DE892179C - Vorrichtung fuer Regeltransformatoren od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung fuer Regeltransformatoren od. dgl.

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DE892179C
DE892179C DES6416D DES0006416D DE892179C DE 892179 C DE892179 C DE 892179C DE S6416 D DES6416 D DE S6416D DE S0006416 D DES0006416 D DE S0006416D DE 892179 C DE892179 C DE 892179C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DES6416D
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English (en)
Inventor
Erich Boettger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE892179C publication Critical patent/DE892179C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/0005Tap change devices
    • H01H9/0027Operating mechanisms

Landscapes

  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung für Regeltransformatoren od. dgi. Bei Stufenreglern von Reguliertransformatoren od. dgl. können die beweglichen Kontakte mittels eines Schlittens an Reihen feststehender, mit Wicklu ngsanziapfungen od. @dgl. verbundener Kontakte entlang bewegt werden. Zu dem Antrieb (dies Kontaktschlittens kann eine Spindel oderbesser geiin endloses Zugorgan, z. B. eine über Umlenkrollen laufende Kette, verwendet werden. Mitunter sind die Abstände der Festkontakte nicht durchweg gleich, so daß der Kontaktschlitten entweder größere oder kleinere Schaltschritte zurücklegen mu@ß. Man könnte diese verschieden großen Schialtschritte diaduirch herbeiführen, daß man auch das Zugorgan od. dbl. um verschieden große Schritte fortbewegt, doch würde da,du.rch die Einfachheit ödes Antriebes verlorengehen. Auch müßte dieser von Fall zu Fall anders gebaut werden, so idaß die Fertigung und Lageirhaltung uneinheitlich würde. Will man ferner ein endloses Zugorgan über seinen. ganzen Bewegungs!bereich zur Kontaktbewegungausnutzen, um an Raum und Baustoff zu; sparen, dann fallen bei gleichmäß;iä@n Bewegungsschritten des Zubgorgans. an den. Umkehrstellen die Schaltschritte des Kon.-taktschlittenskleiner aus al.siandenübrigenStellien, obwohl die Kontal<:tabstänide an dien: Umlehrstellen ebenso groß sind oder vielleicht sogar größer als an den übrigen Stellen. Auch hier könnte man durch Anwendung eines "besonderen Getriebes zwischen Antrieb und Zugorgan dafür sorgen, daß die Ber wegungsschritte des Zugorgans an den Umkehrstellen größer werden. Man würde aber dadurch ein verwickeltes Getriebe erhalten.
  • Die Erfindung vermeidet diese Schwierigkeiten. Erfindungs;gemäß ist zwischen dem Kontaktschlitten und der Angriffsstelle des Antriebes ein Getriebe eingeschältet, das den Abstand zwischen dieser Stelle und ,dem Schlitten verändern kann, und an dien Punkten. der Schlittenbahn, an denen .die Schlittenschritte geändert wenden sollen bzw. die Schrittweite ödes Schlittens. von der ,des Antriebes abweicht, sind Betätigungsorgane für ,dieses Getriebe angeordnet. Am besten wird, das Getrieibe zur Änderung ,des Abstandes zwischen einem mit dem Antrieb verbundenen Hijlfs.schlitten wind dem in Abstand davon angeordneten Kontraktschlitten angebracht.
  • In der Zeichnung sind einige Beispiele für eine solche Anordnung @darge,stellt.
  • In Fig. i sind auf einer Führungsibsh:n i, an deren Enden Ketteniräder 2 gelagert sind, ein Hilfsschlitten. 3 und ein Kontaktschlitten 4 längs verschiebbar gelagert. Über ,die Kettenräder 2, von denen nur eins dargestellt ist und nur eins einen Antrieb hat, läuft eine endlose Keitte 5, ,an (der, bei 6 der Hiffsschlitten 3 befestigt ist. Auf dem Hilfsschlitten ist bei 7 ein M'alteserkreuzsektor 8 gelagert, der einen Schlitz 9 und zwei Sperrwangen io, i i hat. An dem gleichzeitig als Hebel ausgebildeten Sektor ist mittels eines Lenkers 12 der Kontaktschlitten 4 angelenkt. Län@gs der Führung i läuft eire Schiene 13, an die sich abwechselnd -die Sperrwangen io, ni legen. An der Schiene ist ,ein Schalttrieb 14 angelbrach,, ,dem wie .bei den bekannten Maltes,erkreuztrieiben ein Ausschnitt 1.5 ,der Schiene 13 gegenübersteht. Die Kontakte des Konbaktschlfttens 4 sind ,der Einflachheit .halber weggelassen, ebenso die Festkontakte. Es kann hier irgendeine bekannte Kontaktanordnung verwendet werden.
  • Die Anordnung arbeitet folgendermaßen: Bei der schrittweisen Bewegung der Kette 5 in rder Pfeilrichtung wird. der Schlitten 4 jeweils um einen Schritt b verstellt, (bis er in die gezeichnete Lage gelangt. Beim nächsten Schritt greift ,der Trieb 14 in :den Schlitz 9 und verschwenkt ,dadurch den Malteserkreuzsektor 8 im Pfeilsinn, wobei sich die Enden der Wangen. io, -i i tim Ausschnitt 15 bewegen. Daidurch wird ,der Kontaktschlitten 4 nicht nur um Iden Weg verschoben, Iden die Kette 5 zurücklegt, sonldern zusätzlich um einen weiteren Weg, der durch die Drehung :dies Sektors 8 bedingt ist. Der Schlitten 4 rückt :dabei näher ,an dien Schlitten 3 heran, so daß der Gesamtweg a, den der Schlitten 4 ;bei diesem Schritt zurücklegt, größter ist als ,die sonstigen Schritte b. Entsprechendes gilt bei entgegengesetzter Bewegung der Kette 5.
  • Ein anderes Ausführungsbeispiel zeugt Fig.2. Hier i:s-t der Hilfsschlitten 3 an :dem Punkt.6e"durch einen Lenkcar 63 mit einem Punkt 6i der Kette 5 verbunden. Um die Kettenbahn voll auszunutzen, bewegt sich bei der Durchregelung der Punkt 61 auch um die Umlenkstelle der K ette bei der Rolle 2. Nach der Urnlenkstelle zu wird der Weg des Schlittens 3 kleiner und ,damit auch der Weg ,des Gelenkpunktes 7. Der Schlittenschritt hat hier nur ,die Größe C, wähnend er sonst die Größe A hat. Nun sollen aber die Kontaktschritte die Größen b, a, c wie ,gezeichnet haben. Zu diesem Zweck wird Nvielder an dem Hil-f@sschl;itten 3 ein Zahnradsektor 8 angebracht, der bei 7 drehbar am Schlitten gelagert ist und gleichzeitig als ,Hebel wirkend (durch einen Lenker 12 mit ,dem der -Übersichtlichkeit halber weggelassenen Kontaktschlitten ähnlich wie bei Fig. i verbunden ist. Der Zahnradsektor 8 - hat wieder zwei Sperrwangen io, i i, die sich gegen die Gleitbahn 13 mit dem Ausschnitt 15 legen können. An den Schienen sind zwei Triebstöcke i4 i, 142 angebracht.
  • Die Anordnung arbeitet folgendermaßen: Sie formt -die Schritte A, A, C (des Hilf sschli.tten's 3 :n Schritte b, a, c des Hauptschlittens um. Statt des Hauptschlittenwegessind (der Übersichtlichkeit halber die Wege des Gelenks 8o des Sektors 8 eingetragen, das sich -im wesentlichen ebenso bewegt wie der Hauptschlitten. In der obersten Stellung ist das Gelenk 8o am weitesten. nach oben geschwenkt. Der Kettenpunkt 61 hat die Umkehrstellung erreicht. Wird nun ,die Kette :in ,der Pfeilrichtung ,gedreht, dann wird der Hilfsschlitten 3 nur um einen kleineren Weg C in der Pfeilrichtung verschoben, der Trieibs.tock 142 schwenkt aber den Sektor 8 in ,die gestrichelt angedeutete Stellung 81, in der auch,der Triebstock 141 in Eingriff kommt. Dadurch wird der Kontaktschlitten zusätzlich verstellt, so ,daß sieh: für ihn ein Schaltschritt c ergi!b,t, der größer als C ist. Beim nächsten Kettenschritt wird der Sektor 8 um einen weiteren geschwenkt, so daß auch hier der IZ#ontraktschl,itten zus@ä@tzl:i,ch bewegt wird. Sein Schaltschritt a ist infolgedessen ,größer als der Schritt A (dies Hilfsschlittens. Nach dieser Schwenkung legt sich die Wange ro@ gegen ,die Schiene 13 und sperrt ,dadurch den Sektor 8 gegen willkürliche Verstellung. Dieser hat damit die .mit 82 angedeutete strichlierte Stellung erreicht. Bei dien nun folgenden Schaltschritten ist der Weg des Kontaktschlittens b gleich (dem Weg A des Hilfsschlittens.
  • Durch solche oder ähnliche Anordnungen kann also der Schrittverlust, der,durch die Umlenkstelle der Kette bedingt dst, ausgeglichen werden.
  • In Fig. 3 ist an ,dem am Hilfsschlitten 3 gelagerten Hebel 83 eire Kurigel 16 angebracht, deren Zapften °i7 ,durch einen Kurvenschlitz 18 geführt wird. Solange der Zapfen 17 in dem nicht gekrümmten Teil :des Schlitzes 18 läuft, sind: die Schaltschritte b dies Kontaktschlittens 4 gleich denen des Hilfsschlittens 3. Gelangt gber der Zapfen, i/ in den ,schräg zur Schlittenbahn ve,rIaufendem Schlitzteil i&a; ,dann wird der Kontaktschlitten 4 zusätzlich ,bewegt, und es ergibt sich ein größerer Schaltschritt a.
  • Wie die Fi:g. 4 und 5 zeigen, kann die Kette 5 selbst als Führung für eine solche Kurbel r6o dienen, .die hier als Winkelhebel und als Kupplungsglied zwischen Hilfsschlitten 3 und Kette 5 l dient. Zwischen dem Kontaktschlitten 4 und dem Winkellhebel 16o ist hier noch ein bei i9 am Hil.fsschlitten gelagerter Zwischenhebel 2o außer dem Lenker 12 eingeschaltet.
  • Während der geradlinigen Bahn haben die Schlitten und die mit ihnen verbundenen Getriebeteile die in Fig. 4 dargestellte Relativlager, bei der Umlenkung wird, wie Fig. 5 zeigt, der Hebel i6o im Pfeilsinn geschwenkt, dadurch wird der Kontaktschlitten q. näher an den Hilfsschlitten 3 herangezogen und zusätzlich bewegt, so daß sich trotz der Umlenkung ein genügend großer Schaltschritt für den Kontaktschlitten q. ergibt. Auch hier kann also die Kettenbahn voll für die Schaltbewegung ausgenutzt werden.
  • Die Erfindung bietet den Vorteil, daß bei einfachem Antrieb für die Kette oder auch für eine die Schlitten antreibende Spindel örtlich verschieden große Schaltschritte für den Kontaktschlitten erzielt werden bzw. die ,durch @die Umlenkung des Zugorgans entstehenden Schrittverluste ausgeglichen werden, ein Erfolg, der sonst nur durch einen verwickelten Antrieb erzielt werden könnte.

Claims (5)

  1. PATENTANSPROCHE; i. Vorrichtung für Regeltransformatoren od.,d@gl. zur Herbeiführung von Schritten eines an Festkon:taktreihen entlianggeführten Kontaktschlittens, deren. Größe von der der Schritte eines als. Antrieb dienenden Zuägorgans oder einer Spindel aibweicht, insbesondere zur Vergrößerung -der Schlittenschritte an (den Umkehrstellen des Zugorgans, dadurch gekennzeichnet, ,daß zwischen dem 'Kontaktschlitten (.1., Fig. i) und der Angriffs stelle ,(6) des Antriebes (5) ein Getriebe (7 bis 13). eingeschaltet ist, das den- Ab- stand zwischen dieser Stelle (6) und dem Schlitten (q.) verändern kann, und daß an .den Punkten der Schlittenbahn (i), an :denen die Schlittenschritte geändert werden. sollen, Betätigungsorgane (1q., 15) für-dieses Getriebe angeordnet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch, .i, dadurch gekennzeichnet, daß ;das Getriebe zur Veränderung des Abstandes zwischen einem mit dem Zugorgan, (5) ad. dgl. verbundenen Hilfsschlitten (3) und dem im Abstand davon angebrachten Kontaktschlitten (q.) angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Allspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, d aß an dem Hilfsschlitten (3, Füg. i) der eine mit (dein Abstandsgetriebe verbundene Teil (Malteserkreuz- 8, Zahnradseiktor ad;. dgl.), an der Führungsbahn. (i) des Schlittens- (d.) der andere Teil (Schalttrieb 1q., Triebstöcke od. d g1.) eines Aussetzgetriiebes (8, 1q., 15) angebracht ist. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Hilfsschlitten (3, Fig.3) ein mit dem verbundener Hebel, eine Kulisse, Kurbel (16) od.,dgl. gelagert isst, während an der Schlittenbahn (i) Kurven (18, i!8o), Anschläge odi. dgl. zur Betätigung des Hebels @(16) od.,dgl. angeordnet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch. i, 2 und q., @dadurch .gekennzeichnet, @daß als Steuerkurve für den Hebel (r6o, Fi-g. q. und 5) ad. (d@gl. das Zugorgan (5) selbst dient, das an den Umkehrstellen den Hebel (i6o) verschwenkt.
DES6416D 1944-11-23 1944-11-23 Vorrichtung fuer Regeltransformatoren od. dgl. Expired DE892179C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4084681A (en) * 1976-03-15 1978-04-18 Siemens Aktiengesellschaft Drive system for writing carriages in printing systems

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4084681A (en) * 1976-03-15 1978-04-18 Siemens Aktiengesellschaft Drive system for writing carriages in printing systems

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