DE899001C - An der Rueckenlehne der Sitze von Personenkraftwagen zu befestigendes Halteorgan - Google Patents

An der Rueckenlehne der Sitze von Personenkraftwagen zu befestigendes Halteorgan

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DE899001C
DE899001C DEH11330A DEH0011330A DE899001C DE 899001 C DE899001 C DE 899001C DE H11330 A DEH11330 A DE H11330A DE H0011330 A DEH0011330 A DE H0011330A DE 899001 C DE899001 C DE 899001C
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DE
Germany
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wire rope
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plastic
endless
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Expired
Application number
DEH11330A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Herr
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Johnson Controls Interiors GmbH and Co KG
Original Assignee
Gebrueder Happich GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N3/00Arrangements or adaptations of other passenger fittings, not otherwise provided for
    • B60N3/02Arrangements or adaptations of other passenger fittings, not otherwise provided for of hand grips or straps
    • B60N3/026Arrangements or adaptations of other passenger fittings, not otherwise provided for of hand grips or straps characterised by the fixing means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift-Guide Devices, And Elevator Ropes And Cables (AREA)
  • Dowels (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)
  • Passenger Equipment (AREA)

Description

  • An der Rückenlehne der Sitze von Personenkraftwagen zu befestigendes Halteorgan Das an der Rückenlehne befestigte bekannte Halteorgan besteht entweder aus einer tauähnlich gewickelten Kordel oder .aus Kunststoff. Im letzteren Falle enthält die Kunststoffmasse entweder eine Kette oder ein Drahtseil. Ketten von. der hier zur Anwendung kommenden geringen Stärke längen sich in unerwünschter Weise. Soweit man bisher eine Drahtseileinlage verwendete, hat es sich um einen einfachen Strang gehandelt, dessen Emden zur Erzielung von Aufhängeösen schlaufenartig zurückgebogen und mit dem Drahtseilstrang verlötet wurden. Diese Lötun.g konnte man zwar am einen Ende ohne Gefährdung des wärmeempfindlichen Kunststoffes ausführen, indem man den Strang weit genug aus der Kunststoffummantelung herauszog, die Lätung am anderen Ende aber war ohne Beschädigung der Ummantelung nicht durchführbar. Im übrigen ergibt ein einsträngiges Drahtseil noch den Nachteil, daß sich die Ummantelung um das Drahtseil drehen läßt, was unerwünscht für jedes Haltemittel ist, an dem man sich festhalten will.
  • Zur Beseitigung dieser Nachteile 'kennzeichnet sich das erfindungsgemäß gestaltete Halteorgan dadurch, daß es in zwei Längskanälen die beiden Stränge eines in sich geschlossenen endlosen Drahtseiles enthält, dessen die Ummantelung aus Kunststoff beiderseits überragende Enden die zur Aufhängung erforderlichen Schlaufen ergeben. Diese Schlaufen sind in von Endkappen überdeckte, an der Rückenlehne befestigte Zähne oder sonstwie geeignete Tragvorrichtungen eingehängt. Die Herstellung dieses Halteorgans wird im Sinne der Erfindung beispielsweise wie folgt vorgenommen Es werden zunächst die Schenkel eines U-förmig zusammengelegten Drahtseiles durch zwei benachbarte Kanäle .des Kunststoffkörpers hindurchgeführt und hierauf die freien Enden zwecks Endlosmachung mit einem zweckmäßig mit Einkerbungen versehenen Bügel verlötet, worauf der Kunststoffkörper bis an den Bügel herangeführt wird.
  • Hiernach hat man bereits: ein Halteorgan vor sich, welches an bevden Enden eine Aufhängeöse aufweist, ohne daß bei diesem Verfahren die Kunststoffummantelung gefährdet worden wäre.
  • Im übrigen ergibt die Verwendung zweier Drahtseilstränge eine besonders .große Zuverlässigkeit und Tragfestigkeit, wobei es unmöglich ist, den Kunststoffmantel auf seinem Träger zu drehen.
  • Zur Verdeutlichung dieser Verfahrensschritte dient die Zeichnung, auf der audh an einem Ausführungsbeispiel gezeigt ist, wie die Aufhängung an der Rückenlehne der Sitze eines Personenkraftwagens erfolgen kann. Im einzelnen zeigt Fig. ii und 2 die nacheinander vorzunehmenden Verfahrensschrk.te, wobei Fig. 3 den Gegenstand der Fig.2 in einer um 9o° gedrehten Lage zeigt; Fig.4 zeigt einen Querschnitt nach der Linie IV-IV der Fig. i, Fig. 5 die fertige Montage des Gegenstandes an einem Ausführungsbeispiel, teils abgebrochen, teils kurz vor Fertigstellung, Fig. 6 eine Ansicht des Gegenstandes der Fig. 5 von oben gesehen, Fig. 7 im Schaubild einen an der Rückenlehne eines Sitzes anzuschraubenden, in die Endösen des Drahtseiles eintretenden Zahn und Fig. 8 den Eirnblieek in eine der Endkappen, die unter Verdeckung aller Befestigungsmittel an beiden Enden aufgeschoben werden.
  • Der Kunststoffkörper ist mit i bezeichnet, das Drahtseil mit 2. Seine Enden 2' sind soweit wie möglich in einen U-förmigen Bügel 3 eingeführt.
  • Bei Herstellung des Gegenstandes wird der Mantel i um das Stück a zurückgezogen, so daß ohne Gefährdung der Kunststoffumkleidung der zweckmäßig mit V-förmigen Einkerbungen versehene Bügel mit den Drahtseilenden ä verlötet und -dadurch das Drahtseil endlosgemacht werden kann. Nach Durchführung der Lötung wird die Ummantelung i um das Stück a, d. h. bis: an .den Bügel vorgezogen, so daS zwei Ösen zur Verfügung stehen, mittels :deren das Halteorgan in beliebiger Weise aufgehängt werden kann.
  • Beispielsweise kann man kleine Böckchen 4 mittels Schrauben an die Rückenlehne der Sitze eines Personenkraftwagens anschrauben, zu welchem Zweck bei 6 entsprechende Bohrungen vorgesehen sind. Nach oben ragt aus dem Böckchen ein Zahn 5 hervor. Die beiden unteren Begrenzungsflanken 4 sind schwalbenschwanzförmig gestaltet, so daß eine Endkappe 7 mit entsprechenden Schrägflächen 7' nach Aufhängung des Halteorgans auf die Zähne 5 von -der Seite her, wie es Fig. 5 am rechten Ende zeigt, aufgeschoben werden kann. Je eine Madenschraube 8 hält die zugehörige Kappe an Ort und Stelle. Die Kappen sind so ausgehählt, daß die Ummantelung einen Anschlag findet.
  • Nach fertiger Montierung ist keinerlei Befestigungsmittel zu sehen. Auch die Madenschrauben 8 treten nicht in Erscheinung, da sie in die unter.,- Seite eingeschraubt werden.
  • Dabei hat das Halteorgan eine sichere Lage, und die Entstehung irgendwelcher Geräusche ist ausgeschlossen.
  • Gegenüber der eingangs erwähnten, bisher erforderlich gewesenen Lötung an beiden Enden ist diese nur an einem Ende vorzunehmen, so daß an Arbeitszeit gespart wird.
  • Die Endlosmachung kann auch ohne Bügel vorgenommen werden, indem die ineinandergelegten Litzen der Drahtseilenden miteinander verlötet, diese Lötstelle zweckmäßig in die Mitte des Halteorgans verlegt und darauf das zweis.trängige Drahtseil unter Freilassung der Ösenenden mit einer geeigneten Gummi-, gummiartigen oder Kunststoffmasse umpreßt wird. In diesem Falle entfällt der Bügel 3, und beide vorstehenden Ösen haben die gleiche Gestalt wie die linksseitige in Fig. 2.
  • Gegebenenfalls kann die Gummimasse auf das Drahtseil aufvulhanisiert werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. An der Rückenlehne der Sitze von Personenkraftwagen zu befestigendes Halteorgan, dadurch gekennzeichnet, (daß es in zwei Längskanälen die beiden Stränge eines in sich geschlossenen endlosen Drahtseiles enthält, dessen die Ummantelung (i) aus Kunststoff beiderseits überragende Enden die zur Aufhängung erforderlichen Schlaufen ergeben.
  2. 2. Halteorgan nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß die Endschlaufen des Drahtseiles durch Zähne (5) gehalten sind, .die aus an der Rückenlehne befestigten Böckchen (4) hervorragen.
  3. 3. Halteorgan nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Böckchen (4) schwalbenschwanzförmig (bei 4') gestaltet sind, so daß entsprechend ausgehöhlte Endkappen. (7), ,die mittels Madenschrauben (8) in ihrer Endlage gesichert werden, auf die Böckehen aufgeschoben werden können.
  4. 4. Halteorgan nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Endkappen (7) im Innenraum derart abgesetzt sind, daß die Absetzung beim Aufschieben der Endkappen an der Ummantelung (i) einen Anschlag findet.
  5. 5. Verfahren zur Herstellung .des Halteorgans nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst die Schenkel eines U-förmig zusammengelegten Drahtseiles durch zwei benachharte Kanäle eines Kunststoffkörpers (z) hindurchgeführt und hierauf die freien Enden zwecks Endlosmachung mit einem zweckmäßig eingekerbten Bügel verlötet werden, worauf der Kunststoffkörper bis an den Bügel (3) herangeführt wird.
  6. 6. Verfahren zur Herstellung des Halteorgans nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst ein Drahtseil durch Verlötung seiner Enden endlos gemacht und beide Stränge unter Freilassung der an beiden Enden vorhandenen Ösen, zweckmäßig unter Verlegung der Lötstelle in die Mitte des Halteorgans, mit einer geeigneten Kunststoff- oder Gummimasse umpreßt werden. . Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummimasse auf das Drahtseil aufvulkanisiert wird.
DEH11330A 1952-02-06 1952-02-06 An der Rueckenlehne der Sitze von Personenkraftwagen zu befestigendes Halteorgan Expired DE899001C (de)

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DEH16574A DE924917C (de) 1952-02-06 1953-06-03 Vorzugsweise an der Rueckenlehne der Sitze von Personenkraftwagen zu befestigendes Halteorgan

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1176012B (de) * 1960-11-09 1964-08-13 Friedrich Voss Fa Buegelfoermiger Haltegriff fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge
US3145050A (en) * 1963-09-10 1964-08-18 Nat Seating Co Flexible handle
US4077664A (en) * 1974-12-16 1978-03-07 Coach And Car Equipment Corporation Seat with cushioned grab bar

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US3011183A (en) * 1961-12-05 Spring strip cover

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DE924917C (de) 1955-03-10

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