DE898522C - Schnellrechenschieber - Google Patents
SchnellrechenschieberInfo
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- DE898522C DE898522C DEN3607A DEN0003607A DE898522C DE 898522 C DE898522 C DE 898522C DE N3607 A DEN3607 A DE N3607A DE N0003607 A DEN0003607 A DE N0003607A DE 898522 C DE898522 C DE 898522C
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-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06G—ANALOGUE COMPUTERS
- G06G1/00—Hand manipulated computing devices
- G06G1/02—Devices in which computing is effected by adding, subtracting, or comparing lengths of parallel or concentric graduated scales
- G06G1/04—Devices in which computing is effected by adding, subtracting, or comparing lengths of parallel or concentric graduated scales characterised by construction
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Description
- Schnellrechenschieber Es sind Rechenschieber bekannt., die z. B. als Kreisschieber eine der logariithmischen Teilung eigentümliche unendliches Teilung aufweisen. Das, umständliche erforderliche Drehen der Kreisscheibe, damirt die Zahlen beim Ablesen nicht auf dem Kopf stehen, bringt Zeitverlust, aber auch Verwirrung als Nachteil gegenüber dem Stab rechensichieber, der wiederum den: Nachteil hat, eben keine unendliche Teilung aufzuweisen und durch Fehleinstellungen Zeitverlust zu bringen.
- Dd.e Erfindung vereinigt die Vorteile des Stabrechenschiebers mit denen des Kreisrechenschiebers mit der Überlegung, daß nur die Teilung für das errechnete Resultat, aber nicht die für den Multiplilkator bzw. Divisor unendlich zu sein braucht,. An Hand der Füguren soll die Erfindung erläutert werden, ohne diese auf die Figuren zu beschränken. Beim Stnbrechenschi!eber wird ja gewohnheitsgemäß der Schieber für den Multiplikator bzw. Divisor benutzt. Will man den anderen, festen Teil erweilbern, so zeigt Fig.6 eine Möglichkeit, den festen Teil vo@rzugs-,veise zu teilen und mir einem einfachen Gelenksystem über die Mittelpunkte jeder Hälfte zu verbinden. bzw. mit einem doppelten Gelenksystem über die Enden jeder Hälften nach Art des Zauberbaschenscharniers, wie es auch an Schwenktüren zur Ausführung kommt. Stellt man sich dagegen den Schiebor äle festen Teil vor, so kann. man ihn nach Fig. z vorzugsweise in zwei gleiche Hälften aufteilen, nach Fi;g. 2 als elasbiisches Band ausführen bzw. nach Fi:g. 7 als mit Drehgelenken verbundenen Rahmen aus vorzugsweise vier Hälften. Ähnlich Fig. r wird man die Stoßkanten in irgendeiner Weise schräg ausbilden. Vorteilhafter wird die Konstruktion nach Fig. 3, bei der man es eigentlich mit zwei Schiebern zu tun hat. Die Führung wird vorzugsweise mit einer elastischen Schwalbenschwanzführung vorgenommen, wobei: zweckmäßgerweise ein kurzes starres Schwalbenschwanzm:ittelstück eisnAuseinanderfallen des Systems verhindern. kann. Man kann auch die Gelenkverbindung über die hohe Kante der Schieberviertel vornehmen. Stellt man sich nach di'es'er Ausführung eine solche mixt unendlich vielen Gliedern vor, so kommt man auf die günstigste Form mit Kreisscheibe oder mit doppeltem Scheibensystem nach Fig.8,. Der Schieber behält grundsätzlich die alte Form, wird zweckmäßigerweise etwas breiter zur Aufnahme z. B. der Normalteilung, der Reziprokteilung, der Quadrate, Kuben, Logarithmen usw., die sonst auf dem festen Teil untergebracht sind. Der Schieber ist abwälzend mit der Kreisscheibe verbunden, was mit einem Zahntrieb genau gleichen Teilkreises. oder einem Seiltrieb ausführbar ist. Bei Fig. 5 und entsprechend Fig. io ist keine besondere Führung für den Schieber notwendig, bei Fig. q. und 9 ist für den Zahntrieb eine Führung des Schiebers erforderlich, wobei das Ablesefenster mit den Führungen und dem Lager für die Kreisscheibe vorzugsweise eine Einheit bildet. Statt des sonstigen Verschiiebens des Ablesefensters auf dem Stabrechenschieber erfolgt hier zum Ablesen auf dem Ablesestrich eine Abwälzbewegung. Für das Verschieben des: Schiebers gegen die Kreisscheibe ist vorzugsweise eine Rutschkupplung m-it von der Teilscheibe getrennter Antriebsscheibe vorgesehen. Vorzugsweise ist auch die Ausführung des. Rechenschiebers beidseitig symmetrisch und beidseitig ablesbar. DieTei.lscheibe hat nach Fig. i i z. B. die Form einer flachen Seiltrommel, auf der innen das Antriebsrad mit Rutschkupplung mitgenommen wird bzw. sich dreht. Bei der Ausführung nach Fig. 9 mi'fi Zahntrieb besteht das Zahnrad vorzugsweise aus zwei zum Ausgleich des Zahnspieles gegenläufig mit einer Feder verspannten Zahnscheiben. Bei. der Ausführung nach Fig. so- mit Seiltrieb sind vorzugsweise zwei Seile vorgesehen, die in, dem Hohlraum der Seilscheibe wiederum aufgeteilt mit. einer Aufrollfeder verspannt sind. Zur Führung läuft vorzugsweise die Seilscheibe in einer Nut des Schiebers., trägt aber noch erhöhte Ränder gegen. Abgleiten der Seile. Auch für die Zahnstange wird vorzugsweise im Schieber eine Nut vorgesehen, ih der diese feist eingesetzt wird; es ließe sich aber auch eine Konstruktion ausführen, bei der die Zahnstange so weit in den Schieber hineingeschoben werden kann, daß die Zähne nicht! mehr greifen. Auf diese Weisse wird eine Trennung mit Rutschkupplung in der Teilscheibe überflüssig; beim Schieber hingegen erfordert die Konstruktion eine parallel geführte Abhebevorrichtung mit Korrekturverschi<ebun:g in der Längs,rischtung um mindestens eine Zahnteilung. Das Ablesefenster, vorzugsweise aus durchsichtigem Kunststoff, wird nach Fig. 5 frei tragend um das System gelegt und am Lager befestiet, nach Fie. a als Fenster vorzuzsweise in den Metallrahmen eingenietet und trägt in beiden Fällen die Ablesestriche.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Rechenschieber mit unendlicher Teilung, wie z. B. mit Kreisteilung, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Hauptteil, entweder der Schieber z. B. in getrennten Hälften bzw. in gelenkartig verbundenen Vierteln des insgesamt in der Länge verdoppelten Schiebers bzw. in Ausführung eines elastischen Bandes, eine unendliche Ergänzung seiner logarithmiechen Teilung erfährt oder der ruhende Hauptteil durch Halbierung mit Hebelverbindung über Drehpunkte 4n den Mittelquerachsen b.zw. Doppelhebelverbindung über Drehpunkte an den Enden der Hälften. oder insbesondere als Kreisscheibe. a. Rechenschieber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei! Ausführung des Schiebers vorzugsweise als Gelenkrahmen aus vier HälftendieSchieberführung in einer elastischen, auskuppelbaren Schwalbenschwanzführung mit einem z. B. in der Mitte des, nicht geteilten Haupfitenles starren Schwalbenschwanztieil zur Vermeidung des Auseinanderfallens ausgeführt ist. 3. Rechenschieber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausführung mit Kreisscheibe eine Wälzkupplung mit dem Schieber in Form eines Seiltriebes oder einer Zahnradübertragung vorgesehen ist und daß entweder die Skalenscheibe vom Antriebsrad, dass in Form der Seilscheibe eine Fe:derspannvorrichtung für das Seil trägt bzw. in Form des Zahnrades. aufs zwei zum Ausgleiich des Zahnspieles drehbar gegeneinander verspannten Zahnscheiben besteht, getrennt ist und nur über Reibungskupplung vom Antriebsrad mitgenommen wird oder die Zahnstange im Schieber beweglich, und zwar so gelagert ist, daß sie im Schieber vom Zahnrad vorzugsweise parallel zum Schieber abgehoben und in der Längsrichtung vorzugsweisse in einem kleinen Bereich nachgestellt werden kann.. q.. Rechenschieber nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das ganze Rechenschiebensys.tem mixt baidseieigen Skalen bzw. Teilungen vorn-hinten-symmetrisch ausgeführt isst. 5. Rechenschieber nach Anspruch i, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die doppelte Skalenscheibe vorzugsweise in. Form einer flachen Kabeltrommel ausgeführt ist, in der mit Reibungskupplung die Seilscheibe bzw. das Zahnrad drehbar gelagert i'st, und selbst wiederum auf einem Bolzen drehbar gelagert ist, dessen äußere Halterung beidseitig symmetrisch in Form von Abdesefensfiern (beim Seiltrieb vorzugsweise als( einfaches Band aus durchsichtigem Material ohne Führung für den Schieber, beim Zahntrieb jedoch vorzugsweise aus, Metall, auf das das durchsichtige Fenster aufgenietet ist) verbunden über die Führungsbahnen für den Schieber ausgeführt. ist.. 6. Rechenschieber nach Anspruch 3 bie, 5, dadurch- gekennzeichnet, daß die Zahnstange in einer entsprechenden Einfräsung des Schiebers gelagert ist bzw. die Seilscheibe mit hochgezogenen Rändern, gegen Abfallen des vorzugsweise doppelten Seiles in einer entsprechenden Nut des Schiebers. läuft, wobei das doppelte Seil z. B. von links ein nebeneinanderliegendes Paar, nach rechts ein rechts und links neben das erste Paar gelagertes, also um die Breite des ersten auseinandergelegtes, Paar darstellt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN3607A DE898522C (de) | 1951-03-14 | 1951-03-14 | Schnellrechenschieber |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN3607A DE898522C (de) | 1951-03-14 | 1951-03-14 | Schnellrechenschieber |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE898522C true DE898522C (de) | 1953-11-30 |
Family
ID=7338107
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN3607A Expired DE898522C (de) | 1951-03-14 | 1951-03-14 | Schnellrechenschieber |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE898522C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3635396A (en) * | 1970-12-10 | 1972-01-18 | Leslle Palfi | Sliding parallel rule |
-
1951
- 1951-03-14 DE DEN3607A patent/DE898522C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3635396A (en) * | 1970-12-10 | 1972-01-18 | Leslle Palfi | Sliding parallel rule |
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