DE704346C - Vorrichtung zur Herstellung eines verzugsfaehigen Faserbandes aus einem Band von Kunstfaeden - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung eines verzugsfaehigen Faserbandes aus einem Band von Kunstfaeden

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DE704346C
DE704346C DEI46602D DEI0046602D DE704346C DE 704346 C DE704346 C DE 704346C DE I46602 D DEI46602 D DE I46602D DE I0046602 D DEI0046602 D DE I0046602D DE 704346 C DE704346 C DE 704346C
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DE
Germany
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rollers
roller
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Expired
Application number
DEI46602D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Van Beek
Thomas Clapham
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G1/00Severing continuous filaments or long fibres, e.g. stapling
    • D01G1/06Converting tows to slivers or yarns, e.g. in direct spinning
    • D01G1/08Converting tows to slivers or yarns, e.g. in direct spinning by stretching or abrading
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G1/00Severing continuous filaments or long fibres, e.g. stapling
    • D01G1/06Converting tows to slivers or yarns, e.g. in direct spinning
    • D01G1/10Converting tows to slivers or yarns, e.g. in direct spinning by cutting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Pretreatment Of Seeds And Plants (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung eines verzugsfähigen Faserbandes aus einem Band von Kunstfäden Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung eines verzugsfähigen Faserbandes aus einem Band von Kunstfäden, die zwischen einem Speise- und einem Lieferwerk durch Zugbeanspruchung zerrissen werden.
  • Es ist bereits mehrfach vorgeschlagen worden, aus einem Band von Kunstfäden durch Reißen ein verzugsfähiges Band aus Kunstfasern zu erzeugen. Bei den bekannten Vorrichtungen wird aber das Band während des Reißens einer erheblichen mechanischen Beanspruchung durch Druck ausgesetzt, indem der erforderliche Klemmdruck entweder durch starke Gewichts- oder Hebelbelastung der Speise- und Lieferwalzen oder durch das Eigengewicht der in beliebiger Anzahl senkrecht übereinander angeordneten Walzen am Einzugs- oder Lieferwerk erreicht wird. Dadurch werden jedoch die empfindlichen Einzelfäden des Bandes .beschädigt, und die Faserlängen werden sehr ungleichmäßig, was zur Folge hat, daß es mit den so hergestellten Lunten nur gelingt, ein ungleichmäßiges, rauhes Garn herzustellen.
  • Mit der Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung wird nun bezweckt, diesen schädlichen Druck auf die Fäden auszuschalten, um die Herstellung eines gleichmäßigen, glatten leinen- oder schappeähnlichen Garnes zu ermöglichen.
  • Bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung besteht daher das Speise- und Lieferwerk je aus einer Reihe unbelasteter Walzen, die das Band teilweise oder ganz umschlingt und die derart angeordnet sind, daß von dem Band an den Walzenauflagestellen immer nur eine Walze getragen wird.
  • Das Fadenband wird demnach an dem Speise- und Lieferwerk nicht durch Einklemmen festgehalten, sondern durch Reibung, so daß eine nachteilige Druckbelastung des Fadenbandes vermieden ist.
  • Zweckmäßig werden bei dem Erfindungsgegenstand das Speise- und das Lieferwerk aus je drei Walzen gebildet; es können jedoch an Stelle der drei Walzen des Speisewerkes auch ein Stab oder mehrere Stäbe oder Walzen oder Nadelwalzen o. dgl. vorgesehen sein, um die das Band ein- oder mehrmals geschlungen ist. An sich sind Walzenklemmwerke in der Spinnerei bekannt, bei denen auf zwei Unterwalzen eine Oberwalze aufliegt, die vom Fadenband auf ihrem Umfange bis zu den Berührungslinien mit den Unterwalzen so umschlungen wird, daß von dem Band an den Walzenauflagestellen immer nur eine Walze getragen wird. Aber diese bekannten Walzenklemmwerke dienen einem anderen Zweck, nämlich nur zum Verzug bei Streckwerken, nicht aber zum Zerreißen von Kunstfadenbändern, um die Fäden dieser Bänder ztt schonen.
  • In weiterer Ausbildung des Erfindungsgegenstandes wird sodann zwischen dein Speise- und dem Lieferwerk noch eine in der Laufrichtung des Bandes und senkrecht dazu verstellbare Bandspannvorrichtung angeordnet, die aus einer oder mehreren Walzen besteltt.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung wird nun beispielsweise an Hand der Zeichnungen erläutert. Das Fadenband ist in sämtlichen Zeichnungen mit F bezeichnet und läuft von links nach rechts im Sinne der Pfeile. In Fig. t ist mit a, b und c das Speisewerk, mit d, e und j das Lieferwerk bezeichnet. Die Walzen a. e. cl, j a Achsen schraffiert sind angetrieben: die Walzen mit großer Oberfläche b und v laufen auf den Walzen a, c bzw. cl, j mit, Die Walzen', j des Lieferwerkes werden mit höherer Umfangsgesch«vindigkeit angetrieben als die Walzen a, c des Speisewerkes, wodurch zwischen den Walzen @-und il ein Reißen des Fadenbandes in eiti Band von Fasern eintritt.
  • In Fig.2 ist beispielsweise als Speisewerk eine Zusammenstellung zweier (_tlasstäbe a1, (-I finit einer angetriebenen Walze hl dargestellt, wobei die Walze b1 als Nadehvalze ausgebildet ist, um dein Bande eine stärkere Haftfestigkeit zu geben. Die Bremswirkung kann erhöht werden durch ein- oder mehrmaliges Umschlingen des Bandes F um die Stäbe al und oder cl, wie in Fig. 2 dargestellt.
  • In Fig. 3 ist die Anordnung der Bandspannvorrichtttng zwischen Speise- und Lieferwerk gezeigt. Auch diese Spannvorrichtung ist hier als Dreiwalzenwerk g, lt, i ausgebildet, wobei wieder die Walzen g und i angetrieben sind. Soll die Strecke des Fadenbandes, auf welcher das Reißen stattfinden soll, also zwischen den Walzen i und d vergrößert werden, so@ wird das Spannwerk näher an das Speisewerk herangeschoben, also in der Zeichnung nach links, wie punktiert dargestellt (gl, lt', il). Sollen die Winkel zwischen Speise- und Lieferwerk einerseits und Spannvorrichtung andererseits verändert werden, so kann ferner noch eine Verschiebung des Spannwerkes in senkrechter Richtung vorgenommen werden. Die Verwendung einer derartigen Spannvorrichtung gibt die Möglichkeit, die Spannung des Bandes, die nvischen den Walzen i und d zum Reißen führt, schon voll der Walze c ab fortschreitend zu steigern. Zu diesem Zweck werden die Walzen g und i des Spannwerkes mit größerer Umfangsgeschwindigkeit angetrieben als die Walzen a und c des Speisewerkes und die die Reißung veranlassenden ,Walzend und j des Lieferwerkes wieder mit größerer Umfangsgeschwindigkeit als die Walzen des Spannwerkes.
  • Um die Fäden des Bandes für das Reißen an bestimmten Stellen vorzubereiten, kann das Band in an sich bekannter Weise entweder zwischen Speise- und Lieferwerk oder zwischen Speisewerk und Bandspannvorrichtung absatzweise benetzt werden. Fig.4 zeigt hierzu die Verwendung der Anfeuchtevorrichtting k,1, nt. Die Netzflüssigkeit befindet sich in dem Behälter in und wird durch eine sich drehende Walze l auf die Anfeuchteleisten n der Walze k aufgetragen. Diese Leisten können beliebig angeordnet sein, etwa in Schrägstellung, oder können in einer Schraubenlinie um die Walzeh geführt sein, wie in der Nebenskizze zu Fig..f dargestellt ist.

Claims (4)

  1. I':\-ri:N»r:\xsrtri`rttt_: i. Vorrichtung zur Herstellung eines verzugsfähigen Faserbandes aus einem Band von Kunstfäden, die zwischen einem Speise- und einem Liefertverk durch Zugbeanspruchung zerrissen werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Speise- und Lieferwerk je aus einer Reihe unbelasteter Walzen besteht, die das Band teilweise oder ganz unischltngt und die derart angeordnet sind, daß von dein Band an den Walzenauflagestellen immer nur eine Walze getragen wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß das Speise-und Lieferwerk je aus drei Walzen (a, h, c bzw. d, e, f besteht. ,;.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der drei Walzen des Speisewerkes ein oder mehrere Stäbe oder Walzen oder Nadelwalzen o. dgl. (z. B. a1, bl, cl) vorgesehen sind. um die das Band ein- oder mehrntals geschlungen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Speise- und Lieferwerk eine in der Laufrichtung des Bandes und senkrecht dazu verstellbare Bandspannvorrichtung (g, lt, i) angeordnet ist, die -aus einer oder mehreren Walzen besteht.
DEI46602D 1933-02-25 1933-02-25 Vorrichtung zur Herstellung eines verzugsfaehigen Faserbandes aus einem Band von Kunstfaeden Expired DE704346C (de)

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DE (1) DE704346C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018340B (de) * 1954-01-13 1957-10-24 Takeo Takagi Vorrichtung zum Reissen und Strecken eines Buendels aus endlosen Kunstfaeden nach dem Doppelstrecksystem
DE1106031B (de) * 1955-11-30 1961-05-04 Hoechst Ag Verfahren zur UEberfuehrung von Polyesterfaeden in Stapelfasern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018340B (de) * 1954-01-13 1957-10-24 Takeo Takagi Vorrichtung zum Reissen und Strecken eines Buendels aus endlosen Kunstfaeden nach dem Doppelstrecksystem
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