DE897472C - Verfahren zur selbsttaetigen Zuflussregelung der Spinnloesungsmenge an Kunstseide- und Zellwollspinnmaschinen - Google Patents
Verfahren zur selbsttaetigen Zuflussregelung der Spinnloesungsmenge an Kunstseide- und ZellwollspinnmaschinenInfo
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01D—MECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
- D01D1/00—Treatment of filament-forming or like material
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Description
- Verfahren zur selbsttätigen Zuflußregelung der Spinnlösungsmenge an Kunstseide- und Zellwollspinnmüschinen Es ist ein Verfahren zur Titerbestimmung lau fend;er Fäden vorgeschlagen worden, beidem der aus .dem Spinnbad kommende Faden, dem. noch Spinnbadflüssigkeit anhaftet, über zwei Elektroden geführt wird, wobei. ,der elektrische Widerstand gemessen wird. Beim Trockenspinnen führt man dien Faden: vor Durchlaufen (der Meßstreeke,durch einen Elektrolyt.
- Man kann dieses Verfahren dazu benutzen, um die bei der Messung .der elektrischen Leitfähigkeit auftretenden Stromimpulse zur automatischen Zuflußregelung,der Spinnlösungsmernge zu verwenden. Auf diese Weise wird: ein Faden von stets gleichem Titer gesponnen, wobei die Titergleichheit durch Selbststeuerung der Spinnmaschine erreicht wird. Die Efaltung der Titergleichmäßigkeit an Spinnmaschinen aller Art, vorzugsweise solchen für Kunstseide und, Zellwol ie, ist, eine Aufgabe, die für die Güte des hergestellten Produktes von. ausschlaggebender Wichtigkeit ist. Sie ast bisher dadurch. zu lösen versucht worden, daß mit möglichster Präzision dafür gesorgt wurde, daß das Rohmaterial, aus dem die Spinnmaschine den Faden spinnt, in immer gleicher Menge pro Zeiteinheit zugeführt wurde. Bei Kunstseide- und Zellwollspinnmaschinen ist dies durch Einführung von Präzisionsförderorganen für die Spinnlösungen oder Spinnschmelzen angestrebt worden. Die technisch nicht vermeidbare Unvollkommenheit dieser Förderorgane, Ungleichmäßigkeiten in: der Spinnlösung oder Spinnschmelze und andere Zufälligkeifen abringen es aber mit sich, @daß -trotz aller Mühe im laufenden Faden Schwankungen, auftreten. Dies wirkt sich einerseits, dadurch aus, daß der laufende Faden eine Titerungleichmäßigkeit aufweist,, anderseits auch dadurch, daß bei Reihenspinnmaschinen der Titer sich von Spinnstelle zu Spinnstelle unterscheidet. Diese Unterschiede können bei entsprechender Größe den Wert der daraus hergestellten Ware sehr weitgehend, herabsetzen: Im üblichen Betrieb der Spinnerei wird zwar durch eine dauernde Betriebskontrolle am fertigen Faden versucht, einen Einblick über die jeweils herrschende Tsterlage zu erhalten-, und danach -werden d -ie Förderorgane der Spinnmaschinen ein.-gestellt. Da -aber zwangsläufig von, -dem. Moment des Spinnens bis zur beendetem Titermes:sung und weiter bi-s zur dadurch. veranl.aß.ten Umstellung an dker Spinnmaschine eine verhältnismäßig lange Zeit verstreicht, sind kurzzeitige. Schwankungen im Titer des spinnenden Fadens auf diese Weise nicht erfaßbar.
- Die Einhaltung eines stets gleichen Titers sJhheiterte@bisher daran, @daß es nicht möglich war, den Titer des Fadens unmittelbar nach dem Verlassen ,der Spinnmaschine- zu bestimmen. Es ist jetzt jedoch. ermöglicht worden, den Titer des Fadens im frischgesponnenen Zustand; zu bestimmen. Die Methode beruht. darauf, die elektrische Leitfähigkeit des, Fadens im nassen Zustand zu messen. Dieses ]Prinzip dient beider vorliegenden. Erfindung dazu., eine Steuervorrichtung zu betätigen, die die Zufuhr der Spinnlösungsmenge autom.atIsch ;gleich groß hält. Auf diese Wei,sie ist -bei .sich änderndem Ti,ter eine kurzfristige Korrektur der Spinnlösung,smenge möglich.
- Der Faden, der in irgendeinem. Teil der Spinnmaschine läuft, der demnach noch nicht im Sinne seiner textilen Verwendbarkeit fertiggestellt ist, enthält vom Spinnprozeß; oder bei Fäden, die nach dem Schmetzsp.innverfahren gewonnen werden; nach der Präparation eine gewisse Menge elektrisch leitender Flüssigkeit. Diese Tatsache wird beim vorliegenden Verfahren nicht nur zur laufenden Bestimmung des Titers herangezogen, sondenre auch ,dazu, um Steuerimpulse zur Steuerung des Zuflusses der Spinnlösung oder Spinnschmelze zu den Spinnorganen, wie. Spinndüsen oder Spinnbrausen, zu geben. Die Erteilung derSteuerimpulse geschieht dabei grundsätzlich durch die bekannte Titermeßeinrichtung auf Grund der gemessenen Leitfäbi,gkeit. Die Übertragung der Impulse auf das Regelorgan kann. dann mechanisch, pneumatisch, hydTo-,dynami,sch. oder elektrisch- erfolgen. Zur Selbststeuerung,des Flusses: der Spinnlösung oder Spinnschmelze kann. im einfachsten Falle ein Ventil oder ein :sonstiges Absperrorgan in den Lauf der Lösung oder Schmelze eingeschaltet werden,; es können aber auch die Förderörgane selbst zur Steuerung 'herangezogen werden. Dies ist durch Regelung an Regelgetrieben oller durck Veränderung der Tourenzahl: des Antriebsorgans, beispielsweise eines Elektromotors der Fördereinrichtung, mö:glich. Zur Vermeidung von Pendelungen ist der Einbau von Rückführungen, wie in der Regeltechnik allgemein üblich, möglich. Es. kann unter Zwischenschaltung isodromer Glieder die Regelung durchgeführt werden. Diese kann nach kurzen Zeitabständen erfolgen; es i.st aber auch möglich, kontinuierliche Regelungen durchzuführen: Für den ersten Fall eignen sich solche Zwischenglieder wie beispielsweise Fallbügelregler für die durchzuführende Regelung; im zweiten Fall besteht die Möglichkeit, elektromechanische oder auch elektrooptische Zwischenglieder einzubauen. An Hand eines Beispiels wind das Verfahren nach der Erfindung näher erläutert: An einer nach. dem Kup£eroxyclammonialeverfahren, spinnenden Sp.innrnaschine wird ein Faden über zwei Meßelektroden geführt. Zwischen diesen Meßelektröden wird der Widerstand laufend gemessen. DieMeßwerte werden nach geeigneter elektrIse her Verstärkung einem Fallbügelregler zugeführt: Die Grenzmarken des Falltbügelreglers schließen Stromkreise, die einen Regelmotor zum Rechts- und, Linkslauf bringen. über eine mechanische Übertragung arbeitet der Regelmotor auf ein stufenlos veränderliches Getriebe, das, zwischen den Antrieb der Spinnpumpe und, die Spinnpumpe selbst.ges,chaltet ist. Durch eine mit dem Regelmotor verbundene Kontaktscheibe isst dafür Sorge getragen, daß der Regelmotor jeweils nur eine bestimmte Anzahl von Umdrehungen machen kann.
- Wird: der Solltiter am Meßfaden überschritten, ,dann ergibt ,sich ein. Ausschlag am Fallbügelregder, .der über die Grenzmarken hinweggeht. Hierdurch wi.ncl der Regelmotor zu einer festgelegten Anzahl Umdrehungen veranla.ßt und- verstellt das stufenlos -Tegelbare Getriebe und damit die Umndrehungszahl der Spinnpumpe und die, Ausflußmenge der Spinnlösung, woäureh ss@ch (der Titer im gewünschten Sinne ändert.
- Bei Spinnmaschinen mit Einzelpumpen ist sinngemäß das Regelgetriebe in die gemeinsame Antriebswelle an der Spinnpumpe eingeschaltet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur selbsttätigen Zuflußregelung der Spinnlös.ungsmenge an Kunstseide- und Zellwollspinnmaschinen, dadurch gekennzeioh,-net, @daß Stromimpulse, welche bei der Messung der Leitfähigkeit des laufenden Fadens auftreten, auf Steuerorgane übertragen werden, die die Spinnlösungsmenge regulieren.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB13323A DE897472C (de) | 1951-01-13 | 1951-01-13 | Verfahren zur selbsttaetigen Zuflussregelung der Spinnloesungsmenge an Kunstseide- und Zellwollspinnmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEB13323A DE897472C (de) | 1951-01-13 | 1951-01-13 | Verfahren zur selbsttaetigen Zuflussregelung der Spinnloesungsmenge an Kunstseide- und Zellwollspinnmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE897472C true DE897472C (de) | 1953-11-23 |
Family
ID=6957507
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB13323A Expired DE897472C (de) | 1951-01-13 | 1951-01-13 | Verfahren zur selbsttaetigen Zuflussregelung der Spinnloesungsmenge an Kunstseide- und Zellwollspinnmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE897472C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1148698B (de) * | 1957-02-20 | 1963-05-16 | Industrial Nucleonics Corp | Selbsttaetige Spinnpumpenregelung fuer Spinnmaschinen zur Herstellung synthetischer Faeden |
| DE1288730B (de) * | 1965-12-29 | 1969-02-06 | Bayer Ag | Spinnvorrichtung zur Erzeugung von Spinnfaeden gleichbleibender Staerke |
-
1951
- 1951-01-13 DE DEB13323A patent/DE897472C/de not_active Expired
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE1148698B (de) * | 1957-02-20 | 1963-05-16 | Industrial Nucleonics Corp | Selbsttaetige Spinnpumpenregelung fuer Spinnmaschinen zur Herstellung synthetischer Faeden |
| DE1288730B (de) * | 1965-12-29 | 1969-02-06 | Bayer Ag | Spinnvorrichtung zur Erzeugung von Spinnfaeden gleichbleibender Staerke |
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