ausbildungsart des Röhrenfußes erlaubt, wie die Fig. i gezeigt hat, mehrere Einschmelzdrähte 3, 4, 5 in einem Langloch 12 zusammenzufassen, ohne daß deshalb die Gefahr einer Undichtigkeit oder zu großen Empfindlichkeit der Einschmelzung entstünde.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flacher Röhrenfuß für elektrische Entladungsröhren, insbesondere Kurzwellenröhren, gekennzeichnet durch eine Metallplatte mit Öffnungen,- in welche die Stromzuführungsstäbe mit Hilfe pfropfenförmiger Dichtungskörper aus Glas oder glasartigem Material eingesetzt sind, wobei das Material der Platte so gewählt ist, daß sein Ausdehnungskoeffizient den des Glases überschreitet.
  2. 2. Röhrenfuß nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Fußplatte aus Eisen.
  3. 3. Röhrenfuß. nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußplatte aus. Eisen und die Durchführungen aus Kupfer bzw. einem mit Kupfer umgebenen Draht aus anderem Metall bestehen.
  4. 4. Röhre mit einem Fuß nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein metallischer Teil der GefäßwanÖ mit .dem Röhrenfuß, vorzugsweise längs seines Randes, verschweißt ist.
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